Begegnung mit einem Tausendsassa

„Auf nackten Sohlen geht es durchs Haus, die kleinen verwaschenen Flickenteppiche wie Eisschollen auf dem grau melierten Linoleum schlingern“ – auch dieser Satz bricht in die scheinbare Idylle von Kindheitserinnerungen ein, gerade wenn Jochen Heckmann seinen im Jahre 2008 mit dem Heinrich-Vetter-Literaturpreis ausgezeichneten Text „Grüne Füsse“ selbst vorliest. Durch seinen Textvortrag und die Diskussion mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 10a verdeutlicht er wiederholt, welche Alltagsbeobachtungen hinter seinen Kurzprosastücken stehen und welche Leerstellen beabsichtigt sind, um Leserinnen und Leser zum Nachdenken anzuregen. Wird die ältere Rollstuhlfahrerin durch die junge Luftgitarrenrockerin im Zimmer gegenüber am Ende der Geschichte gerettet, obwohl sie „In the mood“ war, ihrem Leben selbst ein Ende zu setzen? Wir alle werden auch aus dem möglicherweise hysterischen Lachen nicht ganz schlau, auch Glenn Miller kann uns am Ende nicht helfen.

Die 90 minütige Begegnung mit dem Bühnentänzer, Choreograf, Autor und mittlerweile „künstlerischen Leiter an der Höheren Fachschule für Zeitgenössischen und Urbanen Bühnentanz“ in Zürich am vergangenen Freitag in der Mediathek war für alle Beteiligten ausgesprochen interessant, da man selten die Möglichkeit erhält, mit Schriftstellern über ihre Texte zu sprechen. Viele Fragen drehten sich auch um ihn, sowohl als Tänzer und Schriftsteller, um seine Themen bzw. um die Themenfindung: (Kindheits)-Erinnerungen, aber auch das Thema der Hoffnung zieht sich thematisch durch Heckmanns Texte! Am Ende seines Besuches steht fest, Jochen Heckmann ist ein ausgesprochen genauer Zuschauer, der viele seiner Alltagsbeobachtungen und -begegnungen tänzerisch oder auch literarisch umsetzt. Alle unsere Fragen konnten beantwortet werden, offen blieb nur, wie man tänzerisch die Vergangenheit oder die Zukunft darstellt – vielen Dank für das gute Gespräch und die inspirierende Begegnung!

Homepage von Jochen Heckmann 

Nicht für Jedermann/ Eintritt nur für Verrückte

Am Donnerstag, den 31.01.2019, war das THEATERmobileSPIELE zu Besuch im Windeck-Gymnasium und spielte in zwei Vorstellungen für die Jahrgangsstufe 2 eine Bühnenfassung von Hermann Hesses Werk „Der Steppenwolf“.

In dieser Theaterarbeit können die Schüler dem inneren ,stream consciousness´ von HH folgen, sinnlich in die Innerlichkeit eines – im doppelten Sinne – von dieser, unserer Zivilisation entfremdeten Menschen eintauchen. Dazu sitzen sie nur 2-3 m von dem hoch intensiv agierenden Profischauspieler entfernt.“ (aus dem Flyer der Theatergruppe)

Im sich anschließenden Gespräch konnten die Schülerinnen und Schüler Fragen zur Inszenierung stellen.

 

Vorlesewettbewerb 2018

„Ich schenke dir eine Geschichte“ – unter diesem Motto fand in diesem Jahr der Vorlesewettbewerb 2018 im Windeck-Gymnasium statt.

Zehn junge Leserinnen und Leser versetzten über 90 Minuten hinweg das Publikum in andere Welten. Gespannt lauschten die jungen und nicht mehr so jungen Zuhörer den Geschichten – ob im „Nimmerzeitexpress“ oder vom „Götterchef Smart“, ob von „Wunder(n)“, denen man „Gegen alle Hindernisse“ Raum schenken konnte. Auch „Dorks Tagebücher“ blieben kein „Top Secret“ und auch die Klassiker „Harry Potter“ und „Percy Jackson“ fanden großen Anklang. Die Aufmerksamkeit blieb auch  bei der „Jagd nach dem Luridium“ hoch und „Sally Jones – Mord ohne Leiche“ führte alle Gäste an diesem kühlen Novembermorgen in das schöne portugiesische Hinterland zu einer ganz schön kriminellen Geschichte.

Die Klassen unterstützten ihre Vorleserinnen und Vorleser sehr vorbildlich, die Stimmung war prima und alle waren dann sehr gespannt, als der Uhrzeiger kurz vor 11 Uhr das Ende der Vorlesezeit signalisierte.

Allerdings hatte die Jury in diesem Jahr eine noch schwieriger Aufgabe als in den Vorjahren, unsere besten Geschichtenerzähler 2018 zu finden – nach langem Reden und Abwägen musste eine Entscheidung getroffen werden. Jacob Schlegel hatte ganz hauchdünn die Nase vor Konstantin Komotzki vorn. Auf diesem Wege: Lieber Jacob, herzlichen Glückwunsch!, wir drücken dir die Daumen und danken nochmals allen Vorleserinnen und Vorlesern für die tolle Auswahl, die interessanten Geschichten, die lebhaften Betonungen und ein insgesamt gelungenes Ereignis.

 

Impressionen vom Wandertag

Beim Wandertag konnten die Schülerinnen und Schüler des Windeck-Gymnasiums verschiedene Unternehmungen machen. Einige 5. Klassen machten sich auf den Weg zur Burg Windeck. Im Nachhinein schrieben sie über ihre Erfahrungen. 

Wandertag zur Burg Windeck

Heute haben wir uns im Klassenzimmer getroffen, wie jeden Tag.

Doch es gab einen kleinen Unterschied: wir hatten nämlich Rucksäcke, statt Schulranzen dabei. Denn es war Wandertag und unser Ziel: die Burg Windeck.

Also sind wir losgelaufen. Zuerst an der Straße. Dann sind wir aber an einer Brücke beim Schwimmbad eine Treppe unter die Brücke gelaufen. Dort waren sehr viele Spinnen auf einem Haufen. Das fand ich eklig.

Danach sind wir erst einmal ein ganzes Stückchen gelaufen und haben geplaudert. Unterwegs habe ich ein sehr modernes gebautes Haus gesehen. Das sah sehr luxuriös aus. Als wir nach einem steilen Anstieg durch die Reben gelaufen sind, haben wir süße Rehe gesehen. Eines war sehr zutraulich und ließ sich streicheln. Als wir uns schließlich von ihnen trennten und weiterliefen, hatten wir einen sehr schönen Ausblick.

Aber langsam schwitzte ich. Als wir dann später einen sehr steilen Weg hoch gelaufen sind, war ich völlig kaputt. Zum Glück mussten wir nur noch der Straße folgen und kamen dann am Spielplatz der Burg Windeck an. Dort setzte ich mich erst einmal hin und trank und aß etwas. Die Parallelklasse 5a war auch auf die Burg Windeck gelaufen.

Jetzt hatten wir noch eine ca. halbe Stunde Freizeit, in der ich das Karussell sehr schnell angeschubst habe. Danach haben wir noch ein Klassenfoto gemacht und ein Spiel für die Gemeinschaft der Klasse.

Anschließend gingen wir wieder los durch einen Waldweg. Nach einer ca. halben Stunde bogen wir in einen schmalen Weg ein. Dieser war rutschig und es waren tiefe Rinnen vom letzten Regen im Boden. Alle schafften es aber ohne auszurutschen.

Es ging weiter durch die Reben bei der Guckenhütte vorbei. Die ganze Zeit über plauderten wir. Kurz bevor wir ankamen, war ein Kastanienbaum am Wegesrand. Dort lagen Kastanien auf dem Boden. Einige davon hob ich auf.

Nach ungefähr einer halben Stunde sahen wir das Windeck-Gymnasium. Endlich!

Zu Hause angekommen setzte ich mich erst einmal hin. Es war sehr anstrengend, aber schön gewesen.

Hannah Gerber, 5c

 

 

Heute Morgen haben meine Klasse und ich einen Wanderausflug gemacht.
Frau Dutzi und Herr Waldvogel, unsere Klassenlehrer, waren natürlich auch dabei.
Wir haben uns im Klassenzimmer getroffen. Erst haben wir uns noch Witze erzählt. Das war sehr lustig und hat Spaß gemacht. Dann, als Herr Waldvogel kam, gingen wir langsam los. Unser Ziel war die Burg Windeck.
Wir gingen eine Zeit lang einen kleinen Weg. Dann mussten alle eine Treppe runter, unter einer Brücke durch. Da hingen Haufen von Spinnen. Mein Klassenkamerad Hugo hat einen Stein genommen und ihn auf die Spinnen geworfen. Das fanden wir alle witzig und eklig. Dann gingen wir wieder eine Treppe hoch. Bei einem Maisfeld liefen wir vorbei und quatschten miteinander. Dann mussten wir über eine Straße. Etwas länger gingen wir einen Kiesweg mit Apfelbäumen an der Seite, doch leider waren die Äpfel noch nicht reif.
Jetzt gingen meine Klasse und ich in den Wald. Es ging etwas steil bergauf. Dann kamen wir wieder auf Pflaster, dort stand ein Haus. Wir sahen einen Zaun. Jetzt gingen wir dort hin und sahen Rehe. Ich hatte zum Glück meine Kamera dabei und habe ein paar Fotos gemacht. Als wir bei den Weinbergen waren, pflückten wir einen Apfel und haben ihn weit nach unten geschmissen.
Als wir in den Wald gegangen sind, waren wir auch schon fast da. Doch es ging noch einmal bergauf und dort war es rutschig.
Doch dann waren wir da: auf der Burg Windeck.
Als alle oben waren, gingen wir zum Spielplatz dort oben. Dort angekommen haben wir eine Essenspause gemacht. Ich bin mit ein paar Kindern von der Klasse mit dem Karussell gefahren. Einmal wurde mir mal fast schlecht. Und wir haben ein Klassenspiel gemacht. Mit allen Kindern meiner Klasse.
Dann brachen wir leider schon zum Rückweg auf.
Da kamen wir zu einem ausgewaschenen sehr rutschigen Weg und es ging über Stock und Stein.
So langsam taten uns die Füße weh und wir waren froh, als wir nach dem langen Rückweg am Windeck Gymnasium angekommen waren.

Ich fand, es war ein schöner Tag. Ich hatte viel Spaß und habe die anderen Mitschüler noch besser kennengelernt.

Jonathan Schneider
Klasse 5c

Am Mittwoch, 19. September 2018, traf sich die Klasse 5c morgens um 7:45 Uhr in ihrem Klassenraum. Alle waren pünktlich. Nur ein Mädchen fehlte. Sie war krank. Schade, so konnte sie nicht mit uns zur Burg Windeck wandern.
Als aufgeregt plappernde Menge setzten wir uns auf Herrn Waldvogels Zeichen in Bewegung. Er kannte den Weg und ging deshalb immer vorne weg mit Überholverbot. Er kannte sich deshalb so gut aus, weil er am Wochenende die Wege mit dem Fahrrad abgefahren war. Am Ende der Klasse lief stets Frau Dutzi als Schlusslicht. Unsere Wanderung führte meistens durch einen angenehm warmen Wald, aber auch kurz an einer Straße entlang. Der Aufstieg war an manchen Stellen steil, aber alle kamen gut mit. Kurz vor der Burg trafen wir auf eine andere Gruppe. Es waren jedoch keine anderen Wanderer, sondern eine Gruppe eingesperrtes Damwild. Wir blickten durch den Zaun, zückten die Fotoapparate und ein neugieriges Tier kam zu uns. Leider durften wir es nicht streicheln. Dabei sagten alle: „Oh wie süß!“ Ich meinte augenzwinkernd: „Die schmecken bestimmt gut.“ Endlich an der Burg angekommen, war Frühstückspause. Gut, dass wir auf dem Spielplatz aßen, so konnten die weniger Hungrigen schon spielen. Irgendwann riefen uns die Lehrer. Sie hatten eine Plane auf die Wiese gelegt und stellten uns die Aufgabe, die Plane umzudrehen, ohne dass jemand die Wiese betrat. Wir zogen, hüpften, legten um, machten uns klein, aber es klappte nicht! Unsere Taktik war mies. Frau Dutzi tröstete uns: „Das hat auch noch niemand beim ersten Versuch geschafft!“ Wo wir gerade alle beisammen standen, nutzten die Lehrer das gleich für ein Klassenfoto. Alle anderen mit Fotoapparaten knipsten dann auch. Nun hieß es auch schon: „Ab nach Hause!“
Zurück gingen wir einen anderen Weg, auch mal durch Reben. Der Rückweg erschien uns steiler und mancher wurde müde. Jetzt liefen wir mit ganz schön großen Abständen. Deshalb kamen wir auch nicht pünktlich 12:00 Uhr an der Schule an. So verpasste ich meinen Bus. Das war leider ein blöder Abschluss einer schönen Wanderung.
Hugo Linnenbrügger
Klasse 5c

 

Mit gepacktem Rucksack standen wir in der Schule. Alle sprachen über den Ausflug. Es klingelte, wir durften in die Klassenzimmer gehen. Wir stellten unsere Stühle runter und setzten uns auf sie drauf. Da kam Herr Waldvogel herein und wir begrüßten ihn. Etwas später kam auch Frau Dutzi. Um 08:00 Uhr liefen wir schließlich los.

Nachdem wir etwas gelaufen waren, wurde es wärmer. Und wir kamen zu einer Brücke. Durch eine Treppe kamen wir unter die Brücke. Wo normalerweise ein Bächlein sein sollte, war nur trockene bröckelige Erde. Ein paar Jungs liefen weit vorne, die meisten Mädchen hinten. Alle sprangen über die ausgetrocknete Bächleingrube. Auf einmal blieben die Jungs stehen und sagten etwas von Spinnen. Es waren Häufchen von Spinnen, die nah beieinander saßen. Nun folgte eine Treppe, die nach oben führte. Oben angekommen, war vor uns ein Weg mit Steinchen bedeckt. Die Sonne strahlte uns warm an. Wir liefen und liefen. Es wurde anstrengend. Unsere Lehrer machten mit uns manchmal Pause. Unsere Wege waren abwechselnd auf der Straße oder im Wald. Irgendwann kamen wir zu einem engen Weg. Es war ein Weg, bei dem es steil bergab ging, wenn man hoch lief. Es war erdig und man konnte also leicht ausrutschen. Etwas später waren wir an einer Straße angekommen. Wir liefen sie entlang. Von hinten kamen zwei Autos. Manche wollten mitfahren, weil ihnen die Füße wehtaten. Aber wir kamen nach ein paar Metern sowieso an. Die Schüler und Lehrer liefen einen Weg zu einem Spielplatz hoch. Dort konnten wir uns auf Steine setzen, die an einer Wiese fest gemacht wurden.

Auf dem Spielplatz gab es eine Röhre und man munkelt, wenn man Steine hinein werfe, passiert etwas. Aber wer glaubt schon daran. Dann durfte man Essen und Trinken. Alle spielten zusammen: Auf dem Klettergerüst, dem Karussell oder irgendwo anders. Nun spielten wir ein Klassenspiel, bei dem man auf einer Plane drauf steht und als Klasse diese wenden muss. Leider schafften wir diese Aufgabe nicht. War aber nicht schlimm, denn die Lehrer sagten, am Anfang kann man es nicht schaffen, denn alle kennen sich noch nicht gut. Dann machten wir noch ein paar Klassenfotos und mussten schließlich zurück wandern, denn es war kein kurzer Weg zurück. Dieses Mal nahmen wir einen anderen Weg. Dieser ging, wie man vermutet hat, nach unten und deswegen ging es auf die Knie.

Wir kamen an einem Spielplatz vorbei. Etwas später liefen alle an der Bachschlossschule vorbei. Wie man hörte, kannten manche diese Schule. Nach dem Laufen kamen wir endlich an dem Windeck-Gymnasium an. Im Gebäude gingen viele zum Klassenzimmer um noch Sachen zu holen.

Es war ein schöner Tag.

Leonie Teubert

Klasse 5c

Trickfilmworkshop im ZKM in Karlsruhe

Am 16.05.18 fuhr die Klasse 5a zusammen mit ihren Klassenlehrern Frau Bertele und Herrn Watta ins ZKM nach Karlsruhe, um in eine ganz neue Welt einzutauchen.

Dort angekommen, wurde die Klasse zunächst in zwei Hälften geteilt und jeweils von einer Museumspädagogin über die Geschichte des ZKM, das im Ersten Weltkrieg als Munitionsfabrik gedient hat, informiert.

Danach betrat die Klasse den Eingangsbereich einer Ausstellung über Codierungen. Als erstes lief man dabei an spiegelähnlichen Monitoren vorbei, die den eigenen Körper in Zahlen oder Barcodes umwandelten. Außerdem wurden beim Scannen des Kopfes in sekundenschnelle genaue Alters-, Größen- und Geschlechtsangaben angezeigt – durch Abgleich mit den jeweils im Netz vorhandenen Informationen zu dem entsprechenden Gesicht.

Als nächstes lief die Gruppe der Mädchen eine Treppe hinauf, die bei jedem Schritt einen Ton erzeugte. Wenn man alle Stufen hinauf gelaufen war, ergab es ein schönes Lied. Gleich rechts von der Treppe wartete auch schon die nächste Faszination: Dort standen drei hohe Stühle. Die Betreuerin bat drei der Schülerinnen, auf die Stühle zu steigen und ihre Ellenbogen jeweils rechts und links auf zwei befestigte Scheiben zu legen und die Hände an die Ohren zu legen, als wollten sie sich die Ohren zuhalten. Wenn man das tat, hörte man leise Musik, da der Schall über die Knochen durch den Körper transportiert wurde.

Nach zwei weiteren faszinierenden Räumen, in denen rotierende Bäume und Lichtspiele gezeigt wurden, durfte die Klasse in Vierergruppen mit iPads ihren eigenen Trickfilm erstellen!

Alle freuten sich sehr, doch keiner wusste, wie man einen Trickfilm produziert, weshalb es eine kurze Einführung in die Welt der Trickfilme gab. Es wurde beispielsweise gezeigt, welche Apps man für den Ton oder das Entfernen ungewünschter Bilder benutzt. Es wurde außerdem noch gezeigt, wie man die Bilder fotografiert, die Geschwindigkeit ändert oder eigene Töne für den Film aufnimmt. Nach dieser Einführung durften alle beginnen. Die Vierergruppen waren schnell gebildet. Jede Gruppe überlegte sich eine gute Geschichte für den Film, schnappte sich einen Hintergrund, schnitt die Figuren aus und legte los. Die einzige verbindliche Vorgabe war, dass der Film mindestens 100 Bilder haben sollte, was am Ende alle Trickfilme erfüllten. Als alle mit dem Schneiden, Legen, Fotografieren und dem Löschen ungewünschter Bilder fertig waren, durften alle an den Ton. Dazu wurde einfach nur die entsprechende App geöffnet und das in der Einführung Gelernte umgesetzt. Als alle auch mit diesem Schritt fertig waren und ihren eigenen fertigen Trickfilm angeschaut hatten, wurden die Eintrittstickets ins Museum verteilt, sozusagen als Eintrittskarten in das „kleine 5a-Kino der Trickfilme“.

Die Filme waren alle miteinander genial! Doch leider musste die Klasse das Zentrum für Kunst und Medien nach drei Stunden dann wieder verlassen.

Das war ein toller Tag! (Matilda, 5a)

Schüler bekommen Geschichte geschenkt!

Der Anlass, warum jedes Klassenmitglied der 5c am Mittwoch den 25.04.2018 mit einem Buchgeschenk die Buchhandlung Ullmann in Bühl verließ, war ein ganz besonderer:

am 23.04.2018 wurde der „Welttag des Buches“ begangen, dessen Ursprung in Katalonien liegt. Man schenkt dort einem netten Menschen eine Rose und erhält als Gegengeschenk von diesem ein spannendes Buch.

Dieser schönen Tradition verdankt der „Welttag des Buches“ seinen Namen. Doch nicht nur das haben wir beim Besuch der Buchhandlung gelernt, sondern beispielsweise auch, warum Don Quijote gegen Windmühlen kämpft, wie der Buchhandel funktioniert und welche Themen- und Wissensgebiete eine Buchhandlung abdeckt. Man findet dort informative und spannende Bücher für alle Interessen und Lebenslagen und das alles ohne (!) eine Internet-Suchmaschine!

Zum Abschluss durften wir nach Lust und Laune in den Bücherregalen stöbern und jeder von uns bekam ein von der Stiftung Lesen finanziertes Jugendbuch spendiert.

„Lenny, Melina und die Sache mit dem Skateboard“ von Sabine Zett liefert uns bestimmt nicht nur Lesespaß, sondern auch einige kreative Ideen für die Auseinandersetzung mit der Geschichte in unserem Deutschunterricht!!!

25.04.2018, 5c, Windeck-Gymnasium Bühl

Projekt: BT in der Schule

Mit viel Spaß und Einsatzbereitschaft haben die Schülerinnen und
Schüler der Klassen 8a, 8b und 9d zusammen mit ihren Lehrern Frau
Potter und Herr Seiler dieses Jahr am Projekt „BT in der Schule“
teilgenommen.
Zwei Wochen lang bekamen die Klassen täglich einen kostenlosen
Klassensatz des BT und erhielten die Gelegenheit, die Zeitung
gründlich unter die Lupe zu nehmen.
Nach einer Einführung in die Grundlagen des Zeitungswesens und des
journalistischen Schreibens durch den Bühler Lokalredakteur Holger
Siebnich verfassten die Schülerinnen und Schüler dann selbst Beiträge
in unterschiedlichen Stilformen (Interview, Kommentar, Bericht,
Reportage) und zu vielfältigen Themen.

Toller dritter Platz beim Vorlesewettbewerb 2018

Unser Schüler Elias Sam Linz hat beim Wettbewerb des deutschen Buchhandels beim Kreisentscheid in Raststatt den dritten Platz errungen. Die Jury bewertete bei den ersten Plätzen das gute Vorlesen eines ausgewählten Textes und eines ganz neuen Textes. 15 Bewerber konnten sich auf der Bühne des Kellertheaters in Raststatt messen. Sam wählte als Vorlesebuch Harry Potter, mit dem er dann tatsächlich den dritten Platz errang. Auf den Sieger wartet nun der Nationalentscheid. Wir freuen uns mit unserem Schüler Elias über den dritten Platz.

Vorlesewettbewerb 2018

Kreisentscheid Rastatt

Als Sieger des Schulwettbewerbs am Windeck-Gymnasium durfte ich auf Kreisebene lesen. Dieser Vorlesewettbewerb war am 22.02.2018. Meine Eltern holten mich und meine Freunde Anna-Lena und Luca um 13:00 Uhr nach der Schule ab. Der Wettbewerb fand im Kellertheater der Stadtbibliothek Rastatt statt. Er startete um ca. 14:00 Uhr, als alle 15 Teilnehmer eingetroffen waren.

Als erstes las jeder eine Textstelle aus einem Buch seiner Wahl vor. Die Reihenfolge ging nach dem Alphabet. Ich las eine Stelle aus „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“. Andere Bücher waren: „Wunder“, „Vorstadtkrokodile“ und viele andere.

Ich fand, dass die meisten auf gleichem Niveau gelesen haben. Jeder durfte drei Minuten vorlesen und vorher noch etwas über das Buch erzählen.

Danach gab es eine 10-minütige Pause, in der die Teilnehmer kostenlos etwas trinken durften.

Dann begann der zweite Durchgang mit dem Fremdtext. Das Buch hatte den Titel „Wie ich plötzlich reich wurde und dachte alles wird cool“ von Stephanie Polak. In dem Buch ging es um einen Jungen, der mit seiner Mutter und seiner Tante in einem ärmeren Viertel wohnt. Da sie nicht viel Geld haben, beschließt seine Tante, bei der Show „Spiel dich reich“ mitzumachen.

Nun war die Reihenfolge umgekehrt und ich war als Neunter dran. Mir gefiel das Buch sehr gut. Diesmal hatte jeder eine markierte Stelle, die etwa vier Minuten dauerte.

Als alle gelesen hatten, beriet sich die dreiköpfige Jury 20 Minuten lang. Dann stand das Ergebnis fest und die Siegerehrung war an der Reihe. Ich wurde Dritter, worüber ich sehr glücklich war. Alle Teilnehmer bekamen ein Buch und eine Urkunde. Doch leider kam nur der Erstplatzierte weiter, trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht.

Eliah Sam Linz

 

 

 

 

Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels am Windeck-Gymnasium

Am Windeck-Gymnasium fand am Freitag, den 1. Dezember, der alljährliche Vorlesewettbewerb für die Klassenstufe 6 statt. Die einzelnen Klassen hatten bereits im Vorfeld während des Deutschunterrichts jeweils zwei Kandidaten gewählt, aus denen nun der Schulsieger ermittelt werden würde.

Herr Bangert eröffnete den Vorlesewettbewerb mit der Begrüßung der Klassen sowie deren Vorleser und der Vorstellung der Jury. Diese bestand aus den Deutschlehrern Frau Strauß, Frau Eiermann und Herrn Stiborsky, Florian Droll, dem Schulsieger des letzten Jahres, Frau Schneegaß von der Buchhandlung Ullmann und zwei Vertretern der SMV. Im Folgenden wurde der Ablauf des Wettbewerbs für alle erklärt: Es gab zwei Durchgänge. Im ersten lasen die Jungen und Mädchen maximal fünf Minuten eine Textstelle aus einem selbst ausgewählten Buch vor. Dieses stellten sie zunächst formal und inhaltlich kurz vor. Anschließend gab es eine zweite Runde, in der sie aus einem ihnen unbekannten Jugendbuch vorlesen sollten.

Bevor es dann wirklich losgehen konnte, wurde noch die Lesereihenfolge ausgelost. Den Anfang machte Samuel Seifried (6a), welcher den Fantasyroman „Drachenreiter“ von Cornelia Funke ausgewählt hatte. Nach ihm folgte Janina Bechtold (6b) ebenfalls mit einem Buch über die magische Welt der Fabelwesen, „Gryphony 2: Der Bund der Drachen“ von Michael Peinkofer. Danach stellte Lara Hallmen (6c) die autobiographische Geschichte „Bob, der Streuner“ vor, welche die besondere Freundschaft zwischen dem Autor James Bowen und seinem Kater thematisiert.

Mit dem nächsten Buch, „Physic“ von Angie Sage, das von Eliah Sam Linz (6a) vorgelesen wurde, konnten die Zuhörer wieder in ein magisches und mittelalterliches Land eintauchen, während sie einen Einblick in die Abenteuer eines jungen Zauberers bekamen. Lukas Rohfleisch (6b) hatte sich für „Stumme Helden lügen nicht“ von Simon Packham, einer tragischen Geschichte rund um das Leben zweier 15-jähriger Freunde, entschieden. Den Abschluss bildete die griechische Sage des Odysseus‘ im Roman „Der Kampf um Troja“ von Paul Hühnerfeld, der von David Velten (6c) vorgestellt wurde.

Es folgte eine kurze Pause, in der sich die Jury gemeinsam beriet. Dann leitete Herr Stiborsky in den zweiten Lesedurchgang ein, indem er das von ihm ausgewählte Jugendbuch „Fett Kohle“ von Dorit Linke für die Schüler knapp zusammenfasste. In umgekehrter Reihenfolge lasen sich die sechs Kandidaten nun jeweils zwei bis drei Minuten in die Geschichte des Protagonisten Niklas ein, der aus armen Verhältnissen stammt, jedoch plötzlich eine Menge geklautes Geld findet und daher vor der schwierigen Frage steht, was er mit diesem Gewinn am besten anstellen sollte.

Als auch diese Runde beendet war, beriet sich die Jury noch einmal und einigte sich nach längerer Diskussion auf den Sieger. Herr Bangert lobte zunächst alle Vorleser für ihre tolle Leistung und verkündete schließlich die Entscheidung: Eliah Sam Linz aus der 6a ist der Gewinner des diesjährigen Vorlesewettbewerbs!

Als Preis durften sich alle Kandidaten ein Buch aus einer kleinen mitgebrachten Sammlung der Bücherei Ullmann aussuchen. Der neue Lesestoff war für die Vorleser ein schöner Abschluss zu einem wirklich gelungenen Wettbewerb, der allen Schülern viel Spaß gemacht hat.

Schüler machen Streetart

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c haben heute die Aktion #wirsindbarbara gestartet. Bei Barbara handelt es sich um das Pseudonym einer Heidelberger Künstlerin, die deutschlandweit agiert und mithilfe von Texten, ganz normale Straßenschilder in Kunst verwandelt. Diese transportiert oft einen antirassistischen Gedanken oder bietet Denkanstöße. Nachdem die Klasse 9c im Deutschunterricht über die verschiedenen Funktionen von Texten geredet hatte, erkundete sie die Stadt. Am nächsten Tag konnten die Schülerinnen und Schüler dann mit ihren Ideen ganz normale Straßenschilder in ihre eigene Kunst verwandeln.

 

Eines der Streetart-Schilder der #wirsindbarbara Aktion der 9c.

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Weiteres Streetart-Design nach #barbara #wirsindbarbara

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Nr. 3 #wirsindbarbara #barbara #windeckgymnasium

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Nr. 4 #wirsindbarbara Der Rest folgt auf unserem YouTube-Kanal. #freuteuchdrauf

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