Wir. Für die Menschenrechte.

In Videoclips setzen die Schüler der 11. Klasse zum Gedenken an die Reichspogromnacht ein Signal gegen Unmenschlichkeit, Faschismus und Ausgrenzung und für die universell geltenden Menschenrechte.  Die Geschichtslehrerinnen Barbara Becker, Katharina Werner und Sabine Santo präsentieren im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ eine Auswahl der besten Arbeiten: Ausgehend vom Brand der Bühler Synagoge beleuchten die Schüler die unterschiedlichsten Facetten des Themas. 

Eine ganze Jahrgangstufe bezieht Stellung:
„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Wissen begabt und sollen einander im Geist der Solidarität begegnen.“

(Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, 10. Dezember 1948)

Hier geht es zu allen Filmen, die Aufgabenstellung und die Projektbeschreibung kann hier nachgelesen werden.

 

Am 9. November 1938 brannten im Deutschen Reich die Synagogen. Die Bühler Synagoge am Johannisplatz wurde erst am folgenden Tag angezündet und diese Zerstörung sogar gefilmt – ein einmaliger Vorgang. In allen anderen Punkten reihte sich Bühl nahtlos ein in diesen inszenierten Ausbruch des Antisemitismus, der in traditionellem Antijudaismus und den rassistischen Ideen des 19. Jahrhunderts wurzelte.

Die Filme werden am 10. November veröffentlicht und sind auf YouTube abrufbar (siehe Link oben).