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Windeck-Gymnasium Bühl - News
„Am Windeck ist kein Platz für Rassismus, denn wir haben Courage!“
Donnerstag, 13. Oktober 2011 13:44 | Geschrieben von: Medien AG |
Frau Dr. Christine Arbogast gab eine kurze Einführung in die Konzeption der Ausstellung, an der sie selbst für die Friedrich – Ebert – Stiftung mitgearbeitet hat. Vor allem ein Teil der kurzen Vorstellung der Aktivitäten der Stiftung dürfte für die Oberstufe interessant gewesen sein: Sie vergibt Stipendien, die ein Studium unabhängig vom Geldbeutel der Eltern ermöglichen. Bruno Bangert, als Schulleiter der Hausherr des Windeck Gymnasiums, würdigte die Impulse, die von der Gruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgingen. Bereits als er sich im Vorfeld seinerBewerbung über die Schule informiert habe, sei ihm diese engagierte Gruppe von Schülern und Lehrern aufgefallen. Er habe sofort den Eindruck gewonnen, dass man sich am Windeck um einen verantwortungsvollen Umgang miteinander bemüht und dies sei ihm ganz besonders wichtig. Für einen echten Höhepunkt sorgten Martina Franzus und die Klasse 9e. Sie hatten spontan beschlossen, das im Unterricht erarbeitete Stück „Handgemacht“ von Nils Gerhardt aufzuführen: Ein wohlverdienter Beifall belohnte die anstrengende Probenarbeit, die noch bis zur letzten Minute gedauert hatte. Der künftige OB Hubert Schnurr erklärte dann in einem der ersten Termine nach seiner Wahl am Sonntag die Ausstellung offiziell für eröffnet. Doch bevor es zu den Tafeln ging wurden noch echte Anforderungen an die Sangeskraft der Anwesenden gestellt. Das Courage – Team, das die Veranstaltung mit Schlaglichtern über die Aktivitäten der rechten Szene in unserer Region innerhalb der letzten Jahre eröffnet hatte, hatte zum Abschluss einen Liedtext aus der Zeit der 48er Revolution verteilen lassen. Und so sang die ganze Aula das 160 Jahre alte „Bürgerlied“: „ Alle, die dies Lied gesungen, so die Alten wie die Jungen, tun wir, tun wir was dazu!“
Aktualisiert (Donnerstag, 17. November 2011 14:58)
