Nachlese zum BBQ: Fotobox mit Statements gegen rechts

„Gesicht zeigen gegen Gewalt und Ausgrenzung und für Vielfalt und ein buntes, schönes Miteinander“
Nachlese zur Fotobox – oder: Wie komme ich jetzt an die Bilder?

Einfach am Freitag, dem 26. Juli, dem letzten Schultag, zwischen 9:35 Uhr und 11:05 Uhr mit einem Stick in der Biosammlung vorbeischauen!
Oder
Barbara.Becker@windeck-gymnasium.de anmailen.

Die Ausstellung der Fotos findet im Rahmen der „Interkulturellen Woche“ ab dem Mittwoch, 25. September, in der Aula des Windeck statt.
Alle Interessierten sind ganz herzlich eingeladen.

Such Dir ein paar nette Motive aus!

Zeitzeugin im Geschichtsunterricht der 9a

Am 06.06.2019, genau 75 Jahre nach dem historisch bedeutsamen D-Day,besuchte die 94-jährige HalbjüdinLieselotteHoyer die Klasse 9a des Windeck-Gymnasiums,um über ihre Zeit während des zweiten Weltkriegs zu berichten. Sieinformierte die Schülerinnen und Schüler über ihre Erfahrungen in ihrerJugendwährend des Zweiten Weltkrieges und schilderte auch ihreheutigeSicht der Geschehnisse.

Frau Hoyer wurde 1925 als Halbjüdin geboren, da ihr Vater ein Jude war. Da sie keinen Ariernachweis vorweisen konnten, galten sie als Halbjuden.

Vor dem Krieg wurde ihr mit acht Jahren der Eintritt in den Bund deutscher Mädel verweigert. Auf dem Gymnasium durfte sie nicht mehr mit ihren Freunden reden, die als „Arier“ eingestuft worden waren, und musste die Schule ohne Abschluss verlassen. Sie hatte auch wenige jüdische Freunde in derselben Situation. Ihr großer Bruder konnte seinen Abschluss jedoch noch machen.

Später musste ihr Vater in dem KZ Theresienstadt arbeiten und durfte eine Zeit lang nur alle vier Wochen nach Hause kommen. 1942 wurde er gezwungen, seine eigene Mutter dorthin zu deportieren. Der Abschied ihrer Mutter fiel FrauHoyer sehr schwer, da sie wusste, dass sie diese nie wieder sehen würde. Sie realisierte aber den Verlust erst später. Sie selbst hat wenig von den Deportierungen mitbekommen, da sie von ihren Eltern davor geschützt wurde. Das Einzige, das sie mitbekam, waren die Novemberpogrome und später, nach Ausbruch des Krieges, die Bombenangriffe. Ihre Großmutter, Elise Rheinhold, musste damals als Einzige einen Judenstern tragen und durfte nicht mehr in der Oper auftreten.

 

1938 wollte ihre Familie, wie viele andere jüdische Familien, auswandern. Jedoch wurde dieser Plan durchkreuzt, da ihre Mutter mit ihrem kleinen Bruder, den Frau Hoyerspäter eigenständig großziehen musste, schwanger wurde.

Mit ihrer Generation redet sie nicht mehr über die Kriegszeit, da viele durch deren Kindheit vom Nationalsozialismus geprägt worden sind.Sie möchte vielmehrmit jungen Leuten über ihre Erlebnisse sprechen,weshalb sie die Einladung ins Windeck-Gymnasium auch gerne annahm.

Die Zeitzeugin erzählte viel von den so genannten Stolpersteinen, welche eine Erinnerung an die verstorbenen Juden sind. Auf den Messingplatten ist festgehalten, welches Schicksal die jeweiligen Personen erlitten haben. Die Stolpersteine wurden vor den jeweiligen Häusern der Verstorbenen niedergelegt. Solche Stolpersteine existieren auch für ihre Großeltern Elise und Otto Rheinhold vor ihrem Elternhaus in Hannover. In Bühl wurden die Stolpersteine größtenteils in die Wände eingelassen.

Sie sieht auch vieleParallelen zwischen den Flüchtlingen heute und damals. Die Auswanderungsbasis war jedoch eine andere. Sie ist der Ansicht, dass man Verständnis für die Flüchtlinge haben soll, da diese meist nur aus Angst geflohen und durch ihre Erlebnisse traumatisiert sind.

Ihrer Meinung nach gibt es in der Politik immer noch gefährliche nationalsozialistisch veranlagte Parteien, von denen sie fürchtet, dass sie eine erneute Hasswelle hervorrufen könnten.

Sie versucht einerseits, nicht mehr so viel über die vergangene Zeit nachzudenken, hat andererseits jedoch auch begonnen, sich teilweise gegen feindliche, v.a. antisemitische,Aussagen zu verteidigen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Hoyer, dass sie uns im Unterricht besucht hat, um uns über ihre Vergangenheit zu erzählen.

 

Ein Bericht von Celine Himmel und Maximilian Reinfried

Erfolgreiche Teilnahme beim Baden-Württembergischen Schulschachpokal

 Fünftklässler der Schach AG halten sehr gut mit deutlich älteren Gegnern mit
Am 5. Juli 2019 fand in der Sporthalle Magstadt der Baden-Württembergische Schulschachpokal 2019 statt. Insgesamt reisten aus ganz Baden-Württemberg 68 Viererteams an, um ihre Sieger zu ermitteln. Im Hauptturnier, ausgerichtet für die Klassen 5 bis 12, waren 38 Mannschaften am Start, die in sieben Schnellschachpartien bei einer Bedenkzeit von 20 Minuten je Spieler und Partie gegeneinander antreten durften.
Für das Windeck-Gymnasium Bühl spielten Henrik Puchas, Jakub Kubarski, Dominik Feuerer und Maximilian Friedmann an diesem Tag ausnahmslos gegen deutlich ältere Gegner, was aber dem Erfolg insgesamt keinen Abbruch tat:
Zuerst konnten zwei Mannschaften aus Leonberg 4:0 und 3:1 besiegt werden, bevor man die nächsten zwei Spiele gegen den späteren Turniersieger und dem Drittplatzieren, jeweils aus Heilbronn kommend, deutlich verlor. In der fünften und sechsten Runde wurden der jungen Bühler Mannschaft jeweils Gegner aus Oberndorf zugelost, gegen die man mit 4:0 gewann und 2:2 unentschieden spielte. Das letzte Spiel war dann ein badisches Duell gegen Ettlingen, das mit einem hartumkämpften 3:1 Sieg einen krönenden Abschluss fand!
Mit den in der Endtabelle erreichten 9:5 Mannschaftspunkten verdiente sich das Bühler Quartett einen sehr beachtlichen achten Platz, den man im Vorfeld wirklich nicht erwartet hätte!
Die Abschlußtabelle des Hauptturniers findet man unter diesem Link.
Betreut wurden die vier Jungs an diesem Tag von Ralf Puchas, dem Leiter der Schach AG und Judith Feuerer, die zudem dankenswerterweise auch den weiten Fahrdienst übernommen hat.

J1 lädt zum Windeck-BBQ ein!

US-Austauschschüler sind da!

Hurra!
Seit März haben wir ungeduldig darauf gewartet, unsere amerikanischen Austauschschüler wieder zu sehen. Nun sind sie endlich hier.
Am Dienstag Nachmittag kamen die 11 Schülerinnen und Schüler aus Melrose an, begleitet von ihrem Deutschlehrer Herrn Rink und ihrer ’school nurse‘ Frau Hoffman und deren Mann.
Gleich am Mittwoch hat Bürgermeister Jokerst die Gruppe im Rathaus begrüßt und Geschenke an alle verteilt.
Neben Unterricht am Windeck gemeinsam mit ihren deutschen Partnern erwartet die Amerikaner aber auch angenehmeres:
Dieses Wochenende ein zweitägiger Aufenthalt in Paris und Versailles, nächste Woche eine Rundreise durch Österreich, die Schweiz, Lichtenstein und Bayern und ein Ausflug in den Europapark darf natürlich auch nicht fehlen!
Wir freuen uns sehr, dass dieser Austausch zum 32. Mal stattfindet und wünschen allen eine wunderbare Zeit.

Einladung zum Sommerkonzert

Tropische Temperaturen und die Sommerferien vor der Tür – wem ist da nicht zum Feiern zu Mute? Lange, warme Abende und gute Laune – der Sommer zeigt sich von seiner besten Seite. Was jetzt noch fehlt, ist die passende Musik.

Genau dafür sorgen die Musik AGs des Windeck-Gymnasiums beim diesjährigen Sommerkonzert. Am Donnerstag, 11. Juli 2019, präsentieren Chöre, Schulband, „Orange Jazz“, Trommel AG sowie Solisten  ab 19 Uhr einen sommerlichen Cocktail aus Hits und weniger bekannten Melodien.

Eingeladen sind alle, die den Sommer mit uns musikalisch genießen möchten. Der Eintritt ist frei.

Windecker Umweltmentoren erreichen Platz 5 bei „ECHT KUH-L!“

Die Umweltmentoren „Green Heroes“ des Windeck-Gymnasiums belegten im bundesweiten Schülerwettbewerb „ECHT KUH-L!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft den 5. Platz. Unter dem Motto „Ackern für die Vielfalt: Teamarbeit in und mit der Natur“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr mit der biologischen Vielfalt von Pflanzen und Partnerschaften in der Natur.
Knapp 2.800 Teilnehmer von Klasse 3 bis 10 beteiligten sich bundesweit mit insgesamt 422 vielseitigen Gestaltungs-, Medien- und Projektarbeiten.
Unter dem Titel „kuhlinarische Apfelvielfalt“ entwarfen die Windecker Umweltmentoren einen Beitrag. Ein Geschmackstest von verschiedenen Apfelsorten sollte Aufschluss darüber geben, ob eher alte oder neugezüchtete Sorten den Schülerinnen und Schülern des Windeck-Gymnasiums am besten schmecken. Der Ablauf und das Ergebnis wurden in einem kurzen Film festgehalten, den man auf dem
Youtube-Kanal des Windecks finden kann.
Die Gewinnerinnen und Gewinner freuen sich über den Preis: eine Überraschungskiste und einen Geldpreis, den die Umweltmentoren der Aktion „Plant for the Planet“ spenden werden.

Der Schülerwettbewerb „ECHT KUH-L!“ beschäftigt sich grundsätzlich mit nachhaltiger Landwirtschaft und Ernährung sowie dem Ökolandbau und setzt jährlich thematische Schwerpunkte. Er ist eine Maßnahme des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), initiiert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und durchgeführt von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).
Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.echtkuh-l.de