Film ab! Rückblick-Klimaaktionstag

Am 17.09.2021 fand unser Klimaaktionstag statt. Dank der Unterstützung von Greenpeace konnten die Eindrücke des Tages auch filmisch festgehalten werden und nun Film ab!

Mit dem Ziel das Bewusstsein der „Generation 21. Jahrhundert“ für die globale Klimakrise sowie mögliche Lösungsansätze auch auf regionaler Ebene zu stärken, fanden an diesem Tag ein über 60 Veranstaltungen umfassendes Programm statt, das an diesem Schultag nicht nur theoretisches Wissen vermittelte, sondern bei dem sich die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihres Alters aktiv mit Lösungen und Möglichkeiten im Umgang mit dem Klimawandel auseinandersetzten. Es wurden unter anderem Workshops, Experimente und Spiele von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie zahlreichen externen Referenten angeboten. Dabei waren neben Vertretern von Nichtregierungsorganisationen wie beispielsweise Greenpeace, unter anderem auch die Energieagentur Mittelbaden, die Jugendstiftung des Umweltministeriums sowie die baden-württembergische Umweltministerin Thekla Walter und die Kultusministerin Theresa Schopper zu Gast.

Konkret konnten die 6. Klassen in einer Energierallye spielerisch an Probleme wie beispielsweise den Treibhauseffekt herangeführt werden, sich in Projekten von den Vorteilen von Foodsharing und Upcycling überzeugen, sich mit der Internetseite „KlimaNet“, kindgerecht erarbeiten, wie man effizient Energie sparen kann und sich mit dem ehemaligen Entwicklungshelfer Uli Malisius über die Auswirkungen des Klimawandels in Indonesien austauschen.
In den 7. Klassen gab es interaktive Workshops von Plant for the Planet, Fridays for Future, der Klimastiftung für Bürger zum Thema „Wenn die Pole schmelzen“ sowie eine Heranführung an den CO2-Rechner am Beispiel des Energieverbrauchs des Windeck-Gymnasiums durch Referenten von Greenpeace. Ein besonders prägendes Highlight war dabei sicherlich der Besuch des Amazonas Regenwaldes. Mit Hilfe von Augmented Reality bewegten sich die Schülerinnen und Schüler per Tablets durch einen abgeholzten Regenwald und konnten mit den virtuellen Ureinwohnern in Kontakt treten.
In Projekten wie „Wir träumen uns die Welt wie sie uns gefällt“, durchgeführt durch das Entwicklungspädagogisches Informationszentrum Reutlingen (EPiZ), gingen die Schüler der 8. Klassen auf eine Fantasiereise ins Jahr 2051 und gestalteten diese fiktive Welt nach ihren Vorstellungen. Aber auch Workshops des Nationalpark Nordschwarzwald zum Klimaschutz vor Ort und das Projekt „Greenpeace-Klimakit“ kamen bei den Schülerinenn und Schülern der Mittelstufe gut an. Beim Klimakit lernten diese verschiedenste Kleinprojekte kennen, die im Alltag jedes Einzelnen dabei helfen können beispielsweise Verpackungsmüll oder den täglichen Strombedarf zu reduzieren. Ziel der Übung war es dabei, dass die Schülerinnen und Schüler sich in der Gruppe ein eigenes Projekt überlegen bzw. planen und schlussendlich in einem Ideenmarktplatz vorstellen.
In Klasse 9 ging es neben dem „Essen fürs Klima“, dem Workshop „Less Waste“ und den Folgen des Klimawandels in Baden-Württemberg auch um das selbständige Annähern an die Folgen des Klimawandels. Angeleitet von Referenten der Deutschen Physikalischen Gesellschaft führten die Schülerinnen und Schüler verschiedenste Experimente durch, die sie sogenannten „Kipppunkten“ näherbringen sollten, zeitliche Punkte nach denen der Klimawandel unaufhaltsam wird. Aber auch die Diskussion mit einem fiktiven Klimawandelleugner, organisiert vom Klimamanger der Stadt Bühl, führte zu einer nachhaltigen Debatte unter den Schülerinnen und Schülern.
Neben der Klärung der Frage, ob Kunst etwas gegen Klimawandel bewirken kann im Projekt der Kunsthistorikerin Marion Hoffmann, und einem Physik-Projekt zur „Energie aus der Sonne“, ging es für die 10. Klassen auch um Klimapolitik vor Ort. So konnten die Schülerinnen und Schüler mit der Stadt Bühl über ihr Klimaschutzkonzept diskutieren. Andere 10. Klassen besuchten in einem Planspiel der Klimaarena in Sinsheim ein fiktives „Klimakabinett“. Dabei nahmen sie die Rollen von verschiedenen Ministern ein und mussten versuchen, aus verschiedenen Maßnahmen auszuwählen, wobei man darauf achten musste, im Budget zu bleiben und gleichzeitig sein eigenes Ziel, die Einsparung von Tonnen von CO2, zu erreichen.
Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe waren ebenfalls in den verschiedensten Projekten aktiv. So nahmen sie unter anderem an einer „Climate Action Simulation“ teil, bei der der UN-Klimagipfel mit Vertretern globaler Stakeholder in verschiedenen Delegationen nachgestellt wurde. Mit dem Ziel das 1,5º C-Ziel zu erreichen, wurde jede der erarbeiteten Maßnahmen zur Senkung der globalen Durchschnittstemperatur in einen leicht zugänglichen Simulator von En-ROADS eingepflegt, der den Schülerinnen und Schülern die Auswirkungen der einzelnen Maßnahmen anhand von Diagrammen direkt vor Augen führte. Aber auch die digital durchgeführte „Welt-Klima-Konferenz“, in der sich Schülerinnen und Schüler der Oberstufe mit Jugendlichen aus Mexiko, Südafrika, Indien und Japan über die Auswirkungen des Klimawandels austauschen konnten, stellte ein prägendes Erlebnis dar.
Gekrönt wurde der Aktionstag von einer Podiumsdiskussion zum Thema „Dem Klimawandel entgegentreten“, bei welcher sich die baden-württembergische Umweltministerin Thekla Walter und die Kultusministerin Theresa Schopper sowie der lokale Oberbürgermeister Hubert Schnurr vor Ort den Fragen der Green Heroes und in der anschließenden offenen Fragerunde den kritischen Fragen des Publikums stellen mussten.

Einen Eindruck über die Aktionen des Tages aus Schülersicht gibt es unter den folgenden Links:

Rückblick 6. Klasse
Rückblick 7. Klasse
Rückblick 8. Klasse
Rückblick 9. Klasse
Rückblick 10. Klasse
Rückblick 11. Klasse

Klimaaktionstag – Rückblick 11. Klasse

„Nur ein Tropfen auf den heißen Stein ?“ – Warum sich klimabewusstes Handeln lohnt

Nach der Eröffnungsrede der Umweltmentoren um 9 Uhr 35 hatte meine Tutorengruppe die Möglichkeit den „Irrtümern des klimafreundlichen Handels“ in einem Workshop auf den Grund zu gehen. Der Moderator des Workshops vermittelte uns anhand verschiedener interaktiver Übungen welchen Einfluss unser Handeln auf den Klimawandel hat sowie die Präsenz des Klimawandels in unserem Alltag. Zur Veranschaulichung ließ er uns unter anderem unseren CO2-Fußabdruck berechnen, der zu unserer Überraschung bei den meisten doch größer war, als anfänglich erwartet.

Zugleich wurde uns vergegenwärtigt, dass jede noch so kleine Handlung zählt und hilft, die Welt von morgen zu schützen. Anschließend wurden uns ein paar Tipps und Anleitungen, wie wir unseren Alltag konkret umweltfreundlicher gestalten können und inwiefern uns die Politik in unserem Handeln versucht entgegenzukommen, gegeben und wir wurden in eine kurze Pause entlassen.

Daraufhin hatten wir die Chance an einer „Climate Action Simulation“ teilzunehmen, bei der wir den UN-Klimagipfel als Vertreter globaler Stakeholder in verschiedenen Delegationen nachgestellt haben und uns einmal selbst daran versuchen konnten das 1,5º C-Ziel zu erreichen. Dabei wurde jede unserer erarbeiteten Maßnahmen zur Senkung der globalen Durchschnittstemperatur in einen leicht zugänglichen Simulator von En-ROADS eingepflegt, der uns die Auswirkungen der einzelnen Maßnahmen anhand von Diagrammen direkt vor Augen führte.

Sowohl der Simulator als auch der Fakt, dass wir gerade nicht unserer Wunsch-Delegationen, sondern deren Widersacher zugeteilt wurden, verschaffte uns neue Sichtweisen und Lösungsansätze zur Klimakrise. Mit den neu gewonnenen Einsichten konnten wir im Anschluss freiwillig an einer durch die Umweltmentoren geführten Podiumsdiskussion mit der Umweltministerin, Thekla Walker, der Kultusministerin, Theresa Schopper und dem Oberbürgermeister von Bühl, Hubert Schnurr teilnehmen. Es war für uns alle ein ganz besonderes Erlebnis, Politik einmal so hautnah miterleben zu können und abschließend die Möglichkeit zu haben, Fragen stellen zu können.

Hanna Graf

Der Klimaaktionstag hat um 9.30 Uhr damit begonnen, dass eine Eröffnungsrede in der Aula vor allen Beteiligten gehalten wurde, in der die „Green Heroes“ unter der Leitung von Frau Hamm uns einige Informationen zum Ablauf des Tages gaben. Danach erklärte das Team von Greenpeace das Wichtigste in Bezug auf den Datenschutz, da sie im Verlaufe des Tages uns in den Workshops filmen und veröffentlichen wollten. Diejenigen, die damit nicht einverstanden waren, bekamen Aufkleber, anhand derer das Filmteam wusste, wen man in der späteren Bearbeitung rausschneiden musste.
Die Kurse von Frau Kambeitz und Herr Waldvogel fanden sich um 10 Uhr wieder im Workshop „Less Waste und Klima“ in Raum 16, in dem wir die Plastikproblematik betrachteten und uns nach plastikfreien Alternativen umsahen. Dabei erfuhren wir von Unverpackt-Läden, Geschirr, welches man für To-Go-Produkte nutzen kann, kostenlose Wasserstellen und viel mehr. Im Anschluss daran schauten wir uns Gegenstände ohne Plastik bzw. Plastikverpackung in verschiedenen Alltagssituationen, wie z.B. im Badezimmer, beim Putzen, am Geburtstag, usw. an und durften an diesen schnuppern.
Nach einer 15-Minuten-Pause versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler um 11.30 Uhr in den Räumen 37 und 38, um die „Climate Action“- Simulation auszuprobieren. Zuvor mussten wir uns zwei Delegationen auswählen, die wir vertreten wollten. Was wir zu dem Zeitpunkt nicht wussten, war, dass wir in die von uns gewählten Delegationen nicht kommen konnten, sondern in die genau gegensätzlichen Delegationen zugeordnet wurden. Die Delegationen, die zur Auswahl standen, waren: Land- und Agrarwirtschaft, Clean Tech, Konventionelle Energie, Industrie und Handel, Industrieländer, Schwellenländer, Entwicklungsländer und Klimaaktivisten. So wurde das ganze Spiel etwas spannender, weil wir die Situation aus einem anderen Blickwinkel betrachteten.
Professor Kapmeier leitete uns in den Ablauf des Spiels ein, bei dem die Delegationen an Gruppentischen verteilt wurden. Je reicher die Delegation, desto mehr Luxus wurde ihnen geboten, der sich in Menge an Nahrungsmitteln und Wasser äußerte. Die Gruppen der Klimaaktivisten und der Entwicklungsländer mussten auf dem Boden sitzen, durften sich aber Stühle und Nahrungsmittel von den Reicheren stehlen. Dadurch konnten wir uns besser in unsere Rolle versetzen und das Spiel glaubhafter machen. Im Laufe des Spiels wurden wir immer wieder von dem Kamerateam gefilmt.
Das Spiel an sich verlief folgendermaßen: Die einzelnen Delegationen mussten durch je einen Vertreter in einer Minute ihre Vorschläge wiedergeben, wie wir dem Klimawandel entgegenwirken konnten, indem wir den Temperaturanstieg von 3,6°C auf unter 2°C herunterdrückten. Dabei wurden die Vorschläge, wie beispielsweise das Aufforsten, die erneuerbaren Energien, Erdgas, Energieeffizienz, CO2-Preis, New Zero-Carbon, Elektrifizierung, Methan und co, Entwaldung, etc. gefördert oder verringert. Dazu wurden die entsprechenden Schalter in der EN-ROADS-Systemsteuerung geregelt, wodurch das Programm automatisch die Folgen ausrechnete und uns in Grafiken u.A. veranschaulichte, ab welchem Jahr die Handlung von Nutzen sein würde, welche Gaskonzentrationen vorliegen würde, wodurch wir unsere Energie beziehen würden und welchen Temperaturanstieg wir bis zum Ende des Jahrhunderts zu erwarten hatten.
Nach zwei Runden mit kleinen Protesten seitens der Klimaaktivisten, größtenteils übereinstimmenden Vorgehensweisen zwischen den Delegationen und Verhandlungen, kamen wir zu dem erstrebten Ergebnis von einem Temperaturanstieg von nur 1,8°C. Die Freude und Erleichterung war durchaus zu spüren, als Professor Kapmeier das Ziel als erreicht bestätigte. Nach einer Abschlussrede und einem Austausch untereinander, machten wir einige Fotos und das Spiel sowie der Klimaaktionstag gingen bei gutem Wetter und der Hoffnung, das im Spiel erreichte Ziel auch in der Realität zu erreichen, zu Ende.
Nelly K. Kursstufe

Der Klimaaktionstag begann mit einer Eröffnungsrede der Umweltmentoren für alle. In meiner Tutorengruppe sprachen wir dann über „Irrtümer des umweltfreundlichen Handelns“ und sind dabei besonders auf unseren CO2 Verbrauch pro Kopf in einem Jahr eingegangen. Danach wurden von uns in Kleingruppen Lösungsansätze auf ihre Umsetzbarkeit und Wirksamkeit untersucht.
Als nächstes begann die „Climate Action“- Simulation „en roads“ mit der gesamten Jahrgangsstufe, bei der wir einen UN-Gipfel mit unterschiedlichen Delegationen nachempfunden haben.
Dabei lernten wir, welche Auswirkungen manche Maßnahmen wie z.B. Aufforsten oder energieeffiziente Gebäude auf die Emissionen und Temperatur haben.
In einer abschließenden Runde sind wir einerseits darauf eingegangen, warum wir Teil dieser Zukunft mit 1,9 Grad (anstatt der derzeit prognostizierten 3,6 Grad im Jahr 2100) sein wollen und andererseits darauf, was wir selbst dazu beisteuern können.
Das Simulationsspiel fand ich sehr eindrucksvoll und informativ. Ich selbst habe viel Wissen und auch Tatendrang mitgenommen.
Bei der Podiumsdiskussion konnte ich leider nicht anwesend sein, aber ich habe gehört, dass sie toll war.

Abschließend kann ich sagen, dass der Tag mir Freude bereitet hat sowie eindrucksvoll, motivierend und sehr gelungen war.

Paula P.

Klimaaktionstag – Rückblick 10. Klasse

Am 17.09.2021 fand an unserer Schule der Klima-Aktionstag statt. Für mich, Lukas Rohfleisch (10a), hat der Tag um 9:35 Uhr angefangen. Ich kam zur Schule und man hat direkt bemerkt, dass dieser Tag etwas ganz Besonderes werden wird.
Die Schule füllte sich langsam und vor dem Mikrofon standen Umweltmentoren, die eine kleine Rede hielten, um den Tag einzuleiten.
Wir hatten als Klasse insgesamt drei verschiedene Projekte.
Als Erstes stellte uns Martin Andreas vom Klimaschutzmanagement Bühl das Bühler Klimaschutzkonzept vor. Er versuchte uns interaktiv zu einer Diskussion anzuregen, ob es denn den Klimawandel überhaupt gibt. Zum Beispiel gab er uns die Information, dass doch „nur 4 Prozent Kohlenstoffdioxid vom Menschen und 96 Prozent von der Natur ausgestoßen wird.“ Dazu gibt es allerdings eine sehr gute Metapher. Eine Badewanne steht voll mit Wasser und der Stöpsel unten wird herausgezogen. Oben wird genauso viel Wasser hineingefüllt, wie unten herauskommt. Wenn nun aber ein Mensch mit einem vollen Wasserglas neben der Badewanne steht, und dieses ausleert, läuft die Badewanne trotzdem über.
Als Fazit der Diskussion wurde schnell klar, es gibt den Klimawandel wirklich und er ist gefährlich.
2019 gab es in Bühl einen Klimanotstand, woraufhin dann ein „Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Bühl“ entwickelt wurde, in dem erklärt wird, was man als Stadt gegen den Klimawandel tun kann. Uns wurde gezeigt, wie so ein Klimaschutzkonzept aussieht, und wo zum Beispiel das meiste Treibhausgas emittiert wird. Am meisten Treibhausgase werden in den verarbeitenden Gewerben, wie zum Beispiel die Firma Schäffler, freigegeben. Durch dieses Klimaschutzkonzept hat sich die Stadt Bühl das Ziel gesetzt, den Endenergiebedarf bis 2050 im Vergleich zu 1990 zu halbieren.

Nach einer 30-minütigen Pause ging es für uns dann zum nächsten Projekt „Kunst und Klimawandel“. Kunsthistorikerin Marion Hoffmann versuchte mit uns gemeinsam zu klären, ob Kunst etwas gegen den Klimawandel bewirken kann und zeigte uns die Wirkung der Kunst in Bezug auf den Klimawandel. So baute Olafur Eliasson das Kunstwerk „Ice Watch“ vor dem Weltklimagipfel in Paris. Es waren 12 Eisblöcke aus Grönland in einem Kreis aufgestellt, die dann angefasst, gesehen, gefühlt oder auch das Knacken gehört werden konnte. Es zeigte uns, dass die Kunst uns auf eine ganz andere Art und Weise den Klimawandel näherbringt.

Als Abschluss des Tages zeigte uns Nils Reetz ein Klimaplanspiel aus dem Jahr 2004, „Keep Cool“. Dieses Spiel ist das Monopoly für den Klimawandel und thematisiert die Probleme und Schwierigkeiten der Klimapolitik. Jeder Spieler übernimmt die Rolle eines Landes (z. B. Entwicklungsländer, Europa, usw.) und hat das Ziel, die eigenen politischen bzw. ökonomischen Ziele umzusetzen und die wirtschaftliche Entwicklung auszubauen. Außerdem muss verhindert werden, dass sich die Erde um 2 °C erwärmt, sonst hat jeder Spieler verloren. Dargestellt wurde diese Erwärmung durch schwarze Chips. Jeder Chip stellt eine Million Euro dar und man kann sich damit Industrien kaufen, um seine Ziele zu verwirklichen. Pro Industrie, die Treibhausgase ausstößt, bekommt man allerdings am Ende jeder Runde zwei Chips, die aus dem Klimalager genommen werden. Das heißt, das Klima verschlechtert sich. Wir mussten uns also in die Rolle eines Politikers versetzen. Ich hatte zum Beispiel die Möglichkeit, nach jeder Runde immer wieder drei Chips aus dem Lager herauszunehmen oder hinzuzufügen. So konnte ich anderen Ländern Angebote machen, die sie annehmen sollten, damit ich keine Chips herausnehmen und sich so das Klima verschlechtern würde. Uns wurden die Probleme der Klimapolitik gezeigt.
Es war ein sehr besonderer und wichtiger Tag für uns, den wir erleben durften. Es war sehr eindrucksvoll und hat uns gezeigt, dass wir jetzt etwas gegen den Klimawandel unternehmen sollen, denn es gibt nur eine Erde, auf der noch lange Menschen leben wollen.

Lukas Rohfleisch, Klasse 10a

Begonnen hat der Klimaaktionstag um 9:35, mit einer Rede der Umweltmentoren und Frau Hamm vor allen Schülerinnen und Schülern der Schule in der Aula. Im Anschluss dazu stellten sich die Kamerateams vor und erläuterten ihr weiteres Vorgehen.
Für die 10b startete das erste Projekt um 10:00, ausgerichtete wurde das Planspiel „Klimakabinett“ der Klimaarena Sinsheim. Dabei ging es darum, dass die Schülerinnen und Schüler das sogenannte Klimakabinett durchspielen, indem sie in die Rollen der jeweiligen Minister, wie zum Beispiel der Finanzminister und das Verkehrsministerium. Jedes Ministerium besaß einen Maßnahmenkatalog, in dem sie aus verschiedenen Maßnahmen auszuwählen, wobei man darauf achten musste, im Budget zu bleiben und gleichzeitig sein eigenes Ziel, die Einsparung von Tonnen von CO2, zu erreichen. Im Spiel gab es 4 Phasen, jeweils in 2 davon berieten sich die Ministerien über mögliche Maßnahmen und in der Phase danach wurden diese in der Runde aller Ministerien vorgestellt.
Da alle Ministerien einen verschieden großen Betrag an Geld zur Verfügung hatten und jedes von ihnen andere Maßnahmen nutzen konnte, die unterschiedlich effektiv waren, war der Schlüssel zum Sieg die Kooperation der einzelnen Gruppen. Das gelang unserer Klasse in der vorgegebenen Zeit mit einem vollends aufgebrauchten Budget und mehr eingesparten Tonnen CO2 als vorgesehen. Diese auf den ersten Blick recht einfache Aufgabe war für uns alle eine neue und spannende Chance den Klimawandel und vor allem die Möglichkeiten unserer Politik kennenzulernen.
Danach gab es für alle Schülerinnen und Schüler eine Pause in der vor der Schule eigens gerichtete Verpflegung bereitgestellt wurde. Damit wir gestärkt in das nächste Projekt starten konnten. Hierbei wurde der Klasse von den Physiklehrern Herr Armbrüster, Herr Dutzi und Herr Stengel das Thema „Energie aus der Sonne“ nähergebracht. Es ging um Möglichkeiten und Gerätschaften mit denen man wörtlich genau das machen kann, den Schülerinnen und Schülern wurde informativ und auf den Grundlagen der gelernten Physik erklärt wie genau diese Energie gewonnen wird und wie sie genutzt werden kann. Dabei wurde jedoch nicht nur den Schülern Wissen vermittelt, sondern auch durch vielfältige Versuche direkt gezeigt.
Nach diesem zweiten Programmpunkt, endete für die meisten unserer Klasse dieser einzigartige Tag, den viele Schülerinnen und Schülern sicher so schnell nicht vergessen werden. Ein Teil der Klasse nahm darauffolgend noch an der öffentlichen Podiumsdiskussion mit den beiden Ministerinnen des Landes und dem Oberbürgermeister der Stadt Bühl teil. Geleitet wurde diese, sehr professionell von den Umweltmentoren Maximilian Offermann, Fynn Hoernstein und Lisa Burov. Im Laufe dieser sehr spannenden Debatte erhielten alle interessierten Schülerinnen und Schüler einen sehr einzigartigen Einblick in die momentane Politik, ein Ereignis was man sicher im Leben nur sehr selten erleben wird. Besonders spannend wurde es, als die Schülerinnen und Schüler den drei Amtsträgern eigene Fragen stellen konnten. Mit dieser Schlussdiskussion endete ein sehr abwechslungsreicher Tag.

– Eliah Sam Linz 10b

Am 17.09.21 fand am Windeck-Gymnasium in Bühl der Klimaaktionstag statt. Eröffnet wurde dieser in der Aula, in der zur Begrüßung eine Rede gehalten wurde.
Danach begaben wir uns alle zu unseren jeweiligen Projekten.

Das Projekt meiner Klasse, der 10b, drehte sich vor allem um das „Klimakabinett“. Im Zentrum unseres Projektes stand ein Planspiel, in dem wir das Klimakabinett genauer kennenlernten. Jedem Schüler meiner Klasse wurde dabei eine Rolle in einem der vier Ministerien zugeteilt. Jedes Ministerium hatte ein bestimmtes Ziel, wie viel CO2 eingespart werden soll und wie viel Budget dazu zur Verfügung steht. Danach diskutierten wir über verschiedene Maßnahmen und überlegten, welche wir umsetzen. Für mich war es eine interessante Erfahrung, da wir selbstständig darüber diskutieren konnten, welche Maßnahmen wir für am sinnvollsten halten, um unser Ziel zu erreichen. Außerdem mussten wir uns mit Problemen auseinandersetzen, wie zum Beispiel unserer Reaktion auf Proteste oder was wir tun können, wenn unser Budget nicht reicht. Ich finde, durch das Spiel haben wir einen interessanten Einblick in die Klimapolitik und das Klimakabinett erhalten. Außerdem haben wir erlebt, wie schwierig sich die Arbeit im Klimakabinett gestaltet, denn überall können Probleme auftreten.

Am Nachmittag begann unser zweites Projekt, in dessen Mittelpunkt vor allem die erneuerbaren Energien standen. Wir lernten mit Hilfe verschiedener Versuche, wie wir Sonnen-, Wasser- und Windenergie nutzen können. Außerdem lernten wir auch, wie Wasserstoff als Energieträger genutzt werden kann und welche Probleme es bei der Speicherung von erneuerbaren Energien gibt.
Für mich war es sehr interessant zu sehen, wie man überhaupt erneuerbare Energien nutzen und „erzeugen“ kann.

Am Ende fand eine Podiumsdiskussion in der Mensa statt, bei der die Ministerinnen Thekla Walker und Theresa Schopper und der Oberbürgermeister Huber Schnurr zu Besuch waren. Zuerst wurden ihnen von den drei Umweltmentoren Maximilian Offermann, Fynn Hoernstein und Lisa Burov Fragen gestellt.
Danach wurde das Wort an die Zuschauer weitergegeben, die dann ebenfalls die Möglichkeit erhielten, Fragen zu stellen.
Diskutiert wurden vor allem die Themen Klimaschutz, die Rolle der Schule, konkrete Maßnahmen und noch viel mehr.

Für mich war es faszinierend und informativ zu sehen, wie die Politiker auf unsere Fragen antworten. Ich finde, der Klimaaktionstag war eine Bereicherung für die Schüler und unsere Schule. Aus meiner Sicht haben wir viel über den Klimaschutz und wie sich die Politik dafür einsetzt gelernt.

Ronja Reith, 10b

Klimaaktionstag – Rückblick 9. Klasse

Am Freitag, den 17. September 2021, fand für alle Schülerinnen und Schüler der Klima-Aktionstag statt.

Um 9:35 Uhr war die Eröffnung des Klimaaktionstages in der Aula der Schule. Während alle Schüler und Schülerinnen sich in der Aula befanden, stellten Frau Hamm und die Schüler*innen des „Green Heroes“-Teams, die am Vortag alles vorbereitet und mitgeholfen hatten, um alles aufzubauen, das Programm vor. Jede Klasse hatte ein individuelles Programm mit unterschiedlichen Projekten.
Von 10 Uhr bis 11:30 Uhr war ich mit der Hälfte meiner Klasse im Raum 21. Die „Deutsche Physikalische Gesellschaft“ stellte einen Klimakoffer vor. Wir teilten uns in drei Gruppen, für drei Experimente des Klimakoffers auf. Meine Gruppe befasste sich mit einem Modell, das von einem Kipppunkt handelte. Dieses Modell kann man ebenfalls auf den Klimawandel übertragen. Wir haben festgestellt, dass Kipppunkte für den Klimawandel und für die Zukunft unserer Erde entscheidend sind. Auf das Klima übertragen kann man sagen, dass, wenn der Kipppunkt überschritten ist und wenn die Klimakatastrophe eintritt, die Folgen nicht mehr umkehrbar sind. Die Menschheit braucht dann eine Lösung, wie wir CO2 aus der Erde entziehen können, das CO2 zu stoppen, würde nicht reichen. Dieser Kipppunkt liegt bei der Erderwärmung und wird durch zwei oder drei Grad überschritten, wodurch die Katastrophe ausgelöst wird. Eine der Folgen wird sein, dass der Golfstrom zerstört wird und die daraus resultierende Folgen sind gravierend. Es gibt sehr viele Internetseiten, auf denen man weitere interessante Fakten über den Golfstrom finden kann.

Anschließend besuchte ich mit meiner ganzen Klasse von 11:45 Uhr bis 12:45 Uhr den Raum 110. Es wurde das „Klimakonzept“ der Stadt Bühl und die globale Verantwortung vorgestellt. Am Anfang beantworteten wir einige Fragen des Projektleiters, wie zum Beispiel „Gibt es den Klimawandel überhaupt?“ oder „Es gibt doch schon immer den Klimawandel!“. Zu diesen Argumenten gaben wir verschiedene Gegenargumente. Ein Gegenargument war, dass die Schwankungen in der Temperatur nicht durch CO2 verursacht wurden, wie in den letzten Jahren, sondern durch Naturkatastrophen. Die Welle jetzt ist aber von den Menschen verursacht worden. Danach haben wir die Bestandteile des Klimaschutzkonzepts der Stadt Bühl besprochen. Zunächst schaute man auf „Ist-Bilanz“. Danach folgten die Potenzialanalyse, anschließend die Szenarienentwicklung und zuletzt die Maßnahmen.

Von 13 Uhr bis 15 Uhr war meine Klasse im Raum 17. Die Jugendstiftung des Umweltministeriums berichtete über die Irrtümer des klimafreundlichen Handelns. Wir haben an ein paar Umfragen teilgenommen und unseren „ökologischen Fußabdruck“ berechnet. Außerdem haben wir über die Katastrophen, die durch den Klimawandel verursacht wurden, gesprochen.

Zuletzt stellten wir in Gruppen Ideen vor, wie wir etwas für das Klima machen können. Beispielsweise können wir regionale Produkte kaufen oder in Deutschland Urlaub machen statt mit dem Flugzeug zu reisen.

Um 15:45 Uhr fand die Podiumsdiskussion „Den Klimawandel entgegentreten“ statt, aber leider habe ich sie nicht mitverfolgt.

Durch diesen sehr interessanten Klima-Aktionstag am Windeck-Gymnasium-Bühl, haben alle Schüler eine ganze Menge neuer Ideen entwickelt, um den Klimawandel zu begegnen. Persönlich habe ich viel Interessantes gelernt und nehme viel aus diesem Tag mit. Ich danke den Aktionsleitern, die uns belehrt haben. Auch die Schule und die Lehrer sehen diesen Tag als große Ehre, und wir als Klimaschule setzen uns weiterhin für den Klimaschutz ein.

Jabbour, Sandy

Da der Klimaaktionstag coronabedingt die erste große Zusammenkunft seit Langem war, waren wir auch dem entsprechend gespannt. Noch wussten wir nicht, was uns erwartet.
Los ging es um 9:35 Uhr in der Aula mit fünf Schülern, die uns sagten, was uns den Tag über erwartet und uns kurz über die Wichtigkeit des Klimaschutzes aufklärten.
Dann ging es auch schon los mit den jeweiligen Projekten. Bei uns wurde die Klasse in zwei Teile aufgeteilt. Ich besuchte die Vorstellung des „Klimakoffers“. Hierbei ging es zuerst um die Auswirkungen des Klimawandels und anschließend haben wir drei Experimente, die im Koffer enthalten sind, gemacht. Hierbei konnten wir nachweisen, dass CO2 die Erde erwärmt und dass es einen sogenannten „Kipppunkt“ gibt, nachdem der Klimawandel unaufhaltsam wird. Im Anschluss daran wurde noch gezeigt, wie unterschiedliche Stoffe sich erwärmen. Durch die anschaulichen Experimente, die von uns Schülern selbst durchgeführt wurden, wurde uns die Dringlichkeit des Klimaschutzes deutlich vor Augen gestellt.
Weiter ging es mit der ganzen Klasse zum Klima-Manager von Bühl, der in einer inszenierten Diskussion einen Klimaleugner gespielt hat und wir als Klasse mussten gegen ihn argumentieren. Hierfür konnten wir die vorher durchgeführten Experimente als Argumente nutzen. Anschließend haben wir zusammen ein Konzept zur Senkung des CO2 Gehalts der Luft ausgearbeitet.
Im letzten Programmpunkt ging es um unseren eigenen „CO2-Fußabdruck“ und Dinge, die uns beim CO2 -Sparen helfen oder schwerfallen. Durch einen CO2 -Rechner am Handy, in den jeder seine persönlichen Daten eingeben konnte, wurde uns verdeutlicht, dass jeder einzelne von uns mindestens so lebt, als hätten wir 2- 3 Erden zur Verfügung. Als Konsequenz haben wir über Maßnahmen, die uns helfen das Klima zu schützen, geredet.
Eine dreiviertel Stunde später war schließlich die Podiumsdiskussion, während der je ein Schüler oder eine Schülerin die Kultusministerin und die Umweltministerin Baden-Württembergs sowie den Oberbürgermeister der Stadt Bühl interviewte.
Es ging vor allem um Themen wie „Warum geht es so langsam mit dem Wechsel auf Windräder voran?“ oder „Was macht die Stadt gegen den Klimawandel?“. Ich fand es sehr interessant, fand jedoch manche Antworten zu unkonkret.

Ich persönlich fand den Tag sehr interessant, wusste aber schon recht viel. Auch das allgemeine Klima vor Ort fand ich sehr angenehm. Es war bestimmt ein interessanter und lehrreicher Tag, der einige zum Nachdenken angeregt hat.

Cedric Liebich

Klimaaktionstag – Rückblick 7. Klasse

Am 17.9.2021 war am Windeck-Gymnasium ein Klimaaktionstag. Dabei machten die verschiedenen Klassen Workshops über den Klimawandel und erfuhren, was man dagegen tun kann.
Am Anfang war eine Eröffnungsrede von Frau Hamm und mehreren „Green Heroes“, über das, was an dem Tag alles passieren wird.
Danach hatte ich einen Workshop mit jemandem von Greenpeace, der uns zeigte wie viel CO2 durchschnittlich an einer Schule ausgestoßen wird. Dann zeigte er uns noch eine Website, die berechnet hat, wie viel CO2 an unserer Schule in 2019 ausgestoßen wurde. Am Ende wurden wir in 6-er-Gruppen eingeteilt und wir mussten aufschreiben, ob zum Beispiel Sonnenkollektoren auf dem Dach sind oder ob das Restessen an eine lokale Tafel gespendet wird. Am Ende schrieben wir auf, was man an der Schule verbessern kann, damit weniger CO2 ausgestoßen wird.
Der Workshop, den ich eigentlich als zweites hätte, fiel aus, stattdessen hatten wir einen Workshop von zwei Greenpeace-Mitarbeiten und jemanden von der Universität in Köln. Wir bekamen Tablets und einen Zettel. Auf dem Zettel standen ein QR-Code und ein Bild vom Erdball. Als wir dem QR-Code scannten, kamen wir auf eine Website. Dort konnten wir auf einen Baum klicken und wir konnten eine Zeitleiste und ein Luftbild des Amazonas-Regenwald sehen. Wenn man sich weiter in die Zukunft klickte, konnte man deutlich die Abholzung im Laufe der Zeit erkennen. Danach konnte man auf einen roten Punkt klicken, worauf man sich im Regenwald herumschauen und verschiedene Stationen besuchen konnte.
Danach hatte ich einen Workshop mit jemanden von der Klimaarena, hier ging es darum, was passieren würde, wenn die Pole schmelzen. Wir machten ein Experiment mit Wasser und Eiswürfeln, in dem wir den Wasserstand messen mussten, wenn die Eiswürfel geschmolzen waren.
Danach war eine Podiumsdiskussion mit der Umweltministerin und der Kultusministerin von Baden-Württemberg und dem Oberbürgermeister von Bühl. Zuerst wurden Fragen von Zetteln beantwortet, danach durfte man noch an zwei Mikros Fragen stellen. Am Ende hielt Frau Körner eine Rede und die Ministerinnen trugen sich in das goldene Buch der Stadt Bühl und ins goldene Buch des Windeck-Gymnasiums ein.

Koen Dusamos, Klasse 7b

(Workshop 1) Emissionsbereiche der Schule

1%=Wasser
3%=Müll(Verbrennung)
3%=Beschaffung(Hefte usw.)
11%=Strom(Licht usw.)
12%=Mobilität(Bus usw.)
21%=Verpflegung(Essen)
49%=Wärme(Heizung)

Am Windeck-Gymnasium ist der Energieverbrauch für Heizung sehr hoch, weil wir jetzt z.B. in der Corona-Zeit viel gelüftet haben und die Energie nach draußen gewichen ist. Die Mensen der Schulen verbrauchen den Strom, mit z.B. den Kühlschränken oder dem Herd. Wenn nach dem Mittagessen, Essen weggeworfen wird, verbraucht es durch Verbrennung oder Lagerung noch zusätzlich CO².

(Workshop2) Regenwald Amazonas

In diesem Workshop ging es um AR, also „Aughmented Reality“. Man sah nun auf einem I-Pad den Regenwald und die Ureinwohner, die darin lebten in 3D. Da die Charaktere sprechen, kann man das Ganze auch mit Kopfhörern anschauen.Die Ureinwohner reden über die Rodung des Regenwaldes. Der Unterschied zwischen AR(Aughmented Reality) und VR(Virtuell Reality) ist: Bei AR siehst du die Dinge auf einem Bildschirm, bei VR jedoch hat man eine Brille auf. Am Ende der Reise durch den Regenwald, kann man sein Feedback abgeben.

(Workshop3) Wenn die Pole schmelzen

Hierzu haben wir ein Experiment gemacht. Es geht darum, wie sich der Wasserspiegel ändert, wenn die Pole schmelzen. Dazu haben wir ein Glas mit Steinen und ein Glas ohne Steine mit Wasser befüllt. Dies veranschaulichte die Arktis ohne Steine und Antarktis mit Steinen. Dann haben wir in beide Gläser Eiswürfel getan und gewartet, bis sie schmelzen. Nachdem sie geschmolzen waren, haben wir geschaut, wie der Wasserspiegel sich verändert hat. In dem Glas ohne Steine hat sich der Wasserspiegel nicht verändert. Das liegt daran, dass die Eiswürfel dem Wasser schon vorher den Platz weggenommen haben und sich nur auflösten. Im anderen Glas jedoch ist der Wasserspiegel gestiegen , da die Eiswürfel auf den Steinen lagen und nicht im Wasser. Das Ergebnis ist, dass die Arktis nicht den Wasserspiegel steigen lässt, die Antarktis schon.

Podiumsdiskussion

Die Podiumsdiskussion ging eine Stunde und 15 Minuten. In dieser Zeit haben die beiden Ministerinnen und der Oberbürgermeister Fragen beantwortet. Kurz vor Schluss konnte man selbst ans Mikro treten und seine Frage stellen. Dabei kamen Fragen über Wind und Solarenergie auf. Zum Schluss hielt Frau Körner eine Rede und bedankte sich, dass die zwei Ministerinnen und der Oberbürgermeister sich den Aufwand gemacht haben.

Also ich finde, dass der Klimaaktionstag ein tolles Ereignis war und gerne wiederholt werden kann.

Alexander Riehle, 7b

Aktion „Windeck wählt 2021“ – Simulation zur Bundestagswahl 2021 am Windeck Gymnasium

Die SchulerInnen und Schüler des Windeck Gymnasiums der Klassen 8 bis 12 waren letzte Woche Donnerstag bei einer Simulation der Bundestagswahl zur Stimmabgabe aufgerufen.

Im Vorfeld der Bundestagswahl wurden in den Klassen 8 bis 12 im Gemeinschaftskunde Unterricht Themen und Inhalte des Bundestagswahlkampfes sowie die Besonderheiten des Wahlsystems besprochen und diskutiert. Insbesondere die Unterscheidung in Erst- und Zweitstimme kam dabei zur Sprache. Bei einer im letzten Schuljahr durchgeführten Abfrage nach den für die SchülerInnen des Windeck relevanten politischen Themen im Wahlkampf kristallisierte sich heraus, dass die Themenbereiche Klimaschutz und Klimapolitik, Bildungspolitik sowie Steuer-, Finanz- und Wirtschaftspolitik auf großes Interesse der Schulgemeinschaft stoßen.

Der Leistungskurs Gemeinschaftskunde der Kursstufe 2 hatte zu Beginn des Schuljahres die Wahlprogramme der im Bundestag vertretenen Parteien ausgewertet und die für die Schülerinnen und Schüler des Windeck relevanten Themengebiete herausgearbeitet und im Schulhaus synoptisch dargestellt. So konnten sich die SchülerInnen in den Pausen informieren und über die Positionen der einzelnen Parteien diskutieren und sich dazu austauschen.

Grüne am Windeck deutlich vor der FDP

Höhepunkt der Aktion war die tatsächliche Simulation der Wahl mit den original Stimmzetteln des Wahlkreises 273 (Rastatt). Mit einer Beteiligung von über 90% stieß die Aktion auf reges Interesse und die SchülerInnen machten rege von „ihrem Stimmrecht“ gebrauch. Auch das durchaus komplexe Wahlrecht bei der Bundestagswahl machte den SchülerInnen des Windeck keine Probleme; bei 348 abgegebenen Stimmzetteln waren lediglich vier ungültig. Dies zeugt von einer hohen Kompetenz der noch nicht Wahlberechtigten.

Nun werden die von vielen mit Spannung erwarteten Ergebnisse veröffentlicht.

Die Verteilung der Zweitstimmen bringt die Grünen als klaren „Wahlsieger“ hervor; auch die FDP und die SPD liegen deutlich vor der CDU und Die Linke.

Klimaaktionstag – Rückblick 6. Klasse

Wir, die Schüler der Klasse 6b haben diesen besonderen Tag so erlebt: Um 9:35 Uhr begann unser Schultag mit der Begrüßung durch Frau Hamm und einigen Schülern des Windeck Gymnasiums! Im Anschluss sind wir in unseren Unterrichtsraum gegangen. Dort haben uns 12. Klässler begrüßt und mit uns das Thema „Strom und Energie“ besprochen. Am Anfang haben sie uns erklärt, was es mit dem „Treibhaus Effekt“ auf sich hat. Dann haben wir das Thema „Isolierung“ erarbeitet. Zum Abschluss haben die 12. Klässler mit uns folgenden Wettkampf gemacht: Man hatte 15 Minuten Zeit, um eine Flasche mit heißem Wasser zu isolieren. Alle Materialien, die sich im Klassenzimmer befinden, durften hierfür benutzt werden. Ziel war die Temperatur möglichst konstant durch die individuelle Isolierung zu halten. Das hat richtig viel Spaß gemacht und alle haben sich kreativ eingebracht.
Anschließend haben wir gemeinsam diskutiert, wie wir alle zu Hause Energie und Strom sparen können. Wir konnten viele Ideen und Möglichkeiten sammeln. Um 11:05 Uhr war Pause und wir konnten uns am leckeren Buffet in der Mensa mit Broten und Obst stärken.
Den zweiten Teil der Projekte leitete ein Forscher für Klimawandel aus Heidelberg. Mit ihm haben wir uns die Frage gestellt: Was bedeutet eigentlich „Klimawandel“? Wir kamen zu der Antwort, dass es zum Klimawandel kommt, wenn etwas verbrannt wird, zum Beispiel der Kraftstoff unserer Autos oder Strom aus Kohlekraftwerken. Durch diese Verbrennungsmechanismen entsteht CO2 und führt schließlich zur Erderwärmung.
Abschließend haben wir über Stromverbrauch in unserer Schule gesprochen. Den höchsten Stromverbrauch erzeugen unsere Heizungen.
Um 13:00 Uhr war für uns leider schon unser Klimaaktionstag zu Ende. Das war ein sehr spannender, schöner und interessanter Tag! Wir haben viel gelernt und hoffen auf weitere Aktionstage!

Nele Burgmaier 6b

Am 17.09.2021 fand zum ersten Mal ein Klimaaktionstag am Windeck Gymnasium statt. Frau Hamm und ein paar Umweltmentoren eröffneten diesen außergewöhnlichen Tag. Danach besuchte unsere Klasse die Energierallye, welche die Umweltmentoren vorbereitet hatten. Hier lernten wir, wie der Treibhauseffekt funktioniert und dass es ohne ihn auf der Erde durchschnittlich nur -18°C warm wäre. Wir erfuhren auch, wie man Wärme und Energie sparen kann. Hierzu machten wir einen kleinen Versuch, bei dem wir eine Flasche mit warmem Wasser füllten. In kleinen Gruppen versuchten wir die Flasche zu wärmen und zu isolieren. Die Gruppe, die am wenigsten Wärme verlor, gewann das Spiel. Nach einer kurzen Pause gingen wir zu Herrn Lothar Eisenmann. Dieser stellte uns die Internetseite „KlimaNet“ vor. Außerdem sprach er über Methoden in der Schule, bei der wir Wärme und Energie sparen können. Wir lernten auch, dass die Heizung unserer Schule mehr als 3x so viel Strom benötigt, als die Lichter der Deckenbeleuchtung. Das fand ich sehr interessant.
Am Nachmittag fand die Podiumsdiskussion statt und ich war gespannt, was mich hier erwartet. Eine kleine Auswahl unserer Umweltmentoren befragte die prominenten Gäste rund um das Thema Klimaschutz. Lisa Burov bekam von Oberbürgermeister Herrn Hubert Schnurr ausführliche Antworten, Fynn Hoernstein von Theresa Schopper. Maximilian Offermann erfuhr von Frau Thekla Walker ihre Pläne für den Klimaschutz. Im Anschluss durften die Gäste in die Fragerunde mit einsteigen. Hier hatten die Schüler*innen des Windeck Gymnasiums Vorrang.
Am interessantesten fand ich den Gesprächsteil rund um die Windenergie. Denn erst in unserem diesjährigen Sommerurlaub habe ich mir die Frage gestellt, warum an der Nordsee so viel mehr Windräder stehen, als bei uns in Baden-Württemberg. Frau Walker lieferte uns dazu nützliche Informationen.
Die Abschlussrede hielt die Schulleiterin Frau Körner, die ganz offensichtlich glücklich war über diesen absolut gelungenen Klimaaktionstag.
Ich fand diesen besonderen Tag sehr schön und spannend. Mit Klimaschutz verbinde ich, dass jeder etwas für die Umwelt tun kann/muss . Denn, wenn nur ein paar wenige Leute auf die Umwelt achten und andere Menschen unseren Planeten weiterhin verschmutzen, dann kann es ja nie besser werden. Schließlich wünschen wir uns doch alle sehr, dass wir und die kommenden Generationen in Zukunft auch ein unbeschwertes und schönes Leben haben!

Emma Deuchler (Klasse 6b)

Am Freitag den 17.09.2021 fand bei uns am Windeck Gymnasium der Klimatag statt. Frau Hamm und einige der Umweltmentoren hielten anfangs eine Rede, in der sie den Tagesverlauf erklärten.
Anschließend gingen die Klassen in Workshops, die zum Teil auch von Schülern aus den oberen Klassen geleitet wurden. An diesem besonderen Tag begleitete uns ein Kamerateam. Der erste Workshop meiner Klasse war eine interessante Energie-Rallye, in der wir ein Experiment über Isolation machten. Danach hatten wir bei Herr Eisenmann einen Workshop namens „KlimaNet: Klima macht Schule“.
Zuletzt war die Podiumsdiskussion, bei der Frau Walker( Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden Württemberg), Frau Schopper (Kultusministerin ), Herr Schnur (Oberbürgermeister von Bühl), Maximilian Offermann und Fynn Hoernstein ( Schüler des Windeck Gymnasiums)sowie Lisa Burov ( alle drei Schüler des Windeck Gymnasiums) teilnahmen und Fragen beantworten. Dieser Tag war sehr lehrreich und interessant und sollte an jeder Schule gemacht werden.

Mathilde Lutterodt, 6b

Bevor alles losging, hörten wir uns in der Aula ein paar Reden von Schülern und Erwachsenen an, die uns erzählten, was wir machen werden. Mit meiner Klasse, der 6b, hatte ich als erstes Projekt eine „Energierallye “ in einem der Bio-Räume. Im zweiten Projekt ging es um den Klimaschutz und was Schulen dafür tun können.
Im ersten Projekt erklärten uns zwei ältere Schülerinnen, warum Klimaschutz wichtig ist und was das „Treibhaussystem“ ist. Danach wurden wir in Teams aufgeteilt und haben eine mit Wasser gefüllte Flasche bekommen, die wir möglichst gut isolieren sollten. Die Temperatur des Wassers in der Flasche wurde vorher und nachher gemessen. Das Team mit dem geringsten Temperaturunterschied war später der Gewinner. Wir haben die Flasche mit Jacken und Hoodies isoliert und versucht sie irgendwie warm zu halten. Leider hat es nicht so gut funktioniert hat und mein Team hat nicht gewonnen, aber dafür hatten wir am meisten Spaß. Zuletzt zählten wir nochmal auf, was wir zum Klimaschutz alles tun können (z.B. regelmäßig Lüften, aber Heizung runter drehen, Strom sparen, usw.)
Schließlich hatten wir eine halbstündige Mittagspause, in der es leckere belegte Brote gab. Danach begannen wir mit unserem zweiten Projekt.
Im zweiten Projekt kam ein Mitarbeiter von der IFEU Heidelberg und wir redeten darüber, welche Geräte in der Schule wieviel Strom verbrauchen. Auch zeigte er uns das sogenannte „Klimanet“. Das ist eine Seite im Internet, die Anweisungen gibt, was man an Schulen für den Klimaschutz tun kann. Zuletzt bekamen wir für unsere Klasse noch ein Thermometer. Damit sehen wir nun, ob es bei uns im Klassenzimmer zu warm oder zu kalt ist, damit wir die Temperatur mit der Heizung passend regulieren können.
Als unser zweites Projekt zu Ende war, sind manche noch geblieben, um sich die Podiumsdiskussion anzuhören. Es war ein sehr spannender und schöner Tag und meine Klasse hatte viel Spaß.

Lara Ulrich, 6b

Der Klima-Aktionstag war ein Riesenerlebnis für mich.
Am Anfang hat Frau Hamm gemeinsam mit ein paar Schülern eine Eröffnungsrede gehalten.
Von 10.00 bis 11.30 Uhr haben meine Klasse und ich eine Energie-Rallye gemacht, diese haben zwei freundliche 12.-Klässlerinnen geleitet. Bei der Rallye ging es um den Treibhauseffekt und wie man leicht Energie sparen kann. Zudem sollten wir eine Flasche so isolieren, dass so wenig Wärme wie möglich entweicht. Danach hatten wir eine kurze Pause, in der wir uns mit Tomaten (aus unserem Schulgarten) belegten Broten holen durften.
Dann hat uns Herr Eisenmann von der IFEU Heidelberg „KlimaNet“, eine Internetseite, bei der man z.B. in einem Spiel lernt, Energie zu sparen, gezeigt. Nachdem wir das Spiel zusammengespielt hatten, hat er uns erklärt, wieviel Strom oder Energie verschiedene Gegenstände wie die Heizung oder Lampen verbrauchen und wo der Strom oder die Energie herkommt. Das war spannend.
Weil ich bei den Umweltmentoren bin, bin ich nicht regulär um 12.55 Uhr nach Hause gegangen, sondern habe Geschenke an die Referenten verteilt, die an unsere Schule gekommen waren, um einen Kurs zu leiten.
Ich habe an der Podiumsdiskussion teilgenommen und es war sehr informativ. Besonders gefallen haben mir die Schülerfragen, die Frau Thekla Walker (Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaften Baden-W.), Frau Schopper (Ministerin für Kultus, Jugend und Sport Baden-W.) und Herr Schnurr (Oberbürgermeister von Bühl) beantworten sollten. Der Klimaschutz geht uns alle etwas an und es ist wichtig dieses Thema ernst zu nehmen und auf unsere Umwelt zu achten, damit wir noch sehr lange eine schöne und saubere Welt haben.
Vielen Dank an Frau Hamm und Herr Hoffmann sowie allen, die geholfen haben, diesen lehrreichen Tag zu ermöglichen.

Greta Velten, 6b

Ich war heute am Klimaaktionstag mit meiner Klasse in zwei verschiedenen Workshops. Als erstes haben wir etwas über die Treibhausgase in der Atmosphäre erfahren. Wir haben gelernt, dass es viel zu viele davon gibt und dass es auch eine Ursache des Klimawandels ist.
Es gab auch eine Energierallye, in der wir heißes Wasser in einer Plastikflasche isolieren mussten. Außerdem haben wir gelernt, wie man viel Strom und Geld sparen kann, indem man zum Beispiel die Stecker des Handys oder Computerladekabels aus der Steckdose herausmacht, wenn man gerade nichts lädt.
In dem zweiten Workshop hat uns Lothar Eisenmann aus Heidelberg erklärt, wie man auch in der Schule vieles umweltfreundlicher machen kann, z.B. Mülltrennen, nicht unnötig Heizen und umweltfreundliche Energie (z.B. Sonnenenergie) sinnvoll nutzen. Für mich ist Klimaschutz wichtig und jeder kann auch mit kleinen Dingen im Alltag dazu beitragen! Jede gesparte Plastikverpackung, jeder Weg mit dem Fahrrad und jede Müllsammelaktion hilft unserer Erde!
Mir hat der Klimaaktionstag sehr gefallen und ich hoffe, es gibt noch viele weitere Aktionstage dieser Art!

Jule Völker (6b) 19.9.2021

Am Morgen trafen sich alle Schülerinnen- und Schüler in der Aula und wurden über den Ablauf in der jeweiligen Klassenstufe informiert. Dann ging es weiter zu den einzelnen Workshops. Bei der ersten Station wurde uns gezeigt, wie sich das Klima durch die Treibhausgase verändert und wie es ohne Treibhausgase aussehen würde. So hätten wir zum Beispiel statt den durchschnittlichen ca. +16°C, nur ca. -14°C auf der Erde. Anschließend haben wir ein Experiment mit Flaschen gemacht, die mit heißem Wasser befüllt waren. Ziel war es die bestmögliche Insolation der Flaschen zu erreichen – ähnlich der Isolation von Gebäuden. Dafür durften sich alle auf die Suche nach Gegenständen im Klassenzimmer machen, die als Isolationsschicht benutzt werden konnten. Nach zehn Minuten haben wir die Wassertemperatur erneut gemessen und ermittelt, welche Gruppe, womit, die größte Wärmeisolation erreicht hat.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter zur Vorstellung des „Klimanet“, dessen Funktionen und dem Energieverbrauch im Allgemeinen.

Im Anschluss an die Mittagspause fand die Podiumsdiskussion in der Mensa statt.
Zu Gast waren unser Oberbürgermeister Herr Schnurr, die Kultusministerin aus Baden-Württemberg Frau Schopper und die Ministerin für Umwelt in Baden-Württemberg Frau Walker. Die Schüler der Oberstufe begannen mit ihrer Fragerunde und gaben anschließend das Wort an alle Schülerinnen und Schüler mit ihren persönlichen Fragen weiter.

Der Klima-Aktionstag war toll, sehr interessant hat mir deutlich gezeigt, wie wichtig der Klimaschutz ist und dass wir möglichst schnell die Umstellung auf erneuerbare Energien, Reduktion des Restmüll-Aufkommens, Recycling und den größtmöglichen Schutz von Natur und Tierwelt voranbringen sollten.

David Walther, Klasse 6b

In der Aula begrüßte Frau Hamm alle recht herzlich zum Klimaaktionstag. Verschiedene Umweltmentoren der „Green Heros“ traten vor und hielten eine Rede über den speziellen Tag und über die anschließend folgenden Workshops.
Der erste Workshop war eine „Energierallye“, in der wir erfahren haben, was der „Treibhauseffekt“ ist, was wir gegen unnötigen Energieverbrauch tun können und was der Klimawandel für Folgen mit sich trägt. Dazu haben wir ein Experiment gemacht, bei dem unsere Klasse in sechs Gruppen aufgeteilt wurde. Jede Gruppe hat eine Flasche mit unterschiedlich heißem Wasser erhalten, die man so gut wie möglich mit Jacken, Taschen etc. isolieren musste. Am Ende stellte sich heraus, dass die Flasche mit der höchsten Temperatur fast am meisten Temperatur verloren hat. Das heißt, dass man im Leben nicht so stark heizen soll, da die Temperatur dann schneller wieder sinkt und man so unnötig sehr viel Energie verbraucht.
Dann war erstmal Pause und es gab ein Büffet mit geschmierten Broten und Obst.
Der danach folgende Workshop hieß „Klimawandel“. Als erstes sprachen wir über Massentierhaltung und darüber, wie wir uns sicher sein können, dass die Tiere sich vor der Schlachtung frei bewegen konnten und ein gutes Leben hatten.
Außerdem schauten wir einen kurzen Film über den Klimawandel, in dem vorkam, dass wir bis 2045 klimaneutral werden müssen, indem wir doppelt so viel Strom als bisher aus natürlichen Energiequellen nutzen, mehr E-Mobilität nutzen, Gebäude besser isolieren und Moore stärker schützen, denn sie sind wichtige CO2-Aufsauger. Trotzdem ist CO2 lebenswichtig, da es die Wärme auf die Erde zurückreflektiert, ohne es wäre es viel zu kalt auf der Erde. Doch zu viel CO2 ist schlecht.
Bei der Podiumsdiskussion konnte unsere Klasse leider nicht teilnehmen, trotzdem habe ich viel Neues gelernt und werde in Zukunft mehr auf Kleinigkeiten achten, wie z.B. das Licht ausmachen, wenn ich den Raum verlasse, Elektrogeräte ausschalten und nicht auf Standby belassen, weniger Fleisch essen, denn hier beginnt für mich Klimaschutz.
Der Klimaschutztag war sehr interessant und hat uns vor allem eines gelehrt: Wenn alle im Kleinen ihren Betrag zum Klimaschutz leisten, können wir Großes bewirken!

Manuel Gut, 6c

Unser Windeck-Gymnasium ist ausgezeichnete Klimaschule – und spätestens seit dem allseits beachteten Klima-Aktionstag bin auch ich vom Klimaschutz-Fieber infiziert! Voller Vorfreude und gespannter Erwartung startete ich am vergangenen Freitag, den 17.09.21, in den von Frau Hamm hervorragend organisierten Tag für die gesamte Schule.

Gemeinsam mit den „Green Heroes“ stimmte uns Frau Hamm in der Aula auf die bevorstehenden Programmpunkte ein. Wir Sechstklässler durften an einer abwechslungsreichen und sehr informativen Energie-Rallye teilnehmen. Zwei Jungs von den „Green Heroes“ veranschaulichten uns in einer gelungenen Präsentation via Tafel, Projektor und eines Experimentes die Auswirkungen des Klimawandels. Unsere Aufgabe war es Flaschen mit heißem Wasser zehn Minuten lang möglichst warm zu halten. In Gruppen aufgeteilt versuchten wir alle, den geringsten Wärmeverlust zu erzielen. Fazit: Das Team mit der geringsten „Starttemperatur“ hatte am Ende auch den niedrigsten Temperaturunterschied erreicht. Uns wurde vermittelt, dass, je mehr wir heizen, desto mehr Wärme verloren geht, desto mehr Emissionen in die Umwelt gelangen und desto höher unsere Heizkosten sind. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Häuser besser gedämmt werden. Anhand weiterer Beispiele wurde uns dargestellt, wie ernst es um das Klima steht: „Wenn wir so weitermachen wie bisher, wird die Erde in 80 Jahren ungefähr 3,6 Grad wärmer sein.“ Klingt erst einmal nicht so dramatisch, ist es aber.

In der anschließenden Pause konnten wir die gewonnenen Eindrücke in der Mensa bei Schnittchen und Obst sacken lassen. Die Tomaten aus dem hauseigenen Schulgarten haben mir besonders gut geschmeckt.

Im darauffolgenden Workshop wurden zunächst unsere Fragen und Erwartungen an den Aktionstag gesammelt. In einem Film über Klimaneutralität konnte unser Wissensdurst gestillt werden. Unter anderem ging es hierbei um den Anbau der Sojabohne und die Folgen der Abholzung des Regenwaldes. Wir erfuhren, dass die Bundesrepublik Deutschland bis zum Jahr 2045 die sogenannte „Netto-Null“ erreichen möchte bzw. muss. Dies bedeutet, dass alle durch Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen durch Reduktionsmaßnahmen wieder aus der Atmosphäre entfernt werden müssen und somit die Klimabilanz der Erde netto, also nach den Abzügen durch natürliche und künstliche Senken, Null beträgt.

Was können wir tun?
Wir haben gelernt, dass die Politik, die Industrie, aber auch jede/r Einzelne von uns aktiv am Klimaschutz mitwirken muss, um unseren schönen Planeten zu retten. Einige wichtige Punkte sind u.a. Wind- und Sonnenenergie, Gebäudedämmung, klimafreundliche Antriebe, Müllreduzierung und der Erhalt der Wälder und Moore.

Mir hat der Klima-Aktionstag super gefallen und wichtige Anregungen und Tipps für den Alltag geliefert. Ich fände es schön, wenn es mehr solcher Aktionen geben würde. Ein Riesenkompliment und Dankeschön an das gesamte Orga-Team! Ich bin stolz, Schülerin an dieser tollen Klimaschule zu sein!

Bericht: Jana Keller, Klasse 6c

Am 17.09.2021 fand unser Klimaaktionstag statt.
Als erstes haben Frau Hamm und die Umweltmentoren eine Rede gehalten, der wir alle gespannt zugehört haben. Danach ging jede Klasse in mindestens zwei Workshops. Wir haben als erstes über den „Treibhauseffekt“ geredet, und darüber, dass es jedes Jahr mehr schädliche Stoffe gibt und dass dies sehr gefährlich für die Umwelt ist. Deshalb sollten wir mehr Fahrrad fahren, statt mit dem Auto, auch wenn es nicht immer geht. Wegen den ganzen schädlichen Stoffen sterben auch immer mehr bedrohte Tierarten aus, wie zum Beispiel der Eisbär und die Pinguine, weil der Nord-und Südpol immer mehr wegschmelzen auf Grund der Klimaerwärmung.
Danach haben die Schüler aus den höheren Klassenstufen, die den Workshop durchgeführt haben, Flaschen, mit heißem Wasser gefüllt, die wir dann irgendwie mit Jacken, Pullis usw. warmhalten mussten. Nach einiger Zeit haben wir die Temperatur dann wieder gemessen und nachgeschaut, ob das Wasser kälter oder gleich warm geblieben ist.
Im Anschluss gab es eine Essenspause, wo wir in den beiden Musikräumen Brote mit Frischkäse und selbst gepflanzten Tomaten essen durften.
Dann durften wir mit Siebdruck Stofftaschen und T-Shirts „bemalen“. Danach endete die Schule und die meisten sind nach Hause gegangen, ich bin noch zur Podiumsdiskussion geblieben. Dort waren der Ober-Bürgermeister Hubert Schnurr, die Umweltministerin Thekla Walker und die Kultusministerin Theresa Schopper, um die Fragen von den Umweltmentoren sowie von uns zu beantworten. Danach hielt unsere Schuldirektorin Andrea Körner noch eine kleine Dankensrede. Das Kamerateam (das uns den ganzen Tag über begleitet hatten) sowie Greenpeace bedankten sich auch. Somit ging der etwas andere und aufregende Tag um 17 Uhr zu Ende und auch die restlichen Schüler gingen nach Hause.

6d

Am Klimatag trafen wir uns morgens um 9:30 Uhr in der Aula und hörten uns die Rede der Umweltmentoren an.
Danach haben wir uns in einem Raum getroffen und haben uns über das Thema „Treibhauseffekt“ unterhalten.
Mit dem Begriff „Treibhauseffekt“ ist normalerweise ein Effekt gemeint, der bei einem Gewächshaus entsteht; die Sonnenstrahlen erwärmen die Luft und den Boden im Gewächshaus durch die Glasscheiben.
Bei der Erde ist das ähnlich: Die Strahlen der Sonne gelangen durch die Atmosphäre auf die Erde und erwärmen sie. Normalerweise werden einige der Strahlen wieder zurückgeleitet.
So ist das Klima perfekt. Doch wenn zu viele Gase in der Luft sind, reflektieren diese Strahlen nochmal zurück und können nicht entweichen. Aus diesem Grund wird es immer wärmer.
Einige Pflanzen, z.B. Bäume nehmen viele der Gase auf und „atmen“ diese als normale Luft wieder aus. Doch viele Bäume werden gefällt, was nicht sehr gut für das Klima ist.

In der selben Stunde haben wir noch ein kleines Experiment gemacht.
Wir mussten versuchen Flaschen mit heißem Wasser warmzuhalten, so dass das Wasser heiß bleibt. Danach haben wir die Temperatur erneut gemessen und die Gruppe, bei der das Wasser am wärmsten war, hatte gewonnen.

Nachdem die Stunde vorbei war, sind wir in einen anderen Raum gegangen und haben sehr viel über „Upcycling“ gelernt. Wir haben verschiedene Stofftaschen bzw. T-Shirts bedruckt.

Insgesamt habe ich an diesem Tag viel über den Klimawandel gelernt z.B. wie das Ganze dazu kam und was man dagegen tun kann. 🙂

Theresa Pautler, 6d

Klimaaktionstag – Rückblick 8. Klasse

Am 17.09.2021 fand im Windeck- Gymnasium ein Klimaaktionstag statt. Die Schülerinnen und Schüler nahmen an diesem Tag an verschiedenen Projekten zum Thema „Klima“ teil.

Der Tag startete um 9:35 Uhr mit einer kurzen Begrüßungsrede von Frau Hamm und den „Green Hereos“.

Anschließend gingen alle in ihre Klassenräume, in denen die Projekte stattfanden. Um 10:00 Uhr begann auch das erste Projekt für mich und die anderen Schüler und Schülerinnen der Kl. 8a.
Unser erstes Projekt trug den Namen „Wir träumen uns die Welt wie sie uns gefällt“ und wurde von Frau Kodal begleitet.
Zum Einstieg sollten wir uns eine Linie vorstellen. Ganz vorne bedeutete „ja“ oder „ich stimme zu“ und ganz hinten bedeutete „nein“ oder „ich stimme nicht zu“. Nun wurden uns Fragen gestellt, z.B. „Sind wir vom Klimawandel betroffen?“. Alle Schüler stellten sich nun auf die Linie und einzelne Schüler erklärten, warum sie weiter vorne oder hinten stehen. Im Anschluss redeten wir über das Land Laos. Frau Kodal arbeitete dort bei einer Organisation für Klimaschutz. Sie erzählte uns zudem, dass dort wenig Meinungsfreiheit herrscht. Ebenfalls berichtete sie, dass sie dort Menschen zu einem öffentlichen Waldstück befragt haben, ob dieses ihnen noch nutzt. So sind sie zum Entschluss gekommen, dass der Wald übernutzt wird.
Die nächste Aufgabe war eine Traumreise in die Zukunft, in der wir uns die Welt vorstellen sollten, wie wir sie wollen. Danach wurden wir in Gruppen eingeteilt und sollten unsere Vorstellungen auf ein Bild malen. Als wir die Bilder besprachen, bemerkten wir, dass fast auf jedem Bild Bäume oder erneuerbare Energien dargestellt wurden. Am Schluss sollte jeder Feedback geben, wie wir die Stunde fanden.
Bevor das zweite Projekt startete, war von 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr Mittagspause, in der es Essen gab, z.B. Obst der Saison.

Im nächsten Projekt sollten wir uns wieder eine Linie vorstellen und anzeigen, wie sehr uns Klimaschutz interessiert. Die zweite Aufgabe war, wir sollten uns in Gruppen ein Projekt überlegen für den Klimaschutz. Dafür bekamen wir Kärtchen, die uns helfen sollten, welches Thema wir nehmen, wie wir es verbreiten wollen oder ob wir z.B. ein Video machen wollen. Diese Dinge schrieben wir auf einen Zettel. Meine Gruppe überlegte sich ein Projekt namens „Technology for all “, in dem es um die Digitalisierung an Schulen ging, um Papier zu sparen. Zuletzt stellten alle ihre Projekte vor und dann war der Klimaaktionstag für mich um 15:00 Uhr schon zu Ende.

Ich werde von diesem Tag viel mitnehmen, vor allem wie viele kreative Lösungen es gibt, um das Klima zu schützen. Für mich bedeutet Klimaschutz vor allem auch Naturschutz und das Erhalten von Wäldern oder auch erneuerbare Energien, dass es mehr Solarzellen und Windräder geben muss, damit Atomkraftwerke etc. überflüssig und abgeschafft werden können.

Jannis Seiler, 8a

Nach der Begrüßung in der Aula gingen alle Klassen zu ihrem ersten Workshop.
Unser erster Workshop hieß „Wir träumen uns die Welt wie sie uns gefällt“. Nach dem Einstieg haben wir uns in einer Fantasiereise ins Jahr 2051 geträumt und uns die Welt so vorgestellt, wie wir sie uns wünschen. Danach haben wir in Gruppen unsere Vorstellungen auf ein Blatt Papier gebracht. Das war allerdings für die meisten gar nicht so einfach, da jeder Schüler andere Vorstellungen von seiner Zukunft hat.
Zum nächsten Workshop ging es direkt nach der Mittagspause. Nun lernten wir mit dem „Klimakit“ eine Aktion für den Klimaschutz zu planen und zu organisieren. Im Klimakit sind verschiedene Karten und Heftchen enthalten, die einem dabei helfen.
Dabei haben wir gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist eine Aktion zu planen, weil man viel beachten muss, zum Beispiel, wie viel Geld man dafür braucht und woher man dieses bekommt.

Der Klimaaktionstag hat allen viel Spaß bereitet und Zeit zum Nachdenken über Klimaschutz und Umwelt geschaffen.

Lena Leppert 8a

Unser Klimaaktionstag begann um 9:35 Uhr mit dessen Eröffnung. Es sprachen Frau Hamm und einige „Green Heroes“, welche diese Veranstaltung einleiteten. Sie betonten die Einzigartigkeit dieses Tages und dessen Chancen, was die Spannung noch zusätzlich steigerte.
In den nächsten Schulstunden besuchten wir das Projekt „Greenpeace-Klimakit“. Wir lernten dort verschiedene Projekte kennen, die dabei helfen, beispielsweise Verpackungsmüll zu verringern oder im Alltag den Strombedarf zu reduzieren. Daraufhin erhielten wir selbst in einer Gruppe ein „Klimakit“-Heft, worin Anregungen und Ideen für ein Projekt enthalten waren. Unsere Aufgabe bestand nämlich darin, ein eigenes Projekt zu „managen“ und es dann auch vorzustellen. Am Ende kamen sehr viele sehr kreative Ideen zum Vorschein, die auch wirklich realistisch waren. Auf jeden Fall hat mir dieses Projekt sehr gefallen.
Nach einer erholsamen Mittagspause von 12 bis 13 Uhr ging es auch schon mit dem nächsten Projekt weiter. Ich war sehr gespannt, da dessen Name ,,Philosophierend Zukunft neu denken“ war. Zu Beginn spielten wir ein Spiel, bei dem es darum ging, möglichst viel Bäume zu ernten. Am Ende der letzten Runde hatten (fast) alle in der Gesamtwertung keine Bäume auf ihrem Grundstück gelassen, da es keine weiteren Runden mehr gab und damit auch keinen Grund, nicht alle Bäume zu ernten. Doch genau darauf kam es an. Es ging nämlich darum, an die Zukunft zu denken, nicht alle Ressourcen auszuschöpfen und an die nächste Generation zu denken. Daraufhin veranstalteten wir tatsächlich eine Philosophierunde, es ging nämlich um die Frage ,,Was bedeutet verantwortungsvoll/verantwortungslos zu handeln?“ Hierbei durfte jeder seine Gedanken und seine Meinung äußern und neue Ideen einbringen. Es war sehr interessant, nicht nur zu wissen, was meine Mitschüler so denken, sondern auch gemeinsam mit anderen über ein Thema nachzudenken. Zum Schluss zeigte der Projektleiter uns noch zwei interessante und sehr eindrückliche Filmclips über die Notwendigkeit des Klimaschutzes.
Ich persönlich fand diesen Klimaaktionstag sehr interessant, nicht nur durch die vielen Informationen, die wir bekommen hatten, sondern auch die Eindrücklichkeit war sehr hilfreich, um von nun auch im Alltag nachhaltiger leben zu können.

Von Paisios Ill, 8b

Am 17.09.2021 war der Klimaaktionstag am Windeck. Er begann zur dritten Stunde um 9:35 Uhr und endete mit der Podiumsdiskussion und der Abschlussrede von Frau Körner um 17 Uhr.
Nach der Begrüßung von Frau Hamm in der Aula, gingen wir Schüler klassenweise zu unseren Workshops. Unser erster Workshop – von Greenpeace- ging von 10 bis 12 Uhr. Dort arbeiteten wir mit einem „Klimakit“ und sollten in Gruppen ein Projekt planen, bei dem etwas Gutes für unser Klima getan werden sollte. In meiner Gruppe wollten wir, als Organisation „Safe the Ocean“, das viele Mikroplastik in den Meeren reduzieren und Alternativen für Plastik finden, was gar nicht so einfach war. Danach hatten wir eine Stunde Mittagspause, in der kostenloses Essen in der Mensa/in den Musikräumen angeboten wurde.
In unserem zweiten und letzten Workshop von 13:00 bis 15:30 Uhr ging es um den Klimawandel bei uns im Schwarzwald. Wir schauten zwei kurze Filme an und redeten u.a. über Verantwortung und natürlich über den Klimaschutz. Außerdem wurde uns durch ein einfaches Spiel mit Hölzchen, die für Bäume standen, klar, wie wichtig es ist, an die zukünftigen Generationen zu denken und Ressourcen zu sparen und nicht zu verschwenden.
Um 15:45 Uhr begann die Podiumsdiskussion mit drei Schülern des Windecks, die die zwei Ministerinnen, Frau Walker und Frau Schopper und den Oberbürgermeister von Bühl, Herr Schnurr interviewt haben. Besonders toll fand ich, dass man als Schüler einem der drei Interviewten eine Frage stellen durfte, was auch sehr viele Schüler machten. Der Tag endete wie oben schon gesagt, mit der Abschlussrede von Frau Körner. Ich persönlich habe sehr viel dazu gelernt und es war wirklich ein abwechslungsreicher und interessanter Tag!

Emma Reith, 8b

Klimaschutz. Ein sehr wichtiges, hervorstechendes sowie ernsthaftes Problem der heutigen Zeit, für unsere und zukünftige Generationen, welches nicht mehr ignoriert werden darf und kann, genau wie der dringende Handlungsbedarf.
Deshalb kam es am 17. September am Windeck Gymnasium zum ersten landesweiten Klimaaktionstag. Dieser war dazu gedacht, allen Schüler*innen das Thema noch einmal vor Augen zu führen, die Problematik noch einmal einleuchtend zu erläutern, sie anschließend zum Handeln zu bewegen.

Deshalb ging ich auch, voller Neugierde, an diesem Freitag in die Schule, welcher nebenbei noch spannend war, da zudem ein Kamerateam diesen besonderen Tag festhalten sollte.
So begann der Tag um 9.35 Uhr, zur 3. Stunde, für alle in der Aula.
Nach einem kurzen Warten folgte eine Rede von Frau Hamm und den „Green Heroes“, die uns noch einmal über alles an diesem Tag informierten.
Kurz darauf ging es zum ersten Projekt. In unserem sollten wir durch ein „KlimaKit“, gestellt durch Greenpeace, mit einer Mitarbeiterin zur Hilfe, jedoch fast vollkommen selbstständig, unser eigenes Klimaprojekt planen. Das KlimaKit ist ein Heft voller Ideen und Vorschläge, welches uns helfen soll, Ideen enthält, jedoch auch einfach nur schön durchzuschauen ist.
Wir sollten Namen, Organisation, das Erläutern des Problems (beispielsweise vom ständigen Kleiderkauf) sowie unsere eigenständig gefundene Lösung dazu planen und diese später vor der Klasse vorstellen. Es war spannend sowie beeindruckend die verschiedenen Vorschläge und Denkanstöße zu hören.
Nach dem Workshop ging es in eine einstündige Mittagspause, bevor es um ein Uhr wieder losging mit einem informativen Vortrag zum Klimawandel in Indonesien.
In diesem erfuhren wir bestürzende Fakten, vorgestellt von einem Entwicklungshelfer, der selber vor Ort war. Er zeigte uns verschmutzte Flüsse, überschwemmte Städte und vieles mehr.
Mir zeigte es, wie schlimm es um viele Länder steht und unsere Welt den Klimawandel trotzdem immer wieder versucht zu umgehen, da dies natürlich viel leichter ist, als sich wirklich anzustrengen, dagegen anzukämpfen.
So ging ich in Gedanken versunken aus diesem Workshop, ebenfalls auch aus dem ganzen Tag, der nun danach beendet war. Mir gefiel er, ich konnte aus beiden Projekten viel Wissen ziehen, mir dadurch Neues aneignen, was ich davor noch nicht so wusste.

Insgesamt war dieser Freitag sehr wichtig und sehr bedeutend, nun ist den Meisten viel mehr klar, sodass sie nun hoffentlich kritischer auf Themen wie „eigener Konsum“, „das bewusstere Einkaufen“ und vieles mehr schauen und noch einmal überlegen, was sie in ihrem Alltag verändern können, um bewusster zu leben, besser für die Umwelt zu leben.

Auch ich finde, dass unbedingt etwas geändert werden muss, es mehr dieser Tage geben muss, es keinen Weg aus der Krise gibt, solange wir alle unser Denken nicht umstellen und wortwörtlich „überdenken“.
Deshalb was dieser Tag, meiner Meinung nach, ein kleiner, aber wichtiger Schritt in die richtige Richtung; zum Erfolg.

Hannah Gerber

Der Klimaaktionstag begann mit einigen Infos und die „Green Heroes“ informierten uns darüber, dass nächsten Freitag um 15:00 Uhr ein Klimastreik stattfinden würde. Viele Schüler waren sehr begeistert davon. Wir bekamen noch einige Worte generell zum Thema Klimaschutz gesagt, z. B. wie wichtig es ist, jetzt etwas zu tun und was man machen kann. Für mich bedeutet Klimaschutz erstmal Zusammenhalt und Ausdauer, denn wir sind alle betroffen und das Ergebnis wird uns erst später nutzen. Der Erfolg kommt nicht sofort, wir wollen schließlich die ZUKUNFT sichern! Zu eben diesem großen Thema, gab viele verschieden Vorträge und Workshops, z.B. solche, die mehr ins Wissenschaftliche gingen oder solche, in denen man aktiv mitmachen sollte.
Meine Klasse bekam einen Workshop zu Klima generell, vorgetragen von einer Praktikantin, die bei Greenpeace ihr Praktikum macht. Zuerst redeten wir darüber, ob wir in der Schule schon etwas zum Klima gelernt hatten. Danach besprachen wir, welche Themen es unter dem großen Thema „Klima“ gibt. Darunter fielen Ernährung, Mobilität, Energie, Konsum und Kleidung. Bevor es richtig losging, sollten wir uns in eine Reihe einsortieren, wie viel wir schon für das Klima machen. Rechts war viel, links wenig. Wir schätzten uns alle im rechten Bereich ein. Anschließend sollten wir fünf Gruppen bilden und mit einem sogenannten „Klima Kit“ eine Organisation bilden, die einen bestimmten Themenbereich des Klimas verfolgte. Dies durften wir selbst bestimmen.
Meine Gruppe war für eine Welt ohne Plastik, weil es ein sehr großes Thema des Klimawandels ist. Es kann, sowohl an Land als auch im Meer vorkommen. Eine andere Gruppe wählte dieses Thema ebenfalls, eine andere hatten die Idee zu Kleidertauschparties. Am Ende hatte jede Gruppe einige Tolle Organisationen vorgestellt, vielleicht würden ein paar sogar wirklich umgesetzt werden… Am Ende sollten wir die Wahrscheinlichkeit, dass diese Organisationen wirklich in die Tat umgesetzt werden, wieder in einer Reihe abschätzten. Viele konnten sich das sogar vorstellen. Am Ende bekamen wir ein Plakat auf das wir als Klasse zukünftig Ideen für Klimaschutz aufschreiben können. 100 Plätze, 100 Ideen… 11 schrieben wir sofort auf.
Danach folgte eine einstündige Pause. Wir nutzten das Essensagebot an der Schule und warteten gespannt auf den nächsten Vortag über den Klimawandel in Indonesien. Der Vortrag wurde von einem Herrn von der GIZ(deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) vorgetragen. Er war drei Jahre in Java, in Indonesien, in einem Projekt, das sich dem Problem des absinkenden Bodens und des Anstiegs des Meeres beschäftigte. Betroffen davon sind vor allem Fischer, die nahe an der Küste leben. Einmal im Jahr stehen ganze Dörfer unter Wasser und ebenso die Häuser der Bewohner. Viele schütten dann einfach den Boden auf, doch dies ist nur eine Lösung für ein paar Jahre. Es ist nicht nur das Problem, dass der Meeresspiegel ansteigt, sondern auch, dass der Boden absinkt durch illegale Grundwasserbohrungen. Um wenigstens den Anstieg des Meeres zu stoppen, wird, ähnlich wie in Holland, die Polderlösung eingeführt. Also werden Dämme mit Pumpen gebaut, die die Dörfer schützen sollen. Dies wurde beschlossen, als die GIZ mit dem Bürgermeister an die Küste fuhr, um ihm mal die Lage zu zeigen. Doch das Problem lässt sich nicht vollständig damit lösen. Eine weitere tolle Idee und Aktion ist die Aufforstung von Mangroven. Das sind salzwasserresistente Bäume, die mit den Wurzeln im Wasser stehen und ein Zuhause für viele Fische bilden. Dies wird vor allem an Schulen umgesetzt. Ebenso wird dort viel über die Klimasituation unterrichtet. Doch das kommt leider 10 Jahre zu spät, das Problem ist schon präsent und das nicht nur in Java, sondern auch in Jakarta, der Hauptstadt Indonesiens. Diese hat auch große Probleme mit dem Wasser. Architekten aus Holland wollten 1km vor der Küste eine lange Staumauer in der Form eines Vogels bauen und zwischen Küste und Mauer dann das Wasser auspumpen. Doch dieses Projekt ging nicht auf, da der Boden sich in den Jahren immer mehr senken würde, da immer noch Wasser abgepumpt werden würde und ohne das, müsste man eine Gebirgsquelle nach Jakarta leiten, sonst gäbe es kein Trinkwasser. Also wurde das Projekt fallen gelassen. Dennoch machte man der Bevölkerung bewusst, wie gut Fahrradfahren ist, dazu gab es einige tolle Aktionen, wie einen „Car free day“ oder einigen Fahrradtouren. Als Fazit lernten wir, dass, auch wenn wir noch nichts vom Klimawandel so richtig stark spüren, er wo anders schon ein großes Problem ist. Verschiedenste Länder könnten unter Wasser verschwinden und dies ist sehr alarmierend! Wir alle fanden den Klimaaktionstag eine sehr hilfreiche und tolle Aktion, die einigen die Augen geöffnet hat.

Text: Eleni Mingas 8c

Der Klimaaktionstag am 17.09.2021 war für mich ein sehr spannender und informativer Tag.
Nachdem wir uns die Einleitungsrede von Frau Hamm sowie eigene Reden von einzelnen Schülern über die Folgen des Klimawandels angehört hatten, mussten wir den Raum unseres ersten Workshops aufsuchen. Bei uns war das Raum 12, wo wir das Projekt „Greenpeace-Klimakit“ ausführen sollten. In dem Projekt sollten wir uns zu fünf Gruppen mit fünf bis sechs Personen zusammenfinden und uns mithilfe eines sogenannten „Klimakits“ eine eigene Organisation für den Umweltschutz ausdenken und am Ende des Workshops vor der Klasse präsentieren. Dieser Workshop war meiner Meinung nach sehr spaßig und man musste auch seine Kreativität verwenden. So gab es am Ende interessante Ergebnisse, wie zum Beispiel eine Organisation, die vorhatte, den Plastikmüll komplett loszuwerden, oder eine andere, die Menschen weltweit auffordern wollte, sich gegen den Klimawandel zu wehren und für den Umweltschutz einzusetzen.
Nach der einstündigen Mittagspause ging es weiter mit unserem zweiten Workshop, mit dem Namen „EPIZ- Klimawandel in Indonesien“. In diesem Workshop wurde uns ein Vortrag über die Folgen des Klimawandels in Indonesien gehalten, dem wir alle interessiert lauschten. Uns wurde auch mithilfe von Fotos von Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen und anderen Folgen des Klimawandels gezeigt, wie schlimm und seriös die Lage dort ist, und wie sie auch bei uns werden könnte, wenn wir nichts dagegen unternehmen.
Beide Workshops haben mich noch einmal daran erinnert, wie ernst die Sache mit dem Klimawandel eigentlich ist, und was auch passieren kann, wenn niemand etwas dagegen tut, was auch traurig ist, weil es so viel gibt, was man auch tun kann. Ich denke, der Tag war uns allen auch nochmal eine Lehre und gleichzeitig auch eine Motivation für die Zukunft.

Ana-Maria Nau, 8c

Der Klimaaktionstag soll zeigen, wie es wirklich um das globale Klima steht und was dafür getan werden kann. Jedoch wird neben individuellem Engagement und Interesse auch das Schulklima über den Erfolg oder Nicht-Erfolg dieses Tages bestimmen: Sind wir, die Schüler*innen des Windeck-Gymnasiums, bereit etwas gegen den Klimawandel zu tun? Wie weit würden wir dafür gehen?

Als wir morgens an der Schule ankamen, wurden wir von unseren Umweltmentoren, den „Green Heroes“, die den Klimaaktionstag geplant hatten, herzlichst begrüßt und es herrschte eine allerseits vorfreudige Stimmung.

Kamerateams, die diesen außergewöhnlichen Tag in Fotos und Videos festhalten sollten, begleiteten uns in die unterschiedlichen Workshops. Und obwohl alle Klassen an verschiedenen Projekten teilnahmen, wurde uns allen das Gleiche mitgegeben: Warte nicht auf große Wunder, wenn du viele kleine bewirken kannst.
Es erscheint einem oft als schwierig, als Einzelner etwas für das Klima zu tun. Dabei ist es so einfach, dass es zu unserer aller Alltag gehören könnte, da von keinem etwas erwartet wird, das außerhalb seiner/ihrer Möglichkeiten liegt, aber auch nicht weniger. So ist z. B der Verkauf von umweltfreundlichen Schulmaterialien am Windeck eine praktische Alternative, die einfach wahrgenommen werden kann. Aber auch die größeren, am Klimaaktionstag in den Workshops entwickelten, Ideen beweisen das Potential der Windeck- Schüler*innen und die Bereitschaft etwas zu verändern, z.B. „Klimaschutz to go“, ein informativer Spaziergang für die Bühler Bürger durch den Stadtgarten.
Letztendlich hat der Tag gezeigt, dass wir uns um ein Klima keine Sorgen machen müssen: das Schulklima am Windeck-Gymnasium. Wir sind bereit, uns als Gemeinschaft für die Verbesserung des globalen Klimas einzusetzen.

Mia Laug, 8c

Einschulung der neuen Fünftklässler am 14.09.21

Klimaaktionstag 17.09.2021

Am 17.09.2021 findet am Windeck-Gymnasium ein Klimaaktionstag statt. Die Idee dahinter ist, dass die Schüler aus verschiedensten Perspektiven Information, Anregungen, Möglichkeiten zum Klimawandel erhalten aber sich auch aktiv und nicht nur theoretisch mit dem Thema auseinandersetzen. Hierfür finden an diesem Tag 63 Veranstaltungen statt, in denen beispielsweise physikalische Hintergründe, literarische Inspirationen, Verbindungen in der Kunst, geographische Verknüpfungspunkte, politische Entscheidungen bis hin zu Klimasimulationen und einer Weltklimakonferenz beleuchtet bzw. durchgeführt werden.

An diesem Tag entfallen die ersten beiden Unterrichtsstunden. (Für eine Betreuung ist in der Mediathek gesorgt).
Der genaue Ablaufplan des Tages sieht folgendermaßen aus:

09.35 Uhr Eröffnung des Klimatages

10.00 Uhr Veranstaltungen für alle Klassen 5 – 12

15.45 Uhr Podiumsdiskussion “Dem Klimawandel entgegentreten“
Frau Thekla Walker, Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-W.
Maximilian Offermann, Schüler und Umweltmentor „Green Hero“ am Windeck-Gym.
Frau Theresa Schopper, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
Fynn Hoernstein, Schüler und Umweltmentor „Green Hero“ am Windeck-Gymnasium
Herr Hubert Schnurr Oberbürgermeister der Stadt Bühl
Lisa Burov, Schülerin und Umweltmentorin „Green Hero“ am Windeck-Gymnasium

16.50 Uhr Abschlussrede: Frau Körner, Schulleiterin des Windeck-Gymnasiums