Das Windeck wünscht einen schönen Start ins neue Schuljahr 2018/19

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach hoffentlich erholsamen und ereignisreichen Sommerferien freuen wir uns auf ein neues Schuljahr voller spannender Projekte, interessanter Themen und gemeinsamen Erfahrungen. Mit Andrea Körner als Schulleiterin geht es in den Endspurt des Jubiläumsjahres. Auch inhaltlich gibt es einige Veränderungen. Mit dem neuen MINT-Konzept und dem Sportprofil erschließt das Windeck-Gymnasium neue Bereiche, die es attraktiv machen und die zusätzliche Anreize bieten, auf diese Schule zu gehen.

Auch die AGs sind dieses Jahr wieder vielfältig. In der ersten Woche können die Angebote ausgesucht werden. Ab sofort stehen die Beschreibungen der zahlreichen AGs auf der Homepage. Genau in der Mitte sind wie immer auch die wichtigsten Termine zu finden.

Wenn Sie auch zukünftig auf dem Laufenden bleiben wollen, empfehlen wir Ihnen, sich beim Newsletter anzumelden. Dieser erscheint monatlich, weist auf zukünftige Ereignisse hin und fasst alle wichtigen Geschehnisse des Schullebens für Sie zusammen.

Wir freuen uns auf ein tolles Schuljahr mit allen Beteiligten des Schullebens.

Bob Blume

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Erfolgreiche Turnierbilanz der Windeck-Handballer/innen!

Im Schuljahr 20017/18 startete das Windeck-Gymnasium mit sieben Teams bei den Handball-Wettkämpfen für “ Jugend trainiert für Olympia“. In den ersten beiden Turnieren sammelten unsere beiden jüngsten Teams, die WK-IV-Mädchen und die WK-IV-Jungs, bestens betreut von Cynthia Friedrich und Christina Schemel, gegen starke Konkurrenz erste Turniererfahrungen beim schulischen Handballwettbewerb und belohnten sich jeweils mit einem guten zweiten Platz.

Nur hauchdünn scheiterten unsere WK-III-Mädels an der starken Carl-Netter-Realschule, die verdientermaßen in der Folge auch auf RP- und Landesebene dominierte und zurecht das Ticket nach Berlin einlöste. Keine Chance hatten die WK-III-Jungs gegen die Mannschaft vom Maria-von-Linden-Gymnasium Calw, die mit Bundesliga-erfahrenen Spielern aufwarten konnte. Ähnlich erging es den WK-II-Jungen, die, stark verjüngt, ebenfalls nicht über die Kreisebene hinaus kamen.

Eine weitere beachtenswerte Platzierung erreichte das in dieser Konstellation über acht Schuljahre erfolgreichste Team der Windecker Handball-Historie auf ihrer Abschiedstournee. Unsere WK-I-Damen gewannen das RP-Finale und sicherten sich im Landesfinale in Schwetzingen nochmals einen souveränen zweiten Platz. An diese beispiellose Erfolgsserie anzuknüpfen, dürfte für kommende Teams nahezu unmöglich sein und darf nicht als Maßstab dienen.

Eine souveräne Vorstellung lieferten die WK-II-er-Mädchen bei ihren deutlichen Siegen im Kreis- und RP-Finale ab und sicherten sich hochverdient die Fahrkarte zum Landesfinale in Marbach am Neckar. Leider verpasste man dort stark ersatzgeschwächt die Qualifikation zum Bundesfinale in Berlin, was aber genug Motivation für einen weiteren Anlauf im kommenden Schuljahr sein sollte.
Ein großen Anteil an den erzielten Erfolgen hatten unsere regelmäßigen AG-Teilnehmer, die allen Mannschaften bei Bedarf an Trainingspartnern zur Verfügung standen und so eine optimale Vorbereitung auf die Wettkämpfe ermöglichten.
Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an alle Helferinnen und Helfer, die uns auch in diesem Jahr wieder tatkräftig unterstützt haben.

Einweihung der neuen Kamera bei der Mondfinsternis

Endlich war es soweit: Wir konnten auf der Windeck-Sternwarte spontan die Kamera mit ihren ersten Bildern einweihen. Die Reihe geht vom Blutmond (totale Mondfinsternis) über die partielle Mondfinsternis wieder zur normalen Mondansicht. Als Zusatz haben wir noch den Saturn abgelichtet, an dessen Schärfe wir in Zukunft arbeiten werden.

Etwa 20 Beobachter haben sich am Freitag Abend (27.07.2018) ab 21 Uhr auf der Sternwarte versammelt und verfolgten den Aufgang des Blutmondes und seinen anschließenden Austritt aus dem Erdschatten. So ganz nebenbei ließen sich auch die Venus, Jupiter, Saturn und Mars sehen und innerhalb weniger Minuten raste die ISS über den Nachthimmel. Es war ein Abend mit einem astronomischen Feuerwerk.

Im Jahr 2019 gibt es ähnlich faszinierende Großereignisse, zu denen wir jetzt schon einladen möchten:

  • 01.2019, Montag, eine totale Mondfinsternis in der Frühe vor Schulbeginn
  • 07.2019, Dienstag, eine partielle Mondfinsternis am späten Abend, mit Jupiter und Saturn
  • 11.2019, Montag, der Merkurtransit am Nachmittag

Stehende Ovationen für Laienensemble des Windeck

Theater-AG des Bühler Gymnasiums begeistert mit Inszenierung von Schnitzlers „Der grüne Kakadu“

Bühl (kkö). „In der Kneipe ‚Der grüne Kakadu‘ gehen merkwürdige Dinge vor. Schauspieler spielen Verbrecher, Verbrecher Schauspieler, und Adelige ergötzen sich an dem Nervenkitzel.“ So lautet das Resümee von Arthur Schnitzlers Groteske „Der grüne Kakadu“, das die Theater-AG des Windeck-Gymnasiums für ihre Aufführung am Montag lieferte. Gewiss: Ein knappes Fazit, das – vielleicht ganz bewusst – die Komplexität des Einakters nur erahnen lässt. In der Realität, pardon im Schauspiel, gelingt es dem Regie-Duo (den Lehrern Bob Blume und Nadine Wenzel) indes, Schnitzlers beißend spöttischen Blick auf die Dekadenz einer Gesellschaft zwischen Aristokratie und Subkultur, die im Umsturz begriffen ist, mit geballter Kraft, einem feinen Sinn für Ironie und wohltuend originalgetreu zu inszenieren. Sie setzen dabei auf eine starke, fast 20-köpfige Truppe von Schülern, die sich ihren Rollen mit jugendlicher Verve und beachtlichem Talent hingeben.

Anfangs sind die Grenzen zwischen „Schein und Sein“ noch recht klar gesetzt: Vor dem historischen Hintergrund der nahenden französischen Revolution ist der Handlungsort besagte Kneipe in Paris, geführt von Prospère, einem gescheiterten Theaterdirektor, der noch immer Schauspieler engagiert. Ihr Auftrag: Sich wie Kriminelle zu gebaren, um den adeligen Gästen das morbide Gefühl zu verschaffen, ganz nah dran zu sein an der düsteren Schattenwelt der Unterschicht, wobei sie sich in der Sicherheit eines Theaters wähnen. Einen realen Zug erhält das für den Wirt durchaus rentable Spiel mit der sozialen Ungleichheit erstmals, als der soeben aus der Haft entlassene Mörder Grain sich im Kakadu als Schauspieler verdingt. Auch lassen die Akteure das äußere Geschehen zunehmend in ihre Rollen einfließen, erzählen vom Volk, das gen Bastille marschiert, und machen sich in feurigen Reden dessen Wut auf die Mächtigen zu eigen, deren Reichtum und Arroganz sich doch im illustren Publikum des Wirtshauses spiegeln. Ihre Hass- und Hohnreden werden von den Adeligen anfangs noch vergnügt kommentiert. Nur Albin, ein dümmlicher Adeliger aus der Provinz, ruft immer wieder verängstigt nach Aufklärung, was denn nun zum Spiele, was zur Wirklichkeit gehöre; als draußen die Massen durch die Straßen jagen, fragt er mit unübertrefflicher Naivität: „Wird das auch von hier aus geleitet?“ Doch auch die erfahrenen Gäste erkennen allmählich, wie der äußere Sturm die Stimmung der „einfachen“ Bürger und Schauspieler in der Spelunke erfasst. Damit erfüllt sich eine Prophezeiung des Wirts: „Irgendwann kommt der Tag, an dem aus Spaß Ernst wird.“ Das gilt nicht etwa nur für historische Bezüge: Als Schauspieler Henri berichtet, er habe den Liebhaber seiner Frau – einen Herzog – getötet, sind die Anwesenden auch angesichts des einschlägigen Rufs der Gattin sicher, mit einer realen Tat konfrontiert zu sein; Henri liest darin den Wahrheitsgehalt seiner „Fiktion“. Das Eifersuchtsdrama wird, als der Herzog in der Kneipe auftaucht, zur blutigen Realität.

Die verschwimmende Linie zwischen Wahrheit und Lüge wird in der Inszenierung sensibel entwickelt; die Darstellung der konträren Charaktere, vom resoluten Wirt bis zum eitlen Schauspieler, überzeugt auf ganzer Linie. Im „echten“ Publikum weckt die Leistung des Ensembles denn auch zu Recht Begeisterung: Mit minutenlangen stehenden Ovationen wird es gefeiert. „Ich könnte heulen vor Stolz“, sagt ein strahlender Bob Blume am Ende. Und so geschieht es.

 

Wir bedanken uns herzlich bei Frau König, die uns den Artikel zur Verfügung stellte.

 

Ergebnisse aus der 3D-Fotografie

Bericht zur Studienfahrt nach Schottland

Am Montag, den 4. Juli 2018, begann die Studienfahrt für 30 Schüler in Richtung schottische Lowlands, genauer gesagt nach Edinburgh. Aufgeregt wie wir alle waren, checkten wir in Baden-Airpark ein, stiegen kurze Zeit später in das Flugzeug und flogen in nur 1,5 Stunden direkt in den kalten Norden. Dort angekommen, stellten wir unser Gepäck im Hostel ab und erkundeten in kleinen Gruppen die Stadt, wo es viel zu sehen gab. Dabei machten wir schon viele Fotos und Selfies, die uns auf ewig an alle Momente erinnern sollten. Zur Stärkung trafen wir uns dann alle am Abend im Hard Rock Café zum Burgeressen. Nach dem Essen ging es zurück ins Hostel, wo wir dann alle todmüde, glücklich und von den ersten Eindrücken überwältigt ins Bett fielen.

Der nächste Tag ging dann schon früh los. Ein schottischer Guide begleitete uns drei Stunden lang durch die Stadt und brachte uns mithilfe der englischsprachigen Führung die Stadt etwas näher. Wir lernten kleine Gassen, unscheinbare Hinterhöfe und berühmte Gräber kennen, die alle ihre eigene Geschichte erzählten. Besonders interessant fanden viele das Café (The Elephant House), in dem die erste Geschichte von Harry Potter durch J.K. Rowling entstand. Aber auch das Grab von Adam Smith tat es einigen Wirtschaftsinterressierten (besonders Frau Leible ;)) an.

Nach der Führung gab es eine lange Mittagspause, Freizeit und schließlich die Schlossbesichtigung im Edinburgh Castle am Ende der Royal Mile, die man super gut als Foto-Spot verwenden konnte. Nach der Schlossbesichtigung fuhren dann Kleingruppen zum Meer, während andere noch die Zeit zum Shoppen und Stadterkunden nutzten.

Am Mittwoch, dem dritten Tag, besuchten wir die „Scotch-Whisky-Experience“, ein wirklich interessantes Museum, in dem uns die Entstehung des berühmten schottischen Whiskys, durch eine Führung nahegebracht wurde. Wir erfuhren, dass Whisky nicht gleich Whisky ist und dass es fünf verschiedene Whisky-Regionen gibt, die sich jeweils durch ihre eigenen, besonderen Aromen auszeichnen. Anschließend zeigte man uns die größte Sammlung an Whisky-Flaschen (3384 Flaschen), die uns alle sehr beeindruckte.

Danach besichtigten wir das sogenannte “Mary King’s Close”, eine unterirdische Seitengasse der Royal Mile. Ein kostümierter Guide führte uns dabei auf sehr unterhaltsame Weise durch die aus dem 17. Jahrhundert stammenden, unterirdischen Räume und Gänge und gewährte uns mit seinen lebhaften Erzählungen einen Blick in die „dunkle“ Vergangenheit von Edinburgh.

Am Nachmittag gingen wir dann als gesamte Gruppe in ein kleines, gemütliches Café, um einen typischen „Afternoon Tea“ einzunehmen. Wir genossen dabei schottische „Scones with Cream“, Tee und heiße Schokolade, bevor wir abends noch etwas Freizeit hatten.

Am Donnerstag brachen wir schon kurz nach dem Frühstück auf und fuhren mit dem Bus zum “Loch Lomond”, der etwas weiter nördlich von der schottischen Hauptstadt entfernt liegt. Bei der einstündigen Schifffahrt über den See machten wir nicht nur einige Fotos, sondern freuten uns vor allem auch über das gute Wetter und den wunderschönen Blick über die Landschaft. Gleich danach ging es in die Stadt Stirling, die wir in Kleingruppen erkunden konnten. Die tolle Altstadt bot viele Möglichkeiten den Mittag zu verbringen, einige besichtigten das Schloss, andere gingen essen, shoppen oder lagen einfach in der Sonne.

Freitags war dann bereits der Rückflug angesagt. Unser Flug verschob sich mehrfach nach hinten und obwohl wir eine tolle Zeit in Schottland erlebt hatten und viele Schüler gerne noch zwei weitere Tage in der Hauptstadt verbracht hätten, waren doch die meisten froh, als wir wieder in Baden-Baden von unseren Eltern begrüßt wurden.

Insgesamt war die Studienfahrt ein sehr gelungenes Erlebnis und eine unvergessliche Erfahrung. Die schottische Hauptstadt bietet eine große Vielfalt an Kultur, Geschichte und Architektur und das konnten wir in den fünf Tagen auskosten. Die gemeinsame Zeit in Edinburgh war super!

Noreen Tausend

Sechstklässler gewinnen Preis beim Tierschutzwettbewerb

Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Tiere als Mitlebewesen“ im Ethikunterricht der 6. Klasse entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene Projekte mit dem Ziel, auf bedrohte Tierarten aufmerksam zu machen und ein Schutzprogramm für sie zu entwickeln. So informierten sie ihre Mitschüler beispielsweise über die Bedingungen der Legehennenhaltung und tierfreundliche Alternativen. Ein anderer Schüler hatte es sich zum Ziel gesetzt, ein Programm zum Schutz der heimischen Kreuzotter zu entwerfen.

Mit diesen Projekten beteiligte sich die Ethikklasse am landesweiten Tierschutzwettbewerb des Ministeriums für ländlichen Raum und Verbraucherschutz und gewann einen Preis über 250,- Euro.

Am Freitag, den 20.07.18 durften die Schülerinnen und Schüler auf der Landesgartenschau in Lahr den Scheck und die Glückwünsche des Ministers und eines Abgeordneten des Landtages entgegen nehmen.

Wir beglückwünschen die Gewinnerinnen und Gewinner!

Also: Tierschutz lohnt sich!

Sporttag 2018

 

Hier die Bilder des Sporttages! 🙂

Gemeinsam Freude bei Sport und Spiel – der Sportprojekttag am Windeck
An diesem Dienstag fand für die Schüler und Schülerinnen des Windeck-Gymnasiums in Bühl wieder der Sport-Projekttag statt. Diesen gibt es alle zwei Jahre in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien.
Auch dieses Jahr wurden wieder viele verschiedene Projekte angeboten, die das gesamte Spektrum der verschiedenen Sportarten abdeckten: Es gab Turmspringen, Fußball, Radtouren, Basketball, Tennis, Bogenschießen und noch vieles mehr. Aber auch für die „Nicht-Sportler“ war etwas dabei. Neben Karten- oder Brettspielen konnte man sich künstlerisch betätigen oder bei Entspannungsübungen den Schulstress hinter sich lassen. Auch Projekte wie zum Beispiel Selbstverteidigung oder ein Erste-Hilfe-Kurs waren im Angebot, die den Schülern einen nachhaltigen Nutzen außerhalb des Sporttages bieten können.
Dieser Projekttag bot sowohl den Schülern als auch den Lehrern eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag. Man lernte sich gegenseitig von einer neuen Seite kennen und hatte gemeinsam Freude bei Sport und Spiel. Schlussendlich war der Sporttag sowohl für die Schüler als auch für die Lehrer ein gelungenes Erlebnis.
Geschrieben von Jakob Keber.

Sollten Sie sich auf einem der Fotos wiederfinden und mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sein, bitten ich Sie, dies an presse@windeck-gymnasium.de zu melden. Das betreffende Bild wird dann entfernt. I.A. Bob Blume, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

„Weitsicht, Diplomatie und Menschlichkeit“: Herr Bangert verlässt das Windeck-Gymnasium

Mit einer feierlichen Veranstaltung wurde Bruno Bangert am heutigen Montag, den 16.7.2018, in den Ruhestand verabschiedet. Auch die neue Schulleiterin steht schon fest. Ab dem Schuljahr 2018/19 wird Andrea Körner neue Schulleiterin des Windeck Gymnasiums. 

Mit der Begrüßung der Anwesenden durch Frau Andrea Körner und dem Lied „Sing, Sing, Sing, Sing“ des „Orange Jazz“-Ensembles unter der Leitung von Carmen Kohler und Micha Watta begann die Verabschiedung. Herr Bangert wurde von vielen die Schule betreffenden Personen für seine Leistungen und Verdienste gewürdigt. Frau Anja Bauer, die selbst am Windeck-Gymnasium Abitur gemacht hat und die nun Leiterin der Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium in Karlsruhe ist, würdigte Herr Bangert als Menschen, der stets gut mit allen zusammengearbeitet hat. Die Zusammenarbeit war auch ein wichtiger Punkt für die darauf folgende Rede des Bühler Oberbürgermeisters Hubert Schnurr, der Bangert für das vertrauensvolle Miteinander lobte und die Verdienste Bangerts gerade in Bezug auf die neuen Profile des Windeck-Gymnasiums hervorhob. Die Bewerbung für das MINT-Profil und die UNESCO-Schule sowie das bereits feststehende Sport-Profil entstanden auch unter der Leitung Bangerts, der nun nach acht Jahren das Windeck-Gymnasium verlässt, um, wie es vorsichtig hieß, weiter östlich zu ziehen. Leider, so hielt er bei der eigenen Abschlussrede fest, könne er die Schule zwar noch nicht neu saniert verlassen, aber die Entscheidung des Gemeinderats für eine Sanierung des Altbaus ist gerade gefallen. Auch hier hat Bangert sein Möglichstes getan, Spuren zu hinterlassen. Brigitte Neubert, die geschäftsführende Schulleiterin der Bühler Schulen, verdeutlichte, dass die Zusammenarbeit mit Herrn Bangert gerade im Bereich Grundschule sehr gut gewesen sei. Auch sie wünschte alles Gute für den Wechsel in den Ruhestand.

Dass es Bangert ohne die vielfältige Arbeit dennoch nicht langweilig werden wird, da waren sich alle einig. Mehr als einmal wurde betont, dass er nun nicht nur Zeit für seine Kinder und Enkelkinder und nicht zuletzt für seine Frau haben werde, sondern sich auch dem Reisen und seinen vielfältigen anderen Hobbys widmen wird. Die wichtige Rolle seiner Frau als „Managerin eines Mittelständischen Unternehmens“ namens Familie betonte Bangert in seinen Abschlussworten nochmals explizit. Auch wenn es häufig gesagt würde, hätte seine Frau ihm stets „den Rücken freigehalten“, so dass er sich innerhalb der Schule und über diese hinaus engagieren konnte.

Mit Janina Widmann sprach auch eine Vertreterin der SMV. Sie stellte besonders heraus, dass Bruno Bangert immer jemand gewesen ist, der offen für neue Ideen war. Dies sei den Schülern mehr als einmal zu Gute gekommen. Auch die ab dem kommenden Schuljahr neue Schulleiterin Frau Körner betonte dies. Dass ein Jubiläumsjournal und ein Video zum Jubiläum erscheinen konnte, sei zuletzt auch der Offenheit von Herrn Bangert zu verdanken. Sie betonte zudem, dass es nicht zuletzt seine Idee war, das Jahr 2018 als Jubiläumsjahr zu wählen und so die Feierlichkeiten auf zwei Schuljahre zu verteilen. Frau Körner überreichte Herrn Bangert zunächst symbolisch eine Sonderedition des Jubiläumsjournals. In der fertigen Version werden zahlreiche Fotos von den Jubiläumsveranstaltungen eine Erinnerung an eine intensive und schöne Zeit sein.

Mit Frau Dr. Martina Faust (Vorsitzende des Elternbeirats) und Dr. Claudia Wendenburg (Vorsitzende des Fördervereins) stellten zwei weitere wichtige Personen des Windeck-Gymnasiums die Bedeutung von Herr Bangerts wirken heraus, der stets unterstützend und in vertrauensvoller Arbeit gewirkt habe.

Sabine Santo, Oliver Kirsten, Daphne Seither, Jens Brabec und Barbara Becker gaben in kurzen Abschiedsworten zu verstehen, wie sehr sie die Arbeit mit Herrn Bangert geschätzt haben. Und dies auch dann, wenn unterschiedliche Betrachtungsweisen geherrscht hätten. Herr Bangert habe stets hinter den Kollegen gestanden, egal wann und wie dies vonnöten gewesen sei. Herr Brabec erklärte in kurzen Worten, was viele an diesem Tage dachten: „Wir werden sie vermissen!“

Dies stellte auch Regina Leible heraus, die zusammen mit Steffi Maschner und Steffi Hofele das Geschenk der Kolleginnen und Kollegen überreichte: Neben einem Gutschein für einen Restaurantbesuch in der neuen Heimat, ein Kochbuch, in dem die Kolleginnen und Kollegen Rezepte mit persönlichen Worten niedergeschrieben haben. Die Kolleginnen und Kollegen sorgten noch für eine Überraschung, indem sie Rosen hochhielten und ihren Schulleiter hochleben ließen. Danach überbrachte jeder anwesende Kollege Herrn Bangert eine Blume und gab ihm einige persönliche Worte mit auf den Weg.

Der zwischenzeitliche Auftritt des Schüler-Eltern-Lehrer-Chors zeigte einmal mehr, wie vielfältig die Schule ist, an der Herr Bangert nun so viele Jahre mitgewirkt hat. Eine chorische Version von „When I’m 64“ und eine umgeschriebene Version von „My Guy“ sorgten für festliche und auch fröhliche Atmosphäre. Nach den abschließenden Worten des scheidenden Schulleiters, der nochmals allen am Schulleben Beteiligten und insbesondere den Kollegen dankte, sang der Unterstufenchor (Klasse 5c) unter der Leitung von Regina Wittemeier und mit Anke Bayer am Klavier „Good-bye“. Zum Abschluss folgte ein ergreifender Moment: Klatschend und unter Standing Ovations verabschiedeten die Anwesenden den Schulleiter. Bei einem Stehempfang konnten die zahlreichen geladenen Gäste sich noch einmal austauschen und mit Herrn Bangert noch persönliche Worte wechseln.

Das Windeck-Gymnasium verliert einen Schulleiter, der mit Weitsicht, Diplomatie und Menschlichkeit geführt hat. Aber, auch da waren sich alle einig, die neue Schulleiterin Frau Körner ist bereit, die Arbeit im und am Windeck-Gymnasium weiterzuführen. Wir wünschen Herrn Bangert alles Gute, eine wunderbare neue Zeit im Ruhestand, viele schöne Stunden mit der Familie und nicht zuletzt den einen oder anderen Besuch an alter Wirkungsstätte.

Bob Blume

Altpapiersammlung am Freitag und Samstag

Die Altpapiersammlung der SMV ist inzwischen Tradition geworden und wird auch in diesem Jahr wieder durchgeführt werden.

Sie findet in dieser Woche am Freitag, den 13.07.2018 und Samstag, den 14.07.2018 statt.

Der Container steht ab spätestens Freitagvormittag vor der Schule und kann bis Samstag, 14 Uhr, befüllt werden.

Die SMV würde sich sehr freuen, wenn sich alle an der Sammlung beteiligen. Sollten Sie also schon vor Ferienbeginn das Büro etwas aufräumen wollen und quillt ihr Bücherregal ohnehin über, so zögern Sie nicht und bringen Sie mit, was in Ihr Auto passt oder was Sie tragen können. Auch leicht feuchtes Papier und alte, dicke Schinken werden aufgrund des hohen Gewichts sehr gerne genommen!

Wir freuen uns auf eine gelungene und erfolgreiche Sammlung.

Mit besten Grüßen im Namen der SMV,

Franziska Wolf, Oliver Kirsten, und Timo Ullrich