Studienbotschafterin am Windeck-Gymnasium

Letzte Woche Mittwoch (18.5.) kam eine Studentin als Studienbotschafterin in unsere Klasse (9a) und informierte uns über das Physikstudium am KIT (Karlsruher Institut für Technologie). Ihre Präsentation bestand aus zwei Teilen, einigen Experimenten zur Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung) und dem Studium an sich.

In unserer Physikdoppelstunde hatte die Studienbotschafterin Luisa zu einem genauen Verständnis der Wärmestrahlung unsererseits eine Wärmebildkamera dabei. Bei dieser wird die Infrarotstrahlung verschiedenfarbig dargestellt (Falschfarben). Blau steht dabei für Kälte und weiß/rot für Wärme. Auch erzählte sie uns, dass alle Gegenstände, die eine Temperatur über dem absoluten Nullpunkt haben, Infrarotstrahlung abgeben. Je wärmer sie sind, desto mehr Infrarotstrahlung geben sie ab (Planck’sches Strahlungsgesetz), weswegen die Sonne die größte Strahlungsquelle in unserem Sonnensystem ist.
Infrarotstrahlung kann, wie jede andere Strahlung auch, transmittiert (Übergang von Strahlung durch ein Objekt), reflektiert (Zurückwerfen von Strahlung) und/oder emittiert (Aussenden von Strahlung) werden. Da das sehr viel Theorie war, machte Luisa nach diesen Erklärungen mit uns neun Experimente mit der Wärmebildkamera, um uns das Ganze näher zu bringen. Im Folgenden werde ich nun die vier meiner Meinung nach interessantesten Versuche beschreiben.
Im zweiten und dritten Versuch (beide hängen zusammen) stellte sich jeweils ein Schüler mit einer Plexiglasscheibe oder einem undurchsichtigen Müllsack vor sich hin und wurde von einem anderen Schüler durch dieses Objekt mit der Wärmebildkamera beobachtet. Interessant war, dass man den Schüler durch die Plexiglasscheibe mit der Kamera nicht sehen konnte, durch den Müllsack aber schon. Das heißt also, dass bei diesen Gegenständen die Transmission und Reflektion anders als bei anderen Strahlungen wirken. So wirken diese bei der Lichtstrahlung genau andersherum, wie bei der Infrarotstrahlung. Dass Infrarotstrahlung manchmal transmittiert wird und manchmal nicht, liegt an der unterschiedlichen Oberflächenbeschaffenheit der beiden Gegenstände. Dabei transmittierte die glatte Plexiglasoberfläche schlechter als die raue Oberfläche des Müllsack.
Beim fünften Versuch wurde ein Stein auf ein Stück Holz fallen gelassen. Dieses erwärmte sich dadurch an der Aufschlagsstelle schlagartig. Hier konnten wir also eine Energieumwandlung von kinetischer zu thermischer Energie beobachten. Somit konnten wir hier den Energieerhaltungssatz nachweisen. Dieser besagt, dass Energie nicht verloren gehen kann, sondern nur umgewandelt wird.
Beim achten Versuch legte ein Schüler seine Hände gleichzeitig auf eine Platte aus Holz und eine aus Metall. Durch die Kamera konnten wir beobachten, dass sich die Metallplatte deutlich schneller erwärmte als die Holzplatte. Das resultiert aus der unterschiedlichen Wärmeleitfähigkeit der beiden Materialien. Diese gibt die Fähigkeit eines Materials an Wärme aufzunehmen oder abzugeben, sie also weiterzuleiten.
Als letzter Punkt zur Wärmebildkamera wurden uns verschiedene Anwendungsmöglichkeiten für diese vorgestellt. So kann man die Wärmedämmung von Häusern überprüfen, Glutnester nach einem Brand erkennen (diese befinden sich manchmal in Decken oder Wänden) oder die Temperaturen von Kabeln messen, um einem Kabelbrand vorzubeugen und kaputte Stellen in einem Stromkreis zu finden (diese erwärmen sich oft stark). Besonders faszinierten mich aber die Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologie in der Medizin. So kann man mit der Wärmebildkamera Durchblutungsstörungen und Verspannungen erkennen. Auch ist es möglich anhand der Temperatur bestimmter Körperregionen Gefühle zu erkennen, auch wenn hierbei die Temperaturunterschiede nur marginal sind.

Nach dieser ausführlichen Vorstellung der Wärmebildkamera berichtete Luisa uns schlussendlich über das eigentliche Physikstudium. Zuerst erklärte sie uns, wie das Studium abläuft: Man geht nicht nur zu Lehrveranstaltungen zu theoretischer und praktischer Physik, sondern auch zu solchen über Mathematik und den eigenen Nebenfächern. Ebenso bekommt man jede Woche neue Übungsblätter, welche bewertet werden. Diese können unterschiedlich lange dauern, wie wir durch Nachfrage einer Schülerin erfuhren, von fünf bis 40 Stunden. Dafür werden die Arbeitsblätter allerdings auch in Gruppen bearbeitet, damit man sich gegenseitig unterstützten kann. Des Weiteren werden die Semester von Praktika begleitet, die sich auch besonders um den Bereich computergestützte Datenauswertung drehen. Luisa hob besonders hervor, dass man während der Abschlussarbeiten an unterschiedlichen Forschungsprojekten teilnehmen kann. Auch erzählte sie uns vom großartigen Miteinander während dieser einzelnen Phasen, weswegen ihr das Studium viel Spaß bereitet.
Die Voraussetzungen für das Physikstudium sind Neugier, Interesse an der Wissenschaft und ein mathematisches Grundverständnis. Auch sollte man keine Angst vor Abstraktion haben und ein gewisses Durchhaltevermögen besitzen. Dieses sei besonders wichtig, da die ersten Semester sehr anstrengend und eher langweilig seien. Dafür werde es später deutlich besser, da man dann das nötige Handwerkszeug besitze, um spannendere Aufgaben zu bearbeiten.
Sie lobte die tolle Atmosphäre am KIT, die gute Lage dieser Universität und die vielen dort ansässigen Hochschulgruppen z.B. in den Bereichen Sport und Politik. Es gibt sogar eine Gruppe, die Rennwagen baut und mit diesen gegen andere Universitäten antritt.
Nach dem Studium gibt es ihrer Erklärung nach zwei Optionen. Die eine wäre eine Lehre (um anderen Physik beibringen zu können) und die andere wäre die Forschung. Dabei gibt es die Forschung an der Universität, z.B. in den Bereichen Optik, Elementarteilchen und Biophysik, oder die private Wirtschaft. Die private Wirtschaft teilt sich in die Bereiche Entwicklung neuer Produkte oder die Anwendung von im Studium nebenbei Erlerntem auf. Das nebenbei Erlernte ist z.B. in den Bereichen IT (Datenmengenanalyse) und Banken/Versicherung (Erstellung von Simulationen) nützlich.
Zu guter Letzt wies Luisa uns noch auf weitere Informationsangebote, wie z.B. Schülerlabore hin.

Mir hat der Besucher der Schülerbotschafterin sehr gefallen. Der Vortrag war sehr informativ und spannend gehalten, sodass man gerne zugehört hat. Auch war er sehr klar strukturiert und zusätzlich habe ich viel zum Physikstudium und zur Wärmelehre erfahren, was ich vorher noch nicht wusste. Durch die praktischen Versuche hat Luisa die Begeisterung für die Physik geweckt und ich werde ein Physikstudium wahrscheinlich für meine weitere Laufbahn in Erwägung ziehen.

Ein Text von Noah Ulrich

Windeck-BBQ am 22. Juli

Nach einigen Jahren Pause findet dieses Jahr endlich wieder das Windeck-BBQ am 22. Juli statt! Die älteren Schüler*innen werden sich wahrscheinlich noch daran erinnern können, die jüngeren jedoch nicht. Daher ein kleiner Ausblick, was auf euch zukommt:

Beim BBQ auf dem hinteren Pausenhof bieten unsere 11. Klässler neben Fleisch und Würstchen vom Grill, sei es klassisch mit Fleisch oder vegetarisch, auch verschiedene Salate, Snacks und Süßes an. Eingeladen sind nicht nur jetzige Schüler*innen, sondern auch ihre Eltern sowie Geschwister und ehemalige Schüler*innen.

Auch für Programm und Musik ist gesorgt. Für Groß & Klein und Jung & Alt ist etwas dabei. Angelehnt ist das Barbecue an das berühmte amerikanische Musikfestival „Coachella Valley Music and Arts Festival“, kurz „Coachella“. Es zeichnet sich durch viele verschiedene Musikgenres aus, die von verschiedenen berühmten Musikern aufgeführt werden. Auch die extravaganten und meist bunten Outfits der Beteiligten fallen ins Auge. Um diesem gerecht zu werden, sind alle herzlich eingeladen sich entsprechend zu kleiden.

Dieses Jahr wird auch wieder eine antirassistische Fotobox aufgestellt werden, in der ihr euch gerne fotografieren könnt. Inspirationen findet ihr auf dem Foto vom letzten Mal.

Gesponsert wird das Event nicht nur durch die Einnahmen von den Kuchenverkäufen, sondern auch durch die Unterstützung  der Sparkasse und Feuerstein. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle! Diejenigen unter euch, die in größeren Gruppen kommen wollen und befürchten, dass der Platz nebeneinander nicht ausreichend sein wird, können gerne einen Platz reservieren. Meldet euch dazu gerne an Nelly Kekk per E-Mail unter windeck.gymnasium.organisation@gmail.com.

Die Elfer freuen sich auf ein zahlreiches Kommen!

Flyer

Fotobox – zeig Gesicht gegen Gewalt, Hetze, Rassismus

Setz mit uns ein fröhliches Zeichen für Vielfalt und gute Laune: Spruch wählen, Foto machen, fertig!
Am Freitag, 22. Juli, steht die Fotobox in den großen Pausen und beim BBQ zur Verfügung. Das Team von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ freut sich auf wilde Bilder, die ausgedruckt und im kommenden Schuljahr hier in der Aula im Rahmen in einer Ausstellung präsentiert werden sollen.
Selbstverständlich können alle ihre eigenen Fotos ebenfalls bekommen, genaue Infos dazu zu Schuljahresbeginn hier auf der Windeck-Homepage.

 Paris 2022

Am Freitag, dem 24. Juni hieß es für 14 deutsche Schüler mit 20 amerikanischen Gastschülern aus Melrose „Paris, nous voilà“. Gemeinsam mit Frau Bross-Oberle, Mr. Rink, dem Bürgermeister von Melrose Mr. Finken, sowie dem Schulleiter von der Melrose High-School mit seiner Frau machten wir uns auf den Weg. Nach einer recht langen, dennoch angenehmen Busfahrt erreichten wir das Hotel gegen 17 Uhr. Es blieb allerdings keine Zeit zum Ausruhen, da wir uns dann direkt ins Großstadtleben stürzten und erkundeten Paris zu Fuß. Wir sind vom Triumphbogen, über die Champs-Élysées gelaufen, haben den Eiffelturm von der Ferne ausgesehen und viel gelernt.

Um die Aussicht von der Sacré-Cœur aus genießen zu können, mussten wir uns erst mal einige Treppen hochschleppen. Es hat sich aber gelohnt!

Als wir gegen 00.30 Uhr das Hotel erreicht haben, fielen wir alle glücklich und übermüdet ins Bett.

Ausschlafen konnten wir zwar nicht, der fehlende Schlaf war aber nach der Aussicht vom Eiffelturm so gut wie vergessen. Schließlich haben wir uns mit Frau Bittner getroffen, die uns zu Napoleons Grab begleitete.

Nach einer Mittagspause hat Frau Bittner unser Kunstwissen im Louvre erweitert. Die anderthalb Stunden im Louvre gingen viel zu schnell vorbei. Nach einer weiteren Pause am Brunnen ging es mit dem Bus weiter nach Versailles.

Dort gab es Abendessen, dass uns alle etwas traumatisiert hat und niemand so schnell wiederholen möchte. Als wir in unserem zweiten Hotel angekommen sind, waren wir alle ziemlich fertig.

Als der Wecker um 6.30 Uhr geklingelt hat, wollte ich am liebsten noch liegen bleiben, aber um 7 Uhr war Frühstückzeit. Nach einem guten Frühstück sind wir zum Schloss Versailles gefahren, das Ludwig der 14. erbaut hat.

Während wir auf den Einlass gewartet haben, haben wir unsere Line-Dance-Skills ausgepackt, die wir im Rahmen des diesjährigen Schulballs lernen mussten.

Unseren Besuch im Schloss haben wir mit einem Sparziergang in den königlichen Gärten abgerundet. Nach einem guten Mittagessen ging es wieder Richtung Heimat.

Ich kann für alle sprechen, wenn ich sage, dass der Ausflug viel zu schnell wieder vorbei war.

 

Jugend trainiert für Olympia: TENNIS

Mit viel Glück durfte das Windeck-Tennisteam in diesem Jahr bei Jugend trainiert für Olympia das RP-Halbfinale der Wettkampfklasse 4 bestreiten. Am Di, den 5. Juli 2022, machten wir – Simon Scherer (6d), Melinda Friedmann (6d), Luca Klar (5a) und Julia Herbst (6b) – uns auf die Reise zum MTG Blau-Weiß Mannheim. Wir wussten um die Stärke unserer Gegner vom Ludwig-Frank-Gymnasium (Eliteschule des Sports), welche sogar als Favoriten auf den Gesamtsieg gelten.

Bei optmalem Tenniswetter wurden wir herzlich empfangen und durften einen tollen Tag in Mannheim verbringen. Wie erwartet, mussten wir uns am Ende allerdings in allen Einzeln und Doppeln geschlagen geben. Aber im nächsten Jahr werden wir hoffentlich in ähnlicher Besetzung und mit einem Jahr mehr Tenniserfahrung in der gleichen Wettkampfklasse wieder angreifen!

Heitere Verabschiedung der 48 Windeck-Abiturienten

Das beste Abitur teilen sich Nina Mezger und Maximilian Offermann mit einem Durchschnitt von 1,1

Bühl (red). Einen ungewöhnlich kurzweiligen Abiball bescherte der Abiturjahrgang 2022 des Windeck-Gymnasiums im Bürgerhaus am Freitag: Mit flotten Sprüchen seitens der „Moderatoren“ Maximilian Offermann und Tom Braun, witzigen Reden an und über die Lehrer, Film- und Fotosequenzen sowie gut einstudierten Musik- und Tanzdarbietungen hatte die Abschiedsfeier nicht den üblichen drögen Charakter. Das mag an der sehr kleinen und sichtlich harmonierenden Jahrgangsstufe liegen: Nur 48 Schüler (und somit alle) nahmen ihr Zeugnis für die bestandene Hochschulreife entgegen. Den besten Durchschnitt von 1,1 teilten sich Maximilian Offermann und Nina Mezger, die neben dem Schulpreis für hervorragende Gesamtleistungen Sonderpreise erhielten. Das galt auch für die meisten der weiteren Jahrgangsbesten: Marie Culava und Felipe Conde König (beide 1,2), Matthias Halfmann und Josef Steuerer (alle 1,3) sowie Amelie Waßmer (1,4). Für ihre besonderen Leistungen in den schriftlichen bzw. mündlichen Abiturprüfungen erhielten Giuliana Meier, Nela Seebacher und Annabell Zimmer jeweils einen Preis der Fördervereins des Windeck-Gymnasiums. Béla Raiber erhielt für seine hervorragenden Leistungen im Fach Sport die Alfred-Maul-Medaille. Erwähnenswert die Leistungen der Moldauerin Marie Culava, die erst seit drei Jahren in Deutschland lebt: Sie erhielt unter anderem den schulinternen Preis für gelungene Integration.

Schulleiterin Andrea Körner rückte das Motto des Jahrgangs in den Fokus: „Gemeinsam vor acht Jahren abgehoben/Durch unendliche Weiten von Klausuren und Vorträgen geflogen/Dabei allerlei Kurse bestanden/um jetzt erfolgreich zu landen.“ Diese Landung, sagte Körner, dürften die „Abinauten“ heute feiern. Sie beschrieb deren Jahre am „Raumschiff Windeck“ und sprach vom Blick aus dem Weltall auf die Erde; in dem Kontext würdigte sie das Engagement vieler für den Klimaschutz. Den Ukrainekrieg respektive die Reaktion darauf von Seiten der ISS-Besatzung samt russischer Kollegen nahm sie zum Anlass, die Bedeutung eines funktionierenden Teams auch in äußerst belastenden Situationen zu unterstreichen. Es sei davon auszugehen, sagte sie weiter, dass jeder im Leben Abstürze erleben werde. Sie wünsche allen, dass sie danach wieder aufstünden und weitermachten. Körner verabschiedete sich mit dem Gruß der Vulkanier: „Live long and prosper!“

Nina Mezger hielt die Abi-Rede des Jahrgangs, aus der ebenfalls ein starker Zusammenhalt der 48 Schüler sprach. Mit Blick auf die Zukunft und ihre Ungewissheiten zeigte sie sich überzeugt: „Wir werden alles irgendwie schaffen.“ Den SMV-Mitgliedern der Stufe – Lena Stiefvater, Giuliana Meier und Maximilian Offermann – dankten bleibende SMV-Schüler für ihr Engagement. Von „ihrem“ Abi-Jahrgang 22 verabschiedeten sich Lehrer und Eltern mit stehenden Ovationen.

Der Abi-Jahrgang des Windeck-Gymnasium bei der offiziellen Verabschiedung am Freitag.

 Schulleiterin Andrea Körner (links) mit den für besondere Leistungen ausgezeichneten Abiturienten bei der offiziellen Verabschiedung am Freitag.

l. n. r. (knieend): Felipe Conde König, Matthias, Maximilian, Josef Steuerer, Béla Raiber, (stehend): Andrea Körner, Mari Culava, Giuliana Meier, Nina Mezger, Nela Seebacher, Lena Stiefvater, Amelie Waßmer, Annabell Zimmer

„Lasst sie leben!“

„Lasst sie leben!“ bezieht sich insbesondere auf Spinnen, die allesamt nützliche Jägerinnen und für uns in unseren Breiten völlig harmlos sind. Doch es gilt genauso für Bienen, vor allem für die fast 400 (!) Wildbienen- und Hummelarten, die bei uns leben und unmittelbar bedroht sind. Grund genug für die Klasse 6a , dem Preisausschreiben von Frau Becker zu folgen und die passenden Werbeplakate zum Insekten- und Spinnenschutz zu entwerfen. Die Produkte sind in der Aula zu besichtigen und die Preisträger stehen zusätzlich hier:

1. Preis „Wie kann man Bienen retten?“ 1 Schwimmbadeintritt für Aaron Walterspacher
2. Preis „Lasst sie leben“ 1 chices Eis für Valentin Kremer
3. Preis „Wie kann man Bienen helfen?“ 1 Bühler (Marzipan)Zwetschge für Tom Walterspacher

Einen herzlichen Glückwunsch der Preisträgern,
die in anonymer Wertung durch die Klasse ermittelt wurden!

Und natürlich den Insekten und Spinnen, die hoffentlich von der Aktion profitieren …

Neues vom Melrose-Austausch

„Würstchen und Crêpes, really super!“ Sofort und in fast perfektem Deutsch nahmen die 20 Schüler aus Melrose, Minnesota Stellung zu der Frage, was denn nach 2 Tagen am besten in Bühl gefällt: „German Essen“, das Wetter, die Autos und die Berge waren ganz vorne mit dabei.

Nach erfolgreicher Schnitzeljagd traf man sich in der Bühler Innenstadt, um den wohlverdienten Eisgutschein umzusetzen. Seit 35 Jahren findet der dienstälteste Austausch des Windeck-Gymnasiums statt und wie immer galt dem offiziellen Empfang bei der Stadt Bühl einer der ersten Termine. Auf der luftigen Terrasse der Mediathek begrüßte Bürgermeister Jokerst die Gäste aus der Neuen Welt, die in diesem Jahr nicht nur von ihrem Lehrer Stefan Rink sondern zusätzlich vom Direktor ihrer Schule Chad Doetkott und seiner Frau Vicky sowie vom Melroser Bürgermeister Joe Finken begleitet wurden. Finken und Doetkott zeigten sich begeistert von der enormen Gastfreundschaft der Bühler Partnerfamilien und dem Engagement des Windeck-Kollegiums mitsamt der Schulleitung: Beide betonten, wie wichtig das gegenseitige und intensiver Kennenlernen zwischen Jugendlichen verschiedener Nationen insbesondere in Zeiten wie diesen ist. Finken freute sich, Anregungen für seine Arbeit zum Wohle der Bürger von Melrose mitnehmen zu können – einer Besichtigung der Stadtwerke mit dem Schwerpunkt Wassermanagement folgte ein ausgiebiger Termin bei der Bühler Feuerwehr – selbstverständlich mit Helmtausch. Derweil besuchten die Melroser Schüler zusammen mit ihren deutschen Partnern den Unterricht des Windeck. Es darf als sicher gelten, dass beide Seiten bisweilen Schwierigkeiten hatten, dem Unterricht zu folgen – so ein Austausch hat ja sehr viele, nicht zuletzt menschliche Aspekte und ist für die Beteiligten ein Riesenspaß. Der kam nicht zuletzt auf, als die Melroser in den 9. Klassen in kurzen und eindrucksvollen Präsentationen nicht nur die USA, Minnesota und Melrose selbst vorstellten, sondern bereitwillig Fragen beantworteten. Dabei interessierten die 9er sich insbesondere für den Schüleralltag: Gibt es Nachsitzen und Strafarbeiten? („Oh, yesss…“) Wohin fahrt ihr in den Ferien und wann sind die? Und wie ist das mit dem Führerschein? Echt so einfach?
Und: Gibt´s ein typisches „Deutschenbild“ in den USA? Das Statement kam umgehend: „They always eat Würstchen!“ Na dann – stimmt ja sogar irgendwie. Gut, dass sie den Melrosern so gut schmecken. Und während sich die Schüler der Windeck für den fälligen Gegenbesuch im Februar / März warmlaufen sollten alle Eiscafés in Bühl über eine Filiale in Melrose nachdenken. Denn die Gruppe war sich einig: Das fehlt! Am besten wäre eine direkt vor der Melrose Area High School.

https://www.mshsl.org/schools/melrose-area-high-school

Foto
Barbara Becker

Suchbild: Wo sind die Bühler, wo die Melroser Gastschüler? Wo sind Bürgermeister Wolfgang Jokerst, Bürgermeister Joe Finken, Schulleiterin Andrea Körner und ihr Kollege Chad Doetkott mit Gattin und wo ist „Mister Rink“?

Verwaiste Jungtiere brauchen Hilfe

Fledermaus-Nachwuchs kann aus Wochenstube fallen

Aktuell mehren sich Meldungen von verwaisten Fledermaus-Jungtieren, die in Kellerabgängen, auf Terrassen und im unteren Bereich von Hausfassaden gefunden werden, nachdem sie aus dem Wochenstubenquartier gefallen sind.

Da Fledermäuse nicht in der Lage sind, auf dem Boden zu landen und ihr heruntergefallenes Junges auf- und mitzunehmen, kann dem Nachwuchs wie folgt geholfen werden: Das städtische Referat Klima und Umwelt empfiehlt, das Jungtier am besten bis zum Abend in einen Schuhkarton zu setzen, der mit einem Marmeladenglasdeckel voll Wasser und einem lose hineingelegten Baumwolltuch ausgestattet und in einem eher kühlen und ruhigen Raum gelagert wird.

Bei Sonnenuntergang füllt man dann ein höheres Einmachglas mit Schraubdeckel mit handwarmem Wasser, überzieht es mit einer Baumwollsocke und stellt es in eine flache Plastikwanne von etwa 40 Zentimeter Durchmesser in die Nähe des Ausflugsorts der Wochenstube, zum Beispiel auf einen Balkontisch oder auch auf ein Autodach. Dem Jungtier werden mithilfe der Spitze eines Teelöffels noch vorsichtig ein paar Tropfen Wasser gegeben, ehe es an den oberen Bereich der Socke auf dem Einmachglas gehängt wird. Wenn das Junge stark genug ist, um zu rufen, wird die Mutter ihr Einzelkind im Laufe der Nacht oder spätestens in der Morgendämmerung abholen.

Fledermäuse sind nützliche und gefährdete Säugetiere. Sie ernähren sich in Europa ausschließlich von Insekten. Weibliche Tiere gebären nur ein Junges im Jahr, welches sie zwischen Mai und August in der Gemeinschaft mit anderen weiblichen Tieren, in einer sogenannten Wochenstube, aufziehen. Nur in diesem kurzen Zeitfenster finden sie genug Nahrung, um das Junge mit Muttermilch säugen zu können. Einige Arten beziehen dazu zugluftfreie, temperierte Hohlräume an Gebäuden, andere an Bäumen.

Quelle: PM der Stadt Bühl, Juni 2022

Europa neu erleben und kennenlernen!

Schon zum zweiten Mal haben wir als Schule erfolgreich am EU-Programm Erasmus+ teilgenommen. Das Programm dient dem Austausch von Ideen und Erfahrungen zwischen Bürgerinnen und Bürgern innerhalb der Europäischen Union im Bildungsbereich.

Die teilnehmenden Institutionen erstellen ein eigenes Projekt mit dem Ziel, die Qualität ihrer Lern- und Lehrangebote zu steigern.

Unser Projekttitel lautet: „Ein modernes Europa braucht moderne Lehrer“. 9 Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule haben in Fortbildungskursen zu unterschiedlichen Themen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten erweitert, um die Herausforderungen eines modernen Unterrichts noch besser annehmen zu können.

Unter der Leitung und Organisation der Fachschaft Fremdsprachen haben wir bei unserem aktuellen Projekt diese Schwerpunkte in den Fokus genommen:

  • Fremdsprachen unterrichten und lernen
  • Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Gesundheit und Wohlbefinden

Die Kurse dazu fanden in Irland, Italien, Kroatien, Österreich, Portugal und Spanien statt. Unsere Kolleginnen und Kollegen kamen mit vielfältigen Eindrücken, Ideen für die Praxis und hoher Motivation zurück.

Wir freuen uns darauf, mit dem Gelernten modernen Unterricht lebendig werden zu lassen und nicht zuletzt den europäischen Gedanken an unserem Windeck-Gymnasium zu stärken.

08.06.22