Neues vom Melrose-Austausch

„Würstchen und Crêpes, really super!“ Sofort und in fast perfektem Deutsch nahmen die 20 Schüler aus Melrose, Minnesota Stellung zu der Frage, was denn nach 2 Tagen am besten in Bühl gefällt: „German Essen“, das Wetter, die Autos und die Berge waren ganz vorne mit dabei.

Nach erfolgreicher Schnitzeljagd traf man sich in der Bühler Innenstadt, um den wohlverdienten Eisgutschein umzusetzen. Seit 35 Jahren findet der dienstälteste Austausch des Windeck-Gymnasiums statt und wie immer galt dem offiziellen Empfang bei der Stadt Bühl einer der ersten Termine. Auf der luftigen Terrasse der Mediathek begrüßte Bürgermeister Jokerst die Gäste aus der Neuen Welt, die in diesem Jahr nicht nur von ihrem Lehrer Stefan Rink sondern zusätzlich vom Direktor ihrer Schule Chad Doetkott und seiner Frau Vicky sowie vom Melroser Bürgermeister Joe Finken begleitet wurden. Finken und Doetkott zeigten sich begeistert von der enormen Gastfreundschaft der Bühler Partnerfamilien und dem Engagement des Windeck-Kollegiums mitsamt der Schulleitung: Beide betonten, wie wichtig das gegenseitige und intensiver Kennenlernen zwischen Jugendlichen verschiedener Nationen insbesondere in Zeiten wie diesen ist. Finken freute sich, Anregungen für seine Arbeit zum Wohle der Bürger von Melrose mitnehmen zu können – einer Besichtigung der Stadtwerke mit dem Schwerpunkt Wassermanagement folgte ein ausgiebiger Termin bei der Bühler Feuerwehr – selbstverständlich mit Helmtausch. Derweil besuchten die Melroser Schüler zusammen mit ihren deutschen Partnern den Unterricht des Windeck. Es darf als sicher gelten, dass beide Seiten bisweilen Schwierigkeiten hatten, dem Unterricht zu folgen – so ein Austausch hat ja sehr viele, nicht zuletzt menschliche Aspekte und ist für die Beteiligten ein Riesenspaß. Der kam nicht zuletzt auf, als die Melroser in den 9. Klassen in kurzen und eindrucksvollen Präsentationen nicht nur die USA, Minnesota und Melrose selbst vorstellten, sondern bereitwillig Fragen beantworteten. Dabei interessierten die 9er sich insbesondere für den Schüleralltag: Gibt es Nachsitzen und Strafarbeiten? („Oh, yesss…“) Wohin fahrt ihr in den Ferien und wann sind die? Und wie ist das mit dem Führerschein? Echt so einfach?
Und: Gibt´s ein typisches „Deutschenbild“ in den USA? Das Statement kam umgehend: „They always eat Würstchen!“ Na dann – stimmt ja sogar irgendwie. Gut, dass sie den Melrosern so gut schmecken. Und während sich die Schüler der Windeck für den fälligen Gegenbesuch im Februar / März warmlaufen sollten alle Eiscafés in Bühl über eine Filiale in Melrose nachdenken. Denn die Gruppe war sich einig: Das fehlt! Am besten wäre eine direkt vor der Melrose Area High School.

https://www.mshsl.org/schools/melrose-area-high-school

Foto
Barbara Becker

Suchbild: Wo sind die Bühler, wo die Melroser Gastschüler? Wo sind Bürgermeister Wolfgang Jokerst, Bürgermeister Joe Finken, Schulleiterin Andrea Körner und ihr Kollege Chad Doetkott mit Gattin und wo ist „Mister Rink“?

Verwaiste Jungtiere brauchen Hilfe

Fledermaus-Nachwuchs kann aus Wochenstube fallen

Aktuell mehren sich Meldungen von verwaisten Fledermaus-Jungtieren, die in Kellerabgängen, auf Terrassen und im unteren Bereich von Hausfassaden gefunden werden, nachdem sie aus dem Wochenstubenquartier gefallen sind.

Da Fledermäuse nicht in der Lage sind, auf dem Boden zu landen und ihr heruntergefallenes Junges auf- und mitzunehmen, kann dem Nachwuchs wie folgt geholfen werden: Das städtische Referat Klima und Umwelt empfiehlt, das Jungtier am besten bis zum Abend in einen Schuhkarton zu setzen, der mit einem Marmeladenglasdeckel voll Wasser und einem lose hineingelegten Baumwolltuch ausgestattet und in einem eher kühlen und ruhigen Raum gelagert wird.

Bei Sonnenuntergang füllt man dann ein höheres Einmachglas mit Schraubdeckel mit handwarmem Wasser, überzieht es mit einer Baumwollsocke und stellt es in eine flache Plastikwanne von etwa 40 Zentimeter Durchmesser in die Nähe des Ausflugsorts der Wochenstube, zum Beispiel auf einen Balkontisch oder auch auf ein Autodach. Dem Jungtier werden mithilfe der Spitze eines Teelöffels noch vorsichtig ein paar Tropfen Wasser gegeben, ehe es an den oberen Bereich der Socke auf dem Einmachglas gehängt wird. Wenn das Junge stark genug ist, um zu rufen, wird die Mutter ihr Einzelkind im Laufe der Nacht oder spätestens in der Morgendämmerung abholen.

Fledermäuse sind nützliche und gefährdete Säugetiere. Sie ernähren sich in Europa ausschließlich von Insekten. Weibliche Tiere gebären nur ein Junges im Jahr, welches sie zwischen Mai und August in der Gemeinschaft mit anderen weiblichen Tieren, in einer sogenannten Wochenstube, aufziehen. Nur in diesem kurzen Zeitfenster finden sie genug Nahrung, um das Junge mit Muttermilch säugen zu können. Einige Arten beziehen dazu zugluftfreie, temperierte Hohlräume an Gebäuden, andere an Bäumen.

Quelle: PM der Stadt Bühl, Juni 2022

Europa neu erleben und kennenlernen!

Schon zum zweiten Mal haben wir als Schule erfolgreich am EU-Programm Erasmus+ teilgenommen. Das Programm dient dem Austausch von Ideen und Erfahrungen zwischen Bürgerinnen und Bürgern innerhalb der Europäischen Union im Bildungsbereich.

Die teilnehmenden Institutionen erstellen ein eigenes Projekt mit dem Ziel, die Qualität ihrer Lern- und Lehrangebote zu steigern.

Unser Projekttitel lautet: „Ein modernes Europa braucht moderne Lehrer“. 9 Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule haben in Fortbildungskursen zu unterschiedlichen Themen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten erweitert, um die Herausforderungen eines modernen Unterrichts noch besser annehmen zu können.

Unter der Leitung und Organisation der Fachschaft Fremdsprachen haben wir bei unserem aktuellen Projekt diese Schwerpunkte in den Fokus genommen:

  • Fremdsprachen unterrichten und lernen
  • Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Gesundheit und Wohlbefinden

Die Kurse dazu fanden in Irland, Italien, Kroatien, Österreich, Portugal und Spanien statt. Unsere Kolleginnen und Kollegen kamen mit vielfältigen Eindrücken, Ideen für die Praxis und hoher Motivation zurück.

Wir freuen uns darauf, mit dem Gelernten modernen Unterricht lebendig werden zu lassen und nicht zuletzt den europäischen Gedanken an unserem Windeck-Gymnasium zu stärken.

08.06.22                                                                             

BOGY am Windeck-Gymnasium

Letzte Infos für den Eingangstest zum Sportprofil 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

wie euch bereits bekannt ist, findet am Donnerstag, den 23.06.22, der Eingangstest für das Sportprofil statt.

Beginn ist um 14 Uhr in der Schwarzwaldhalle, der Test wird ca. 120 Minuten dauern.

Einlass in die Halle wird gegen 13.30Uhr sein, um 13.45Uhr wird es eine kurze Vorbesprechung geben. Spätestens zu dieser solltet ihr umgezogen in der Halle sein.

Wir freuen uns auf euch!

„Windeck Prom“: Schulball Revival ein voller Erfolg!

Bange Fragen stelle sich die SMV vor dem Revival des Schulballs: Wird sich die Tanzfläche füllen? Wird die Polizei gerufen, weil es zu laut ist? Welche Musik soll gespielt werden? Passt es mit der Beleuchtung, der Deko, dem Essen und Trinken? Wer wird Prom Queen und King? Die Antworten darauf findet ihr im ausgewählten Feedback der Schülerinnen und Schüler und in den Bildern, die von einem wundervollen Abend zeugen. 

„Ich fand den Schulball sehr gut. Die Deko war toll und mir hat der Mix aus eher klassischen Tänzen und dem zweiten Teil des Abends, bei dem jeder tanzen konnte, wie er oder sie wollte. Die Fotobox war ebenfalls eine gute Idee.“

Schülerin aus Klasse 8

„Ich fand den Ball wirklich sehr gelungen! Der Abend hat einfach sehr gut angefangen mit ein paar Tanzeinlagen und Komplimenten über die jeweiligen Outfits. Die Musik war der Hammer, die Atmosphäre war richtig gut und es hat richtig Spaß gemacht, dort zu sein. Die Getränkewahl war auch wirklich sehr gut, die Preise waren auch nicht zu hoch & das Essen war auch lecker! Das Miteinander war einfach das absolute Highlight, jeder hat getanzt, gesungen und auch die Leute, die jetzt nicht von der Schule waren, haben nur Positives geäußert. Was ich als richtig toll bezeichnen würde war die Möglichkeit, Fotos zu machen mit der Fotobox, was eine tolle Idee war, um den Abend mit einem kleinen Foto-Shooting zu bereichern! Besonders gut ist, dass so eine Veranstaltung ohne Masken und Abstand stattfinden konnte, weil man einfach so eingeschränkt war und alles geschlossen war oder nicht ging. Also, nur Positives meinerseits. Alles war wirklich sehr gut geplant und ich hoffe es wird nochmal einen Ball geben in nicht allzu ferner Zukunft!!!“  

Schülerin aus Klasse 10

„Ich fand das Event wirklich sehr gelungen und es hat total viel Spaß gemacht. Deko sowie die Stimmung waren mega. Die Idee mit der Fotobox fand ich auch sehr ansprechend. Den einzigen Verbesserungsvorschlag, den ich hätte wäre, dass man bei der Musikauswahl etwas mehr abwechseln könnte. Das man natürlich später am Abend mehr Party-/Discosong spielt, aber zwischendurch auch noch ein oder zwei Line Dances oder Standarttänze bringen könnte. Bzw. Lieder, bei denen man etwas mitsingen könnte. Ansonsten fand ich den Abend aber wirklich richtig schön. Würde jederzeit wieder kommen.“

Schülerin aus Klasse 12

„Ich fand den Schulball rundum gelungen. Die Stimmung, die meiner Meinung am wichtigsten ist, war zu jeder Zeit super. Persönlich hat mir die zweite Hälfte deutlich besser gefallen, als die erste, da es einfach ungezwungener war. Ich fand, dass aber auch die Abwechslung von Line-Tänzen und Paar Tänzen funktioniert, und die Tanzfläche immer gut belegt war. Die Deko hat sehr gut gepasst, und die Atmosphäre noch besser gemacht. Besonders ist mir der DJ aufgefallen, der wie ich finde einen richtig guten Job gemacht hat. Die Musikauswahl war besonders in der zweiten Hälfte sehr breit gefächert und auch modern, sodass alle animiert waren mitzumachen. Auch die Fotobox fand ich großartig, sie war zu jeder Zeit besetzt und die entstandenen Bilder sind echt tolle Erinnerungsstücke.“  

Schüler aus Klasse 10

Wie aus den Reaktionen erkennbar ist, war die SMV-Tanzparty unter dem Motto: „Prom- voll das Klischee“ ein Erfolg auf der ganzen Linie, man hat viele glückliche und begeisterte Schülergesichter gesehen und natürlich ist auch eine Fortsetzung im nächsten Jahr gewünscht! Die Polizei musste übrigens glücklicherweise nicht kommen. 😉

An dieser Stelle bedanken wir uns auch nochmals sehr herzlich bei unserem Sponsor, der Sparkasse Bühl! 

Fotobox-Check

Getränke-Check

Beleuchtungs- und Sound-Check

Einlass-Check

Line-Dance

Line-Dance

Macarena

Macarena

Prom Queen und King

Prom Queen und King beim Tanzen

SMV-Orga-Gremium

„Prom – voll das Klischee“

Das Windeck ist bunt!

Vor allem im Biosaal – da ist sowieso die Ausnahme die Norm. „FLUSS“, der Freiburger Verein für Bildungsarbeit zu Geschlecht und sexueller Orientierung, ist in diesem Jahr wieder der Einladung des Teams von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gefolgt und besuchte die 8. Klassen des Windeck-Gymnasiums. Nach zweijähriger Corona-Zwangs-Pause konnte die Veranstaltung, wie immer gesponsert von der Volksbank Bühl, endlich wieder angeboten werden. In einem 3stündigen Workshop ging es im geschützten Rahmen (also ohne Lehrkräfte) um Infos aus erster Hand zu Themen, die alle angehen. Alle ernstgemeinten und höflichen Fragen zu Themen wie z.B. „Gleichgeschlechtliche Lebensweisen“, „Homofeindlichkeit“ oder „Geschlechterrollen und Körperbilder“ waren erlaubt. Die Antworten bringen alle weiter – auf dem Weg in eine fröhliche, respektvolle Welt in der man * frau sich freundlich und wertschätzend begegnet und die Unterschiedlichkeit von Menschen als Bereicherung wahrgenommen wird. Gerade dafür ist „das Wissen über die Vielfalt verschiedener Lebensformen, Körpergestaltungen und Identitätsentwürfe unabdingbar“ wie die Initiative auf ihrer Homepage schreibt. Julie von FLUSS hat noch eine abschließende Frage: „Wäre sowas wie eine queere Gruppe am Windeck denkbar?“ Die Antwort der Biolog*innen ist prompt und eindeutig:“Klar! Einfach mal Bedarf anmelden …“

Fluss-freiburg.de

Umweltmentorentag: Ausflug in die Klimaarena

Am 6. April 2022 bekam die Klimaarena in Sinsheim Besuch von den 96 Umweltmentoren unserer Schule. Bei dem Ausflug gab es viele verschiedene Möglichkeiten, die Klimaarena zu erkunden. Für jede Jahrgangsstufe gab es ein altersgerechtes Tagesprogramm.
Die 5. Klassen machten z.B. erst Experimente über den Klimawandel und seine Folgen, besuchten danach den “Gletscher“ und durften zum Schluss selbstständig die Klimaarena entdecken.
Bei einem der Experimente konnte man z.B. sehen, dass sich Luft mit CO2 viel schneller und stärker erhitzt als Luft ohne CO2. Im „Gletscher“ befanden sich große Leinwände, auf denen eine Art Mitmachfilm gezeigt wurde. Man konnte miterleben, wie schrecklich die Welt 2050 aussehen wird, wenn wir so weiter machen mit der Umweltverschmutzung wie im Moment.
Auf einem großen interaktiven Bildschirm gab es zahlreiche Informationen über das Thema Strom im Haushalt. Wir konnte verschiedenste Themen anklicken, wie z.B. heizen, Sonnen- oder Windkraft und dazu Erklärfilme, Präsentationen und Vorschläge zu umweltschonendem Verhalten hören und sehen.
Es gab auch die Möglichkeit, in der Kantine gemeinsam Mittag zu essen.
Für mich war der Gletscher sehr beeindruckend und erschütternd zugleich. Der Tag war für alle Umweltmentoren interessant und hat uns alle mit vielen neuen Informationen nach Hause geschickt.

Paula Bertele

Am Mittwoch, den 06. April stand für die Green Heroes des Windeck-Gymnasiums eine Exkursion zur Klimaarena in Sinsheim auf dem Plan. Zum normalen Schulbeginn trafen wir uns in verschiedenen Klassenzimmern, um uns negativ auf Corona zu testen, bevor wir um 8 Uhr auf zwei Busse aufgeteilt, aufbrachen. Nach einer kurzweiligen Fahrt kamen wir etwa eine Stunde später in Sinsheim an. Ganz in der Nähe der SAP Arena und des Technik Museums Sinsheim steht das futuristische Gebäude der Klimaarena. Dieses Erlebniszentrum, welches über die Gefahren des Klimawandels und mögliche Lösungen informiert, wurde 2019 fertiggestellt und dient nun als außerschulischer Lernort für Gruppen wie uns.

In der Klimaarena wurden wir herzlich von den Verantwortlichen begrüßt, die uns einen Überblick über den Tagesablauf gaben. Die älteren Schüler bekamen zunächst eine Gelegenheit, das Gelände alleine zu erkunden und sich ein erstes Bild zu machen. Die eigentliche Klimaarena ist in verschiedenen Themenbereichen, wie Konsum, Mobilität und Energie aufgeteilt. Eine besondere Ausstellung behandelt den Rückgang von Gletschern mithilfe erschreckender Bilder. Im Zentrum des Gebäudes steht ein blauer Gletscher, der ein besonderes Erlebnis für die Schüler darstellt. Nach einer Weile betraten wir diesen Gletscher, in dessen Inneren, uns eine virtuelle Reise in die Zukunft unseres Planeten unter dem Einfluss des Klimawandels erwartete. Zum Ende dieser Reise, mussten alle mithelfen um spielerisch das Schicksal unserer virtuellen Expedition zu retten. Eine Aktion bei der sogar noch 10 Klässler auf ihre Kosten kamen.

Wir hatten nun bis 11:30 Uhr freie Zeit, in der wir zahlreiche interaktive Spiele ausprobierten und das Außengelände der Klimaarena besuchten, welches mit 14 000 Quadratmetern sehr weitläufig ist. Dort wird umfangreiches Wissen über unsere Natur und deren Lebewesen vermittelt und gleichzeitig den Kindern in Form eines großen Spielplatzes eine Möglichkeit zum Austoben geboten.

Unser nächster Programmpunkt bestand in der Teilnahme an einer Rallye über die verschiedenen Aspekte des Klimawandels. Zu Beginn informierten wir uns, welche Länder hauptsächlich am Klimawandel schuld sind und welche besonders unter seinen Folgen leiden. Danach teilten wir uns in Kleingruppen auf und bearbeiteten Aufgaben analog zu den Stationen der Klimaarena. Besonders faszinierte uns die Klimabilanz verschiedener Produkte beim Einkaufen. So ist es zu manchen Jahreszeiten besser, Äpfel aus dem Ausland zu kaufen, da deren Transport für das Klima immer noch weniger schädlich ist, als der Aufwand der betrieben werden muss, um regionale Äpfel über längere Zeit zu kühlen. Auch sehr interessant war ein Vergleich verschiedener Energieformen, bei dem wir Atomenergie und dessen Nachhaltigkeit hinterfragten, was zu einer Diskussion über den Atomausstieg in Anbetracht des Klimawandels führte.

Nachdem wir unsere Aufgaben erledigt hatten, trafen wir uns wieder mit den anderen Gruppen und besprachen unsere Ergebnisse unter dem Blickpunkt der Sustainable Development Goals („Nachhaltigkeitsziele“) der Vereinten Nationen. Dabei ging es sowohl um die Zukunft unseres Planeten als auch was ein jeder von uns tun kann, um den Klimawandel zu verhindern.
Danach hatten wir noch die Gelegenheit im Restaurant „Barhama“ der Klimaarena etwas zu Mittag zu essen, um so den Heimweg gestärkt anzutreten. Um 14 Uhr wurden wir wieder von den Bussen abgeholt und fuhren gemeinsam zurück zum Windeck-Gymnasium.

Insgesamt hat uns der Aktionstag großen Spaß gemacht. Wir haben Neues über den Klimawandel gelernt und altes Wissen aufgefrischt, und hatten dabei sehr viel Spaß. Da wir aufgrund der Pandemie längere Zeit keine gemeinsamen Aktionen durchführen konnten, war es wieder schön als Green Heroes unterwegs zu sein.
– Eliah Sam Linz

Osterüberraschungen für Flüchtlingskinder

Es ist der Samstag vor Ostern und das ganze Windeck-Gymnasium befindet sich bereits in den Osterferien. Das ganze Windeck-Gymnasium? Nein, 5 Schülerinnen und Schüler der SMV mit ihren Verbindungslehrern befinden sich am späten Vormittag in der Schule. Sie bereiten eine Osterüberraschung für die Flüchtlingskinder aus der Ukraine vor, die in Rittersbach in der Blume untergebracht sind. Schon im Vorfeld wurden von einer sechsten Klasse kleine Geschenke mit Süßigkeiten, Kuscheltieren, Autos und Barbies gepackt. Diese werden von zwei Schülerinnen im Pausenhof im Gebüsch versteckt, während die anderen Schüler die Kinder in Rittersbach abholen. Nun werden die Waffeleisen vorgeheizt und alles ist bereit für den Empfang. Jetzt kommen wie erwartet über 20 Kinder jeder Altersstufe, manche begleitet von ihren größeren Geschwistern oder Eltern. Zuerst werden die Waffeln probiert und trotz Sprachschwierigkeiten, da die meisten Kinder ebenso wie die Erwachsenen nur Ukrainisch verstehen, wird schnell klar was „heiß“ bedeutet. Nachdem der erste Hunger gestillt ist, beginnt die wilde Suche im Pausenhof und jedes Kind ergattert mehrere Geschenke. Diese werden eifrig gesammelt und getauscht, sodass zum Schluss jedes Kind passende Spielzeuge hat. Außerdem wird die Gelegenheit genutzt, die Outdoor Spielzeuge der Ganztagesbetreuung auszuprobieren und fröhliches Lachen erfüllt den Pausenhof. Des Weiteren werden die ersten Kontakte geknüpft, denn diese Aktion soll nur der Auftakt sein zu regelmäßigen Hilfsangeboten und Treffen. Nach gut zwei Stunden kehrt wieder Ferienruhe im Pausenhof ein und die zufriedenen Kinder werden zurück nach Rittersbach begleitet.

Sabine Degenhardt

Fotos: Sabine Degenhardt