Cambridge Certificate: Well done everybody!

Abi bestanden! Große Freiheit! Ab ins Ausland! – Ja, aber zum Studieren!!!

Nicht wenige unserer Abiturientinnen und Abiturienten wollen nach bestandener Abiprüfung gerne im englischsprachigen Ausland studieren, um ihren Horizont und ihre Karrierechancen zu erweitern. Viele Unis verlangen aber einen Nachweis über Sprachkenntnisse, bevor sie eine Zulassung gewähren.
Das Cambridge Certificate of Proficiency, der Nachweis über die höchsten Stufen der fremdsprachlichen Kompetenzen in Englisch (C1/C2-Niveau), ist dabei DER Türöffner für alle Universitäten in Großbritannien und viele in den Vereinigten Staaten.
Die Teilnehmer der Cambridge AG 2018 haben sich alle zu dieser Prüfung angemeldet und verdienen dafür unsere höchste Anerkennung!

Herzlichen Glückwunsch an
Maximilian Fickinger, Hendrik van Klinken, Agata Ludwig, Thatree Ludwig, Jula Seebacher, Mira Müller, Ann-Kathrin Wey

Windeck-Schüler in New York

Von Selin Altun (10a)

Am 26.02.2018 trafen wir uns um 08.15 Uhr ein letztes Mal vor den Türen der Melrose Area HighSchool. Nach einem sehr herzlichen Abschied von unseren Gastfamilien und Austauschpartnern, bei dem auch ein paar Krokodilstränen flossen, fuhren wir mit dem Bus zum Minneapolis Airport.

Nach 3 Stunden Flug landeten wir am Flughafen Newark/New Jersey. Bei Sonnenuntergang hatten wir einen atemberaubenden Ausblick auf Manhattan und seine Wolkenkratzer.

Wir fuhren zu unserem Hotel „the hotel @ times square“, checkten ein und gingen noch am selben Abend – natürlich zum Times SquareJ Der erste Eindruck dieser Stadt, die niemals schläft, war unglaublich! Umgeben von riesigen Leuchtreklametafeln und der riesigen Gebäude dieser Stadt versank man regelrecht!

Am nächsten Morgen zog es uns nach dem Frühstück hinaus in die große Stadt. Unsere erste Station war wortwörtlich die „Grand Central Station“. Ein Bahnhof, der vielen auch aus Film und Fernsehen bekannt sein dürfte, wie z. B. „Madagaskar Teil 1“. Von dort aus nahmen wir die Subway ins „Financial District“, wo uns der Anblick des World Trade Centers und die dazu neu erbaute Bahnstation mit der Haltestelle „Westfield“ erwartete. Die Bahnstation wurde nach den Anschlägen von 09/11 vom spanischen Architekten Santiago Calatrava entworfen und am 16.08.2016 eröffnet.

Vom modernsten Stadtteil New Yorks ging es weiter nach Chinatown, wo wir in Gruppen ein asiatisches Mittagessen genossen. Nächste Punkte auf unsere Liste waren die Brooklyn Bridge und die Manhatten Bridge. Zwei sehr imposante Konstrukte, die wir zunächst von unter betrachten konnten und dank des Wetters, Sonnenschein und 14°C, einen kleinen Marsch auf der Brooklyn Bridge machen durften.

Am späten Nachmittag zog es uns – nach einem kurzen Abstecher zur Wall Street – zum 09/11 Memorial Museum. Um all diese Impressionen wirklich wahrnehmen zu können,  sollte jeder Leser selbst einmal diese ehrwürdige Gedenkstätte besuchen. Dieser Besuch hat jeden von uns stark beeindruckt.

An diesem Abend waren wir schon um 21.30 Uhr im Hotel, um für die kommenden, ebenso ereignisreichen Tage Kraft zu tanken.

Am 28.02.2018 setzen wir unseren monatelang im Voraus geplanten Programmpunkt – den Besuch der „Statue of Liberty“ – um. Wir machten uns um 10Uhr mit der Fähre auf zur Insel, welche neben der eigentlichen Freiheitsstatue auch ein Museum beherbergt. Wir genossen den unvergesslichen Ausblick auf die Stadt und auf das Monument der Statue. Wir kletterten auch die 178 Treppenstufen der Wendeltreppe hoch in die Krone und wieder runter. Es war ein unglaubliches Ereignis!

Danach fuhren wir von Downtown nach Midtown und konnten den Madison Square Garden sehen. Der MSG ist eine Mehrzweckarena und wird von den Betreibern als „The world‘s most famous arena“ bezeichnet. Hier finden vorwiegend Sportveranstaltungen wie Boxen, Basketball und Eishockey statt und natürlich auch Konzerte. Das Ziel jedes Musikkünstlers ist es, einmal hier auftreten zu dürfen. Auf dem Weg zu unserem nächsten Programmpunkt liefen wir auf der 5th Avenue am weltberühmten Kaufhaus „Macy’s“ vorbei…

An diesem Abend wurde nicht nur unsere Blicke immer wieder nach oben gezogen, sondern auch wir selbst. In einem der 73 Fahrstühle in das 83. Stockwerk des Empire State Buildings. Von dort aus hatten wir den wohl schönsten Ausblick auf eine der beeindruckendsten Städte der Welt. Auch hier heißt es: Ein Besuch lohnt sich, denn kein Wort kann das Gefühl, das man bei diesem Ausblick hat, beschreiben.

Am nächsten Morgen ging es zu einem eher ungewöhnlichen Ziel im 30-jährigen GAPP Austausch. Wir besuchten eine der 8 US-Ivy-League-Universitäten, die sich direkt auf Manhattan befindet, die Columbia University. Sie wurde 1754 unter königlichem Erlass von König George II. gegründet und ist einer der angesehensten Universitäten der Welt. Wir betraten den Student Walk, das Gebäude der mathematischen Fakultät und eine der 23. Universitätseigenen Bibliotheken.

Am Nachmittag ging es für uns von der Columbia aus zu einem Marsch quer durch den Central Park zum Guggenheim Museum, welches wir aufgrund seiner Bauweise betrachten wollten.

Nach einem Mittagessen an einem der zahlreichen Food Trucks der Stadt besuchten wir das „American Museum of Natural History“. Hier kann man unendlich viele Kulturen und Zeiten miterleben. Einigen von uns kamen die Ausstellungsräume bekannt vor, denn dort wurden die „Nachts im Museum“-Filme gedreht. Der Aufenthalt war dementsprechend sehr lustig.

Am Abend hatten wir alle Freizeit und konnten in Gruppen shoppen oder anderen Aktivitäten nachgehen, z. B. ein Essen beim Italiener.

Später zurück im Hotel packten wir die Koffer, denn am nächsten und letzten Tag in New York war noch ein Besuch des MOMA, Museum of Modern Art, geplant. Danach sollte es zum Flughafen und zurück nach Deutschland gehen. Am folgenden Morgen erfuhren wir dann, dass aufgrund der schlechten Wetterlage unser Flug gecancelt wurde. Die meisten rechneten mit einer Verschiebung um 2 – 4 Stunden, aber es wurden 2 ganze Tage daraus. Nachdem wir unsere Eltern informiert und wieder im Hotel eingecheckt hatten, brachen wir bei leichtem Regen zum MOMA auf, wo wir den gesamten Nachmittag bis 16.00 Uhr verbrachten. Danach hatten wir wieder Freizeit.

Am Abend waren einige von uns von unserer Gruppe gemeinsam bei der berühmten Burger Kette „Five Guys“ und genossen dort teilweise den scheinbar besten Burger den sie je gegessen hatten! Nach diesem einschlagenden Tag gingen wir alle abends alle müde ins Bett.

Am nächsten Morgen liefen wir alle gemeinsam zu Macy´s, um uns in diesem berühmten Kaufhaus auch einmal innen umzuschauen. Wir hatten 3 Stunden Zeit und einige von uns gingen auch noch in die nahe gelegene Manhattan Mall oder betrachteten noch das Flatiron Building, eines der ältesten Kaufhäuser der Stadt.

Wir trafen uns nachmittags dann alle im Hotel um zu besprechen, wie der Tag weiter gehen sollte.

Eine Gruppe von sieben Leuten entschied sich dazu eine Radtour durch den Central Park zu machen, denn es hatte das perfekte Wetter dafür an diesem Samstag. Jeder der Gruppe sagte, dass das wohl das Beste war, was sie in New York machen konnten! Es war unglaublich schön, durch die Oase der Stadt zu fahren!

Der Rest der Gruppe genoss diesen Nachmittag in der Innenstadt beim Bummeln.

Am Abend stand entweder eine Off-Broadway-Show (Blue Man Group), ein Kinobesuch  („The Greatest Showman“) oder Sushi Essen bei Wholefoods Market auf dem Programm.

Alles in Allem war es ein sehr schöner Tag, bei dem man noch einmal andere Seiten des New Yorker Stadtlebens gut erfassen konnte.

Am Sonntagvormittag zog es uns noch einmal raus in die große Stadt zum United Nations-Headquarter, wo wir einen kleinen Einblick durch eine Fotoausstellung in die Arbeit der UN erhielten.

Auf unserem Rückweg zum Hotel kamen wir noch am Chrysler Building vorbei.

Angekommen am Hotel ging es für uns gleich weiter mit unserem Gepäck zur Bushaltestelle und dann ab zum Flughafen Newark. Ein paar Stunden später hieß es dann auch Abschied nehmen von dieser großartigen Stadt! Zum Glück mit einem tollen Blick auf die Skyline bei Nacht!

Nach einem sieben stündigen Flug und unserer Fahrt vom Flughafen Frankfurt zum Windeck Gymnasium Bühl konnten wir nach fast vier Wochen unsere Familien und Freunde wiedersehen!

Damit begann die fünfmonatige Pause unseres Austausches bis zum Wiedersehen mit den Amerikanern in Bühl im Juli!

Es war eine unvergessliche Zeit, welche uns alle auch ein Stück weit geprägt und erfüllt hat!

Wir danken allen, die diesen Austausch für uns ermöglicht haben!

Wir werden diese Zeit nie vergessen!

Neues aus Melrose

Der Montag unser zweiten Woche war der President’s Day, was für uns bedeutete, dass wir alle schulfrei hatten und somit ein verlängertes Wochenende genießen konnten. Einige Schüler nutzten diesen freien Tag zum Shoppen in der Mall von St Cloud, einer größeren Stadt in der Nähe. Am Abend dieses Tages wollten wir ursprünglich alle mit unseren Austauschpartnern zusammen in Melrose bowlen gehen, schlussendlich mussten wir uns jedoch zu einem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant umentscheiden (für das Bowling hätte man offenbar Wochen zuvor Plätze reservieren müssen).

Am Dienstag war dann wieder ein normaler Schultag, an dem wir erneut in verschiedenen Klassen Präsentationen über Bühl hielten, diesmal aber in einer höheren Klassenstufe (die älteren Schüler haben sich aber trotzdem genau so sehr wie die jüngeren über unsere Süßigkeiten gefreut). Zum Abschluss des Schultages überredete uns noch Herr Rink, der Deutschlehrer, zusammen mit einer seiner Klassen einen „Lederhosen-Tanz“ zu tanzen.

Am Mittwoch gab es wieder ein besonderes Programm: Nach den ersten paar Unterrichtsstunden aßen wir zuerst in einer Pizzeria zu Mittag und besichtigen im Anschluss das Melrose History Museum, das verschiedenste Objekte aus der Geschichte von Melrose ausstellt (die bisher wenige hundert Jahre lang ist). Nachdem wir dort unser erstes Wissen über Melrose und seine Geschichte gesammelten hatten, wurden wir in der Kälte auf die Stadt losgelassen, um dort bei einer Schnitzeljagd die Antworten auf verschiedenste Fragen zu Melrose und den USA im Allgemeinen zu finden. Dabei erfuhren wir unter anderem, dass kein einziger Zug mehr in Melrose hält (obwohl die Stadt einmal ein wichtiger Rangierbahnhof war) und dass es einen Zwei-Dollar-Schein gibt, den aber fast nie jemand benutzt.

Und auch am Donnerstag gab es – während die Amerikaner in der Schule sitzen mussten – für uns wieder ein volles Programm: Wir besuchten ein Indianerreservat bei Onamia, etwa zwei Stunden mit dem Schulbus von Melrose entfernt. Dort lernten wir in einem Museum über die traditionellen Lebensweise der hiesigen Indianer im Laufe des Jahres und über die Geschichte des Reservats. Außerdem durften wir selbst versuchen (im vergrößerten Maßstab) einen Perlenteppich zu knüpfen. Danach wurden uns bei einer kurzen Fahrt durch das Reservat das dortige Kasino und die Ahornbäume, aus denen Sirup gezapft wird, gezeigt. Bevor wir anschließend wieder zur Schule zurückkehrten, hatten wir zunächst noch ein traditionell amerikanisches Mittagessen bei Subway.

Der Freitag war dann auch schon unser letzter Schultag im Amerika. In den beiden Unterrichtsstunden, die wir an diesem auch nur hatten, bekamen wir die Möglichkeit, den Deutschunterricht zu besuchen (die amerikanischen Schüler mussten Gespräche zum Kauf eines Bahntickets auswendig lernen), wobei wir auch die Amerikaner kennen lernten, die im Sommer zu uns kommen werden. Danach schrieben wir den „Basic English Standard Test“, eine Englischprüfung, die die Schüler in Amerika in der achten und neunten Klasse absolvieren müssen. Wir durften aber („leider“) nur den Test der Achtklässler schreiben. Nachdem wir auch ein paar Fragen der lokalen Tageszeitung schriftlich beantwortet hatten, wurden wir mit einem Mittagessen (im selben Restaurant wie am Montag) belohnt, bevor wir dann noch eine Kuhfarm in der Nähe besuchten. Dort wurden uns unter anderem die Melkanlage, der Kuhstall und die kleinen Kälbchen (süß!) gezeigt.

Unser letztes Wochenende in Melrose verbrachten wir wieder bei unseren Gastfamilien. Am Sonntagmittag fand dann auch die Abschiedsfeier mit uns und unseren Gastfamilien statt. Nach dem Mittagessen gab es ein paar kurze Abschiedsreden; und die Gewinner der Schnitzeljagd und des Basic English Standard Tests wurden bekanntgegeben.

Am Montagmittag geht es dann mit dem Flugzeug weiter nach New York!

 

Jakob Keber

[To be continued…]

Melrose: Erste Bilder und Bericht

Die Delegation des Windeck-Gymnasiums ist erst seit kurzem in Melrose, schon kommen die ersten Bilder.

Das erste Bild, das auch Titelbild ist, zeigt die Schüler beim Snow-Tuning. Das zweite zeigt den Empfang beim

Bürgermeister. Wir sind gespannt auf Neuigkeiten.

 

Am 07.02.2018 begann für uns 16 Zehntklässler und unsere begleitenden Lehrer Frau Müller und Herr Leppin endlich die langersehnte Reise nach Melrose, Minnesota. Nach vielen Stunden mit Zwischenstopp in Chicago erreichten wir Minneapolis, das unser erstes Reiseziel darstellte. Nach einer wohlverdienten Schlafpause in einem Motel (mit Pool!) besuchten wir an unserem ersten Tag die Twin Cities St. Paul (Hauptstadt) und Minneapolis. Eine interessante Führung im State Capitol lehrte uns über die Geschichte und Rechtssprechung des Bundesstaates. Im Anschluss fuhren wir zu einem beeindruckend großen Jagdsportgeschäft, das Ausrüstung für die hiesigen Sportarten (z.B. Eisfischen und Jagen) anbietet. Weiter ging es dann zu einem großen Outletcenter, in dem wir unsere erste Shoppingtour auf amerikanischem Boden erleben durften. Im Anschluss fuhren wir dann gespannt nach Melrose, wo wir in der Cafeteria mit einem reichhaltigen Potluck Dinner von den Gastfamilien herzlich empfangen wurden.

Nachdem wir nun die erste Nacht in den fremden Betten unserer Gastfamilien verbracht hatten, ging es für uns nun das erste Mal in den Unterricht in der High School von Melrose. Nach einer kurzen Einführung in die Regeln der Schulend nachdem wir unseren Stundenplan erhalten hatten wurden wir  in die Cafeteria eingeführt mit den Worten “Wir werden dafür sorgen, dass ihr dick werdet, jedenfalls solange ihr hier seid”.  Die anschließende Runde Nachos um ca.9 Uhr morgens zeigte, dass sie es ernst meinten. Danach gingen wir gespannt in unsere Klassen, die nach eigenen Wünschen von Mr.Rink, dem Deutschlehrer der Melrose High School, zusammengestellt wurden. Also ließen wir uns mit anderen Deutschen aus der nordrhein-westfälischen Stadt Ahaus und den amerikanische Schülern in Faechern wie Carpentry, Agriculture, Food Nutrition und Child Care Careers bilden. Aber auch die Klassiker Englisch, Mathe, Biologie (Teile unserer Gruppe besuchte diese Klasse sogar auf College Niveau) durften natürlich nicht fehlen und es war super spannend und interessant zu erfahren, wie den Schülern dieses Wissen hier vermittelt wird, wo ihre Schwerpunkte gesetzt werden und was sie aufgrund dessen vielleicht weniger oder mehr wissen. Zu unserem ersten Mittagessen in der Cafeteria gab es dann zum Erstaunen, aber auch zur Freude einiger, Nachos mit Milch, denn Milch ist gerade in dieser Gegend mit vielen Milchbauernhöfen so etwas wie das Nationalgetränk und wird zu jeder Zeit und zu allem literweise getrunken.

Nachdem wir dann entweder mit dem typisch gelben Schulbus oder mit dem eigenen Auto des Austauschpartners, sofern dieser 16 Jahre alt war, zurück zu unseren Gastfamilien gefahren waren, machten sich die meisten nach kurzer Verschnauf-/Schlafpause (Zeitumstellung ) wieder auf den Weg zurück zur Schule, um dort das Basketballspiel gegen den Erzfeind von Melrose, die Nachbarstadt Albany, zu sehen. Wir alle waren begeistert von der super Stimmung in der vollen Sporthalle und dem hochqualitativen Basketballspiel, welches die Melrose High School zur Freude aller auch noch für sich entscheiden konnte.

Das darauf folgende Wochenende verbrachten alle Schüler in ihren Gastfamilien. Während einige dieses bereits in den großen umliegenden Städte wie Minneapolis und Duluth verbrachten, erfreuten sich andere an amerikanischen bzw. für Minnesota typischen Aktivitäten wie Schneemobilfahren auf einem der etlichen zugefrorenen Seen, Eisfischen gehen oder das erste Mal mit Waffen schießen, von denen getreu dem Klischee die meisten Gastfamilien etliche zuhause hatten.

Am Montag durften wir den ganzen Schultag miterleben, bei welchen uns weniger die Sprache und das Verständnis, sondern eher das Finden des Raumes und das Öffnen unseres Spindes Probleme bereiteten. Nachdem wir es aber nach ca. 1 Woche hinbekommen haben die Spinde ohne Hilfe zu öffnen, fühlen wir uns mittlerweile demsentsprechend schon wie echte High-School-Profis. Nach der Schule hatten wir dann ein City Council Meeting, welches mit einem Empfang im Rathaus vergleichbar ist, in welchem wir vom Bürgermeister von Melrose offiziell (und mit Cookies und Cola) begrüßt wurden und in denen auch von unserer mitreisenden Lehrerin Fr. Müller die lange Tradition des Melrose Austausches – dieser ist schon der 31. Besuch – betont wurde. Auch die Hoffnung auf viele folgende bereichernde Austauscherfahrungen wurde geäußert.

Dienstag, der wohl am meisten herbeigesehnte Tag, hat unsere Erwartungen sogar noch übertroffen. Nachdem wir morgens zum Como Zoo, einem bekannten Zoo in Minneapolis, gefahren sind und dort die Pflanzen und Tiere begutachteten, fuhren wir danach zur Mall of America, der drittgrößten Mall der USA, die dementsprechend so groß war, dass wir in den zunächst lang erscheinenden 5 Stunden, die wir zum Einkaufen Zeit hatten, bei weitem nicht alles gesehen haben, weshalb einige unbedingt wiederkommen MUSSTEN :-). Die Mall of America beinhaltet nämlich nicht nur unzählige Einkaufs- und Essensmöglichkeiten, sondern auch einen eigenen Vergnügungspark mitsamt Achterbahn. Danach ging es direkt zum NBA Basketballspiel der Minnesota Timberwolves gegen die Houston Rockets (zu dieser Zeit 2. gegen 3. Tabellenplatz), bei dem es uns (im Gegensatz zu den Fans der Timberwolves) dank der super Stimmung und der beeindruckenden Größe der Basketballarena gar nicht mehr so viel ausmachte, dass die Timberwolves, nach dem sie 13 Mal zuhause gewonnen hatten, den Houston Rockets letztendlich unterlagen.

Erst gegen Mitternacht kamen wir nach einem ereignisreichen Tag zuhause in Melrose an. Am nächsten Tag hieß es dann die Müdigkeit zu überspielen und Präsentationen über Deutschland, uns und Buehl für die Achtklaessler der Schule halten, da diese sich nächstes Jahr für Deutsch als Fremdsprache entscheiden können und es für die Aufrechterhaltung des Austausches wichtig ist, dass genug Schüler Deutsch lernen wollen und nach Deutschland kommen möchten. Also versuchten wir ihnen dies mit den von uns herausgesuchten Fakten und ein paar in Herzform eingepackten (da dieser Tag Valentinstag war) deutschen Süßigkeiten schmackhaft zu machen.

In den präsentationsfreien Stunden übten wir derweil für die Talent-Show, bei der wir am nächsten Tag auftreten mussten. Wir entschieden uns wegen mangelnder Gesangskünste dazu, lieber zu tanzen als zu singen und stellten somit an diesem Tag eine überraschend gut gelingende Choreographie auf die Beine. Am Donnerstag, dem großen Tag unseres Auftrittes, übten wir für diesen noch ein bisschen, bis wir dann zu einem typisch amerikanischen Lunch mit Burgern, Pommes und Chips, welches vor allem im Vergleich zum Cafeteria Essen, bombastisch schmeckte, eingeladen wurden. Danach fing dann auch schon die Talent Show an, bei welcher viele meist mehr, manchmal aber auch weniger talentierte Sänger, Tänzer etc. auftraten. Durch die super Unterstützung des Publikums gelang unser Auftritt einwandfrei und wir alle wollten danach direkt wieder auf die Bühne, weil es uns so Spaß gemacht hatte und die Atmosphäre so gut war. Die gewonnene Lust am Tanzen konnte an diesem Abend beim Snow Daze Dance ausgebaut werden, bei dem unsere ganze Gruppe sich in Schale geworfen hatte und dann zusammen und mit den amerikanischen Schülern feierte bzw. tanzte.

Das war vor allem möglich, da am nächsten Tag keine Schule war und wir so “erst” um 9 Uhr nach Alexandria ins Runestone Museum fuhren, um dort Beweise für die Ankunft der Wikinger in Minnesota zu begutachten. Daraufhin machten wir uns auf den Weg zu den Andes Hills um dort zuerst etwas zu essen (Burger, Hotdog oder Pizza – was sonst) und danach bei super sonnigem und angenehmen Wetter “snow tuben” zu gehen. Man sitzt dabei in eine Art Reifen, fährt zuerst mit einem Lift den Berg hoch und saust diesen dann in bahnbrechender Geschwindigkeit wieder hinunter. Nachdem wir das dann ungefähr 50 Mal gemacht haben und sich die Angestellten dort schon wunderten, dass wir das immer noch machen wollen und uns das auch wirklich nicht langweilt, sind wir dann irgendwann doch wieder nach Hause gefahren und blickten schon voller Vorfreude auf das folgende verlängerte Wochenende (Montag der 19.2 ist President’s Day und somit frei).

Soviel zu unseren ersten 1,5 Wochen in Melrose.

Fortsetzung folgt!

Amira Baumert

Melrose-Austausch 2017: Rückblick auf den Besuch der amerikanischen Gäste in Bühl

 

 

19. Juni 2017

19. Juni 2017

Zwischen den obigen Bildern und dem unteren Abschiedsbild liegen 20 ereignisreiche Tage, in denen die Amerikaner nicht nur viel mit ihren deutschen Partnern unternahmen, sondern auch mit ihren beiden ‚chaperones‘ Mr. Rink und Mrs. Vorderbruggen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz reisten.

Direkt nach der Ankunft ging es in die Mensa unserer Schule, wo ein kleines Büffet zur Willkommensfeier aufgebaut war. Herr Bangert und Frau Körner begrüßten die Gäste im Namen der Schulleitung. 2017 findet der Austausch zwischen Melrose und Bühl zum 30. Mal statt!

Beim Besuch bei Bürgermeister Jokerst bekamen die amerikanischen Schüler ein kleines Präsent der Stadt überrreicht. Anschließend brachen sie zu einer Stadtrallye durch Bühl auf. Für die Sieger spendierte Herr Rink ein Eis…

Auch die nähere Umgebung wurde erkundet: Die Amerikaner besuchten Baden-Baden, besichtigten Theater und Casino und schwammen bei bestem Wetter in den Caracalla-Thermen.

Der sonst übliche Besuch des Schlosses in Rastatt wurde dieses Jahr durch die Besichtigung von Schloss Favorite ersetzt und das Schloss und die Parkanlage beeindruckten sowohl Schüler als auch Lehrer.

Ein Höhepunkt, bei dem auch die deutschen Schüler mit dabei waren, war sicherlich die Fahrt nach Paris. Unter fachkundiger Leitung von Frau Bittner, und begleitet von Frau Leible, machten Deutsche und Amerikaner eine Tour durch Paris – zu Fuß, versteht sich. Vom Eiffelturm bis zum Invalidendom mit Napoleons Grab, vom Louvre bis zur Île de la Cité mit Notre-Dame, um nur die wichtigsten Stationen zu nennen. Zur Belohnung gab es ein Eis ‚Chez Berthillon‘. Nach der Übernachtung in Chaville ging es nach Versailles, wo die Gruppe das Schloss, Marie-Antoinettes Gemächer und die prächtigen Gärten besichtigte.

Abschiedsfeier am 9. Juli 2017

Den amerikanischen Nationalfeiertag am 4. Juli verbrachten die deutschen und amerikanischen Schüler im Europapark. (Endlich mal kein kulturell anspruchsvoller Programmpunkt…. J )

Viel zu schnell kam am 9. Juli die Abschiedsfeier in Ottersweier. Frau Glas und Herr Rink sprachen allen Beteiligten, vor allen den Gasteltern, ihren Dank aus.

Und hier noch ein paar Eindrücke der Amerikaner:

Allison: I like the pedestrian zones and all of the little shops. And the ice cream!

Katianna: It was great getting to see all my friends who have been in Melrose!

Kally: I have no idea how everyone drives here without getting in major accidents constantly with how you drive….

Anna: The views are breathtaking in the mountains. And I loved ALL THE BREAD!!!

Olivia: Germany is a beautiful country with a unique culture. Everyone is very kind and understanding.

Austin: It is awesome in Germany. I really like Croissants and Döner!

Raelin:  My host family was absolutely amazing for me.

Leo: Everyone drives in Melrose, but everyone bikes here.

Hope: It was great experiencing German school classes.

Haiden: Very friendly people live here!

Jakob: It was cool. The food is very good.

Ulysses: I loved spending time with my host family and visiting new cities.

Jackie: I liked my host family grandma’s strawberry cake!!!

Nicole: I really enjoyed Bühl and I definitely will come back!

Christopher: I liked seeing different things, like the mountains.

Cole: I liked the Wurst Salat. And please install air conditioning!

Chase: I had a lot of fun, there is always something going on here.

Kimberly: Bühl is a really nice town. It is very clean. Whenever you have a question, people are willing to help.

Hannah: Everything seems to run smoothly here and daily life is so relaxed and fun.

Alisha: It was so beautiful. It feels like I was at home.

 

‘DANKE’ an alle, die zum Gelingen des diesjährigen Austausches beigetragen haben!

Wir freuen uns schon auf den nächsten Austausch….

 

Big Challenge 2017

30 Jahre Melrose-Austausch

Zu jedem Austausch gehört auch ein Austausch-Shirt, und zu diesem besonderen Jubiläum sollte es auch ein besonderes Shirt mit speziellem Design sein.

Und anstelle der üblichen T-Shirts, die in Melrose im Februar auch viel zu kalt sind, äußerten die 20 Austauschschüler den Wunsch nach Hoodies.

Aber Hoodies sind im Vergleich zu dünnen T-Shirts  viel teurer…. Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung der Sparkasse Bühl konnten wir uns die Kapuzenpullis leisten.

Lange Diskussionen waren dann in der AG nötig, um sich auf die Farbe (Hellgrau oder Dunkelgrau? Blau? Dunkelblau? Weiß? Nein, zu langweilig) zu einigen.

Der Entwurf von Marius Wocke für das Design gefiel jedoch allen sofort.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

30 years Melrose – OUR LONE STAR OF THE NORTH.

Das Motto lehnt sich an den ‚nickname‘ von Minnesota – Star of the North an.

Und für uns ist Melrose UNSER Star des Nordens.

Die Hoodies kamen bei den amerikanischen Schülern sehr gut an und werden von Allen gerne getragen.

Am 28. März fand nun die offizielle Übergabe der Hoodies  im Windeck statt.

Frau Sulzer und Herr Hischmann von der Sparkasse Bühl besuchten uns und waren sich einig, dass ihre Spende gut investiert wurde.

Ein herzliches Dankeschön an die Sparkasse Bühl und alle, die zur Verwirklichung unserer Hoodies beigetragen haben!