„Selten so viel Spaß bei der Demo gehabt!“

Lachend nehmen die drei Schülerinnen der Oberstufe des Windeck die nächste Pose vor der „Antirassistischen Fotobox“ ein. Das Team von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hatte beim BBQ aufgerufen, im Sinne des Wortes Gesicht zu zeigen gegen Gewalt, Hetze und Rassismus. Gleichzeitig sollte ein Zeichen für Vielfalt und gute Laune gesetzt werden. Schüler*innen, Lehrkräfte und Eltern wählten einen Spruch oder ein Symbol, nahmen Aufstellung vor der Linse und schon war das Statement im Kasten. Dieser gehörte Herrn Gesang, der sich freute, das für seine Fotobox ungewohnte Projekt unterstützen zu können. Nun lädt das Windeck ein, an die 300 Aufnahmen in der Aula des Gymnasiums im Rahmen einer Ausstellung zu besichtigen.

Die persönlichen Bilder können gerne nach Absprache mit Frau Becker per Stick in guter Qualität abgeholt werden.

Fotobox – zeig Gesicht gegen Gewalt, Hetze, Rassismus

Setz mit uns ein fröhliches Zeichen für Vielfalt und gute Laune: Spruch wählen, Foto machen, fertig!
Am Freitag, 22. Juli, steht die Fotobox in den großen Pausen und beim BBQ zur Verfügung. Das Team von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ freut sich auf wilde Bilder, die ausgedruckt und im kommenden Schuljahr hier in der Aula im Rahmen in einer Ausstellung präsentiert werden sollen.
Selbstverständlich können alle ihre eigenen Fotos ebenfalls bekommen, genaue Infos dazu zu Schuljahresbeginn hier auf der Windeck-Homepage.

Das Windeck ist bunt!

Vor allem im Biosaal – da ist sowieso die Ausnahme die Norm. „FLUSS“, der Freiburger Verein für Bildungsarbeit zu Geschlecht und sexueller Orientierung, ist in diesem Jahr wieder der Einladung des Teams von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gefolgt und besuchte die 8. Klassen des Windeck-Gymnasiums. Nach zweijähriger Corona-Zwangs-Pause konnte die Veranstaltung, wie immer gesponsert von der Volksbank Bühl, endlich wieder angeboten werden. In einem 3stündigen Workshop ging es im geschützten Rahmen (also ohne Lehrkräfte) um Infos aus erster Hand zu Themen, die alle angehen. Alle ernstgemeinten und höflichen Fragen zu Themen wie z.B. „Gleichgeschlechtliche Lebensweisen“, „Homofeindlichkeit“ oder „Geschlechterrollen und Körperbilder“ waren erlaubt. Die Antworten bringen alle weiter – auf dem Weg in eine fröhliche, respektvolle Welt in der man * frau sich freundlich und wertschätzend begegnet und die Unterschiedlichkeit von Menschen als Bereicherung wahrgenommen wird. Gerade dafür ist „das Wissen über die Vielfalt verschiedener Lebensformen, Körpergestaltungen und Identitätsentwürfe unabdingbar“ wie die Initiative auf ihrer Homepage schreibt. Julie von FLUSS hat noch eine abschließende Frage: „Wäre sowas wie eine queere Gruppe am Windeck denkbar?“ Die Antwort der Biolog*innen ist prompt und eindeutig:“Klar! Einfach mal Bedarf anmelden …“

Fluss-freiburg.de

Baum der Zuversicht: „Wow – ein Riesending!“

Blätter vom „Baum der Zuversicht“ werden gesichtet und ausgewertet

Wieder überraschte das Echo in der Schulgemeinschaft des Windeck-Gymnasiums die Aktivist*innen des Courageteams. Im Sinne einer aktiven Erinnerungskultur blickte das Windeck als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus nicht nur zurück, sondern nach vorn. Was braucht es, damit Rassismus, Antisemitismus, Ausgrenzung und Gewalt keine Chance haben? Was brauchen wir, damit sich an unserer Schule alle angenommen und wohl fühlen, egal woher sie kommen? In der Aula entstand ein großer, kahler Baum an der Glaswand im Windfang – und dann kamen die Blätter. Alle am Schulleben Beteiligten vom Hausmeister bis zur Abiturklasse waren aufgerufen, ihre Ideen auf grüne Blätter zu schreiben und diese an die Äste des Baumes zu kleben. Mitten im Winter wuchs so ein „Baum der Zuversicht“, mit Ideen und Wünschen für ein fröhliches, gutes, respektvolles, freies und selbstbestimmtes Zusammenleben.
Das Courageteam bedankt sich herzlich bei allen, die mitgemacht haben. Die Blätter werden nur gesichtet und ausgewertet: Wir sind gespannt auf Eure Ideen!

Eine Jugend in der Zeit der Verfolgung. Ein Brief von Helma Roos. Tod in Auschwitz.

Das Windeck-Gymnasium Bühl versteht sich als Schule ohne Rassismus. Zur Information über die Auswirkungen der rassistischen Politik des Nationalsozialismus veröffentlicht das Gymnasium hier einen Text über Helma Roos, die zwischen 1931 und 1937 Schülerin an der „Altwindeck-Schule“ war, einer Vorläuferschule des Windeck-Gymnasiums. Die NS-Politik führte zu ihrer Ermordung im Vernichtungslager Auschwitz.
Der Text wurde zuerst am 27.1.2015 im Badischen Tagblatt (Bühl) veröffentlicht. Der erwähnte Semi Uffenheimer war ein Freund der Familie Roos.

Ihre Schulzeit endete für die 16jährige Helma Roos im April 937, ein Jahr vor der Flucht Semi Uffenheimers aus Deutschland. Die Altwindeck-Schule in Bühl, später das Windeck-Gymnasium, verließ sie mit der mittleren Reife, dem Abschluss nach der 10. Klasse. Bis in dieses Jahr glaubten viele jüdische Einwohner, vielleicht auch die Familie Roos, an eine Beruhigung ihrer Situation. Die Gewaltaktionen gegen sie waren 1936 eingedämmt worden. Im Jahr der Olympischen Spiele in Garmisch-Partenkirchen und Berlin nahmen die Nazis Rücksicht auf die öffentliche Meinung im Ausland.

Aber doch waren die jüdischen Menschen aus vielen Bereichen des Lebens ausgeschlossen. Die „Nürnberger Gesetze“ machten sie 1935 zu „Staatsbürgern“, nahmen ihnen die Rechte der nichtjüdischen deutschen „Reichsbürger“ – ein Gesetz von vielen gegen die jüdischen  Menschen. Die Isolierung von den bisherigen Freunden und Freundinnen, der Ausschluss aus Vereinen, selbst den Sportvereinen, das Verbot des Besuchs von Schwimmbädern, das Ausbleiben der Kunden bei ihrem Vater, immer mehr Plakate mit „Juden unerwünscht“, daran konnte auch eine 16Jährige wie Helma Roos die immer schlimmeren Zustände erkennen. Und viele, gerade junge Leute, machten sich auf in die Emigration.

Eine berufliche Ausbildung gab es für jüdische Jugendliche nur noch an besonderen Einrichtungen, die von jüdischen Einrichtungen oder Privatleuten geführten wurden. Ihre Schwester Elisabeth erlernte die Krankenpflege in Frankfurt, übte dann den Beruf in Köln aus. In Stuttgart gab es das „gymnastisch-orthopädische Institut“ von Alice Bloch, einer Spezialistin für gesundheits – und körperbewusste Kindererziehung. Die Nazis betrieben die Trennung der jüdischen Bevölkerung von den übrigen Deutschen; deshalb wurde die Gründung dieser Schule 1935 von ihnen unterstützt. Für die sportbegeistere Helma Roos war das „Institut“ gerade richtig, sie ging gleich nach dem Ende der Schulzeit nach Stuttgart. Die monatlichen Kosten von 65 Reichsmark konnten ihre Eltern gerade noch aufbringen. Endlich wieder Sport und Zusammensein mit Gleichaltrigen.

Im Oktober 1939 hielt sich Helma Roos in Bühl bei ihren Eltern auf. Am 26. des Monats schreibt sie einen Brief an Semi Uffenheimer in Buenos Aires. Diesen Brief bewahrte Semi Uffenheimer in einem Koffer auf, den nach seinem Tod 1981 seine Stieftochter Ruth und deren Mann Gabriel Groszman entdeckten.

Zwei Jahre medizinische Ausbildung an der Alice-Bloch-Schule in Stuttgart liegen hinter der nun 18jährigen Selma Roos. Vor sich sieht sie ein Volontariat im jüdischen Krankenhaus in Frankfurt. Stuttgart, das war für sie eine Zeit von „Freud und Leid“. In Frankfurt, so hofft sie, wartet auf sie „ein neues, glückliches Leben“.

Selbstbewusst stellt sie im ersten Abschnitt des Briefes Semi ihren erfolgreichen Abschluss der Prüfungen dar. Sie ist nun Turn- und Gymnastiklehrerin, ausgebildet auch in Massage und Tätigkeiten einer Arzthelferin, ein Examen, das der NS-Staat anerkennt. Was sie in Stuttgart als glückliche Erlebnisse erfuhr, gibt sie nicht näher an.

Und das „Leid“? Was hinter ihr liegt, lässt sie unausgesprochen. Im Schlussabschnitt ihres Briefes spielt sie darauf an, dass sich die Eltern Semis noch in Deutschland, in Breisach aufhalten. „Die allgemeinen Neuigkeiten wirst Du von deinen lieben Eltern immer erfahren. Es gibt ja immer recht viel Neues.“

„Viel Neues“: Dazu gehörte das Novemberpogrom 1938, danach die Sondersteuern, ein Raub am Vermögen der jüdischen Menschen, die noch etwas besaßen, die Schließung ihrer Geschäfte, besondere „Kennkarten“ und das „J“ in den Reisepässen, mit denen sie gebrandmarkt wurden. Der Besuch von Kino, Theater und Konzerten: verboten. Ihre Eltern in Bühl mussten in ein „Judenhaus“ ziehen, in das Haus von Anna Besag in der Alban-Stolz-Straße. Die Frauen und Männer, deren Vornamen nicht genügend „jüdisch“ klangen, mussten einen zusätzlichen Namen führen: Helma Sara Roos. Die schikanöse und demütigende Jagd nach den Ausreisepapieren: langes Anstellen auf den Ämtern, um auch nur ein Führungszeugnis zu erhalten, das vom amerikanischen Konsulat in Stuttgart für die Emigration gefordert wurde.

Dazu die antijüdische Hetze der Nazis, persönliche Schmähungen, die Erwartung immer neuer Drangsalierung, wachsende Ungewissheit. Seit Kriegsbeginn im September des Jahres 1939 durfte sie, noch war Sommer, nach 21 Uhr das Haus nicht mehr verlassen, für den Winter galt das schon eine Stunde früher. Radiohören: seit fünf Wochen verboten. „Was wir hier erleben, können wir nicht zu Papier bringen, und wie müssen wir stark bleiben!“, schreibt eine jüdische Mutter an eines ihrer Kinder.

Von all dem berichtet Helma Roos nichts. Aber sie schreibt an Semi: „Ich bin gewachsen und älter geworden und habe ein ernstes Leben vor mir.“ Und: „Doch verdienen ist für uns die Hauptparole. Das ist nun das wichtigste, was ich von mir seit Deiner Abreise berichten kann.“ Die äußere Not und die im Innern bewältigen — sie will Semi und vielleicht auch sich selbst Stärke beweisen, wie schon im Bericht über ihr erfolgreiches Examen. Und seit Kriegsbeginn gilt eine verschärfte Zensur.

Ganz Persönliches, fast Intimes bricht doch durch. „Ich habe nun genug von mir gequatscht und jetzt will ich mich mal mit Dir unterhalten: Also, lieber Semi, wie geht’s Dir denn, was machst du immer? Was macht die schöne, schöne Ungarin, liegt sie Dir immer noch im Sinn? Oder hast Du Dich mit einer schwarzen Frau getröstet? Wann soll die Hochzeit sein, ich muß doch wissen, wie ich mich als frühere nun abgesetzte Braut Dir gegenüber verhalten muß. Also bitte unterrichte mich rechtzeitig davon, damit ich zu gegebener Zeit mich in Trauer hüllen kann. Damit du den Grund einsiehst, daß Du mir nachtrauern sollst, lege ich Dir ein Stück von mir bei. Welche Nummer bekomme ich? Verlier mich nicht!!“

Schreibt hier wirklich Semis „abgesetzte Braut“? Hat er ihr von einer Ungarin geschrieben, in die er sich verliebt hatte? Vielleicht spielt Selma Roos mit Vorstellungen, die sie über ihre realen Nöte hinaustragen. Vielleicht hat sie eine Haarsträhne in den Brief gelegt. „Verlier mich nicht!!“

Für einen Augenblick gibt sie sich der Erinnerung hin, an den Freitagabend, den Sabbatanfang: „Wer macht Dir denn den Haarschopf durcheinander? Wo ißt Du die guten Brödle und trinkst die beliebten Schnäpsle? Erst neulich, am Freitag Abend, sagte Papa, jetzt kommt gleich Semi und wir haben nichts aufzuwarten. Wenn es nur so gewesen wäre.“ Semi käme, das wäre gut. Und sie spricht die Situation der Eltern an, verschlüsselt ihre eigene: „ Jetzt ist es gar eintönig für meine lieben  Eltern hier“; sie zählt auf, wer in der letzten Zeit aus Bühl weggegangen ist, wer gehen wird: „Dr. Dreißfuß ist in Santiago. Nachmann’s sind im August nach Palästina. Willy Lieber trägt sich auch mit Auswanderungsgedanken, wer nicht? Geschäftlich ist es ja überall aus!“ Die Angst, allein und verloren zu sein, ruft: „Verlier mich nicht!!“

Jüdische Menschen verschwanden aus der Öffentlichkeit: Ausgrenzung, Verfolgung, Diskriminierung, Entrechtung, Isolierung …, so wurden die Voraussetzungen geschaffen, die Atmosphäre, in der millionenfacher Mord möglich wurde.

1940, nach dem Sieg über Frankreich und dem Waffenstillstand, wurden fast alle jüdischen Einwohner in Baden (und im Saarland und der Pfalz) ins Barackenlager Gurs am Rande der Pyrenäen deportiert. Helma Roos war am 22. Oktober, dem Tag der Deportation, in Bühl. Sie und ihrer Eltern teilten das Schicksal von fast 6000 anderen jüdischen Menschen: Kälte, Hunger, Morast, Trennung von den Angehörigen, Krankheiten, Tod vieler alter und kranker Menschen, Ungewissheit über das Schicksal von Angehörigen — wie das von Elisabeth Roos in Köln.

Wenige Erinnerungen an sie existieren aus dieser Zeit in der „Vorhölle“ von Gurs. Eine junge Frau ihres Alters erzählt, wie Helma Roos die Initiative ergriff: Die Toiletten im Freien, ein Balken über einer Grube, müssten gereinigt werden. Mit Stöcken machten sich die beiden an die Arbeit, den Kot wegzukratzen, nur mit wenig Erfolg. Eine andere berichtet: Helma wollte für Sport sorgen, zur Abwechslung im eintönigen Lagerleben; es gelang wohl nicht. Die Hauptsache für sie: Sie kann mit ihren medizinischen Fähigkeiten helfen. An Patienten fehlte es nicht.

Zu Semi Uffenheimer konnte sie Kontakt herstellen. Sie schrieb, berichtete vom Hunger ihres Vaters. Ihre Schwester erhielt eine kurze Karte, fuhr nach Bühl, um in der Wohnung der Eltern Kleider zu holen und ein paar Stücke nach Gurs zu schicken. Die Schränke waren leer, Hab und Gut der Familie wurde im Januar 1941 in der Turnhalle des Altwindeck-Gymnasiums in der Schulstraße versteigert. So haben auch bei uns in Bühl manche nach der Hinterlassenschaft der Deportierten gegriffen.

1942 war die deutsche Tötungsmaschinerie im besetzten Osten in vollem Gange. Auch die nach Frankreich deportierten Menschen sollten einbezogen werden. Vertreter der SS und Polizeikräfte der Regierung in Vichy, die mit der deutschen Besatzung zusammenarbeitete, sorgten für die Planung und Durchführung der Transporte. Anfang August 1942 nahmen in Gurs die Gerüchte über Verlegungen zu. Der erste Transport aus Gurs begann am 6. August, zuerst ins Sammellager Drancy im Südosten von Paris.

Von dort fuhr am 10. August ein Güterzug los, begleitet von SS-Wächtern und französischer Polizei, mit mehr als 1000 Menschen, darunter Helma Roos und ihre Eltern. Zwei oder drei Tage Fahrt bis zur Ankunft in Auschwitz. 766 Menschen wurden gleich in den Gaskammern getötet, 140 Männer und 100 Frauen ins Lager Auschwitz-Birkenau eingewiesen. Über Helma Roos gibt es keine weiteren Informationen. Sicher ist, dass sie nicht unter den Überlebenden war, als russische Truppen das Lager Auschwitz am 27. Januar 1945 befreiten.

Zwei weitere Texte zur NS-Verfolgung in Bühl sind unter den folgenden Links abrufbar:

Flucht vor den Nazis (Badisches Tagblatt 27.01.2015)

Flucht aus Bühl (BNN, 23.01.2016)

Weitere Informationen und Quellen finden sich im stadtgeschichtlichen Institut, Bühl. 

„Zeichen für Toleranz, Religionsfreiheit und Respekt

Das Urteil der Jury zum Fotowettbewerb von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Kälte, Rassismus oder Ausgrenzung haben in Bühl definitiv keine Chance. Punkt.

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit – zur Erinnerung an diesen Tag der Freiheit nach unendlichem und beispiellosem Leid rief das Courageteam des Windeck auf zu einem Fotowettbewerb:
„Setzt mit uns zu diesem „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ ein Zeichen, dass Bühl für Menschlichkeit, Toleranz und Solidarität steht.“

Unter all den Einsendungen war es wirklich schwer, die Preisträgerinnen zu finden, das Preisgericht um Barbara Becker und Viola Gutruf brauchte 2 Runden und 2 Onlinekonferenzen. Besonders schön ist es, dass mit „Sonderpreis der SMV“ ein zusätzlicher 1. Preis vergeben werden konnte.
Das gesamte Courageteam gratuliert allen Preisträgerinnen und geht sicher davon aus, dass die Bilder ein positives und nachhaltiges Zeichen für den Schul- und sonstigen Alltag setzen.

Zwei erste Preise und der Sonderpreis der SMV gehen an
Lotta Hahn (6c) für ihren Freiheitsschrei, Ellen Fuß (5c) mit ihrer chinesischen Freundin und Linus Boos (8a) für sein Statement zur Straße der Weißen Rose.
Alle drei Preise sind dotiert mit jeweils einem 50€ Einkaufsgutschein der BINA in Bühl.

Dreimal wurden zweite Preise vergeben – für Bilder, die Einheit in Vielfalt zeigten.
Ob die lilafarbenen Krokusse mit ihrem weißen Mitkrokus von Jule Völker (5b), die Schmetterlinge von Luisa Küpferle (6d) oder die Weihnachtsbäume mit den unterschiedlichen Etiketten – „Gleichheit“ meint nicht Uniformität sondern Gleichwertigkeit.
Alle drei Preise sind dotiert mit jeweils einem 20€ Einkaufsgutschein der BINA in Bühl.

 

Die vier dritten Preise gehen an eine Miniserie von Moritz Jerger (6c), der „Gleichheit“ und „Solidarität“ gekonnt in die Legowelt verlegt und einen kleinen fröhlichen Mikrokosmos zeigt, den sich die „große Welt“ nur zum Vorbild nehmen kann. Frederik Lusch (6d) präsentiert ein antirassistisches Aquarium, Anna Gvozdeva (6a) blickt mit ihrem schrägfarbenen Plakat weit über das Windeck hinaus. Noch unbekannt – weil ohne Namen geschickt – ist uns der / die Künstler*in, die über dem Windeck aus dem schwarz/weiß ein Licht erstrahlen ließ – bitte melde dich!
Denn alle drei Preise sind dotiert mit jeweils einem 10€ Einkaufsgutschein der BINA in Bühl und den und wir wüssten doch sehr gerne, an wen wir den übergeben können.

Allen Einsenderinnen ein ganz dickes Dankeschön für`s Mitmachen – beim nächsten Mal klappt´s bestimmt!
Wir drücken die Daumen und gratulieren nochmals alle Preisträgerinnen SEHR herzlich.

„Antisemitismus und Verschwörungsmythen – Wissenschaft und Solidarität gegen Scheinwahrheiten“

Fotowettbewerb „Freiheit, Gleichheit, Solidarität“

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Setzt mit uns zu diesem „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ ein Zeichen, dass Bühl für Menschlichkeit, Toleranz und Solidarität steht! Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Setzt mit uns zu diesem „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ ein Zeichen, dass Bühl für Menschlichkeit, Toleranz und Solidarität steht! Das Team von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ freut sich, durch die Unterstützung der Stadt Bühl diese Preise ausloben zu können: zwei 1. Preise zu 50 €, drei 2. Preise zu 20 € und vier 3. Preise zu 10 €.
Schickt Eure Einsendungen als JPGs bis zum 27. Februar über die Nextcloud, der Link kommt per Messenger. Als Jury erwartet das Courageteam – verstärkt durch Viola Gutruf als BK Profi – gespannt Eure Arbeiten.Das Team von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ freut sich, durch die Unterstützung der Stadt Bühl diese Preise ausloben zu können: zwei 1. Preise zu 50 €, drei 2. Preise zu 20 € und vier 3. Preise zu 10 €.
Schickt Eure Einsendungen als JPGs bis zum 27. Februar über die Nextcloud, der Link kommt per Messenger. Als Jury erwartet das Courageteam – verstärkt durch Viola Gutruf als BK Profi – gespannt Eure Arbeiten.
45 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Setzt mit uns zu diesem „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ ein Zeichen, dass Bühl für Menschlichkeit, Toleranz und Solidarität steht! Das Team von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ freut sich, durch die Unterstützung der Stadt Bühl diese Preise ausloben zu können: zwei 1. Preise zu 50 €, drei 2. Preise zu 20 € und vier 3. Preise zu 10 €.
Schickt Eure Einsendungen als JPGs bis zum 27. Februar über die Nextcloud, der Link kommt per Messenger. Als Jury erwartet das Courageteam – verstärkt durch Viola Gutruf als BK Profi – gespannt Eure Arbeiten.

Wir. Für die Menschenrechte.

In Videoclips setzen die Schüler der 11. Klasse zum Gedenken an die Reichspogromnacht ein Signal gegen Unmenschlichkeit, Faschismus und Ausgrenzung und für die universell geltenden Menschenrechte.  Die Geschichtslehrerinnen Barbara Becker, Katharina Werner und Sabine Santo präsentieren im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ eine Auswahl der besten Arbeiten: Ausgehend vom Brand der Bühler Synagoge beleuchten die Schüler die unterschiedlichsten Facetten des Themas. 

Eine ganze Jahrgangstufe bezieht Stellung:
„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Wissen begabt und sollen einander im Geist der Solidarität begegnen.“

(Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, 10. Dezember 1948)

Hier geht es zu allen Filmen, die Aufgabenstellung und die Projektbeschreibung kann hier nachgelesen werden.

 

Am 9. November 1938 brannten im Deutschen Reich die Synagogen. Die Bühler Synagoge am Johannisplatz wurde erst am folgenden Tag angezündet und diese Zerstörung sogar gefilmt – ein einmaliger Vorgang. In allen anderen Punkten reihte sich Bühl nahtlos ein in diesen inszenierten Ausbruch des Antisemitismus, der in traditionellem Antijudaismus und den rassistischen Ideen des 19. Jahrhunderts wurzelte.

Die Filme werden am 10. November veröffentlicht und sind auf YouTube abrufbar (siehe Link oben).