Félicitations! – DELF-Sprachdiplome

DELF-Sprachdiplome richten sich an alle Personen mit nichtfranzösischer Nationalität, die aus beruflichen oder aus Neigungsgründen ihre Fremdsprachenkenntnisse nachweisen möchten oder müssen.

DELF überprüft und bescheinigt den Gebrauch der französischen Sprache in vielfältigen realistischen Situationen des alltäglichen Lebens. Die einzelnen Prüfungsaufgaben evaluieren die kommunikativen Kompetenzen sowohl im mündlichen als auch im schriftlichen Sprachgebrauch und bieten für Schülerinnen und Schüler jugendorientierte Texte und Themen.

Im Schuljahr 2017/2018 gab es erstmals in dem Pilotprojekt „DELF in BW“ die Möglichkeit, das DELF-Sprachdiplom Niveau B1 integrativ im Französischunterricht abzulegen.

Wir gratulieren folgenden Schüler*innen ganz herzlich zu ihrem ‚Diplôme‘:

Amira Baumert – Rebecca Fritz – Louis Kaufmann – Amrei Klönne – Lisa Mürb – Vitus Naber – Maybritt Peter – Nina Reck – Marie Ubben

…. und wünschen Bonne continuation!!

Besuch aus Straßburg am 06.12.18

Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden: Anfang Dezember bekommen die Sechstklässler der Straßburg-AG Besuch von ihren corres, ihren Austauschpartnern vom collège Foch in Straßburg. Dieses Jahr fiel der Besuch passenderweise genau auf den Nikolaustag, was die Gäste in den Genuss der Überraschungen der SMV und des Pausenkonzerts brachte.
Die französischen und deutschen Kinder haben einen aufregenden und schönen Tag erlebt, der vollgepackt war mit gemeinsamen Aktivitäten, die zum miteinander Sprechen und einander Kennenlernen gedacht waren.
Sehen Sie hier einige Impressionen:

– Ankunft des Busses vor der Schule und erste Kontaktaufnahme.

– Deutsch-französisches „Speeddating“ in der Mensa

– Wir stellen Schoko-Crossies und Schokotaler her.

– Gemeinsames Mittagessen in der Mensa

– Plätzchen backen im Backzelt auf dem Weihnachtsmarkt

– Wir spielen Memory mit deutschen und französischen Begriffen zum Thema „Weihnachten“.

– Die Köstlichkeiten werden in Tüten verpackt, damit jeder eine Erinnerung mit nach Hause nehmen kann.

– Gruppenfoto zum Abschluss


Am Ende des Tages war man sich einig, einen schönen Tag mit viel Spaß gemeinsam verbracht und einiges gelernt zu haben. Bei der Verabschiedung wurden fleißig Telefonnummern ausgetauscht und so bleiben hoffentlich bis zum Gegenbesuch im Frühjahr in Straßburg, auf den wir uns schon sehr freuen, alle in Kontakt!

Die Studienfahrt Marseille in Paris…

 …oder: Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limo draus

Marseille ist die älteste Stadt Frankreichs und Kulturhauptstadt Europas 2013 sowie europäische Hauptstadt des Sports 2017. Durch ihre nahe Verbindung zum Orient und gute Verkehrswege nach Norden hat diese Stadt seit langer Zeit eine wichtige Bedeutung in der Seefahrt und dem internationalen Handel.

Am Montagmorgen brachen wir mit Frau Busch und Frau Glas mit dem TGV dorthin auf und verbrachten eine tolle Woche. Nach erstaunlicherweise reibungsloser Fahrt und Besichtigung unserer Zimmer machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur Notre Dame de la Garde. Auf dieser beeindruckenden Kirche thront eine elf Meter hohe Marienstatue, die auf alle Menschen in Marseille ein Auge hat. Rückblickend ein weiser Anfang für unsere Studienfahrt. Den gemeinsamen Teil des ersten Abends begannen wir mit der Erkenntnis, dass ein Strand schließen kann, in unserem Fall um 20 Uhr. Demzufolge suchten wir uns ein anderes Plätzchen und fanden dies auf den Stufen des Monuments aux Morts des Armées de l’Afrique. Mit Blick auf’s Meer und einem Apérogenossen wir den Sonnenuntergang. Auch nachts blieb es in Marseille sehr warm und darum schlugen einige von uns ihr Nachtlager auf dem Balkon des Hotels auf.

Der nächste Tag führte uns mit einem Boot auf die Frioul-Inseln, wo wir einige Stunden Zeit hatten, uns die atemberaubende Natur anzuschauen. Außerdem gab es dort eine Ruine zu besichtigen und wir konnten im klaren türkisblauen Meer schwimmen. Nachmittags hatten wir eine französische Führung in dem Künstlerviertel Cours Julien, das für Street Art und seine alternativen Bewohner bekannt ist. Auch an diesem Tag lief nicht alles glatt, Notre Mère de la Garde war wohl anderweitig sehr beschäftigt. Aber immerhin wissen wir jetzt, dass die gelegentliche Benutzung von Sonnencreme durchaus Sinn macht und YouTube-Tutorials so manche Gefahren bergen. Über Details hüllen wir den Mantel des Schweigens.

Am Mittwoch lernten wir bei einer Stadtführung durch den Vieux Porteinen Teil der Geschichte von Marseille kennen, während wir von der kräftigen Sonne gewärmt wurden. Nach einer ziemlich schaukeligen Bootsfahrt auf der Navette, suchten wir den Kanuverleih an der Pointe Rougeund… Und fanden ihn nicht. Der Grund: eine falsche Wegbeschreibung, die uns ziemlich in die Irre führte. Dann kam die Erkenntnis, die Kanus sind noch nicht da, obwohl wir selbst schon einige Zeit zu spät waren. Für die darauffolgende halbe Stunde verließen wir den riesigen Parkplatz und nutzten die kanulose Zeit, um uns in Badeshorts und Bikini zu werfen. Trotz einiger Nassspritz-Attacken während der Tour, hielten wir alle unser Gleichgewicht und kein Boot ist gekentert. Da war unsere Kirchenheilige dann wohl gerade wieder aus dem Mittagsschläfchen aufgewacht.

Das sonnige Wetter änderte sich am Donnerstag zu Regen und passte damit nur semi-optimal zu unserer geplanten Wanderung. Aber zunächst besichtigten wir das Fußballstadion Vélodromedes Vereins Olympique Marseillevon außen. Der Wunsch nach dem Erwerb diverser Fanartikel blieb leider unerfüllt, denn wir standen vor einem wegen Markenwechsel geschlossenen Fanshop, aber für ein Gruppenfoto war der Platz immerhin ideal. Schließlich erreichten wir die Küste von Marseille mit ihren bekannten Meeresbuchten ,den Calanques. Die ohnehin steile und abschüssige Teilstrecke des GR 48 wurde zur Herausforderung, denn die Felsen waren durch den Regen spiegelglatt. Wir waren tapfer, kraxelten und kletterten und hielten getreu dem Motto no risk, no fun bis zur ersten Calanquedurch, wo wir uns mit einem Picknick bei spektakulärer Aussicht aufs Meer belohnten. Unseren letzten gemeinsamen Abend wollten wir mit einem guten Essen beschließen, wir waren schließlich in Frankreich. Bis wir allerdings die Buffets du Vieux Porterreichten, waren wir nass bis auf die Haut (Da hatte es wohl ziemlich Zoff im Himmel gegeben…) Das riesige Buffet mit allerlei Köstlichkeiten schmeckte umso besser.

Am Freitag hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen von der zweitgrößten Stadt Frankreichs. Den Plan „packen und heim“ konnten wir schnell wieder verwerfen, weil die SNCF streikte. Gibt es einen Zug, der uns heute noch nach Hause bringt, das war die große Frage. Es gab ihn und wir fanden uns, Dank vier Stunden Aufenthalt, unerwartet am Eiffelturm in Paris wieder. Wir genossen das Pariser Flair mit seinen typischen Straßenkünstlern mitten im pulsierenden Leben. Um Mitternacht erreichten wir schließlich müde und reich an neuen Erfahrungen den Bahnhof in Straßburg und einige Zeit später auch unser Zuhause.

Insgesamt war diese Studienfahrt nach Marseille ein spitzen Erlebnis und eine tolle gemeinsame Zeit. Wir haben den Charakter dieser alten und doch modernen Hafenstadt kennengelernt und viele neue Eindrücke mit nach Hause gebracht.

Alicia Frank

 

Straßburg-AG zu Besuch am collège Foch Teil II

Nachdem vor einigen Wochen die Siebtklässler in Straßburg bei ihren Austauschpartnern zu Besuch waren, waren nun unsere Sechstklässler an der Reihe. Auch dieses Mal strahlte die Sonne von einem wolkenlosen, blauen Himmel und so stand einer ausführlichen Rallye im Viertel der Schule und einem Picknick am Place de la République nichts im Wege. Die Aufgaben der Rallye waren teilweise in französischer, teilweise in deutscher Sprache gestellt und waren deshalb nur im Team zu lösen und so wurde automatisch viel kommuniziert.

Nach einem schönen Tag in Straßburg verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler nun fürs Erste, denn im Herbst ist bereits die nächste Schülerbegegnung geplant.

Straßburg-AG zu Besuch am collège Foch Teil I

Am Freitag vergangener Woche starteten die Siebtklässler der Straßburg-AG mit ihren begleitenden Lehrerinnen Frau Blessing und Frau Hofele bei bestem Ausflugswetter nach Straßburg. Das Ziel war unsere Partnerschule collège Foch, wo ein schönes Programm auf die Schülerinnen und Schüler wartete. In gemischten deutsch-französischen Gruppen wurde ein Landeskundequiz durchgeführt, bei dem es beispielsweise die Regierungschefs der beiden Länder oder einen Grenzfluss zwischen Deutschland und Frankreich zu benennen galt. Auch die Rallye durch das Stadtviertel wurde in gemischten Gruppen zweisprachig bestens gemeistert, bevor auf dem Schulhof gepicknickt und zusammen Fußball gespielt wurde. Die anschließenden Gesellschaftsspiele machten allen großen Spaß und viel zu früh mussten wir schon wieder aufbrechen Richtung Bahnhof, nicht ohne auf dem Weg noch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Straßburgs gezeigt zu bekommen.

Am Ende strahlten die Schülerinnen und Schüler mit der Sonne um die Wette und es wurden viele Telefonnummern ausgetauscht, bevor wir in den Zug nach Hause stiegen.

Schon bald wird auch der andere Teil der Straßburg-AG, unsere Sechstklässler, zum Gegenbesuch nach Straßburg fahren. Bestimmt werden auch sie einen schönen Tag erleben.

Besuch des France Mobils

Vor Kurzem bekamen unsere 6.-Klässler Besuch: Perrine Jaeger packte ihren Renault Kangoo voll mit interessanten Materialien zum Thema Frankreich und fuhr vor unserer Schule vor. Die Kinder warteten schon voller Spannung darauf, wie es wohl sein würde, die Stunde mit einer „echten“ Französin zu verbringen. Sehr interessant, unterhaltsam und lehrreich, wie sich herausstellen sollte. Zu Beginn machten sich einige Schüler noch Sorgen, als Frau Jaeger verkündete, dass Deutsch sprechen für die nächsten 45 Minuten nicht erlaubt sei. Alle Schüler haben diese Herausforderung jedoch bravourös gemeistert und waren am Ende richtig stolz. Sie spielten mehrere kommunikative Spiele, z.B. ging ein Würfel durch die Reihe und je nach Augenzahl mussten die Schüler ihren Namen, ihr Alter, ihren Wohnort nennen oder sagen, was sie (nicht) mögen. Beim Memory mit deutsch-französischen Symbolen mussten z.B. Brezeln Croissants zugeordnet werden und die Kinder bemerkten die kleinen aber feinen Unterschiede zwischen deutschen und französischen Alltagsgegenständen. Genaues Zuhören war bei der musikalischen Aufgabe gefragt, wo es darum ging, aus aktuellen französischen Liedern einzelne Begriffe schneller als die gegnerische Gruppe („Croissants“ spielten gegen „Baguettes“) herauszuhören.

Es wurde viel gelacht und die Kinder waren die ganze Zeit in Bewegung, so dass die Zeit förmlich verflog. „Es hat richtig Spaß gemacht!“ so die einhellige Meinung unserer Sechstklässler. Wir hoffen, das France Mobil bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen!

Austausch mit Villefranche-sur-Saône 2018

Tag der offenen Tür: Latein oder Französisch?

Liebe Schülerinnen und Schüler der Klassen 5,
liebe Eltern,
wir laden Euch und Sie herzlich ein, uns am
Tag der offenen Tür
am 24. Februar 2018
10.00 – 15.00 Uhr

in der „Straße der Sprachen“ zu besuchen.
Informieren Sie sich über die zweiten Fremdsprachen
Latein und Französisch – sprechen Sie uns gerne an!
Wir freuen uns auf Euren und Ihren Besuch.

Die Fachschaften Latein und Französisch des Windeck-Gymnasiums Bühl

Weitere Möglichkeiten sich zu informieren bieten der Elternabend am 16. April und Schnupperstunden in beiden Fächern.

 

Besuch aus Straßburg am 05.12.17

„Was heißt eigentlich Nudelholz auf Französisch?“ Wer das wissen möchte, ist in der Straßburg-AG richtig aufgehoben. Unsere Sechstklässler hatten beim gestrigen Besuch ihrer französischen Austauschpartner am Windeck-Gymnasium die Möglichkeit, diese und noch viele weitere Fragen zu klären.
Die ersten wurden gleich morgens nach der offiziellen Begrüßung durch Herrn Bangert und Frau Körner gestellt: Bei einem angeleiteten Speeddating brachten sie die unterschiedlichsten Dinge in Erfahrung: so erfragten sie beispielsweise, wie ihr Gegenüber Weihnachten feiere, welches ihr bevorzugtes Schulfach sei, wohin sie mit ihrer Familie in Urlaub führen, was sie frühstückten oder welches Lied sie gerade besonders gerne hörten.
Bei der Führung durch unser Schulhaus wiederum gab es vor allem für die französischen Gäste allerlei zu erfahren, im Gespräch sind jedoch auch den deutschen Schülern einige Unterschiede zwischen den Schulsystemen beider Länder aufgefallen.
Auch bei den anschließenden Aktivitäten ging der Gesprächsstoff nicht aus: Sowohl bei der Stadtrallye durch Bühl als auch beim gemeinsamen Mittagessen in unserer Mensa oder beim Backen von deutsch-französischen Plätzchen konnte man munter kommunizierende Schüler beobachten, die mal die deutsche, mal die französische Sprache benutzten. Dabei konnte unter anderem auch die eingangs gestellte Frage geklärt werden: Nudelholz heißt auf Französisch rouleau.
Am Ende des Tages war man sich einig, einen schönen Tag mit viel Spaß gemeinsam verbracht und einiges gelernt zu haben. Bei der Verabschiedung wurden fleißig Telefonnummern ausgetauscht und so bleiben hoffentlich bis zum Gegenbesuch im Frühjahr in Straßburg, auf den wir uns schon sehr freuen, alle in Kontakt!

 

Ein kleines Stück Afrika

Ein kleines Stück Afrika brachte Mimi Scheurer vor den Pfingstferien in die Französischgruppen der 9a und b, die sich in den Wochen zuvor lehrwerksgebunden mit einigen frankophonen Ländern des Kontinents auseinandergesetzt hatten. Der gebürtigen Kamerunerin, die nun schon seit 17 Jahre in Hatzenweier lebt, ist es ein Anliegen gerade jungen Menschen von ihrer Heimat zu erzählen.

In farbenfroher Kleidung, mit Tamtam, traditionellem Kopfschmuck und zahlreichen weiteren Anschauungsmaterialien ausgerüstet, gab Mimi in einem französisch-deutschen Mix bereitwillig Auskunft über Leben, Sitten und Gebräuche in Kamerun ganz allgemein, aber auch über ihre Familie und Lebenssituation dort ganz persönlich. Obwohl für sie feststeht, dass ihr zu Hause inzwischen eindeutig Deutschland ist, hat sie doch ihre Heimat nicht vergessen. Mehrmals pro Jahr ist sie in Afrika unterwegs. Sei es, um die Familie in Kamerun zu besuchen oder um weitere afrikanische Länder kennen zu lernen und sich dort zu engagieren, wo es dringend nötig ist.

Von Interesse für die Schülerinnen und Schüler war vor allem, wie sie ihr Leben nach der Ankunft in Deutschland gemeistert hat. „Ich war fest entschlossen, mich zu integrieren.“ Deshalb habe sie so schnell wie möglich (in 6 Monaten) Deutsch gelernt, die 4 Söhne in diversen ortsansässigen Vereinen untergebracht und sei einfach auf alle offen und ohne Scheu zugegangen. . Auf die Frage eines frankophonen Schülers aus der VKL-Klasse nach Tipps für Neuankömmlinge in Deutschland antwortet sie: „Bleibt nicht stehen, wo ihr gerade seid, lernt die Sprache und versucht so weit zu kommen wie möglich. Wer sich Ziele setzt und darauf hinarbeitet, ist viel zufriedener.“

Ein ganz herzliches DANKE für diesen Besuch. Mimis Engagement, ihre Lebhaftigkeit und die Begeisterung, mit der sie über Afrika erzählt, haben das, was im Schulbuch auf Papier gebannt ist, eine Stunde lang lebendig werden lassen