In der letzten Woche vor den Herbstferien fanden wieder einmal die Studienfahrten der J2 statt. Die Zwölftklässler durften entscheiden, ob sie nach Marseille, Amsterdam oder Wien fahren. Anschließend haben wir drei von ihnen interviewt.
Als Erstes haben wir Marion Getrost zu ihrer Fahrt nach Marseille befragt:
Warum genau hast du dir Marseille ausgesucht?
Ich bin nach Marseille gegangen, weil ich Französisch spreche und auch das Programm mich sehr angesprochen hat.
Was hattet ihr für ein Programm?
Ich fand das Programm sehr abwechslungsreich. Wir sind Kanu gefahren, haben uns ein Stadion angeschaut und sind bei einer Insel schwimmen gewesen. Zu dieser Insel sind wir mit dem Boot gefahren. Wir haben uns Märkte angeschaut und Freizeit in der Stadt gehabt. Außerdem sind wir zu einer Kirche gewandert und hatten eine Führung durch das Künstlerviertel von Marseille.
Was war deine Lieblingsaktivität?
Meine Lieblingsaktivität war die Freizeit auf den Inseln Frioul. Wir sind dort zur Küste gewandert und haben gebadet. Es war sehr schön dort.
Hattet ihr Kontakt zu den Franzosen?
Wir hatten eigentlich gar keinen Kontakt, außer wenn wir abends mal zwei Wörter ausgetauscht haben.
Wo und wie lange konntet ihr schlafen?
Die Schlafzeiten waren sehr unterschiedlich. Wir konnten etwa sechs bis sieben Stunden schlafen. Wir haben zu dritt oder zu viert pro Zimmer in einem Hotel geschlafen und haben uns abends noch untereinander getroffen.
Habt ihr viele Ausflüge gemacht?
Ja, wir haben sehr viele Ausflüge gemacht und waren den ganzen Tag unterwegs.
Gibt es sonst noch etwas, was du von dir aus erzählen möchtest?
Ich fand es ein bisschen schade, dass wir am Montag hin- und am Freitag wieder zurückgefahren sind und wir deshalb nur drei Tage in Marseille waren.
Stina Klenke war in Amsterdam; auch sie haben wir befragt.
Was hat dich dazu bewogen, nach Amsterdam zu fahren?
Zur Auswahl standen Wien, Marseille und Amsterdam. Letzteres war vor allem der Kunst vorgesehen. Wir haben uns viele Kunstmuseen angesehen, teilweise auch Orte, zu denen ich schon immer mal hinwollte.
Wie hat es dir in Amsterdam gefallen?
Die Stadt war sehr schön, und das, was wir gemacht haben, war auch sehr interessant. Aber es war schon anstrengend, weil wir wirklich den ganzen Tag auf den Beinen waren.
Ihr wart eine Woche auf Studienfahrt. Welcher Tag hat dir am besten gefallen?
Ich würde sagen, der Donnerstag, denn da waren wir nicht in Amsterdam, sondern in Haarlem. Das ist eine Kleinstadt in der Nähe. Dort sind wir ein bisschen durch die Stadt gelaufen und haben etwas gegessen. Danach sind wir noch zum Strand gegangen. Da haben wir Muscheln gesammelt und Bilder in den Sand gemalt.
Was war das Ziel der Studienfahrt?
Das Ziel der Studienfahrt war, einfach Spaß zu haben und als Gemeinschaft zusammenzuwachsen. Außerdem konnten wir uns Dinge ansehen, die eventuell für unser Abitur wichtig sein könnten.
War das Essen gut?
Das Essen war sehr gut. Wir waren eigentlich jeden Tag in einem Restaurant, da wir uns ja etwas zu essen besorgen mussten.
Als Letztes berichtet Flynn Kreßlein uns von seiner Woche in Wien.
Warum hast du dich entschieden, nach Wien zu fahren?
Die Auswahl hat sich zum Teil nach den Leistungskursen gerichtet, und da ich im Deutsch-LK bin, war das sehr gelegen. Außerdem sind ein paar nette Leute mitgegangen.
Welche Sehenswürdigkeiten habt ihr besichtigt?
Wir waren einmal im Sigmund-Freud-Museum. Ich fand es dort sehr interessant. Außerdem waren wir auf dem Zentralfriedhof. Wir haben einige Museen besichtigt, hauptsächlich Kunstmuseen.
Was war dein persönliches Highlight?
Das gemeinsame Abendessen war sehr schön. An diesem Tag waren wir im Restaurant essen. Ich finde, dieser Moment hat die Gemeinschaft gestärkt, und man hatte auch Kontakt zu den Lehrern.
Hattet ihr ein Programm, an das ihr euch halten musstet, oder konntet ihr selbst entscheiden, was ihr machen wollt?
Wir hatten ein Programm, an das wir uns mehr oder weniger halten „mussten“. Das waren jeden Tag ein paar Punkte, manchmal mehr, manchmal weniger.
Was hast du Neues gelernt?
Ich habe gelernt, dass Sigmund Freud Kettenraucher war und trotzdem sehr lange gelebt hat.
Vielen Dank für das Interview und einen schönen Tag.
Von Frida & Sianna


