Politische Diskussion aus erster Hand – Gemeinschaftskunde-LKs im Austausch mit der SPD

Kurz vor Beginn der Ferien erhielten die Gemeinschaftskunde-Leistungskurse der Oberstufe des Windeck-Gymnasiums eine besondere Gelegenheit: Im Rahmen einer rund zweistündigen Diskussionsveranstaltung kamen die Schüler*innen mit vier Persönlichkeiten der SPD ins Gespräch. Diese waren Andreas Storch, der Landesvorsitzende der SPD, Emile Yando-Scheuer, der SPD-Kandidat für die Landtagswahl im Landkreis 33, Jonas Weber, der SPD-Landtagsabgeordnete für Rastatt sowie Stefanie Stedry, die SPD-Ersatzkandidaten für den Wahlkreis 33.

Ziel war es, politische Themen nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern sie im direkten Austausch mit anwesenden aktivenPolitiker*innen zu diskutieren.

Die Fragestellungen für die Diskussionsrunde wurden dabei vollständig von den Schüler*innen selbst erarbeitet. Deutlich wurde, dass vor allem persönliche Sorgen sowie die konkrete Lebensrealität der Jugendlichen im Mittelpunkt standen. Entsprechend dominierten Fragen aus dem Bereich der Wirtschafts- und Landespolitik die Diskussion. Besonders intensiv wurde unter anderem der Stellenabbau bei Bosch sowie weitere lokale und regionale wirtschaftliche Entwicklungen thematisiert. Die Landespolitik bildete insgesamt einen zentralen Schwerpunkt der Veranstaltung.

Organisiert wurde die Diskussionsrunde von der Bühler-Tafel, die nicht nur die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte, sondern auch für die Verpflegung in der Mittagspause sorgte. Für die Schüler*innen, Lehrer*innen, Politiker*innen sowie den weiteren teilnehmenden Personen wurde Pizza bereitgestellt, was zu einer angenehmen und offenen Atmosphäre beitrug.

Begleitet wurde die gesamte Veranstaltung von einem Kamerateam, das die Diskussion dokumentierte. Es wurden Fragen an die Schüler*innen gestellt und Impressionen der Veranstaltung eingefangen. Die Bilder werden im Februar kurz vor der Landtagswahl im Rahmen einer Dokumentation über Andreas Storch in der ARD-Mediathek veröffentlicht.

Auch nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung nahmen sich die anwesenden Politiker*innen Zeit für persönliche Gespräche und individuelle Fragen der Schüler*innen. Darüber hinaus konnten die Teilnehmenden übrig gebliebenes, gerettetes Brot und Gebäck aus der Arbeit der Tafel mitnehmen – ein praktisches Beispiel für nachhaltiges und soziales Engagement.

Die Veranstaltung bot den Schüler*innen eine wertvolle Gelegenheit, politische Prozesse aus erster Hand kennenzulernen, eigene Anliegen einzubringen und Demokratie aktiv zu erleben. Ein besonderer Dank gilt der Bühler-Tafel sowie allen Beteiligten, die diesen Austausch ermöglicht haben.

geschrieben von Friederike Kriener

Weitere Beiträge