Interview mit Frau Körner zum Schuljahresstart

Paul: Das neue Schuljahr hat gerade begonnen. Wir haben ein kleines Interview mit der Schulleitung geführt. Unsere erste Frage lautet: Welche Neuerungen kann man in diesem Schuljahr erwarten?

Frau Körner: Das neue Schuljahr hat im Vergleich zu den letzten Schuljahren gar nicht so viel Neues zu bieten. Bei der SMV haben die Vertrauenslehrkräfte gewechselt: Herr Senski und Frau Kühnel wurden von Frau Hamm und Frau Liebich abgelöst.

Auch bei den Eltern hat der Elternbeirat gewechselt.

Außerdem geht G9 weiter. In diesem Schuljahr gibt es erstmals siebte Klassen im G9-Zug. Das bedeutet, dass diese Klassen zum ersten Mal Erfahrungen mit dem Mentoring machen. Mentoring wurde für die siebten Klassen als Poolstunde mehr oder weniger vom Kultusministerium vorgeschrieben. Wir setzen dabei insgesamt einen pädagogischen Schwerpunkt auf dieses Mentoring. Das Konzept bleibt auch nicht auf die siebte Klasse beschränkt, sondern wird in den Klassenstufen acht, neun und zehn fortgeführt. In den siebten Klassen führen die beiden Klassenlehrkräfte aus den jeweiligen Klassenlehrerteams die Mentoring-Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern.

Paul: Was ist beispielsweise der Inhalt dieser Gespräche? Was passiert bei den Mentoring-Gesprächen?

Frau Körner: In den Mentoring-Gesprächen soll es darum gehen, wie sich die Schülerinnen und Schüler fühlen, was sie planen und was sie im Hinblick auf ihr schulisches Vorankommen und das Lernen vorhaben. Natürlich geht es auch um die persönliche Befindlichkeit. Daher wird auch immer die Frage eine Rolle spielen: „Wie geht es dir?“
Dabei geht es nicht nur ums Lernen, sondern um die Schülerinnen und Schüler insgesamt als Menschen. Allerdings muss man aufpassen: Es handelt sich natürlich nicht um eine psychologische Beratung.

Paul: Wie geht es auf der Baustelle voran? Was hat sich während der Ferien getan?

Frau Körner: Auf der Baustelle laufen im Moment noch einige Sanierungs- und Abbrucharbeiten, aber gleichzeitig beginnt der Aufbau.
Auf der Rückseite des Gebäudes wird ein großes Technikgebäude stehen. Dieses wurde während der Sommerferien aufgestellt. Es ist sehr groß und imposant. Wir haben auf jeden Fall geplant – und darüber freue ich mich sehr –, die große Fläche, die dort entsteht, mit einer Boulderwand für die Schülerinnen und Schüler zu nutzen.
Darüber hinaus ist im Inneren der Schule einiges passiert. Die Sitzstufenanlage für die neue Aula wurde vorbereitet und betoniert. Im Laufe dieser Woche werden dort auch die Stufen eingebaut.

Paul: Im letzten Jahr gab es für die neuen Klassen eine freiwillige Online-Umfrage zu ihren bisherigen Erfahrungen mit dem iPad und zur Nutzung des iPads im Unterricht. Gab oder gibt es aktuell – oder gab es bereits im vergangenen Jahr – Überlegungen, etwas am Konzept der iPad-Klassen zu ändern?

Frau Körner: Ja, dazu gibt es Überlegungen, insbesondere im Hinblick auf die Frage, wann die Schülerinnen und Schüler iPads im Rahmen der 1:1-Ausstattung erhalten sollen. Darüber werden wir im Dezember in der Schulkonferenz diskutieren.
Die Schulkonferenz ist ein Gremium, das aus Eltern, Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern besteht und abschließend ein Votum abgibt.

Paul: Dann noch eine kurze Frage zum Abschluss: Worauf freuen Sie sich in diesem Schuljahr am meisten?

Frau Körner: Ich freue mich natürlich über die Fortschritte auf der Baustelle und darüber, dass es dort einfach weitergeht.
Außerdem freue ich mich, dass wir unser Kollegium mit sechs neuen, sehr engagierten Lehrkräften verstärken konnten.
Ich freue mich über die 112 Fünftklässlerinnen und Fünftklässler, die wir begrüßen konnten, und hoffe, dass sie sich gut in unsere Schulgemeinschaft einfügen werden. Das finde ich ebenfalls sehr schön.

Paul: Danke für das Interview.

Euer Reporter Paul

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