Stimme weg, Spiel verloren – und am Ende trotzdem viel gewonnen

Am Donnerstag, den 24.11., machten sich die beiden Sportprofilklassen (8d und 9d) auf nach Mannheim,  um dort das Handballbundesligaspiel der Rhein-Neckar-Löwen gegen die Füchse Berlin zu besuchen. 

Begleitet von ihren Sportlehrerinnen Frau Krebs und Frau Senski sowie den Sportlehrern Herr Ullrich und Herr Sauer fuhren 50 Schülerinnen und Schüler im Anschluss an den Nachmittagsunterricht mit einem Reisebus am Windeck-Gymnasium los. 

Nach einer 2-stündigen, aber äußerst kurzweiligen Fahrt, fuhr der Bus vor dem Handballtempel vor und nach einem gemeinsamen Gruppenfoto, zu dem Herr Dinges noch hinzustieß,  konnte die Arena endlich betreten werden. 

Die Schülerinnen und Schüler waren fasziniert von der Größe der Halle und von der Show, die bereits vor dem Spiel abgeliefert wurde. 

Nach einer extrem spannenden und ausgeglichenen ersten Halbzeit und einem 16:16-Pausenstand, verloren die Löwen in der zweiten Halbzeit etwas den Faden und gingen letztlich als Verlierer vom Platz. 

Trotzdem war die Stimmung in der Halle und insbesondere auch bei der Windeck-Crew bis zum Ende hervorragend und so fuhren am späten Abend alle glücklich und zufrieden zurück nach Bühl. Auch wenn das Aufstehen am Freitagmorgen allen etwas schwerfiel, bleiben viele schöne Erinnerungen, die sicher noch eine Weile nachwirken werden. 

Timo Ullrich und Angela Krebs

Windeck Gymnasium zeigt (Sport-)Profil

Der Handballsport steht für Teamgeist, Emotion und Begeisterung bei Trainern, Spielern, Zuschauern und Schiedsrichtern. Die beiden Sportprofil-Klassen 8d und 9d des Windeck-Gymnasiums werden am 24.11.2022 gemeinsam die Handball-Bundesliga-Begegnung der Rhein-Neckar-Löwen gegen die Füchse Berlin in der Mannheimer SAP Arena besuchen. Die Sportart ist auch unter den LehrerInnen des Windeck beliebt und wird in verschiedenen Funktionen begleitet. So stand Philipp Dinges, der am Windeck die Fächer Englisch, Gemeinschaftskunde und WBS unterrichtet und Spiele der LIQUI MOLY Handball Bundesliga leitet handball-world.com für ein Gespräch zur Verfügung.

Ich bin ein Kind des Handballs. Mein Vater war Trainer und hat mich schon in die Halle mitgenommen, als ich noch ein kleiner Junge war. Mit fünf Jahren habe ich dann angefangen zu spielen; für mich gab es nie einen anderen Sport als Handball. Ich habe in der Jugend lange auf Rückraum Mitte gespielt, bis ich in der A-Jugend aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste. Mit 18 Jahren von einem Arzt gesagt zu bekommen, dass ich kein Handball mehr spielen darf, war hart für mich.

Dennoch war mir sofort klar, dass ich den Handball nicht aufgeben möchte – und mein Joker war die Schiedsrichterei. Zwei Jahre zuvor hatte ich bereits meinen Schein gemacht, weil ich unbedingt eine andere Perspektive auf die Sportart kennenlernen wollte, die ich so liebe. Nun wurde das Pfeifen meine Möglichkeit, mich weiter im Handball zu engagieren und ich kann diesen Weg aus eigener Erfahrung nur jedem Spieler, der verletzungsbedingt nicht mehr spielen kann, ans Herz legen.

Nachdem ich durch die Schiedsrichterei auf das Spielfeld zurückgekehrt bin, habe ich schnell gemerkt, dass sich mir auch ganz neue Chancen eröffnen. Wenn man pfeifen will und ein Händchen dafür entwickelt, kann es sehr schnell nach oben gehen – und das deutlich weiter, als ich es als Spieler jemals geschafft hätte. Das war ein großer Ansporn für mich. Mit 25 Jahren habe ich das erste Mal ein Spiel in der 1. Bundesliga der Männer geleitet.

Natürlich wird es – ähnlich wie als Spieler – nicht jeder bis in die Bundesliga schaffen. Das Glücksgefühl, dass man verspürt, wenn man eine tolle Ansetzung bekommt, habe ich aber auch früher verspürt. Mit 17 oder 18 Jahren habe ich ein Spiel in der Damen-Landesliga alleine gepfiffen, das war für mich damals eine ganz große Sache.

Das erste Mal in der Jugend-Leistungsklasse angesetzt zu werden, war auch supercool – ebenso wie das erste Mal außerhalb des eigenen Kreises unterwegs zu sein oder das erste Spiel in der Oberliga. Ich habe der Schiedsrichterei so viele Erfolgserlebnisse und schöne Momente zu verdanken. Nach meiner Verletzung All-in zu gehen und dem Handball treu zu bleiben, hat sich mehr als ausgezahlt.

Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-1-146900.html

Text: Julia Nikoleit

Jugend trainiert für Olympia: TENNIS

Mit viel Glück durfte das Windeck-Tennisteam in diesem Jahr bei Jugend trainiert für Olympia das RP-Halbfinale der Wettkampfklasse 4 bestreiten. Am Di, den 5. Juli 2022, machten wir – Simon Scherer (6d), Melinda Friedmann (6d), Luca Klar (5a) und Julia Herbst (6b) – uns auf die Reise zum MTG Blau-Weiß Mannheim. Wir wussten um die Stärke unserer Gegner vom Ludwig-Frank-Gymnasium (Eliteschule des Sports), welche sogar als Favoriten auf den Gesamtsieg gelten.

Bei optmalem Tenniswetter wurden wir herzlich empfangen und durften einen tollen Tag in Mannheim verbringen. Wie erwartet, mussten wir uns am Ende allerdings in allen Einzeln und Doppeln geschlagen geben. Aber im nächsten Jahr werden wir hoffentlich in ähnlicher Besetzung und mit einem Jahr mehr Tenniserfahrung in der gleichen Wettkampfklasse wieder angreifen!

Letzte Infos für den Eingangstest zum Sportprofil 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

wie euch bereits bekannt ist, findet am Donnerstag, den 23.06.22, der Eingangstest für das Sportprofil statt.

Beginn ist um 14 Uhr in der Schwarzwaldhalle, der Test wird ca. 120 Minuten dauern.

Einlass in die Halle wird gegen 13.30Uhr sein, um 13.45Uhr wird es eine kurze Vorbesprechung geben. Spätestens zu dieser solltet ihr umgezogen in der Halle sein.

Wir freuen uns auf euch!

Eingangstest für das Sportprofil am 23.06.22 – dieses Jahr ohne Schwimmabzeichen!

Sportprofil-Vorbereitung AG

Ein gemeinsames Padlet zum Sporttreiben

Ticket für das Landesfinale gelöst

Windeck Turnerinnen und Turner belegen jeweils Platz eins im RP-Finale

Am Mittwoch und Donnerstag, den 12./13. Februar 2020 wurde in der Neuen Sporthalle in Bühl das Regierungspräsidiumsfinale im Schulwettbewerb Jugend trainiert für Olympia Gerätturnen ausgetragen. Das Windeck-Gymnasium war hierbei der Ausrichter dieser Großsportveranstaltung. Im Wettkampf IV/2 der Jungen und Mädchen (5. bis 7. Klasse) ging jeweils ein Team mit fünf Turnerinnen und Turner an den Start. Fünf andere Mannschaften aus der Region galt es an den Geräten zu schlagen.

Die Mädchenmannschaft, bestehend aus Hannah Baumer, Anika Maur, Diana Tarabrin, Isabelle Bohe und Edita Tahiri, starteten am Schwebebalken und wechselten dann in olympischer Reihenfolge zu den Geräten Boden, Sprung und Stufenbarren. Die Mädchen zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung und absolvierten die erforderte Pflichtübung fünf des Deutschen Turnerbundes mit wenigen Abzügen. Vor allem am Sprungtisch zeigten die Windeck-Mädels kraftvolle Sprünge und wurden mit Tageshöchstwertungen belohnt.

An den Geräten Boden, Reck, Parallelbarren und Sprung, zeigte das Windecker Jungsteam, bestehend aus Rico Nowak, Kevin Jakober, Elias Fuhrmann, Robin Schemel und Hugo Linnenbrügger, ihr Können. Durchgehend Wertungen im hohen vierzehner Bereich sammelten die Jungs vom Windeck am Reck und erreichten damit mit Abstand die Tageshöchstwertung an diesem Gerät.

Bei der Siegerehrung war dann die Freude groß, als verkündet wurde, dass beide Bühler Teams den ersten Platz auf dem Treppchen einnehmen durften und sich somit das begehrte Ticket für das in drei Wochen stattfindende Landesfinale in Schömberg sichern konnten. „Der große Abstand zu den zweitplatzierten macht Hoffnung auf eine erfolgreiche Teilnahme am Landesfinale“, so die Worte von Frau Krebs.

Einen großen Dank gilt der Klasse 6b mit den Klassenlehrern Frau Trips und Herr Senski, die mit der Bewirtung für das leibliche Wohl der Turnerinnen, Turner und Kampfrichtern an beiden Wettkampftagen gesorgt haben. Zudem waren auch hier unsere Schulsanitäter (Catharina Wendenburg und Aidan Zimmer) im Einsatz und wären im Verletzungsfall sofort zur Stelle gewesen.

Ergebnis Jungen Wettkampf IV/2:

Ergebnis Mädchen Wettkampf IV/2:

Windeck Turnerinnen und Turner zweimal 1. Platz bei Jugend trainiert für Olympia

Nächste Runde RP-Finale am kommenden Mittwoch vor heimischer Kulisse

In diesem Schuljahr konnte das Windeck im Gerätturnen drei Teams in der Altersklasse fünfte bis siebte Klasse zum Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia schicken. Man traf sich in Iffezheim zum Bezirksfinale. Zwei Teams mit jeweils fünf Mädchen und ein Team bestehend aus sechs Jungen gingen für das Windeck-Gymnasium an den Start. Die Mädchen zeigten an den vier Geräten Sprung, Barren, Balken und Boden die Pflichtübungen des Deutschen Turnerbundes, die Jungs am Boden, Sprung, Parallelbarren und Reck.

Die zweite Mädchenmannschaft des Windecks erreichte in einen großen Wettkampffeld von zwölf Teams einen soliden 6. Rang mit 158,20 Punkten. Die erste Mädchenmannschaften erturnte sich mit großen Abstand den Sieg mit 171,80 Punkten (Zweitplatziert R. von W. Gymnasium Baiersbronn 165,55 Punkte).

Auch die Jungs vom Windeck erturnten sich den Sieg mit 170,00 Punkten und ließen die zwei Konkurrenzteams weit hinter sich (Realschule Rheinmünster 157,30 Punkte).

Jeweils Platz Eins und Zwei qualifizierten sich für das RP-Finale, das kommenden Mittwoch (12.02.2020) in Bühl in der Neuen Sporthalle ausgetragen wird. Die Turnerinnen und Turner freuen sich auf viel Unterstützung von den Zuschauerrängen. Um 14.30 Uhr startet der Wettkampf. Weitere sehenswerte Wettkämpfe, leider ohne Beteiligung des Windecks, werden am Mittwoch und am Donnerstag Vormittag ausgetragen.