Das Erdmännchen Billy und der pupsende Tasmanische Teufel Smiley sorgen für große Begeisterung!

Ein unterhaltsamer Kinonachmittag für die Unterstufe

Kurz vor den Weihnachtsferien erlebte die Unterstufe einen lustigen, spannenden und sehr eindrucksvollen Kinonachmittag! Etwa 120 Schülerinnen und Schüler hatten sich nach der 8. Stunde in der Mensa eingefunden, um gemeinsam den Film „Konferenz der Tiere“ anzuschauen. Begeistert bejubelten sie das tapfere Erdmännchen Billy und den friedliebenden Löwen Sokrates, als diese sich auf den Weg machten, das Wasser zu suchen, das eigentlich längst aus den fernen Bergen in die afrikanische Savanne hätte kommen müssen. Voller Mitgefühl mit den durstigen Tieren Afrikas ärgerten sie sich über die grimmigen Büffel und Nashörner, die das letzte kleine Wasserloch verteidigten, lachten über den gallischen Hahn Charles, den pupsenden Tasmanischen Teufel Smiley, die Eisbärin Sushi und das Känguru Toby. Sie bestaunten zwei uralte, weise Schildkröten und mussten schon bald entsetzt feststellen, dass die Menschen durch den Bau eines riesigen Staudammes für das Ausbleiben des Wassers verantwortlich waren! Lautstark feuerten sie die Tiere Afrikas an, die sich zusammenschlossen, weil sie die Natur nicht mehr länger von den Menschen zerstören lassen wollten, und als die Tiere auf der Klimakonferenz in New York den Menschen ihr egoistisches Verhalten vor Augen führten, erscholl abschließend lauter Applaus!

Dieser eindrucksvolle Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Erich Kästner und wurde der Unterstufe von der Deutschfachschaft präsentiert.

 

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern des Vorlesewettbewerbs

Die Klasse 7d produziert im Deutschunterricht ein Ebook mit dem iPad

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d sammelten kürzlich im Deutschunterricht bei Frau Bertele erste Erfahrungen im Gestalten eines Ebooks mit dem iPad, und zwar zur Novelle „Kleider machen Leute“.
Nachdem die Klasse als Hausaufgabe Monologe, Tagebucheinträge oder Dialoge aus Sicht der Protagonisten vorbereitet, Zeitungsberichte verfasst und passende lizenzfreie Bilder im Internet gesucht hatte, gestaltete sie im Unterricht in Partnerarbeit direkt am iPad je eine Doppelseite mit dem BookCreator. Zusätzlich wurden kreative Audios erstellt, Zeichnungen ergänzt oder man verlieh Fotos mit der App Chatterpix eine Stimme. So entstand ein über zwanzigseitiges originelles, abwechslungsreiches Ebook, das sich wirklich sehen lassen kann! Viel Spaß beim Lesen und beim Anhören der tollen Audios!

Hier geht es zum Buch!

„Gut oder böse“

Im Rahmen einer Autorenlesung stellte Rüdiger Bertram am 10. März seinen aktuellen Jugendroman „Der Pfad“ der Klasse 7c vor, dessen Verfilmung vor wenigen Wochen auch in den Kinos angelaufen ist. Fesselnd erzählte der Autor von seinem Besuch an der französischen Mittelmeerküste, von seinen Begegnungen mit den Menschen und zeigte Fotos, die die Grundlagen für das Drehbuch darstellten. Interessanterweise entstand erst das Drehbuch und anschließend der Roman, da Rüdiger Bertram von Hause aus Drehbuchautor ist und erst später zum Romancier wurde. Immer wieder verwies er auf den historischen Hintergrund und stellte dabei auch die österreichische Widerstandskämpferin Lisa Fittko vor, die ihn zu dieser Geschichte inspirierte – ihr und ihrem Mann ist auch der Film gewidmet. Fittko brachte in den Jahren der deutschen Besatzung Frankreichs als Fluchthelferin unzähligen Menschen in die Freiheit, indem sie sie über einen schmalen und steilen Pfad über die Pyrenäen nach Spanien brachte, Walter Benjamin war ihr erster „Kunde“, der Pfad trägt heute seinen Namen.

Die fiktive Romanfamilie muss in den 1930er Jahren aus Nazideutschland fliehen, da sich Ludwig als kritischer Journalist deutlich gegen den Nationalsozialismus gestellt hat. Rolf und sein Vater Ludwig versuchen um 1941 auch Frankreich zu verlassen, die Mutter Katja konnte bereits zuvor von Paris aus nach New York fliehen.
Der letzte Weg in die Freiheit stellt für die beiden ein schmaler Schleichweg über die Pyrenäen dar, der junge Ziegenhirte Manuel, im Film die junge Nuria, hilft ihnen dabei. Als der Hund Adi die kleine Gruppe beim Auftauchen einer deutschen Patrouille verrät, begibt sich Ludwig in die Hände der Gestapo, Rolf ist nun allein unterwegs und auf Manuel angewiesen, um sicher bis nach Lissabon zu kommen, die rettenden Schiffspapiere und Einreisegenehmigungen hat er bei sich.

Sich auf dieser Reise immer wieder auf neue und fremde Menschen einzustellen und diese einschätzen zu können – „gut oder böse?“ – wird zur Überlebensfrage, zuvor schien es nur ein Spiel zwischen Vater und Sohn zu sein. Bertram erzählt eine spannende Abenteuergeschichte, bei der die beiden Jungen, das Großstadtkind und der Ziegenhirte, die gegensätzlichen Welten kennen und schätzen lernen – Rolf fühlt sich in der Natur zunehmend wohler, Manuel lernt die tröstende Wirkung der Phantasie kennen. Am Ende verweist Bertram mit diesem Jugendroman auf großartige Weise auf die verbindende Kraft der Freundschaft!

Im zweiten Teil der Autorenlesung standen die Fragen der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Dabei zeigte sich der Autor sehr überrascht, wie genau manche die Handlung erinnert hatten, auch Fragen zum Filmtrailer blieben nicht aus. Schnell war diese Doppelstunde verstrichen, für die persönliche Widmung jedes einzelnen Buches blieb jedoch noch Zeit.

Wir danken an dieser Stelle Rüdiger Bertram für seinen Besuch und seine fesselnde Darstellung, Frau Eger von der Buchhandlung Mäx und Moritz für die Ermöglichung der Autorenlesung und den tollen Buchtipp, Frau Hamm für die vielen schönen Bilder sowie dem Förderverein des Windeck-Gymnasiums für seinen Kulturzuschuss!

Vorlesen ist immer möglich, auch in schwierigen Zeiten!

Der 10. Dezember 2021 war für einige Schülerinnen und Schüler aus den vier sechsten Klassen ein ganz besonderer Tag. Sie traten als Klassensiegerinnen und Klassensieger an, um einer kleinen Zuhörergruppe ihre Vorlesekünste zu präsentieren – Siegerinnen und Sieger sind sie ja schon alle! Als Beistand hatten die Klassensiegerinnen und Klassensieger jeweils ein kleines Unterstützungsteam mitgebracht.

Die Jury, bestehend aus zwei Vertretern der SMV, Eliah und Flynn, sowie Frau Liebich, Herrn Armbrüster und Herrn Stiborsky, lauschte den acht Vorleserinnen und Vorlesern beim diesjährigen Schulentscheid andächtig in der Schulmensa. Der Vorjahressieger, der traditionell im Folgejahr auch Juror ist, war leider erkrankt.

Schon bald war den Juroren klar, alle waren sehr gut vorbereitet und beherrschten ganz klar ihre Werke. Vorgelesen wurde zunächst aus den eigenen Wahlbüchern: Winston – Ein Kater in geheimer Mission; Miles & Niles; Risa aus dem Schattenwald; Ein Sommer in Sommerby; Animox – Das Heulen der Wölfe; Survival – Verloren am Amazonas; Wie man unsterblich wird -Jede Minute zählt sowie Woodwalkers 4.

In der zweiten Runde, in der aus einem Fremdtext in nun umgekehrter Reihenfolge vorgelesen wurde, zeigten sich allerdings schon Unterschiede in der Lesetechnik und der Interpretation des Textes. Die unglaubliche Wunderreise des Freddie Yates forderte den jungen Vorlesenden schon eine ganze Menge Konzentration und Einfühlungsvermögen ab.

Nach erneuter Beratung stand für die fünf Juroren jedoch bald fest, dass sich Lina Seiler aus der Klasse 6b als beste Vorleserin durchgesetzt hatte. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten nach der Veranstaltung Buchgutscheine, die freundlicherweise durch den Förderverein zur Verfügung gestellt worden sind, Lina freute sich zudem über ihre Urkunde.

Wir danken an dieser Stelle nochmals allen Vorleserinnen und Vorlesern für ihre tollen Geschichten. Liebe Lina, herzlichen Glückwunsch! – wir drücken dir nun ganz fest die Daumen für die nächste Runde!

Jugendmedientag der ARD

Am Donnerstag den 18. 11.21 nahmen wir (die Klasse 8b) in der fünften und sechsten Stunde, mit unserer Deutschlehrerin Frau Dutzi, am Jugendmedientag der ARD teil. Wir trafen uns dazu um 11.15 Uhr im Informatikraum. Der Workshop begann eine viertel Stunde später, in Form einer Videokonferenz und wurde von Frau Patrizia Kramliczek vom Bayerischen Rundfunk geleitet.

Jeder Schüler hatte ein iPad oder einen Computer, mit dem er oder sie an der Videokonferenz über BBB teilnahm. Der Workshop handelte von „Fake News“ im Netz und wie man sie im Alltag erkennen und aufspüren kann.
Zu Beginn bekamen wir die Aufgabe „Fake oder Fakt?“. Anhand von seltsamen Bildern, die uns Frau Kramliczek zeigte, mussten wir uns ohne Vorkenntnisse entscheiden, ob diese „Fake oder Fakt“ sind.
Wir schauten passend dazu einen Film an, der uns Fake-Videos zeigte und uns veranschaulichen sollte, wie echt sie dennoch aussehen. Außerdem beantworteten wir über „Mentimeter“ Fragen wie: „Warum ist es wichtig Fake News zu erkennen?“
Am Ende sollten wir mithilfe der Bilderrückwärtssuch-Methode, die uns zuvor erklärt wurde, rausfinden, ob es sich bei einem Bild von Greta Thunberg um Fake oder nicht Fake handelt.
Insgesamt ging der Workshop ca. 45 Minuten und abschließend beantworteten alle Schüler noch einen Abschlussfragebogen, wie wir den Workshop fanden.

Mir hat dieser gefallen, weil er nochmal sehr gut veranschaulicht hat, dass Bilder, die ohne Zweifel echt aussehen, in Wirklichkeit Fake sein können.

Emma

Weitere Infos zum Jugendmedientag 2021 gibt es hier: https://www.ard.de/jugendmedientag

Rückblick: Der erste AuV-Tag am Windeck-Gymnasium

Bereits Ende September fand für alle Windeck-Schüler der erste AuV-Tag statt. Nachdem es pandemiebedingt längere Zeit nicht möglich gewesen war, Ausflüge zu machen, war dies für alle ein besonderes Erlebnis und eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag.
Zwei unserer 5. Klassen besuchten mit ihren Klassenlehrern die Vogtsbauernhöfe in Gutach.

Berichte Klasse 5:

Unser erster Ausflug

Am 28.09.21 fuhren wir mit dem Zug nach Gutach zu den Vogtsbauernhöfen. Unser Ausflug begann am Bühler Bahnhof. Der Zug fuhr um 8.02 Uhr los. Wir mussten auf der Hinfahrt zwei Mal umsteigen. Alle Kinder machten gut mit. Die Zugfahrt war sehr lustig, wir erzählten uns Witze, Geschichten, betrachteten die Landschaft und genossen die Fahrt. Endlich kamen wir an! Wir saßen im Kreis und ließen uns alles von unserer Führerin Andrea erklären. Unsere Parallelklasse, die 5b kam mit uns mit und war in der zweiten Gruppe.
Schon ging es los! Als erstes besuchten wir den Hippenseppenhof. Besonders beeindruckend fand ich, dass unter dem Dach ein Ochsenkopf hing, der den Hof vor Feuer, bösen Geistern und Hexen beschützen sollte. Wir gingen los zum Äpfelpressen. Die Äpfel kamen in eine Maschine und wurden danach ausgepresst. Jetzt schlenderten wir zum Buttermachen. Sahne wurde in ein Butterrührfass gegeben, danach drehten wir der Reihe nach. Es kostete einen ganz schön viel Kraft zu rühren. So, nun war die selbstgemachte Butter endlich fertig. Wir aßen sie mit Brot und nach Wahl mit ein bisschen Schnittlauch. Dazu gab es Saft aus eigener Herstellung. Beides war sehr lecker! Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es weiter auf den Spielplatz. Dort blieben wir eine Weile. Jetzt bekamen wir Freizeit, meine Gruppe (Magdalena, Alice, Emma, Tilda und ich) besuchte den Vogtsbauernhof. Der Bauernhof war einfach riesig. Manche Kinder entdeckten hier und dort einen Geheimgang. Doch schon bald ging die Zeit zu Ende. Zum Schluss konnten Kinder, die Geld dabei hatten, in einen Souvenirladen und sich ein Andenken an diesen tollen Ausflug kaufen. Nun ging dieser tolle Tag zu Ende. Die Rückfahrt zum Bühler Bahnhof war so schön wie die Hinfahrt. Gerne würde ich diesen unvergesslichen Ort meiner Familie zeigen.

Sofia (5a)

Unser erster Ausflug startete am 28.09.21 in Bühl am Bahnhof. Der Zug fuhr um 8.02 Uhr los. Mit unserer Parallelklasse peilten wir die Vogtsbauernhöfe an. Wir mussten sogar zwei Mal umsteigen und ich war ziemlich aufgeregt. Als wir endlich angekommen waren, hat uns die Führerin schon empfangen. Zuerst haben wir zwei Bauernhöfe miteinander verglichen, den Hippenseppenhof und den Vogtsbauernhof. Wir stellten fest, dass sich beide raffinierte Tricks ausgedacht hatten, um einfacherer zu leben. Die Dame, die uns alles erklärte, hat uns nun durch den Hippenseppenhof geführt. Besonders beeindruckt hat mich der Kühlschrank des Hofes. Von der Stube bis zum Dachboden wurde uns alles gezeigt. Danach ging es an die Arbeit. Zusammen haben wir dann Apfelsaft gepresst. Zuerst mussten wir die Äpfel, die in einem Trog waren, waschen und dann in die Kleinhäckselmaschine befördern mithilfe von Körben an denen Stangen befestigt waren. Währenddessen bauten wir die Trotte zusammen. Anschließend haben wir mit den Händen den Apfelsaft ausgepresst. Tada, fertig war der Apfelsaft! Nun ging es ans Buttermachen. Während die einen an einem kleinen vereinfachten Butterfass (Das war ein Marmeladenglas, an dem man drehen konnte.), drehten, schnitten die anderen Schnittlauch und Brot. Ich hätte mir fast in den Finger geschnitten! Fertig war ein 1a Essen: Butterbrot mit Schnittlauch und frisch gepresstem Apfelsaft.
Das Essen und das Trinken waren sehr lecker. Als alle gegessen hatten, gingen wir zu einem Spielplatz. Dort gab es unter anderem eine Hängebrücke und ein Steinhaufen. Nachdem wir uns alle ausgetobt hatten, durften sich alle immer in mindestens 4-er Gruppen zusammentun und ca. 40 Minuten lang tun, was wir wollten. Ich, Sofia, Alice, Emma und Tilda waren eine Gruppe. Zuerst hat sich jede von uns an einem Kiosk ein Eis gekauft. Dann haben wir uns überlegt, was wir machen. Zusammen sind wir zum Vogtsbauernhof gegangen. Als wir den Vogtsbauernhof besichtigt hatten, haben wir uns noch im Shop umgesehen und ich habe ein Geburtstagsgeschenk für meinen Bruder gekauft. Alle haben sich am Ausgang gesammelt und wir sind gemeinsam gegangen.
Auf dem Heimweg saß ich mit Tilda in einem 4-er Sitz und wir haben gemalt. Mir hat der Ausflug super gut gefallen!

Magdalena (5a)

 

Am 28.09.21 stiegen wir um 8.02 Uhr in den ersten Zug. Den Bühler Bahnhof ließen wir hinter uns und stiegen in Offenburg um. Danach ging es weiter nach Hausach, wo wir abermals umstiegen. Am Zielort Gutach waren alle ziemlich aufgeregt. Uns empfing eine nette Dame, welche unsere Führerin war. Diese führte uns zu einem großen Holzpavillon in dem wir uns auf Holzstämme setzten. Dann erklärte die Führerin uns, was genau wir an diesem Dienstag unternehmen würden. Als erstes betrachteten wir zwei alte Vogtshöfe und besprachen deren Unterschiede. Der Hippenseppenhof hatte Holzschindeln auf dem Dach, da er weiter oben in der Kälte am Berg stand, wo kein Roggen wuchs. Der Vogtsbauernhof dagegen hatte den Dachrost mit Roggen gezimmert. Anschließend schauten wir uns den Hippenseppenhof genauer an. Die Wohnstube wurde von einem Kachelofen beheizt. Dort standen auch der Esstisch und das Zubehör. Gegenüber war die Küche, dort befanden sich Ofen/Herd, Butterstampfer, Schlachttisch, Schnitzesel und eine Räucherwölbung. Das Schlafzimmer im ersten Stock war sehr altmodisch, genau wie die Nähkammer und der Dachboden. Auf dem Dachboden befanden sich viele Kutschen und andere Hilfsmittel für den Alltag. Die Menschen zu dieser Zeit warn sehr gläubig und abergläubisch, daher hängten sie auch einen Ochsenkopf als Schutz vor Gewitter und Blitzeinschlag auf. Das Nebenhäuschen vom Hippenseppenhof war sehr besonders, das sich dort ein Geheimgang befand.
Danach sahen wir uns auch andere Häuser an. Auf dem Weg begegneten wir vielen Tieren, darunter auch witzigen Gänsen, die lustig schnatterten.
Wir gingen zu zwei freundlichen Männern, mit denen wir Apfelsaft pressen wollten. Erst schöpften wir Äpfel in eine Maschine, in der sie klein geraspelt wurden. Dann kippten wir das Ganze in die Apfelpresse, wo der Saft aus den Apfelstücken gepresst wurde. Wir schoben einen Bollerwagen mit Apfelsaft und Brot zu Sitzbänken im Freien. Dor gingen wir auf die Toilette, wuschen unsere Hände und schnitten das Brot. Danach verwandelten wir Sahne mit einem Butterfässle in Butter, welche wir mit Brot und Schnittlauch verspeisten. Der Spielplatz, auf den wir danach gingen, war super. Als wir uns ausgetobt hatten, durften wir eine dreiviertel Stunde lang allein losziehen. Meine Gruppe hat eine coole Scheune mit alten Spielsachen entdeckt und wir haben uns Souvenirs gekauft. Dann verabschiedeten wir uns von der Führerin und wollten mit dem Zug zurück nach Bühl fahren.
Wir liefen also zu Gleis 1, obwohl wir eigentlich zu Gleis 2 wollten, weil dort ein Schild stand. Bei Gleis 2 angekommen informierte uns ein Mann, dass Gleis 2 nun an der Stelle von Gleis 1 sei, da es eine Baustelle gibt. So sind wir also wieder zu Gleis 1. Diese Mal mussten wir während der Fahrt nur ein einziges Mal umsteigen. Die Zugfahrt war lustig und wir waren pünktlich am Bühler Bahnhof. Alle gingen glücklich und zufrieden nach Hause.

Hannah (5a)

 

Am 28.09. haben wir, die Klasse 5a, und viele weiteren Schüler unseren ersten Ausflug am Windeck-Gymnasium gemacht. Um 7.45 Uhr trafen wir uns dazu in Bühl am Bahnhof. Mit fast greifbarer Aufregung stiegen wir um 8.02 Uhr in den Zug. Nach einer längeren Zugfahrt mit Umsteigen in Offenburg und Hausach kamen wir im Ort Gutach im Kinzigtal an. Mit einem etwas mulmigen Gefühl betraten wir und unsere Parallelklasse die Vogtsbauernhöfe. Am Eingang trennten sich die Klassen, wir gingen zu einem hölzernen Pavillon, wo uns eine nette Führerin erwartete. Nachdem wir Fragen gestellt und beantwortet hatten sowie den Ablauf der Führung besprochen hatten, gingen wir los. Auf dem Weg sahen wir zwei Bauernhöfe, den Hippenseppenhof und den Lorenzhof. Wir verglichen sie. Da sie aus zwei völlig unterschiedlichen Ecken des Schwarzwaldes kamen, gab es viele bemerkbare Unterschiede. Anschließend besichtigten wir den Hippenseppenhof und lernten so viele neue Dingen, dass ich wohl noch immer schreiben würde, wenn ich alles aufzählen würde. Als wir das Haus besichtigt hatten, erzählte uns die Führerin von einem Geheimgang und einer Geheimkammer im Vorratshaus, den wir später aufsuchen durften. Wir wollten ihn natürlich suchen, aber noch gespannter waren wir jetzt auf den Apfelsaft, den wir selber pressen durften. Bei der Pressstation ging es gleich los, während ein paar Kinder Äpfel wuschen und in eine Maschine, die sie zerkleinerte, warfen, bauten einige andere die Trotte auf. Ruckzuck waren wir fertig und pressten die Apfelmasse zu Apfelsaft. Nun machten wir uns auf zum Buttermachen. Die Butter machten wir in einem kleinen uralten Butterfässle. Das Kurbeln war ganz schön anstrengend. Als alles fertig war, gab es Butterbrote mit Apfelsaft, alles schmeckte köstlich. Als wir fertig gegessen hatten, war unsere Führung beendet, wir gingen zum Abenteuerspielplatz. Nach einer Zeit, die hätte doppelt so lang sein dürfen, wurden wir von unseren Klassenlehrern zusammengerufen und in Teams eingeteilt. In 4-er Gruppen durften wir nun noch die verbleibende Zeit die Vogtsbauernhöfe selbst erkunden. Nach einigem Suchen fanden ein paar Schüler den Geheimgang mitsamt Geheimraum, doch ehe man sich versah, war die Zeit auch schon um. Wir trafen uns am Eingang und manche kauften sich Souvenirs wir Plüschtiere und Taschenmesser. Dann liefen wir zum Zug und fuhren mit der Regionalbahn zurück nach Bühl. Da es im Zug aber nach und nach langweilig wurde, konnte aus einer einfachen Luftpostrecht schnell ein wahrer Papierkampf werden. Doch nach einer kurzen Weile wurde es den Lehrern doch etwas zu bunt. Als wir endlich erschöpft, aber glücklich am Bühler Bahnhof ankamen, wurden manche Kinder schon abgeholt und der Rest fuhrt mit dem Bus nach Hause. Was für ein Tag!

Paul B. (5a)

Vorlesewettbewerb 2020

Unter dem Titel „Meine Superkraft“ steht der Jubiläumsvorlesewettbewerb im Schuljahr 2020-2021. Sicherlich ist das Motto doppeldeutig, verlangen diese Zeiten gerade auch jungen Menschen besondere Kräfte und Willensstärke ab. Allerdings ist es ja auch so, dass Bücher und die in ihnen zum Leben erweckten Welten Rückzugsorte darstellen, in denen insbesondere junge Leserinnen und Leser so sein dürfen, wie sie wollen, und Orte besetzen dürfen, von denen sie im Moment ausgeschlossen sind.

Es war uns als Fachgruppe Deutsch am Windeck-Gymnasium in Bühl in diesem Schuljahr wichtig, ein Stückchen Normalität bieten zu können, auch wenn der Rahmen des Vorlesens nicht wie in den Vorjahren sein konnte.

Die etwas kleinere Jury, bestehend aus zwei Vertreterinnen der SMV, Giuliana und Lara, der letztjährigen Schulsiegerin Lena, Frau Dutzi und Herrn Ullrich, lauschte den fünf Vorleserinnen und Vorlesern beim diesjährigen Schulentscheid am 4. Dezember und ließ sich in andere Welten entführen. Schon nach der ersten Runde stellte sich heraus, dass die Schülerinnen und Schüler ihren Wahltext gut vorbereitet und alle unterschiedliche Stärken hatten. Zunächst wurde aus „Die drei Fragezeichen – Surfstrand in Gefahr“, „Survival – Verloren am Amazonas“, „Rico, Oskar und die Tieferschatten“, „Animox – Das Heulen der Wölfe“ sowie „Emma und das vergessene Buch“ vorgelesen.

In der zweiten Runde, in der als Fremdtext der Reihe nach aus dem Jugendbuch „Gnorl“ von Florian Fuchs vorgelesen wurde, zeigten sich dann bei der Interpretation deutlichere Unterschiede. Überzeugen konnte am Ende der Sieger durch seine Gesamtleistung, insbesondere aufgrund der atmosphärischen Darstellung der Dialogpassagen.

Nach einer erneuten Beratung der Jury stand fest, dass wir Jonathan Willig zum Kreisentscheid entsenden werden. Frau Dutzi, die die Moderation der Veranstaltung übernommen hatte, überreichte dem völlig überraschten Jonathan seine Urkunde und allen Siegerinnen und Siegern einen Buchgutschein.

Lieber Jonathan, herzlichen Glückwunsch! – wir drücken dir ganz fest die Daumen für die nächste Runde und danken nochmals allen Vorleserinnen und Vorlesern für ihre kraftvollen Geschichten sowie Giuliana, Lara und Lena für ihren Einsatz als Juroren.

Rezo im Klassenzimmer des Windeck-Gymnasiums

 

Am Freitag, den 24. Juli 2020, hatte die Klasse 9a ihren letzten Deutschunterricht in diesem Schuljahr. Um das Schuljahr gut abzuschließen, hat Herr Blume eine Überraschung vorbereitet. Am Mittwoch derselben Woche hatte die Klasse bereits ein Interview mit einem Berliner Journalisten, Christian Füller, das durchaus in Erinnerung geblieben ist. In der darauffolgenden Deutschstunde gab es ein Interview mit dem YouTuber Rezo. Rezo war aber nicht einfach so da, sondern er beantwortete Fragen zu seinem Video „Die Zerstörung der Presse“ und die Reaktionen, da dies die letzten Wochen das Thema der Deutschklasse war.

Die abgemachte Uhrzeit: 8.30 Uhr. Als Rezo nicht in das Zoom-Meeting kam, machte sich Herr Blume Sorgen. Hat er verschlafen? Hat er es vergessen? War das alles nur ein Witz? Dann kam die Erleichterung: Er machte sich bloß noch eine Tasse Kaffee. Kurz darauf kam der YouTuber ins Meeting. Auch die Technik machte mit (die meiste Zeit). Das Interview startete mit einer Formalität. Herr Blume fragte, ob Rezo sich einmal vorstellen könnte. „Ich bin der Rezo und ich mach Sachen im Internet“, wurde der Klasse entgegengebracht. Auf die Frage, warum er sich überhaupt auf das Meeting eingelassen hat, antwortete er, dass er mitbekommen habe, dass sein Video im Unterricht behandelt wurde. Er fand die Aktion und die Mühe, die investiert wurde, faszinierend, und da er sowieso zu der Zeit nichts zu tun hatte, ließ er sich darauf ein.

Dann startete das eigentliche Interview. „Wie kam es zu dem Video?“, „Wie lange dauerte die Recherche für das Video?“, „Stimmst du der FAZ auch irgendwo zu?“, „Betrifft dich die Kritik stark?“, „Was sind deine Gedanken bzw. Gefühle, wenn du dich mit solchen Themen auseinandersetzt?“, „Auf welches Video (CDU/Presse) gab es mehr Reaktionen?“, „Hättest du Lust auf weitere Zerstörungs-Videos?“, usw.. Das waren Fragen (und noch viele mehr), mit denen die Klasse den YouTuber überschüttete. Auf jede einzelne Frage bekam die 9a eine ausführliche und sehr freundliche Antwort. Da Rezo selbst darum gebeten hat, seine Aussagen nicht zu veröffentlichen, werden die hier gestellten Fragen auch nicht geklärt.

Nach einer ganzen Stunde kam das Interview zum Ende. Alle wichtigen Fragen waren geklärt und die nächste Unterrichtsstunde stand vor der Tür. Nett verabschiedete sich die Klasse vom YouTuber und der Anruf, und somit auch die Deutschstunde, endete.

Nelly Kekk

Zeitungsberichte der 9.Klasse

Die 9.Klasse hat im Unterricht Zeitungen und deren Aufbau, Inhalt und Gestaltung kennengelernt. Dabei blieb es jedoch nicht: Die Schüler*innen schrieben eigene Artikel. Eine Auswahl der gelungensten Artikel werden nun immer wieder auf der Homepage zu lesen sein. Den Anfang machen zwei Berichte, die Einblick in zwei unserer AGs geben – die eng miteinander verknüpft sind: Die Theater-AG und die Bühnenbild-AG.

Reportage zur Theater-AG

Rettung des Freitags – Eine Probe bei der Theater-AG

Jeden Freitag trifft sich die Theater-AG des Windeck-Gymnasiums in Bühl um 15.15 Uhr in der Schule, um sich in Rollen anderer Personen hineinzuversetzen. Dieses Jahr sind es die Charaktere aus der antiken Komödie „Die Wolken“ von Aristophanes. Doch was auf die jungen Schauspieler während der Proben zukommt, weiß vorher meistens keiner. Das liegt daran, dass der Leiter der AG Herr Blume, mit Unterstützung von Herr Seiler, jedes Mal eine andere Idee hat und andere Prioritäten setzt. Diese gehen von Atemübungen, über Texte lernen, bis hin zum eigentlich Theaterspielen.

Um eine durchschnittliche Probe zu erklären, nehmen wir als Beispiel den 31.01.2020. Die Beteiligten treffen sich in der Aula. Die Gruppe ist übersichtlich groß. Was auffällt, ist, dass sich alle gut zu verstehen scheinen, trotz der Verschiedenartigkeit, wie dem Alter, das von der 9. Klasse, bis zum Abitur und darüber hinaus vertreten ist. Es beginnt damit, dass sich alle auf der zukünftigen Bühne in einen Kreis stellen. Die Übungen beginnen. Zuerst kommt das feste Stehen und die Atemübungen. Alle sollen sich locker, aber dennoch fest hinstellen und ihren Schwerpunkt finden. Nun soll man aus dem Bauch heraus und gleichmäßig die Laute „F“, „S“ und „Sch“ laut sagen. Weiter geht es mit einer weiteren Übung, um das richtige, laute Sprechen zu lernen. Herr Blume gibt komisch klingende und teils lustig klingende Wörter und Sätze vor, die die anderen laut und deutlich wiederholen sollen, z.B. „Komm kleiner, kräftiger Kerl“. Auch die Kolleginnen und Kollegen der Lehrer werden nicht verschont und werden fröhlich gegrüßt. Die gute Laune ist nicht zu übersehen, da hin und wieder einmal gelacht wird. Aber nach einigen Sätzen kommen sie zur nächsten und letzten Übung: Weitergeben von Lauten und Bewegungen. Herr Blume macht eine Bewegung/Geräusch und das muss im Kreis herumgehen, wobei es möglichst genau der Geste/ dem Laut des Anfängers ähneln soll. Es wird spannend, indem mehr Dinge hinzugefügt werden sollen. „Das soll die Konzentration fördern“, so Herr Blume. Und Spaß macht es auch, denn die Leute lächeln, bleiben aber dennoch konzentriert.

Jetzt beginnt die Erkundung des Raumes. Daran gehen die Leiter mit Kreativität und ein wenig Sport heran. Richtig. Sport. Und zwar sollen die Schüler einen Satz/Vers ihrer bereits zugeteilten Rollen aussuchen, und sich diesen einprägen. Sobald das nach wenigen Minuten geschafft ist, müssen die jungen Schauspieler schnell und nacheinander auf die Bühne rennen und diesen Vers in drei Variationen aufsagen. Ein Mal so, wie sie ihn sagen würden, ein Mal so, wie ihre Figur es sagen würde und ein drittes Mal einfach nur übertrieben gespielt. Dann wieder schnell die Bühne verlassen. Keiner will anfangen, doch sobald jemand anfängt sind diese in ihrem Element. Dass das Erscheinungsbild der Teilnehmer auf der Bühne etwas amüsant wirkt, scheint sie gar nicht zu stören. Man kriegt sie zwar schwer hoch auf die Bühne, doch wenn sie oben sind, sind sie wie ausgewechselt und bleiben ernst. Die Leiter sehen zufrieden,überrascht und sogar belustigt aus. Es kommt eine andere Aufgabe: Jeder soll drei verschiedene Posen einnehmen, die er/sie für den jeweiligen Vers einnehmen würde.Schon irgendwie gruselig diese ungewohnte Stille. Doch nach einigen Durchläufen, die nächste Aufgabe. Man soll den Satz drei Mal in den drei verschiedenen Posen vorführen. Klingt nach Überwindung und könnte für einige ein Problem darstellen. Doch die meisten Beteiligten schaffen es ohne Probleme, wofür sie sich auch mal auf die Schulter klopfen können. Danach gibt es ein Lob von den Leitern und ein Lob wird untereinander ausgetauscht. Die Schüler sind zufrieden und freuen sich.

Nach einer kurzen Motivationsrede von Herr Blume, geht es weiter mit dem Lernen Texte.  Das ist wichtig, da es bereits damit Komplikationen im letzten Jahr gab. Ungefähr 15 Minuten lang, wird fleißig gelernt und besprochen und sogar ein neuer Text geschrieben. Was auffällig ist, ist, dass Herr Seiler mehr nach Vokabeln und geschichtlichem Zusammenhang gefragt wird, während Herr Blume mehr mit Theaterfragen überschüttet wird.

Nach dieser, mehr oder weniger, Pause, wird das eigentliche Schauspiel angeschnitten. Dafür bleibt anfangs wenig Zeit, wegen der zeitlichen Eingrenzung und der Tatsache, dass es Freitag Nachmittag ist, je näher man aber zur Aufführung rückt, desto wichtiger wird es.

Die erste Szene verläuft mit nur wenigen Unterbrechungen, obwohl anfangs die Besetzung des Strepsiades, einer der Figuren im Stück, mehrmals das Gähnen wiederholen soll, was irgendwie belustigend aussah. Herr Blume und Herr Seiler wollen das Stück so gut wie möglich vorführen, weswegen auch Kleinigkeiten wie Gähnen eine wichtige Rolle spielen. Nach einem, meiner Meinung nach, gut verlaufenen Spiel, wird klar, wie sehr sich alle unterstützen. Diejenigen, die etwas vorgeführt haben, werden zuerst mit einem Applaus und warmen Worten gelobt  und anschließend mit Verbesserungsvorschlägen, nett und gut gemeint, konfrontiert. Und das nicht nur von der Seite der Lehrer.

„Bald ist Theater-AG“ oder „Weißt du, was heute ist? Theater!“, sind Aussagen, die einige Schülerinnen des öfteren äußern. Dass sich einige sehr auf die AG freuen und ein gutes Gefühl dabei haben, ist kein Geheimnis und kann durchaus nachvollzogen werden, denn der Verlauf ist kreativ und es gibt oft etwas zum Lachen. Auch wenn der Tag oder die Woche einmal nicht so gut war, freut man sich darauf, dass man zur Theater AG kann, denn diese Beschäftigung entspannt Körper und Geist.

Bericht Bühnenbild-AG

Die Bühnenbild-AG ist eine kleine Gruppe mit viel Ehrgeiz, welche die Requisiten für die Theater-AG fertigstellt, sodass die Bühne dadurch belebt wird und das Stück so gut wie möglich unterstützt. Die AG wird von Frau Gutruf geleitet und offiziell gehören diese vier Mitglieder an (Jonas, Pauline, Johanna und Manjolla ). Dieses Jahr führt die Theater-AG, welche von Herr Blume und Herr Seiler geleitet wird, eine Komödie, mit dem Titel ,,Die Wolken‘‘ , verfasst von Aristophanes, vor.
Heute sieht man die Aufregung allen Mitgliedern im Gesicht, denn es ist Zeit, die Säulen der Aula zu tapezieren. Da Herr Blume nicht anwesend ist und die Medien – AG somit entfällt, helfen auch Nelly und Sophia mit. Zuerst schneiden wir die Zeitung zurecht und rühren den Kleister an. Nachdem dieser nach zwanzig Minuten Ruhezeit fertig ist, beginnen wir mit dem Vorkleistern. Da die Säule nun vollgekleistert ist, können wir beginnen die Zeitung festzukleben. Während vier Teilnehmer mit dem Tapezieren beschäftigt sind, schneiden zwei andere Zeitungen zurecht, sodass wir immer einen Vorrat haben. Man sieht uns allen die Freude im Gesicht an, als wir sehen, wie unser Werk immer weiter an Gestalt annimmt und bald keine Fläche mehr unbeklebt ist. Wir wechseln uns alle mit dem Schneiden der Zeitung und dem Tapezieren ab, sodass jeder beides machen kann und es nicht ungerecht wird. Als es schließlich 15:00 Uhr ist und wir alle schon seit über einer Stunde an der Arbeit sind, wird es Zeit aufzuräumen und zu gehen. Frau Gutruf schlägt außerdem noch ein Schild vor, um den Betrachtern mitzuteilen, was hier vor sich geht und wann die Aufführungen überhaupt stattfinden. Als sie schließlich auf den Satz: ,, Work in progress‘‘ kommt, sind wir alle so begeistert, dass wir zustimmen und ein solches Schild basteln.
Nun ist die Zeit auch rum und wir verabschieden uns alle. Wir wenden uns zum Gehen, werden jedoch von Frau Gutruf aufgehalten, welche uns noch eine Packung ,,Kinder Country“ in die Hände drückt. Als wir gehen, wissen wir, dass wir uns schon auf das nächste Mal freuen.