Preisverleihung Problem des Monats

Zahlenspielereien, Geraden-Mikado, Matratzen drehen, der Netzansichten eines Körpers das passende Schrägbild zuordnen.
Mit diesen und weiteren mathematischen Fragestellungen beschäftigten sich im Schuljahres 2021/2022 Schülerinnen und Schüler der Unterstufe im Mathematikwettbewerb „Problem des Monats“.

Nach insgesamt zehn kniffligen Aufgaben standen am Ende die Schulsieger fest.

Fion Schneider (05a) und Lina Seiler belegten mit jeweils 34,5 von 35 möglichen Punkten den 1. Platz, den 2. Platz erreichte Paul Richter(05a) mit 33,5 Punkten und dritter wurde Jonathan Willig (07c).

Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger!

Markus Dutzi für die Fachschaft Mathematik

Eine Erlebnisfahrt nach Trier

„Venimus, vidimus, circumstupuimus!“ – „Wir kamen, sahen und staunten überall!“

Wir, der Lateinkurs der Jahrgangsstufe 10, waren vom 13. Juli bis 15. Juli 2022 in Trier, um dort der ältesten Stadt Deutschlands näherzukommen und gleichzeitig den Spuren des Römischen Reiches zu folgen.

Am Mittwoch, dem 13. Juli, ging es vom Bühler Bahnhof aus mit dem 9-Euro-Ticket auf die Zugfahrt nach Trier. Aufgrund des gesundheitlich bedingten Ausfalls von Frau Kremer, unserer Lateinlehrerin, welche die Fahrt organisiert hatte, hat uns Herr Lembke zunächst alleine in Richtung Trier begleitet. Nach einer rund vierstündigen Fahrt erreichten wir den Hauptbahnhof. Nach der Ankunft in der an der Mosel gelegenen Römerstadt-Jugendherberge durften wir uns dem Trierer-Stadtzentrum bekannt machen. An der Porta Nigra (siehe Bild) erwartete uns dann eine Erlebnisführung, bei der wir eine Zeitreise in das römische Trier vor 1800 Jahren antreten duften. Wir erfuhren, welche Bedeutung das Gebäude für die römischen Soldaten hatte, und wurden durch ein faszinierendes und fesselndes Schauspiel der Geschichte und dem Geheimnis der Porta Nigra nähergebracht. Noch erschöpft von der Anreise und Zugfahrt, ließen wir den Abend zusammen in einem römischen Restaurant ausklingen, in dem wir römische Speisen probieren durften.

Nach einer kurzen Nacht, die wir gemäß dem Motto „Carpe noctem!“ (Genieße die Nacht!) verbracht haben, ging es am zweiten Tag erneut ins Zentrum von Trier, um Genaueres über die kulturellen Sehenswürdigkeiten zu erfahren. Im Vorfeld hatten wir während des Unterrichts in Kleingruppen wichtige Orte und Gebäude Triers unter die Lupe genommen und eine Art Reiseführung dazu erstellt. Statt die Informationen über die einzelnen Sehenswürdigkeiten lediglich zu lesen oder zu hören, konnten wir uns dadurch selber mit diesen auseinandersetzen und von anderen Schülerinnen und Schülern etwas über Trier lernen. Angefangen haben wir an der Porta Nigra, am früheren römischen Stadttor. Danach erfuhren wir etwas über den Marktplatz und den Trier Dom. Der nächste Stopp war an der 67 Meter langen und 27,5 Meter breiten Konstantin-Basilika (siehe Bild), die heute ebenfalls zum UNESCO-Welterbe gehört und früher als Audienzhalle für die römischen Kaiser diente. Es war ein beeindruckendes Gebäude, das Geschichte mit sich trägt und an dem man viel über die römische Bauweise lernen konnte. Von der Spätantike aus machten wir kurzzeitig einen Sprung ins 19. Jahrhundert, als wir zum Geburtshaus des berühmtesten Sohnes der Stadt geführt wurden, nämlich Karl Marx, der in Trier ebenfalls viele Spuren hinterlassen hat. Anschließend spazierten wir durch den Garten des kurfürstlichen Palais und besichtigten noch die nahegelegenen Kaiserthermen, um schließlich in der derzeitigen Landesausstellung im Rheinischen Landesmuseum über die Gründe des Untergangs des Römischen Reiches informiert zu werden. Um den Tag mit dieser Thematik passend abzuschließen, erwartete uns am frühen Abend eine Erlebnisshow in der Pauluskirche, „Die letzte Schlacht um Rom“, bei der wir durch Schauspiel und viele Licht- und Soundeffekte begeistert wurden.

Nach einem individuell gestalteten Abend in selbstgewählten Kleingruppen brachen wir am anderen Morgen auf, um mit dem 9-Euro-Ticket wieder nach Bühl zu fahren. Auf dem Weg zum Trierer Hauptbahnhof besuchten wir noch das Amphitheater (siehe Gruppenbild) aus der Römerzeit und schauten uns die alt erbaute Kampfstätte genauer an. Obwohl wir einen Zug aufgrund von Verspätung verpasst hatten, kamen wir alle voller interessanter Erfahrungen und glücklich wieder in Bühl an.

Wir hatten eine sehr schöne Reise und einen erinnerungswürdigen Abschluss unseres Latein-Kurses. Vielen Dank an Frau Kremer für die Organisation und an Herrn Lembke für die Begleitung und gute fachliche Betreuung. Ebenso bedanken wir uns bei Frau Schmidt-Kambeitz und Frau Findeisen für ihre spontane Aufsicht in Trier, damit unser Ausflug reibungslos stattfinden konnte.  (Lukas Rohfleisch, Klasse 10)

Studienbotschafterin am Windeck-Gymnasium

Letzte Woche Mittwoch (18.5.) kam eine Studentin als Studienbotschafterin in unsere Klasse (9a) und informierte uns über das Physikstudium am KIT (Karlsruher Institut für Technologie). Ihre Präsentation bestand aus zwei Teilen, einigen Experimenten zur Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung) und dem Studium an sich.

In unserer Physikdoppelstunde hatte die Studienbotschafterin Luisa zu einem genauen Verständnis der Wärmestrahlung unsererseits eine Wärmebildkamera dabei. Bei dieser wird die Infrarotstrahlung verschiedenfarbig dargestellt (Falschfarben). Blau steht dabei für Kälte und weiß/rot für Wärme. Auch erzählte sie uns, dass alle Gegenstände, die eine Temperatur über dem absoluten Nullpunkt haben, Infrarotstrahlung abgeben. Je wärmer sie sind, desto mehr Infrarotstrahlung geben sie ab (Planck’sches Strahlungsgesetz), weswegen die Sonne die größte Strahlungsquelle in unserem Sonnensystem ist.
Infrarotstrahlung kann, wie jede andere Strahlung auch, transmittiert (Übergang von Strahlung durch ein Objekt), reflektiert (Zurückwerfen von Strahlung) und/oder emittiert (Aussenden von Strahlung) werden. Da das sehr viel Theorie war, machte Luisa nach diesen Erklärungen mit uns neun Experimente mit der Wärmebildkamera, um uns das Ganze näher zu bringen. Im Folgenden werde ich nun die vier meiner Meinung nach interessantesten Versuche beschreiben.
Im zweiten und dritten Versuch (beide hängen zusammen) stellte sich jeweils ein Schüler mit einer Plexiglasscheibe oder einem undurchsichtigen Müllsack vor sich hin und wurde von einem anderen Schüler durch dieses Objekt mit der Wärmebildkamera beobachtet. Interessant war, dass man den Schüler durch die Plexiglasscheibe mit der Kamera nicht sehen konnte, durch den Müllsack aber schon. Das heißt also, dass bei diesen Gegenständen die Transmission und Reflektion anders als bei anderen Strahlungen wirken. So wirken diese bei der Lichtstrahlung genau andersherum, wie bei der Infrarotstrahlung. Dass Infrarotstrahlung manchmal transmittiert wird und manchmal nicht, liegt an der unterschiedlichen Oberflächenbeschaffenheit der beiden Gegenstände. Dabei transmittierte die glatte Plexiglasoberfläche schlechter als die raue Oberfläche des Müllsack.
Beim fünften Versuch wurde ein Stein auf ein Stück Holz fallen gelassen. Dieses erwärmte sich dadurch an der Aufschlagsstelle schlagartig. Hier konnten wir also eine Energieumwandlung von kinetischer zu thermischer Energie beobachten. Somit konnten wir hier den Energieerhaltungssatz nachweisen. Dieser besagt, dass Energie nicht verloren gehen kann, sondern nur umgewandelt wird.
Beim achten Versuch legte ein Schüler seine Hände gleichzeitig auf eine Platte aus Holz und eine aus Metall. Durch die Kamera konnten wir beobachten, dass sich die Metallplatte deutlich schneller erwärmte als die Holzplatte. Das resultiert aus der unterschiedlichen Wärmeleitfähigkeit der beiden Materialien. Diese gibt die Fähigkeit eines Materials an Wärme aufzunehmen oder abzugeben, sie also weiterzuleiten.
Als letzter Punkt zur Wärmebildkamera wurden uns verschiedene Anwendungsmöglichkeiten für diese vorgestellt. So kann man die Wärmedämmung von Häusern überprüfen, Glutnester nach einem Brand erkennen (diese befinden sich manchmal in Decken oder Wänden) oder die Temperaturen von Kabeln messen, um einem Kabelbrand vorzubeugen und kaputte Stellen in einem Stromkreis zu finden (diese erwärmen sich oft stark). Besonders faszinierten mich aber die Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologie in der Medizin. So kann man mit der Wärmebildkamera Durchblutungsstörungen und Verspannungen erkennen. Auch ist es möglich anhand der Temperatur bestimmter Körperregionen Gefühle zu erkennen, auch wenn hierbei die Temperaturunterschiede nur marginal sind.

Nach dieser ausführlichen Vorstellung der Wärmebildkamera berichtete Luisa uns schlussendlich über das eigentliche Physikstudium. Zuerst erklärte sie uns, wie das Studium abläuft: Man geht nicht nur zu Lehrveranstaltungen zu theoretischer und praktischer Physik, sondern auch zu solchen über Mathematik und den eigenen Nebenfächern. Ebenso bekommt man jede Woche neue Übungsblätter, welche bewertet werden. Diese können unterschiedlich lange dauern, wie wir durch Nachfrage einer Schülerin erfuhren, von fünf bis 40 Stunden. Dafür werden die Arbeitsblätter allerdings auch in Gruppen bearbeitet, damit man sich gegenseitig unterstützten kann. Des Weiteren werden die Semester von Praktika begleitet, die sich auch besonders um den Bereich computergestützte Datenauswertung drehen. Luisa hob besonders hervor, dass man während der Abschlussarbeiten an unterschiedlichen Forschungsprojekten teilnehmen kann. Auch erzählte sie uns vom großartigen Miteinander während dieser einzelnen Phasen, weswegen ihr das Studium viel Spaß bereitet.
Die Voraussetzungen für das Physikstudium sind Neugier, Interesse an der Wissenschaft und ein mathematisches Grundverständnis. Auch sollte man keine Angst vor Abstraktion haben und ein gewisses Durchhaltevermögen besitzen. Dieses sei besonders wichtig, da die ersten Semester sehr anstrengend und eher langweilig seien. Dafür werde es später deutlich besser, da man dann das nötige Handwerkszeug besitze, um spannendere Aufgaben zu bearbeiten.
Sie lobte die tolle Atmosphäre am KIT, die gute Lage dieser Universität und die vielen dort ansässigen Hochschulgruppen z.B. in den Bereichen Sport und Politik. Es gibt sogar eine Gruppe, die Rennwagen baut und mit diesen gegen andere Universitäten antritt.
Nach dem Studium gibt es ihrer Erklärung nach zwei Optionen. Die eine wäre eine Lehre (um anderen Physik beibringen zu können) und die andere wäre die Forschung. Dabei gibt es die Forschung an der Universität, z.B. in den Bereichen Optik, Elementarteilchen und Biophysik, oder die private Wirtschaft. Die private Wirtschaft teilt sich in die Bereiche Entwicklung neuer Produkte oder die Anwendung von im Studium nebenbei Erlerntem auf. Das nebenbei Erlernte ist z.B. in den Bereichen IT (Datenmengenanalyse) und Banken/Versicherung (Erstellung von Simulationen) nützlich.
Zu guter Letzt wies Luisa uns noch auf weitere Informationsangebote, wie z.B. Schülerlabore hin.

Mir hat der Besucher der Schülerbotschafterin sehr gefallen. Der Vortrag war sehr informativ und spannend gehalten, sodass man gerne zugehört hat. Auch war er sehr klar strukturiert und zusätzlich habe ich viel zum Physikstudium und zur Wärmelehre erfahren, was ich vorher noch nicht wusste. Durch die praktischen Versuche hat Luisa die Begeisterung für die Physik geweckt und ich werde ein Physikstudium wahrscheinlich für meine weitere Laufbahn in Erwägung ziehen.

Ein Text von Noah Ulrich

Jugend trainiert für Olympia: TENNIS

Mit viel Glück durfte das Windeck-Tennisteam in diesem Jahr bei Jugend trainiert für Olympia das RP-Halbfinale der Wettkampfklasse 4 bestreiten. Am Di, den 5. Juli 2022, machten wir – Simon Scherer (6d), Melinda Friedmann (6d), Luca Klar (5a) und Julia Herbst (6b) – uns auf die Reise zum MTG Blau-Weiß Mannheim. Wir wussten um die Stärke unserer Gegner vom Ludwig-Frank-Gymnasium (Eliteschule des Sports), welche sogar als Favoriten auf den Gesamtsieg gelten.

Bei optmalem Tenniswetter wurden wir herzlich empfangen und durften einen tollen Tag in Mannheim verbringen. Wie erwartet, mussten wir uns am Ende allerdings in allen Einzeln und Doppeln geschlagen geben. Aber im nächsten Jahr werden wir hoffentlich in ähnlicher Besetzung und mit einem Jahr mehr Tenniserfahrung in der gleichen Wettkampfklasse wieder angreifen!

„Lasst sie leben!“

„Lasst sie leben!“ bezieht sich insbesondere auf Spinnen, die allesamt nützliche Jägerinnen und für uns in unseren Breiten völlig harmlos sind. Doch es gilt genauso für Bienen, vor allem für die fast 400 (!) Wildbienen- und Hummelarten, die bei uns leben und unmittelbar bedroht sind. Grund genug für die Klasse 6a , dem Preisausschreiben von Frau Becker zu folgen und die passenden Werbeplakate zum Insekten- und Spinnenschutz zu entwerfen. Die Produkte sind in der Aula zu besichtigen und die Preisträger stehen zusätzlich hier:

1. Preis „Wie kann man Bienen retten?“ 1 Schwimmbadeintritt für Aaron Walterspacher
2. Preis „Lasst sie leben“ 1 chices Eis für Valentin Kremer
3. Preis „Wie kann man Bienen helfen?“ 1 Bühler (Marzipan)Zwetschge für Tom Walterspacher

Einen herzlichen Glückwunsch der Preisträgern,
die in anonymer Wertung durch die Klasse ermittelt wurden!

Und natürlich den Insekten und Spinnen, die hoffentlich von der Aktion profitieren …

Neues vom Melrose-Austausch

„Würstchen und Crêpes, really super!“ Sofort und in fast perfektem Deutsch nahmen die 20 Schüler aus Melrose, Minnesota Stellung zu der Frage, was denn nach 2 Tagen am besten in Bühl gefällt: „German Essen“, das Wetter, die Autos und die Berge waren ganz vorne mit dabei.

Nach erfolgreicher Schnitzeljagd traf man sich in der Bühler Innenstadt, um den wohlverdienten Eisgutschein umzusetzen. Seit 35 Jahren findet der dienstälteste Austausch des Windeck-Gymnasiums statt und wie immer galt dem offiziellen Empfang bei der Stadt Bühl einer der ersten Termine. Auf der luftigen Terrasse der Mediathek begrüßte Bürgermeister Jokerst die Gäste aus der Neuen Welt, die in diesem Jahr nicht nur von ihrem Lehrer Stefan Rink sondern zusätzlich vom Direktor ihrer Schule Chad Doetkott und seiner Frau Vicky sowie vom Melroser Bürgermeister Joe Finken begleitet wurden. Finken und Doetkott zeigten sich begeistert von der enormen Gastfreundschaft der Bühler Partnerfamilien und dem Engagement des Windeck-Kollegiums mitsamt der Schulleitung: Beide betonten, wie wichtig das gegenseitige und intensiver Kennenlernen zwischen Jugendlichen verschiedener Nationen insbesondere in Zeiten wie diesen ist. Finken freute sich, Anregungen für seine Arbeit zum Wohle der Bürger von Melrose mitnehmen zu können – einer Besichtigung der Stadtwerke mit dem Schwerpunkt Wassermanagement folgte ein ausgiebiger Termin bei der Bühler Feuerwehr – selbstverständlich mit Helmtausch. Derweil besuchten die Melroser Schüler zusammen mit ihren deutschen Partnern den Unterricht des Windeck. Es darf als sicher gelten, dass beide Seiten bisweilen Schwierigkeiten hatten, dem Unterricht zu folgen – so ein Austausch hat ja sehr viele, nicht zuletzt menschliche Aspekte und ist für die Beteiligten ein Riesenspaß. Der kam nicht zuletzt auf, als die Melroser in den 9. Klassen in kurzen und eindrucksvollen Präsentationen nicht nur die USA, Minnesota und Melrose selbst vorstellten, sondern bereitwillig Fragen beantworteten. Dabei interessierten die 9er sich insbesondere für den Schüleralltag: Gibt es Nachsitzen und Strafarbeiten? („Oh, yesss…“) Wohin fahrt ihr in den Ferien und wann sind die? Und wie ist das mit dem Führerschein? Echt so einfach?
Und: Gibt´s ein typisches „Deutschenbild“ in den USA? Das Statement kam umgehend: „They always eat Würstchen!“ Na dann – stimmt ja sogar irgendwie. Gut, dass sie den Melrosern so gut schmecken. Und während sich die Schüler der Windeck für den fälligen Gegenbesuch im Februar / März warmlaufen sollten alle Eiscafés in Bühl über eine Filiale in Melrose nachdenken. Denn die Gruppe war sich einig: Das fehlt! Am besten wäre eine direkt vor der Melrose Area High School.

https://www.mshsl.org/schools/melrose-area-high-school

Foto
Barbara Becker

Suchbild: Wo sind die Bühler, wo die Melroser Gastschüler? Wo sind Bürgermeister Wolfgang Jokerst, Bürgermeister Joe Finken, Schulleiterin Andrea Körner und ihr Kollege Chad Doetkott mit Gattin und wo ist „Mister Rink“?

Verwaiste Jungtiere brauchen Hilfe

Fledermaus-Nachwuchs kann aus Wochenstube fallen

Aktuell mehren sich Meldungen von verwaisten Fledermaus-Jungtieren, die in Kellerabgängen, auf Terrassen und im unteren Bereich von Hausfassaden gefunden werden, nachdem sie aus dem Wochenstubenquartier gefallen sind.

Da Fledermäuse nicht in der Lage sind, auf dem Boden zu landen und ihr heruntergefallenes Junges auf- und mitzunehmen, kann dem Nachwuchs wie folgt geholfen werden: Das städtische Referat Klima und Umwelt empfiehlt, das Jungtier am besten bis zum Abend in einen Schuhkarton zu setzen, der mit einem Marmeladenglasdeckel voll Wasser und einem lose hineingelegten Baumwolltuch ausgestattet und in einem eher kühlen und ruhigen Raum gelagert wird.

Bei Sonnenuntergang füllt man dann ein höheres Einmachglas mit Schraubdeckel mit handwarmem Wasser, überzieht es mit einer Baumwollsocke und stellt es in eine flache Plastikwanne von etwa 40 Zentimeter Durchmesser in die Nähe des Ausflugsorts der Wochenstube, zum Beispiel auf einen Balkontisch oder auch auf ein Autodach. Dem Jungtier werden mithilfe der Spitze eines Teelöffels noch vorsichtig ein paar Tropfen Wasser gegeben, ehe es an den oberen Bereich der Socke auf dem Einmachglas gehängt wird. Wenn das Junge stark genug ist, um zu rufen, wird die Mutter ihr Einzelkind im Laufe der Nacht oder spätestens in der Morgendämmerung abholen.

Fledermäuse sind nützliche und gefährdete Säugetiere. Sie ernähren sich in Europa ausschließlich von Insekten. Weibliche Tiere gebären nur ein Junges im Jahr, welches sie zwischen Mai und August in der Gemeinschaft mit anderen weiblichen Tieren, in einer sogenannten Wochenstube, aufziehen. Nur in diesem kurzen Zeitfenster finden sie genug Nahrung, um das Junge mit Muttermilch säugen zu können. Einige Arten beziehen dazu zugluftfreie, temperierte Hohlräume an Gebäuden, andere an Bäumen.

Quelle: PM der Stadt Bühl, Juni 2022

Europa neu erleben und kennenlernen!

Schon zum zweiten Mal haben wir als Schule erfolgreich am EU-Programm Erasmus+ teilgenommen. Das Programm dient dem Austausch von Ideen und Erfahrungen zwischen Bürgerinnen und Bürgern innerhalb der Europäischen Union im Bildungsbereich.

Die teilnehmenden Institutionen erstellen ein eigenes Projekt mit dem Ziel, die Qualität ihrer Lern- und Lehrangebote zu steigern.

Unser Projekttitel lautet: „Ein modernes Europa braucht moderne Lehrer“. 9 Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule haben in Fortbildungskursen zu unterschiedlichen Themen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten erweitert, um die Herausforderungen eines modernen Unterrichts noch besser annehmen zu können.

Unter der Leitung und Organisation der Fachschaft Fremdsprachen haben wir bei unserem aktuellen Projekt diese Schwerpunkte in den Fokus genommen:

  • Fremdsprachen unterrichten und lernen
  • Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Gesundheit und Wohlbefinden

Die Kurse dazu fanden in Irland, Italien, Kroatien, Österreich, Portugal und Spanien statt. Unsere Kolleginnen und Kollegen kamen mit vielfältigen Eindrücken, Ideen für die Praxis und hoher Motivation zurück.

Wir freuen uns darauf, mit dem Gelernten modernen Unterricht lebendig werden zu lassen und nicht zuletzt den europäischen Gedanken an unserem Windeck-Gymnasium zu stärken.

08.06.22                                                                             

Letzte Infos für den Eingangstest zum Sportprofil 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

wie euch bereits bekannt ist, findet am Donnerstag, den 23.06.22, der Eingangstest für das Sportprofil statt.

Beginn ist um 14 Uhr in der Schwarzwaldhalle, der Test wird ca. 120 Minuten dauern.

Einlass in die Halle wird gegen 13.30Uhr sein, um 13.45Uhr wird es eine kurze Vorbesprechung geben. Spätestens zu dieser solltet ihr umgezogen in der Halle sein.

Wir freuen uns auf euch!

Die Klasse 7d produziert im Deutschunterricht ein Ebook mit dem iPad

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d sammelten kürzlich im Deutschunterricht bei Frau Bertele erste Erfahrungen im Gestalten eines Ebooks mit dem iPad, und zwar zur Novelle „Kleider machen Leute“.
Nachdem die Klasse als Hausaufgabe Monologe, Tagebucheinträge oder Dialoge aus Sicht der Protagonisten vorbereitet, Zeitungsberichte verfasst und passende lizenzfreie Bilder im Internet gesucht hatte, gestaltete sie im Unterricht in Partnerarbeit direkt am iPad je eine Doppelseite mit dem BookCreator. Zusätzlich wurden kreative Audios erstellt, Zeichnungen ergänzt oder man verlieh Fotos mit der App Chatterpix eine Stimme. So entstand ein über zwanzigseitiges originelles, abwechslungsreiches Ebook, das sich wirklich sehen lassen kann! Viel Spaß beim Lesen und beim Anhören der tollen Audios!

Hier geht es zum Buch!