Föllig Valsche Phische

Windeck Turnerinnen lösen Ticket für das RB-Finale

WK III-und WK IVer- Handball-Teams erreichen RP-Finale!!!

Nach der erfolgreichen  Qualifikation unserer WK III-Mannschaften, die beim Turnier um die Bezirksmeisterschaft des Landkreises Rastatt in Sandweier bereits vor dem Jahreswechsel den ersten Platz erspielten, konnte sich am vergangenen Mittwoch auch unsere Jüngsten nach überzeugenden Leistungen in der Bühler Großsporthalle für das Finalturnier des Regierungspräsidiums Karlsruhe qualifizieren, wo man sich mit den besten Mannschaften zwischen Buchen und Bühl messen wird. 

Herzlichen Glückwunsch  und ein großes Dankeschön für euren Einsatz für unser Windeck-Gymnasium und euer faires und sportliches Auftreten. Viel Spaß und viel Erfolg beim RP-Finale!!!

Das Erdmännchen Billy und der pupsende Tasmanische Teufel Smiley sorgen für große Begeisterung!

Ein unterhaltsamer Kinonachmittag für die Unterstufe

Kurz vor den Weihnachtsferien erlebte die Unterstufe einen lustigen, spannenden und sehr eindrucksvollen Kinonachmittag! Etwa 120 Schülerinnen und Schüler hatten sich nach der 8. Stunde in der Mensa eingefunden, um gemeinsam den Film „Konferenz der Tiere“ anzuschauen. Begeistert bejubelten sie das tapfere Erdmännchen Billy und den friedliebenden Löwen Sokrates, als diese sich auf den Weg machten, das Wasser zu suchen, das eigentlich längst aus den fernen Bergen in die afrikanische Savanne hätte kommen müssen. Voller Mitgefühl mit den durstigen Tieren Afrikas ärgerten sie sich über die grimmigen Büffel und Nashörner, die das letzte kleine Wasserloch verteidigten, lachten über den gallischen Hahn Charles, den pupsenden Tasmanischen Teufel Smiley, die Eisbärin Sushi und das Känguru Toby. Sie bestaunten zwei uralte, weise Schildkröten und mussten schon bald entsetzt feststellen, dass die Menschen durch den Bau eines riesigen Staudammes für das Ausbleiben des Wassers verantwortlich waren! Lautstark feuerten sie die Tiere Afrikas an, die sich zusammenschlossen, weil sie die Natur nicht mehr länger von den Menschen zerstören lassen wollten, und als die Tiere auf der Klimakonferenz in New York den Menschen ihr egoistisches Verhalten vor Augen führten, erscholl abschließend lauter Applaus!

Dieser eindrucksvolle Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Erich Kästner und wurde der Unterstufe von der Deutschfachschaft präsentiert.

 

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern des Vorlesewettbewerbs

Stimme weg, Spiel verloren – und am Ende trotzdem viel gewonnen

Am Donnerstag, den 24.11., machten sich die beiden Sportprofilklassen (8d und 9d) auf nach Mannheim,  um dort das Handballbundesligaspiel der Rhein-Neckar-Löwen gegen die Füchse Berlin zu besuchen. 

Begleitet von ihren Sportlehrerinnen Frau Krebs und Frau Senski sowie den Sportlehrern Herr Ullrich und Herr Sauer fuhren 50 Schülerinnen und Schüler im Anschluss an den Nachmittagsunterricht mit einem Reisebus am Windeck-Gymnasium los. 

Nach einer 2-stündigen, aber äußerst kurzweiligen Fahrt, fuhr der Bus vor dem Handballtempel vor und nach einem gemeinsamen Gruppenfoto, zu dem Herr Dinges noch hinzustieß,  konnte die Arena endlich betreten werden. 

Die Schülerinnen und Schüler waren fasziniert von der Größe der Halle und von der Show, die bereits vor dem Spiel abgeliefert wurde. 

Nach einer extrem spannenden und ausgeglichenen ersten Halbzeit und einem 16:16-Pausenstand, verloren die Löwen in der zweiten Halbzeit etwas den Faden und gingen letztlich als Verlierer vom Platz. 

Trotzdem war die Stimmung in der Halle und insbesondere auch bei der Windeck-Crew bis zum Ende hervorragend und so fuhren am späten Abend alle glücklich und zufrieden zurück nach Bühl. Auch wenn das Aufstehen am Freitagmorgen allen etwas schwerfiel, bleiben viele schöne Erinnerungen, die sicher noch eine Weile nachwirken werden. 

Timo Ullrich und Angela Krebs

Windeck Gymnasium zeigt (Sport-)Profil

Der Handballsport steht für Teamgeist, Emotion und Begeisterung bei Trainern, Spielern, Zuschauern und Schiedsrichtern. Die beiden Sportprofil-Klassen 8d und 9d des Windeck-Gymnasiums werden am 24.11.2022 gemeinsam die Handball-Bundesliga-Begegnung der Rhein-Neckar-Löwen gegen die Füchse Berlin in der Mannheimer SAP Arena besuchen. Die Sportart ist auch unter den LehrerInnen des Windeck beliebt und wird in verschiedenen Funktionen begleitet. So stand Philipp Dinges, der am Windeck die Fächer Englisch, Gemeinschaftskunde und WBS unterrichtet und Spiele der LIQUI MOLY Handball Bundesliga leitet handball-world.com für ein Gespräch zur Verfügung.

Ich bin ein Kind des Handballs. Mein Vater war Trainer und hat mich schon in die Halle mitgenommen, als ich noch ein kleiner Junge war. Mit fünf Jahren habe ich dann angefangen zu spielen; für mich gab es nie einen anderen Sport als Handball. Ich habe in der Jugend lange auf Rückraum Mitte gespielt, bis ich in der A-Jugend aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste. Mit 18 Jahren von einem Arzt gesagt zu bekommen, dass ich kein Handball mehr spielen darf, war hart für mich.

Dennoch war mir sofort klar, dass ich den Handball nicht aufgeben möchte – und mein Joker war die Schiedsrichterei. Zwei Jahre zuvor hatte ich bereits meinen Schein gemacht, weil ich unbedingt eine andere Perspektive auf die Sportart kennenlernen wollte, die ich so liebe. Nun wurde das Pfeifen meine Möglichkeit, mich weiter im Handball zu engagieren und ich kann diesen Weg aus eigener Erfahrung nur jedem Spieler, der verletzungsbedingt nicht mehr spielen kann, ans Herz legen.

Nachdem ich durch die Schiedsrichterei auf das Spielfeld zurückgekehrt bin, habe ich schnell gemerkt, dass sich mir auch ganz neue Chancen eröffnen. Wenn man pfeifen will und ein Händchen dafür entwickelt, kann es sehr schnell nach oben gehen – und das deutlich weiter, als ich es als Spieler jemals geschafft hätte. Das war ein großer Ansporn für mich. Mit 25 Jahren habe ich das erste Mal ein Spiel in der 1. Bundesliga der Männer geleitet.

Natürlich wird es – ähnlich wie als Spieler – nicht jeder bis in die Bundesliga schaffen. Das Glücksgefühl, dass man verspürt, wenn man eine tolle Ansetzung bekommt, habe ich aber auch früher verspürt. Mit 17 oder 18 Jahren habe ich ein Spiel in der Damen-Landesliga alleine gepfiffen, das war für mich damals eine ganz große Sache.

Das erste Mal in der Jugend-Leistungsklasse angesetzt zu werden, war auch supercool – ebenso wie das erste Mal außerhalb des eigenen Kreises unterwegs zu sein oder das erste Spiel in der Oberliga. Ich habe der Schiedsrichterei so viele Erfolgserlebnisse und schöne Momente zu verdanken. Nach meiner Verletzung All-in zu gehen und dem Handball treu zu bleiben, hat sich mehr als ausgezahlt.

Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-1-146900.html

Text: Julia Nikoleit

Preisverleihung Problem des Monats

Zahlenspielereien, Geraden-Mikado, Matratzen drehen, der Netzansichten eines Körpers das passende Schrägbild zuordnen.
Mit diesen und weiteren mathematischen Fragestellungen beschäftigten sich im Schuljahres 2021/2022 Schülerinnen und Schüler der Unterstufe im Mathematikwettbewerb „Problem des Monats“.

Nach insgesamt zehn kniffligen Aufgaben standen am Ende die Schulsieger fest.

Fion Schneider (05a) und Lina Seiler belegten mit jeweils 34,5 von 35 möglichen Punkten den 1. Platz, den 2. Platz erreichte Paul Richter(05a) mit 33,5 Punkten und dritter wurde Jonathan Willig (07c).

Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger!

Markus Dutzi für die Fachschaft Mathematik

Eine Erlebnisfahrt nach Trier

„Venimus, vidimus, circumstupuimus!“ – „Wir kamen, sahen und staunten überall!“

Wir, der Lateinkurs der Jahrgangsstufe 10, waren vom 13. Juli bis 15. Juli 2022 in Trier, um dort der ältesten Stadt Deutschlands näherzukommen und gleichzeitig den Spuren des Römischen Reiches zu folgen.

Am Mittwoch, dem 13. Juli, ging es vom Bühler Bahnhof aus mit dem 9-Euro-Ticket auf die Zugfahrt nach Trier. Aufgrund des gesundheitlich bedingten Ausfalls von Frau Kremer, unserer Lateinlehrerin, welche die Fahrt organisiert hatte, hat uns Herr Lembke zunächst alleine in Richtung Trier begleitet. Nach einer rund vierstündigen Fahrt erreichten wir den Hauptbahnhof. Nach der Ankunft in der an der Mosel gelegenen Römerstadt-Jugendherberge durften wir uns dem Trierer-Stadtzentrum bekannt machen. An der Porta Nigra (siehe Bild) erwartete uns dann eine Erlebnisführung, bei der wir eine Zeitreise in das römische Trier vor 1800 Jahren antreten duften. Wir erfuhren, welche Bedeutung das Gebäude für die römischen Soldaten hatte, und wurden durch ein faszinierendes und fesselndes Schauspiel der Geschichte und dem Geheimnis der Porta Nigra nähergebracht. Noch erschöpft von der Anreise und Zugfahrt, ließen wir den Abend zusammen in einem römischen Restaurant ausklingen, in dem wir römische Speisen probieren durften.

Nach einer kurzen Nacht, die wir gemäß dem Motto „Carpe noctem!“ (Genieße die Nacht!) verbracht haben, ging es am zweiten Tag erneut ins Zentrum von Trier, um Genaueres über die kulturellen Sehenswürdigkeiten zu erfahren. Im Vorfeld hatten wir während des Unterrichts in Kleingruppen wichtige Orte und Gebäude Triers unter die Lupe genommen und eine Art Reiseführung dazu erstellt. Statt die Informationen über die einzelnen Sehenswürdigkeiten lediglich zu lesen oder zu hören, konnten wir uns dadurch selber mit diesen auseinandersetzen und von anderen Schülerinnen und Schülern etwas über Trier lernen. Angefangen haben wir an der Porta Nigra, am früheren römischen Stadttor. Danach erfuhren wir etwas über den Marktplatz und den Trier Dom. Der nächste Stopp war an der 67 Meter langen und 27,5 Meter breiten Konstantin-Basilika (siehe Bild), die heute ebenfalls zum UNESCO-Welterbe gehört und früher als Audienzhalle für die römischen Kaiser diente. Es war ein beeindruckendes Gebäude, das Geschichte mit sich trägt und an dem man viel über die römische Bauweise lernen konnte. Von der Spätantike aus machten wir kurzzeitig einen Sprung ins 19. Jahrhundert, als wir zum Geburtshaus des berühmtesten Sohnes der Stadt geführt wurden, nämlich Karl Marx, der in Trier ebenfalls viele Spuren hinterlassen hat. Anschließend spazierten wir durch den Garten des kurfürstlichen Palais und besichtigten noch die nahegelegenen Kaiserthermen, um schließlich in der derzeitigen Landesausstellung im Rheinischen Landesmuseum über die Gründe des Untergangs des Römischen Reiches informiert zu werden. Um den Tag mit dieser Thematik passend abzuschließen, erwartete uns am frühen Abend eine Erlebnisshow in der Pauluskirche, „Die letzte Schlacht um Rom“, bei der wir durch Schauspiel und viele Licht- und Soundeffekte begeistert wurden.

Nach einem individuell gestalteten Abend in selbstgewählten Kleingruppen brachen wir am anderen Morgen auf, um mit dem 9-Euro-Ticket wieder nach Bühl zu fahren. Auf dem Weg zum Trierer Hauptbahnhof besuchten wir noch das Amphitheater (siehe Gruppenbild) aus der Römerzeit und schauten uns die alt erbaute Kampfstätte genauer an. Obwohl wir einen Zug aufgrund von Verspätung verpasst hatten, kamen wir alle voller interessanter Erfahrungen und glücklich wieder in Bühl an.

Wir hatten eine sehr schöne Reise und einen erinnerungswürdigen Abschluss unseres Latein-Kurses. Vielen Dank an Frau Kremer für die Organisation und an Herrn Lembke für die Begleitung und gute fachliche Betreuung. Ebenso bedanken wir uns bei Frau Schmidt-Kambeitz und Frau Findeisen für ihre spontane Aufsicht in Trier, damit unser Ausflug reibungslos stattfinden konnte.  (Lukas Rohfleisch, Klasse 10)

Studienbotschafterin am Windeck-Gymnasium

Letzte Woche Mittwoch (18.5.) kam eine Studentin als Studienbotschafterin in unsere Klasse (9a) und informierte uns über das Physikstudium am KIT (Karlsruher Institut für Technologie). Ihre Präsentation bestand aus zwei Teilen, einigen Experimenten zur Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung) und dem Studium an sich.

In unserer Physikdoppelstunde hatte die Studienbotschafterin Luisa zu einem genauen Verständnis der Wärmestrahlung unsererseits eine Wärmebildkamera dabei. Bei dieser wird die Infrarotstrahlung verschiedenfarbig dargestellt (Falschfarben). Blau steht dabei für Kälte und weiß/rot für Wärme. Auch erzählte sie uns, dass alle Gegenstände, die eine Temperatur über dem absoluten Nullpunkt haben, Infrarotstrahlung abgeben. Je wärmer sie sind, desto mehr Infrarotstrahlung geben sie ab (Planck’sches Strahlungsgesetz), weswegen die Sonne die größte Strahlungsquelle in unserem Sonnensystem ist.
Infrarotstrahlung kann, wie jede andere Strahlung auch, transmittiert (Übergang von Strahlung durch ein Objekt), reflektiert (Zurückwerfen von Strahlung) und/oder emittiert (Aussenden von Strahlung) werden. Da das sehr viel Theorie war, machte Luisa nach diesen Erklärungen mit uns neun Experimente mit der Wärmebildkamera, um uns das Ganze näher zu bringen. Im Folgenden werde ich nun die vier meiner Meinung nach interessantesten Versuche beschreiben.
Im zweiten und dritten Versuch (beide hängen zusammen) stellte sich jeweils ein Schüler mit einer Plexiglasscheibe oder einem undurchsichtigen Müllsack vor sich hin und wurde von einem anderen Schüler durch dieses Objekt mit der Wärmebildkamera beobachtet. Interessant war, dass man den Schüler durch die Plexiglasscheibe mit der Kamera nicht sehen konnte, durch den Müllsack aber schon. Das heißt also, dass bei diesen Gegenständen die Transmission und Reflektion anders als bei anderen Strahlungen wirken. So wirken diese bei der Lichtstrahlung genau andersherum, wie bei der Infrarotstrahlung. Dass Infrarotstrahlung manchmal transmittiert wird und manchmal nicht, liegt an der unterschiedlichen Oberflächenbeschaffenheit der beiden Gegenstände. Dabei transmittierte die glatte Plexiglasoberfläche schlechter als die raue Oberfläche des Müllsack.
Beim fünften Versuch wurde ein Stein auf ein Stück Holz fallen gelassen. Dieses erwärmte sich dadurch an der Aufschlagsstelle schlagartig. Hier konnten wir also eine Energieumwandlung von kinetischer zu thermischer Energie beobachten. Somit konnten wir hier den Energieerhaltungssatz nachweisen. Dieser besagt, dass Energie nicht verloren gehen kann, sondern nur umgewandelt wird.
Beim achten Versuch legte ein Schüler seine Hände gleichzeitig auf eine Platte aus Holz und eine aus Metall. Durch die Kamera konnten wir beobachten, dass sich die Metallplatte deutlich schneller erwärmte als die Holzplatte. Das resultiert aus der unterschiedlichen Wärmeleitfähigkeit der beiden Materialien. Diese gibt die Fähigkeit eines Materials an Wärme aufzunehmen oder abzugeben, sie also weiterzuleiten.
Als letzter Punkt zur Wärmebildkamera wurden uns verschiedene Anwendungsmöglichkeiten für diese vorgestellt. So kann man die Wärmedämmung von Häusern überprüfen, Glutnester nach einem Brand erkennen (diese befinden sich manchmal in Decken oder Wänden) oder die Temperaturen von Kabeln messen, um einem Kabelbrand vorzubeugen und kaputte Stellen in einem Stromkreis zu finden (diese erwärmen sich oft stark). Besonders faszinierten mich aber die Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologie in der Medizin. So kann man mit der Wärmebildkamera Durchblutungsstörungen und Verspannungen erkennen. Auch ist es möglich anhand der Temperatur bestimmter Körperregionen Gefühle zu erkennen, auch wenn hierbei die Temperaturunterschiede nur marginal sind.

Nach dieser ausführlichen Vorstellung der Wärmebildkamera berichtete Luisa uns schlussendlich über das eigentliche Physikstudium. Zuerst erklärte sie uns, wie das Studium abläuft: Man geht nicht nur zu Lehrveranstaltungen zu theoretischer und praktischer Physik, sondern auch zu solchen über Mathematik und den eigenen Nebenfächern. Ebenso bekommt man jede Woche neue Übungsblätter, welche bewertet werden. Diese können unterschiedlich lange dauern, wie wir durch Nachfrage einer Schülerin erfuhren, von fünf bis 40 Stunden. Dafür werden die Arbeitsblätter allerdings auch in Gruppen bearbeitet, damit man sich gegenseitig unterstützten kann. Des Weiteren werden die Semester von Praktika begleitet, die sich auch besonders um den Bereich computergestützte Datenauswertung drehen. Luisa hob besonders hervor, dass man während der Abschlussarbeiten an unterschiedlichen Forschungsprojekten teilnehmen kann. Auch erzählte sie uns vom großartigen Miteinander während dieser einzelnen Phasen, weswegen ihr das Studium viel Spaß bereitet.
Die Voraussetzungen für das Physikstudium sind Neugier, Interesse an der Wissenschaft und ein mathematisches Grundverständnis. Auch sollte man keine Angst vor Abstraktion haben und ein gewisses Durchhaltevermögen besitzen. Dieses sei besonders wichtig, da die ersten Semester sehr anstrengend und eher langweilig seien. Dafür werde es später deutlich besser, da man dann das nötige Handwerkszeug besitze, um spannendere Aufgaben zu bearbeiten.
Sie lobte die tolle Atmosphäre am KIT, die gute Lage dieser Universität und die vielen dort ansässigen Hochschulgruppen z.B. in den Bereichen Sport und Politik. Es gibt sogar eine Gruppe, die Rennwagen baut und mit diesen gegen andere Universitäten antritt.
Nach dem Studium gibt es ihrer Erklärung nach zwei Optionen. Die eine wäre eine Lehre (um anderen Physik beibringen zu können) und die andere wäre die Forschung. Dabei gibt es die Forschung an der Universität, z.B. in den Bereichen Optik, Elementarteilchen und Biophysik, oder die private Wirtschaft. Die private Wirtschaft teilt sich in die Bereiche Entwicklung neuer Produkte oder die Anwendung von im Studium nebenbei Erlerntem auf. Das nebenbei Erlernte ist z.B. in den Bereichen IT (Datenmengenanalyse) und Banken/Versicherung (Erstellung von Simulationen) nützlich.
Zu guter Letzt wies Luisa uns noch auf weitere Informationsangebote, wie z.B. Schülerlabore hin.

Mir hat der Besucher der Schülerbotschafterin sehr gefallen. Der Vortrag war sehr informativ und spannend gehalten, sodass man gerne zugehört hat. Auch war er sehr klar strukturiert und zusätzlich habe ich viel zum Physikstudium und zur Wärmelehre erfahren, was ich vorher noch nicht wusste. Durch die praktischen Versuche hat Luisa die Begeisterung für die Physik geweckt und ich werde ein Physikstudium wahrscheinlich für meine weitere Laufbahn in Erwägung ziehen.

Ein Text von Noah Ulrich