Bericht zur Studienfahrt nach Schottland

Am Montag, den 4. Juli 2018, begann die Studienfahrt für 30 Schüler in Richtung schottische Lowlands, genauer gesagt nach Edinburgh. Aufgeregt wie wir alle waren, checkten wir in Baden-Airpark ein, stiegen kurze Zeit später in das Flugzeug und flogen in nur 1,5 Stunden direkt in den kalten Norden. Dort angekommen, stellten wir unser Gepäck im Hostel ab und erkundeten in kleinen Gruppen die Stadt, wo es viel zu sehen gab. Dabei machten wir schon viele Fotos und Selfies, die uns auf ewig an alle Momente erinnern sollten. Zur Stärkung trafen wir uns dann alle am Abend im Hard Rock Café zum Burgeressen. Nach dem Essen ging es zurück ins Hostel, wo wir dann alle todmüde, glücklich und von den ersten Eindrücken überwältigt ins Bett fielen.

Der nächste Tag ging dann schon früh los. Ein schottischer Guide begleitete uns drei Stunden lang durch die Stadt und brachte uns mithilfe der englischsprachigen Führung die Stadt etwas näher. Wir lernten kleine Gassen, unscheinbare Hinterhöfe und berühmte Gräber kennen, die alle ihre eigene Geschichte erzählten. Besonders interessant fanden viele das Café (The Elephant House), in dem die erste Geschichte von Harry Potter durch J.K. Rowling entstand. Aber auch das Grab von Adam Smith tat es einigen Wirtschaftsinterressierten (besonders Frau Leible ;)) an.

Nach der Führung gab es eine lange Mittagspause, Freizeit und schließlich die Schlossbesichtigung im Edinburgh Castle am Ende der Royal Mile, die man super gut als Foto-Spot verwenden konnte. Nach der Schlossbesichtigung fuhren dann Kleingruppen zum Meer, während andere noch die Zeit zum Shoppen und Stadterkunden nutzten.

Am Mittwoch, dem dritten Tag, besuchten wir die „Scotch-Whisky-Experience“, ein wirklich interessantes Museum, in dem uns die Entstehung des berühmten schottischen Whiskys, durch eine Führung nahegebracht wurde. Wir erfuhren, dass Whisky nicht gleich Whisky ist und dass es fünf verschiedene Whisky-Regionen gibt, die sich jeweils durch ihre eigenen, besonderen Aromen auszeichnen. Anschließend zeigte man uns die größte Sammlung an Whisky-Flaschen (3384 Flaschen), die uns alle sehr beeindruckte.

Danach besichtigten wir das sogenannte “Mary King’s Close”, eine unterirdische Seitengasse der Royal Mile. Ein kostümierter Guide führte uns dabei auf sehr unterhaltsame Weise durch die aus dem 17. Jahrhundert stammenden, unterirdischen Räume und Gänge und gewährte uns mit seinen lebhaften Erzählungen einen Blick in die „dunkle“ Vergangenheit von Edinburgh.

Am Nachmittag gingen wir dann als gesamte Gruppe in ein kleines, gemütliches Café, um einen typischen „Afternoon Tea“ einzunehmen. Wir genossen dabei schottische „Scones with Cream“, Tee und heiße Schokolade, bevor wir abends noch etwas Freizeit hatten.

Am Donnerstag brachen wir schon kurz nach dem Frühstück auf und fuhren mit dem Bus zum “Loch Lomond”, der etwas weiter nördlich von der schottischen Hauptstadt entfernt liegt. Bei der einstündigen Schifffahrt über den See machten wir nicht nur einige Fotos, sondern freuten uns vor allem auch über das gute Wetter und den wunderschönen Blick über die Landschaft. Gleich danach ging es in die Stadt Stirling, die wir in Kleingruppen erkunden konnten. Die tolle Altstadt bot viele Möglichkeiten den Mittag zu verbringen, einige besichtigten das Schloss, andere gingen essen, shoppen oder lagen einfach in der Sonne.

Freitags war dann bereits der Rückflug angesagt. Unser Flug verschob sich mehrfach nach hinten und obwohl wir eine tolle Zeit in Schottland erlebt hatten und viele Schüler gerne noch zwei weitere Tage in der Hauptstadt verbracht hätten, waren doch die meisten froh, als wir wieder in Baden-Baden von unseren Eltern begrüßt wurden.

Insgesamt war die Studienfahrt ein sehr gelungenes Erlebnis und eine unvergessliche Erfahrung. Die schottische Hauptstadt bietet eine große Vielfalt an Kultur, Geschichte und Architektur und das konnten wir in den fünf Tagen auskosten. Die gemeinsame Zeit in Edinburgh war super!

Noreen Tausend