Haus der Astronomie in Heidelberg

Im Rahmen unsers NwT Unterrichtes fuhren wir, die Klasse 9c am 14.12.2015 zusammen mit unserem Lehrer H. Dutzi sowie H. Hauser nach Heidelberg zum „Haus der Astronomie“.

Vor dem „Haus der Astronomie“, übrigens einem sehr modernen Gebäude, konnten wir gleich erste Erfahrungen sammeln. An der Landessternwarte befand sich ein sogenannter „Planetenweg“. Dieser begehbare Weg bildete unser Sonnensystem im Maßstab 1:1 Mrd. nach und wir staunten nicht schlecht über die Entfernungen zwischen den einzelnen Planeten, die ebenso maßstabsgetreu nachgebildet waren. So konnten wir zu Fuß z.B. den Abstand des Plutos zur Sonne auf einer Strecke von 300 m nachgehen.

Im Anschluss besichtigten wir auf dem Außengelände noch eine etwas ältere Sternwarte, die mit einem Bruce Teleskop, einem vorwiegend mechanischen Teleskop, ausgestattet ist.

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Die Klasse 9c und M. Dutzi vor dem Haus der Astronomie in Heidelberg

Dann ging es endlich ins Haus der Astronomie: Im eindrucksvollen Gebäude erwartete uns ein Workshop mit dem Titel „Aufbruch zum Mars“. Der Mars ist der Planet, der der Erde innerhalb unseres Sonnensystems am ähnlichsten ist. Vermutet wird, dass es dort vor Urzeiten Ozeane und Flüsse gab. Mit einer Webcam stellten wir Bilder nach, die von der Sonde „Mars Express“ stammten, einer Sonde, mit der der Mars erforscht wird. Anschließend bildeten wir mittels eines Puzzles das Relief des Mars nach sowie die Vulkane, die es auf dem Mars gibt. Hiervon gibt es 3 Stück; der höchste Vulkan „Olympus“ mit einer Fläche so groß wie die Bundesrepublik und einer Höhe von 25 km stellt dabei auch die höchste Erhebung unseres Sonnensystems dar.

Weiter ging es mit einem Besuch im hausinternen Planetarium. Hier konnten wir nochmals eindrucksvoll die Größe unsers Sonnensystems, der Galaxien und des Universums bestaunen. Wir konnten sehen, wie die Monde der einzelnen Planeten Schatten werfen und wo wir uns auf der Milchstraße befinden.

Fazit: eine sehr spannende, gelungene und interessante Exkursion. Sie veranschaulichte uns Vieles, was wir zuvor im Unterricht besprochen hatten. Sollte es viel häufiger geben!

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(Timm Kröger, Michael Gleike, Darian Rettig)