Ergebnisse der Juniorwahlen am Windeck

Am 26. Mai hatten alle volljährigen EU-Bürger die Möglichkeit, das Europaparlament zu wählen und so den Kurs, den Europa in Zukunft gehen wird, aktiv mitzubestimmen. Obwohl es in letzter Zeit oftmals kritisiert wurde, war dies Minderjährigen bzw. Jugendlichen ab dem 16. Lebensjahr nicht möglich. Damit die Schüler des Windeck-Gymnasiums in Bühl aber dennoch die Chance erhalten, sich den Ablauf einer solchen Wahl vorzustellen und ihre politische Meinung bzw. Sichtweise artikulieren zu können, fand am 19.Mai 2019 eine Europawahlsimulation für Schüler und Schülerinnen ab der achten Klasse statt. Zunächst beschäftigten sich die Jugendlichen, sowohl im Gemeinschaftskundeunterricht, als auch mit den eigens hierfür angefertigten Infoplakaten intensiv mit den verschiedenen Parteien, deren Wahlprogrammen bzw. Forderungen und der Institution und Nützlichkeit des Europaparlaments an sich. Mit diesem Vorwissen konnten die Jugendlichen dann, die Mittelstufe während des Unterrichts und die Oberstufe während der Pause, ihre Wahlentscheidung treffen. Da die Wahl möglichst realitätsnah ablaufen sollte, waren in dem zum Wahllokal umfunktionierten Klassenzimmer sowohl Wahlurnen, ein Wahlhelferteam mit Namensliste als auch der originale Wahlzettel zur Europawahl vorzufinden.

Obwohl sich die Ergebnisse der Juniorwahlen am Windeck- Gymnasium insgesamt stark von den Ergebissen der regulären, nationalen Wahl unterscheiden, lässt sich der Aufwärtstrend der Grünen am Windeck-Gymnasium besonders stark vermerken. Denn die Grünen waren nicht nur stärkste Kraft, sondern konnten mit ca. 56% sogar die absolute Mehrheit erringen. Die zweitstärkste Partei wurde die Satirepartei „Die Partei“ die mit 28 von 318 abgegebenen Stimmen knapp 9% erreichen konnte und somit ihr Ergebnis zur „regulären“ Wahl mehr als versechsfachen konnte. CDU und SPD erreichten beide nur jeweils ca. 7% der abgegebenen Stimmen  der Jugendlichen, wobei die SPD, im Vergleich zur regulären Europawahl, 2 Stimmen mehr (23 Stimmen SPD, 21 Stimmen CDU) einfahren konnte. Die FDP konnte ca. 6 Prozent (18 Stimmen) der SchülerInnen von sich überzeugen, während DIE LINKE und die FREIEN WÄHLER mit jeweils 9 bzw. 8 für sie abgegebenen Stimmen beide etwas unter den 3% blieben. Die AfD erlangte lediglich 2 der abgegeben Stimmen (ca. 0,006%) und befindet sich noch hinter der PIRATEN Partei mit 4 jugendlichen Wählern (ca. 0,013%). Aber auch viele kleinere, oft neuere Parteien konnten einzelne Schüler bzw. Schülerinnen überzeugen. Hierbei sind anzuführen:

ÖDP: 4 Stimme

TIERSCHUTZ hier!: 3 Stimmen

Graue Panther: 3 Stimmen

Demokratie in Europa: 3 Stimmen

SGP: 2 Stimmen

DIE RECHTE: 2 Stimmen

FAMILIE: 1 Stimme

MLPD: 1 Stimme

Tierschutzpartei: 1 Stimme

DIE VIOLETTEN: 1 Stimme

DIE FRAUEN: 1 Stimme

MENSCHLICHE WELT: 1 Stimme

PARTEI FÜR DIE TIERE: 1 Stimme

VOLT: 1 Stimme

 

Gefeierte Auftritte der Theater-AG!

Mit Standing-Ovations ist die zweite und letzte Aufführung der Theater-AG des Windeck-Gymnasiums zu Ende gegangen. Fast ein Jahr Arbeit steckte in einem Theaterstück, das die Zuschauer bis zur letzten Sekunde in Atem hielt.
An dieser Stelle können Sie einige Impressionen von der Generalprobe anschauen. Der folgende Artikel wurde von Katrin König verfasst und erschien zunächst im ABB.

Beklemmender Theaterabend am Windeck

Wuchtige Inszenierung des Miller-Dramas „Hexenjagd“ durch die Theater-AG/Regie führte Bob Blume

Bühl (kkö). Arthur Millers „Hexenjagd“ entstand 1953 auf dem Höhepunkt der Kommunistenverfolgung in den USA. Das Drama bezieht sich auf einen Fall von Hexenverfolgung in Salem (Massachusetts) im 17. Jahrhundert, der nicht nur exemplarisch für die aufgeheizte Stimmung in der McCarthy-Ära steht, sondern generell aufzeigt, wie aus Ängsten, Neid und Missgunst eine Atmosphäre des Hasses und der Gewalt entstehen kann. Die Theater-AG des Windeck-Gymnasiums unter Leitung von Bob Blume setzte das Werk in all seiner Düsternis um: In Kooperation mit der Bühnenbild-AG, der Jazz-Combo und der Trommel-AG, weiteren unterstützenden Lehrern sowie Hausmeister Peter Hoch, der bei der Erstaufführung am Donnerstag neben Bob Blume geradezu gefeiert werden sollte, entstand eine beeindruckende Inszenierung, die freilich mehr als reine Begeisterung über die enorme Leistung der weit über 20 Mitwirkenden auch ein Gefühl von Beklemmung hinterließ – und die Frage, inwieweit die Geschichte des hysterischen Pöbels, der Denunziation Unschuldiger, der zur absoluten Wahrheit hochstilisierten Lügen im Jahrhundert der „Fake News“, des Cyber-Mobbings und, vor allem, der Kriege, teils entfesselt im Namen Gottes oder der „Moral“, nicht aktueller ist denn je.

Bild von der Aufführung am Donnerstag, den 6.6.

Das Drama beginnt mit dem nächtlichen Tanz junger Frauen im Wald: Nachdem Reverend Parris (stark: Marius Wocke) die jungen Frauen bei ihrem – im puritanischen Salem verbotenen – Tun überrascht hat, verstummen und fiebern einige von ihnen; wie sich später herausstellen wird, täuschen sie die Krankheitssymptome aus Selbstschutz nur vor. Schnell entsteht unterdessen der Verdacht, dass es sich um Teufelsanbetung gehandelt habe. Exorzist ReverendHale wird mit der Untersuchung des Falles beauftragt. Die Mädchen erkennen, dass sie einer Bestrafung entgehen, wenn sie andere beschuldigen. Der stellvertretende Gouverneur Danforth und Richter Hathorne eröffnen ein Gericht: Wer leugnet, wird hingerichtet, so die Strategie. Zahlreiche unbescholtene Bürger sterben. Ein eindringliches Bild des zunehmenden Chaos sind die Kühe, die herrenlos durch Salem irren. Einer der wenigen, der zunächst noch glaubt, dem Wahnsinn Einhalt gebieten zu können, ist John Proctor (brillant dargestellt von Alex Behelfer), ein rechtschaffener Bauer, der allerdings mit einem der Mädchen – Abigail – in der Vergangenheit eine Affäre hatte, die seine Ehe überschattet. Dass Abigail Johns Frau der Hexerei bezichtigt, zeigt besonders deutlich auf, wie egoistisch und verlogen die Hintergründe der Hatz sind. Johns verzweifeltes Bemühen um Wahrheit scheitert, der Prozess entgleitet sogar Hales Kontrolle. Die Obrigkeit spielt sich als Gottes ausführende Hand auf, allerdings immer mehr aus Angst, das Gesicht zu verlieren – zu sichtbar ist längst das Lügengerüst, auf dem die Verurteilungen basieren. John gesteht schließlich, von Hale und Danforth unter Druck gesetzt, mit dem Teufel im Bunde zu sein, zerreißt aber sein Geständnis: Mit seinem Tod am Strick endet das Stück.

Das Miller-Drama geht an die Substanz. Es an einem Gymnasium umzusetzen, ist gewagt, zumal es mehr als zwei Stunden dauert, viel Brüllen, Weinen und Kreischen beinhaltet und Ortswechsel impliziert (am Windeck wurde dies über vier Einzelbühnen in der Mensa gelöst, Gefängniszelle inklusive). Ob der begrenzten Möglichkeiten und der jungen Darsteller lässt sich dem Ensemble jedoch eine überaus spannende, atmosphärisch dichte und sehr ernsthafte Umsetzung attestieren. Ein eisiger, konzentrierter, unbequemer Abend. Chapeau.

BU: Das Drama „Hexenjagd“ in der Inszenierung von Bob Blume lebte neben der starken schauspielerischen Leistung auch von expressiver Maske, Lichteffekten und passenden Kostümen.

 

Bienvenus à Strasbourg!

Theater-AG führt „Hexenjagd“ am 6.6. und 7.6 auf

Wir freuen uns sehr, Ihnen zu präsentieren, was in nunmehr fast einem Jahr Arbeit mit über 40 Personen, die in den unterschiedlichsten Bereichen beteiligt gewesen sind, entstanden ist.

Am Donnerstag, den 6.6. und am Freitag, den 7.6. führt die Theater-AG des Windeck-Gymnasiums Arthur Millers Stück „Hexenjagd“ auf. Das Stück beginnt 19 Uhr und der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

Junge Mädchen tanzen nachts im Wald. Sie werden dabei belauscht. So wird aus der harmlosen Kinderei in den Augen der bigotten Stadt Salem das verdammenswerte Verbrechen, im Bund mit dem Teufel zu sein. Eine Hysterie bricht aus, in der jeder versucht, Vorteile aus der Denunziation zu ziehen. Die Obrigkeit wittert Aufruhr und bestraft mit Kerker oder Todesstrafe. Salem wird zu einem Hexenkessel aus Beschuldigungen.

Besetzung

Reverend Parris:Marius Wocke

Betty Parris:Johanna Werner

Tituba: Nelly Kekk, Agata Ludwig

Abigail:Milena Pfeil, Ann-Kathrin Wey

Susanna Walcott:Annemieke Bobe

Mrs. Ann Putnam:Sonja Gleike, Victoria Bobb

Thomas Putnam:Jost Jahns

Merci Lewis:Daniela Bogdea

Mary Warren:Noreen Tausend, Saskia Graf

John Proctor:Alex Behelfer

Rebecca Nurse:Sophia Rapp, Manjolla Mehmeti

Giles Corey:Eric Pech

Reverend John Hale:Jakob Adriani

Elizabeth Proctor:Agatha Ludwig, Aylin Hellfeuer

Francis Nurse:Maximilian Fickinger, Sophia Striebel

Ezekiel Cheever:Victoria Bobb

Marshal Herrick:Manjolla Mehmeti ,  Nelly Kekk

Richter Hathorne:Lukas Reith

Danforth:Jonas Seidl, Maximilian Fickinger

Sarah Good:Sophia Striebel

Martha Corey (Stimme):Sophia Rapp

Erzählerin:Sofie-Katrin Pfeifer, Ilaria Kobalz

Soufleur: Mauro Conde König, Jonas Seidl

Licht: Hendrik van Klinken

Dank

Besonderer Dank geht an dieBühnenbild-AG unter der Leitung von Viola Gutruf, der Jazz-Combo und Trommel-AG unter der Leitung von Micha Watta und Carmen Prudlik sowie an Roland Leppin und Bernhard Starck (Technik) und in besonderem Maße für viele gute Ideen, Hilfsbereitschaft und Engagement Peter Hoch.

Ein Dank auch an die Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft Musik für die Bereitstellung der Räume!

Standby-Projekt der 5. Klassen

In den letzten vier Wochen war Herr Speich von der Energieagentur Mittelbaden zu Besuch am Windeck-Gymnasium und erklärte den Kindern der 5. Klassen wie der Standby-Modus von elektrischen Geräten mit unserem Energieverbrauch zusammenhängt.

Anhand des Fernsehers erklärte er, dass ein elektrische Gerät im Standby zwar mit einer Fernbedienung angesteuert werden könne, es aber in der Zeit, in der es „ungenutzt herumstehe“, deshalb Energie benötige. Und bei einem Handyladegerät oder Telefon verhielt es sich genauso, wenn es nach dem Ladevorgang vergessen würde bzw. eingesteckt sei.

Was würde passieren, wenn alle Haushalte in Deutschland auf dem „Standby-Verbrauch“ achten würden? Man könnte zwei Kraftwerke vom Netz nehmen!

Die Umsetzung gestaltet sich ziemlich einfach: Jedes elektrische Gerät wird an eine Mehrfachsteckdose mit einem Schalter verbunden. In der Zeit, in der es nicht gebraucht wird, schaltet man die Mehrfachsteckdose aus, sodass kein Strom mehr fließen kann.

Die Aufgabe für alle Jungs und Mädchen der 5. Klassen war also, dass sie wie „Energiespardedektive“ zu Hause und bei Oma und Opa mithilfe eines Energiemessgeräts die „unbewussten Stromverbraucher“ ausfindig machen und diese an Mehrfachsteckdosen mit einem Schalter anschließen sollten. Dabei beobachteten sie auch, dass vor allem heizende elektrische Geräte viel Energie für den Betrieb benötigen. Bei schönem Wetter sollte man also überdenken, ob man beispielsweise den Wäschetrockner nutzt oder doch lieber die Wäsche draußen an die Leine hängt.

Beim Thema Licht kann man ebenfalls viel Energie sparen. Um ein Gefühl zu bekommen, wie viel Energie eine normale 100W-Glühbirne für ihren Betrieb benötigt, wurden die Schülerinnen und Schüler selbst zu kleinen Kraftwerken. Mit einem Fahrrad und einem Dynamo produzierten sie selbst Strom, indem sie kräftig in die Pedale treten mussten. Bereits nach kurzer Zeit waren bereits erste Schweißperlen auf der Stirn beobachtbar. Als die Glühbirne durch eine LED-Lampe ausgetauscht wurde, hielten alle deutlich länger auf dem Fahrrad durch. Diese leuchtete mit einer Leistung von 6W genauso hell wie die 100W-Glühbirne! Zum Abschluss wurde eine Zimmerdisco mit Party-LED und peppiger Musik aus dem CD-Player erradelt und mehrfach wurden neue Zeitrekorde aufgestellt.

In einem kleinen Rechenbeispiel rechnete Herr Speich mit den Kindern aus, dass man im Jahr ca. 150€ spart, wenn man vier 100W-Glühbirnen mit LED-Lampen austauschen würde. Davon könnte die gesamte Familie an Weihnachten Pizza essen gehen.

Doch Energiesparen hat nicht nur finanzielle Vorteile. Herr Speich machte die Schülerinnen und Schüler auf Greta Thunberg aufmerksam, die aktuell aufgrund des Klimawandels auf die Straße geht und während der Schulzeit streikt und demonstriert. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, könnte man Kohlekraftwerke abschalten, wenn Energie gespart würde. Dies würde sich auch in der CO2-Bilanz zugunsten des Klimas niederschlagen.

Schülerinnen und Schüler arbeiten mit Flüchtlingskindern zusammen

Exkursion zum Aktzeichenkurs Akademie Schloss Rotenfels

Mit Zeichensachen, jeder Menge Snacks und guter Laune im Gepäck begann am Mittwoch, dem 8. Mai, unsere Exkursion zur Landensakademie Bad Rotenfels. Nach dem Ankommen, Zimmer beziehen, und Mittagessen ging es mit dem Zeichnen los.

Im Atelier versammelt, begannen wir mit unserem Kursleiter Wolfgang Müller kleine Zeichenübungen, wie das linkshändige Zeichnen einer Tulpe. Kurz darauf erschien das männliche Modell und das Aktzeichnen begann. Zunächst mussten wir im Minutentakt das Modell in den verschiedensten Posen abzeichnen. Vielen von uns fiel es zunächst noch schwer, in der kurzen Zeit sich vom Perfektionismus zu lösen und den ganzen Körper abzubilden. Später entstanden auch längere Werke.

Auch der zweite Tag war alleine dem Zeichnen gewidmet. Diesmal mit einem weiblichen Modell und der Erfahrung vom Vortag, fiel es vielen schon deutlich leichter. Außerdem konnten wir uns in dem straffen Zeichenrhythmus mit Snacks stärken. Den Tag schlossen wir mit einer Gesprächsrunde und Besprechung unserer Erfahrungen ab.

Am Freitag hieß es schon wieder packen und das Atelier, dessen Wände mittlerweile von Bildern übersäht waren, aufzuräumen. Als letzte Aufgabe durften wir ein Skelett oder Frau Münch zeichnen.

Der Aufenthalt hat uns allen viel Freude bereitet. Es entstanden viele tolle Bilder, die nicht nur das Erlernen der Proportionen und Anatomie zeigen, sondern vor allem auch unsere individuelle Persönlichkeit widerspiegeln.

Mit einem riesigen Stapel Bilder, viel neu Gelerntem, lustigen Geschichten aus der Gruppe ging es  wieder zurück nach Bühl.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lecker – Nektar gesucht und gefunden und Pollen gleich dazu bekommen!

„Das sieht ja aus wie im Biobuch!“ Die Schüler des Windeck mussten sich langsam und leise bewegen und sich sehr vorsichtig vorbeugen, um die Szene eingehend betrachten zu können: Auf der Wiese vor der Schule ließ eine Biene sich den Nektar schmecken, während der besuchte Wiesensalbei ihr über den bekannten Hebelmechanismus den Blütenstaub auf den Rücken und die schillernden Flügel drückte.

Seelenruhig flog das Tier wieder los und die Klasse verfolgte mucksmäuschenstill und konzentriert wie selten, wie das Insekt Blüte um Blüte absuchte um dann die nächste Pflanze aufzusuchen. „Nichts geht über die reale Anschauung – wir sind froh, dass sich die hier angelegte Magerwiese so gut entwickelt hat. Wir können die Exkursionen direkt vor der Haustür machen.“ die Biolehrer freuen sich über dieses Stück besondere Kulturlandschaft, das einerseits ein Stück artenreiche Natur in die Stadt holt und andererseits ein Beispiel für menschengeschaffene Lebensräume ist. Nach der Anlage der Wiese durch die Stadt BühI auf Wunsch der Biofachschaft war es im letzten Jahr erstmals nicht mehr nötig, das Volk im Schaubienenkasten zusätzlich mit Nahrung zu versorgen, denn die reich blühende Wiese bot einen gedeckten Tisch für die eifrigen Nektar- und Pollensammlerinnen. „Je artenreicher ein Ökosystem, desto stabiler ist es.“ lernen die 10. Klässler in der Ökologie: Hier steht der lebende Beweis vor dem Schultor. Im vergangenen Sommer, als alles verdorrte, musste man sich um dieses Fleckchen keine Sorgen machen, es überstand ohne jede Wässerung alle Hitzephasen. Der Vergleich mit dem benachbarten Rasen machte deutlich, welche Monokultur unmittelbar neben der brummenden Artenvielfalt steht. „Eigentlich eine Art grüne Wüste, “ befand eine Oberstufenschülerin. „Praktisch aber ökologisch nutzlos.“