Straßburg-AG zu Besuch am collège Foch Teil I

Am Freitag vergangener Woche starteten die Siebtklässler der Straßburg-AG mit ihren begleitenden Lehrerinnen Frau Blessing und Frau Hofele bei bestem Ausflugswetter nach Straßburg. Das Ziel war unsere Partnerschule collège Foch, wo ein schönes Programm auf die Schülerinnen und Schüler wartete. In gemischten deutsch-französischen Gruppen wurde ein Landeskundequiz durchgeführt, bei dem es beispielsweise die Regierungschefs der beiden Länder oder einen Grenzfluss zwischen Deutschland und Frankreich zu benennen galt. Auch die Rallye durch das Stadtviertel wurde in gemischten Gruppen zweisprachig bestens gemeistert, bevor auf dem Schulhof gepicknickt und zusammen Fußball gespielt wurde. Die anschließenden Gesellschaftsspiele machten allen großen Spaß und viel zu früh mussten wir schon wieder aufbrechen Richtung Bahnhof, nicht ohne auf dem Weg noch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Straßburgs gezeigt zu bekommen.

Am Ende strahlten die Schülerinnen und Schüler mit der Sonne um die Wette und es wurden viele Telefonnummern ausgetauscht, bevor wir in den Zug nach Hause stiegen.

Schon bald wird auch der andere Teil der Straßburg-AG, unsere Sechstklässler, zum Gegenbesuch nach Straßburg fahren. Bestimmt werden auch sie einen schönen Tag erleben.

Biologie konkret: Blühende Blumenzwiebeln

„Eigentlich darf man das hier nicht betreten – und für das Foto sind wir ganz vorsichtig!“ Timo aus der 5a des Windeck-Gymnasiums versuchte erfolgreich das Kunststück, sich umsichtig und gleichzeitig cool auf der Wiese vor der Mensa niederzulassen. Im Herbst hatten die Klassen 5 a und 5 c im Biounterricht  Blumenzwiebeln näher untersucht und dabei herausgefunden, dass zum Beispiel Tulpen in diesen unterirdischen Sprossen die Nährstoffe, die sie im nach dem Winter zum Austreiben brauchen, in den Blättern speichern. Diese „Vesperpakete“, mit denen die Pflanzen die kalte Jahreszeit überstehen, hatten die Schüler auf der Wiese ausgepflanzt –  und dann geschah erwartungsgemäß monatelang nichts. Doch seit Ostern treiben sie mit Macht aus: Sibirischer Blaustern, Elfenkrokusse und eine Wildform der Trompetennarzisse sind die ersten Farbtupfer, die sich auf der an der Schule angelegten Wiese zeigen. „Jetzt sollten wir uns die Blüten genauer anschauen! Die sehen in Vasen zwar schön aus, aber dafür sind sie schließlich nicht gebaut.“ Biolehrerin Barbara Becker hat die Tulpen für den BNT Unterricht schon bestellt und plant, über Kirsch- und Apfelblüten und deren Bestäubung bis zu den Früchten vorzustoßen. Die Fachschaft Biologie hofft sehr, auch in diesem Jahr wieder Herrn Hensels Schaubienenkasten auf der Wiese haben zu können, damit die Bedeutung der Bienen als Bestäuberinnen deutlich wird. Sind die Früchte gebildet, gibt´s einen Obsttest für die Klassen inklusive. Denn so können die Schüler die Verbreitungsstrategien der Kirschen in der Praxis nachvollziehen: Ein Obstbaum kann nicht aus Balzhofen nach Bühlertal wandern, der Kirschkern im Magen eines Vogels aber sehr wohl. Und in der Tupperdose schaffen es Kirschen locker kilometerweit bis in die Schule um dann beim Kirschkernweitspucken in der Pause verbreitet zu werden. Ein klasseninterner Wettbewerb ist vorprogrammiert!

Windeck wandert: Impressionen vom Auftakt

Nach einem ganz besonderen Schultag waren sich alle Beteiligten einig, dass die Wanderung zur Burg und die festliche Gestaltung eine gelungene Sache war. Während der Wanderung und am Ort machten Mitglieder der Medien-AG Bilder, die an dieser Stelle angeschaut werden können. Unser besonderer Dank gilt Axel Graf aus der 7c, der mit modernster Technik Bilder aus luftiger Höhe machen konnte.

Unser herzlicher Dank gilt auch der Redaktion des ABB, die uns erlaubt hat, ihren offiziellen Bericht hier auf der Homepage zu veröffentlichen.

Bericht des ABB

Happy Birthday Windeck Gymnasium! – Große Wanderung zum 125ten

Wie begeht man den 125. Geburtstag der eigenen Schule?

Natürlich indem man zu ihrer Namenspatronin marschiert und eine schöne Party feiert!

So geschehen am Freitag, den 13. April 2018, als um die 725 Schülerinnen und Schüler und 88 Lehrerinnen und Lehrer gut gelaunt in einer gaaaaaaaaaaanz langen Schlange hinauf zur Burg Windeck wanderten.
Oben angekommen, gab es eine großartige Party. Die Schulband kümmerte sich um das Geburtstagsständchen und lieferte mit einem tollen Sound die richtige Stimmung.

Leckeres Geburtstagsgebäck wurde von den örtlichen Bäckereien spendiert und auch die Geburtstagsgeschenke kamen nicht zu kurz: ritterlich großzügig überreichte die Sparkasse Bühl unserem amtierenden Schulleiter Herrn Bangert feierlich eine Spende in Höhe von 1250 Euro. Die edlen Ritter des Allda Kappelwindeck in historischen Kostümen moderierten das Ereignis auf passende und unterhaltsame Weise.

Für eine spannende Show sorgte der Vize-Weltmeister im Fahrrad-Trial Dominik Oswald mit seinen erstaunlichen Radfahrkünsten.

Den Höhepunkt der Veranstaltung stellte jedoch das Geburtstagsfoto dar: eine „lebende 125“ – auf dem Parkplatz von der versammelten Schulgemeinschaft geformt. Das beeindruckende Foto ziert jetzt die Homepage und kann dann 2043 von einer 150 abgelöst werden!

Aufgekratzt und fröhlich wanderten „die Windecker“ zum Abschluss wieder hinunter von der Burg Windeck zu ihrem Windeck Gymnasium und ließen den schönen Vormittag in der Klassengemeinschaft ausklingen.

Ein großes Dankeschön und großes Lob an alle Beteiligten!

Vor allem an:

    • die Bäckereien Bühlot Bäckerei, Bäckerei Lamprecht, Böckelers, Peters gute Backstube
    • Schwarzwald WASSER Labor GmbH
    • Herrn Oberbürgermeister Hubert Schnurr
    • Herrn Junker, Nordrach
    • Herrn Fischer vom Hotel Restaurant Burg Windeck
    • die Sparkasse Bühl
    • die Firma Baustoff und Metall in Ottersweier
    • die Stadt Bühl und den Bauhof
    • die Ritter um Graf Wolf von Eberstein (auch bekannt als Hermann Deschner)
    • Dominik Oswald
    • die Technik-AG
    • die Schulband
    • die Schulsanitäter

und natürlich: die Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer im Schuljahr 2017/18!!!

Vorsicht – ‚toter Winkel‘!

In dieser Woche dürfen unsere 5. und 6. Klassen in einem Sicherheitstraining erleben, welche eingeschränkten Sichtverhältnisse der Lenker eines LKW von seinem Fahrersitz aus hat. Klaus Brenner von der Polizei-Präventionsstelle Offenburg erklärt den Kindern eindrücklich, welche Gefahren sich für Radfahrer oder Fußgänger daraus ergeben: Ob direkt davor, auf der Seite oder direkt dahinter – im ‚toten Winkel‘ eines Schwerfahrzeuges ist Platz für eine ganze Schulklasse! Dass dies auch wirklich so ist, durften die Schüler anschließend selbst testen und in die Fahrerkabine hochsteigen.

Als Radfahrer gilt: Kann ich den LKW- oder Busfahrer im Spiegel nicht sehen, dann sieht er mich auch nicht!

N. Kambeitz

Windeck-Schüler in New York

Von Selin Altun (10a)

Am 26.02.2018 trafen wir uns um 08.15 Uhr ein letztes Mal vor den Türen der Melrose Area HighSchool. Nach einem sehr herzlichen Abschied von unseren Gastfamilien und Austauschpartnern, bei dem auch ein paar Krokodilstränen flossen, fuhren wir mit dem Bus zum Minneapolis Airport.

Nach 3 Stunden Flug landeten wir am Flughafen Newark/New Jersey. Bei Sonnenuntergang hatten wir einen atemberaubenden Ausblick auf Manhattan und seine Wolkenkratzer.

Wir fuhren zu unserem Hotel „the hotel @ times square“, checkten ein und gingen noch am selben Abend – natürlich zum Times SquareJ Der erste Eindruck dieser Stadt, die niemals schläft, war unglaublich! Umgeben von riesigen Leuchtreklametafeln und der riesigen Gebäude dieser Stadt versank man regelrecht!

Am nächsten Morgen zog es uns nach dem Frühstück hinaus in die große Stadt. Unsere erste Station war wortwörtlich die „Grand Central Station“. Ein Bahnhof, der vielen auch aus Film und Fernsehen bekannt sein dürfte, wie z. B. „Madagaskar Teil 1“. Von dort aus nahmen wir die Subway ins „Financial District“, wo uns der Anblick des World Trade Centers und die dazu neu erbaute Bahnstation mit der Haltestelle „Westfield“ erwartete. Die Bahnstation wurde nach den Anschlägen von 09/11 vom spanischen Architekten Santiago Calatrava entworfen und am 16.08.2016 eröffnet.

Vom modernsten Stadtteil New Yorks ging es weiter nach Chinatown, wo wir in Gruppen ein asiatisches Mittagessen genossen. Nächste Punkte auf unsere Liste waren die Brooklyn Bridge und die Manhatten Bridge. Zwei sehr imposante Konstrukte, die wir zunächst von unter betrachten konnten und dank des Wetters, Sonnenschein und 14°C, einen kleinen Marsch auf der Brooklyn Bridge machen durften.

Am späten Nachmittag zog es uns – nach einem kurzen Abstecher zur Wall Street – zum 09/11 Memorial Museum. Um all diese Impressionen wirklich wahrnehmen zu können,  sollte jeder Leser selbst einmal diese ehrwürdige Gedenkstätte besuchen. Dieser Besuch hat jeden von uns stark beeindruckt.

An diesem Abend waren wir schon um 21.30 Uhr im Hotel, um für die kommenden, ebenso ereignisreichen Tage Kraft zu tanken.

Am 28.02.2018 setzen wir unseren monatelang im Voraus geplanten Programmpunkt – den Besuch der „Statue of Liberty“ – um. Wir machten uns um 10Uhr mit der Fähre auf zur Insel, welche neben der eigentlichen Freiheitsstatue auch ein Museum beherbergt. Wir genossen den unvergesslichen Ausblick auf die Stadt und auf das Monument der Statue. Wir kletterten auch die 178 Treppenstufen der Wendeltreppe hoch in die Krone und wieder runter. Es war ein unglaubliches Ereignis!

Danach fuhren wir von Downtown nach Midtown und konnten den Madison Square Garden sehen. Der MSG ist eine Mehrzweckarena und wird von den Betreibern als „The world‘s most famous arena“ bezeichnet. Hier finden vorwiegend Sportveranstaltungen wie Boxen, Basketball und Eishockey statt und natürlich auch Konzerte. Das Ziel jedes Musikkünstlers ist es, einmal hier auftreten zu dürfen. Auf dem Weg zu unserem nächsten Programmpunkt liefen wir auf der 5th Avenue am weltberühmten Kaufhaus „Macy’s“ vorbei…

An diesem Abend wurde nicht nur unsere Blicke immer wieder nach oben gezogen, sondern auch wir selbst. In einem der 73 Fahrstühle in das 83. Stockwerk des Empire State Buildings. Von dort aus hatten wir den wohl schönsten Ausblick auf eine der beeindruckendsten Städte der Welt. Auch hier heißt es: Ein Besuch lohnt sich, denn kein Wort kann das Gefühl, das man bei diesem Ausblick hat, beschreiben.

Am nächsten Morgen ging es zu einem eher ungewöhnlichen Ziel im 30-jährigen GAPP Austausch. Wir besuchten eine der 8 US-Ivy-League-Universitäten, die sich direkt auf Manhattan befindet, die Columbia University. Sie wurde 1754 unter königlichem Erlass von König George II. gegründet und ist einer der angesehensten Universitäten der Welt. Wir betraten den Student Walk, das Gebäude der mathematischen Fakultät und eine der 23. Universitätseigenen Bibliotheken.

Am Nachmittag ging es für uns von der Columbia aus zu einem Marsch quer durch den Central Park zum Guggenheim Museum, welches wir aufgrund seiner Bauweise betrachten wollten.

Nach einem Mittagessen an einem der zahlreichen Food Trucks der Stadt besuchten wir das „American Museum of Natural History“. Hier kann man unendlich viele Kulturen und Zeiten miterleben. Einigen von uns kamen die Ausstellungsräume bekannt vor, denn dort wurden die „Nachts im Museum“-Filme gedreht. Der Aufenthalt war dementsprechend sehr lustig.

Am Abend hatten wir alle Freizeit und konnten in Gruppen shoppen oder anderen Aktivitäten nachgehen, z. B. ein Essen beim Italiener.

Später zurück im Hotel packten wir die Koffer, denn am nächsten und letzten Tag in New York war noch ein Besuch des MOMA, Museum of Modern Art, geplant. Danach sollte es zum Flughafen und zurück nach Deutschland gehen. Am folgenden Morgen erfuhren wir dann, dass aufgrund der schlechten Wetterlage unser Flug gecancelt wurde. Die meisten rechneten mit einer Verschiebung um 2 – 4 Stunden, aber es wurden 2 ganze Tage daraus. Nachdem wir unsere Eltern informiert und wieder im Hotel eingecheckt hatten, brachen wir bei leichtem Regen zum MOMA auf, wo wir den gesamten Nachmittag bis 16.00 Uhr verbrachten. Danach hatten wir wieder Freizeit.

Am Abend waren einige von uns von unserer Gruppe gemeinsam bei der berühmten Burger Kette „Five Guys“ und genossen dort teilweise den scheinbar besten Burger den sie je gegessen hatten! Nach diesem einschlagenden Tag gingen wir alle abends alle müde ins Bett.

Am nächsten Morgen liefen wir alle gemeinsam zu Macy´s, um uns in diesem berühmten Kaufhaus auch einmal innen umzuschauen. Wir hatten 3 Stunden Zeit und einige von uns gingen auch noch in die nahe gelegene Manhattan Mall oder betrachteten noch das Flatiron Building, eines der ältesten Kaufhäuser der Stadt.

Wir trafen uns nachmittags dann alle im Hotel um zu besprechen, wie der Tag weiter gehen sollte.

Eine Gruppe von sieben Leuten entschied sich dazu eine Radtour durch den Central Park zu machen, denn es hatte das perfekte Wetter dafür an diesem Samstag. Jeder der Gruppe sagte, dass das wohl das Beste war, was sie in New York machen konnten! Es war unglaublich schön, durch die Oase der Stadt zu fahren!

Der Rest der Gruppe genoss diesen Nachmittag in der Innenstadt beim Bummeln.

Am Abend stand entweder eine Off-Broadway-Show (Blue Man Group), ein Kinobesuch  („The Greatest Showman“) oder Sushi Essen bei Wholefoods Market auf dem Programm.

Alles in Allem war es ein sehr schöner Tag, bei dem man noch einmal andere Seiten des New Yorker Stadtlebens gut erfassen konnte.

Am Sonntagvormittag zog es uns noch einmal raus in die große Stadt zum United Nations-Headquarter, wo wir einen kleinen Einblick durch eine Fotoausstellung in die Arbeit der UN erhielten.

Auf unserem Rückweg zum Hotel kamen wir noch am Chrysler Building vorbei.

Angekommen am Hotel ging es für uns gleich weiter mit unserem Gepäck zur Bushaltestelle und dann ab zum Flughafen Newark. Ein paar Stunden später hieß es dann auch Abschied nehmen von dieser großartigen Stadt! Zum Glück mit einem tollen Blick auf die Skyline bei Nacht!

Nach einem sieben stündigen Flug und unserer Fahrt vom Flughafen Frankfurt zum Windeck Gymnasium Bühl konnten wir nach fast vier Wochen unsere Familien und Freunde wiedersehen!

Damit begann die fünfmonatige Pause unseres Austausches bis zum Wiedersehen mit den Amerikanern in Bühl im Juli!

Es war eine unvergessliche Zeit, welche uns alle auch ein Stück weit geprägt und erfüllt hat!

Wir danken allen, die diesen Austausch für uns ermöglicht haben!

Wir werden diese Zeit nie vergessen!

Windeck wandert – 125 Jahre Windeck-Gymnasium

„Im Jahre 1893 wurde mit der Einweihung der ersten „Höheren Bürgerschule der Stadt Bühl“ der Grundstein für eine bis heute währende Erfolgsgeschichte unseres Windeck-Gymnasiums gelegt. Denn schließlich sind seither unzählige Schülerinnen und Schüler in hervorragender Weise auf ihren weiteren Lebensweg vorbereitet worden.“
Hubert Schnurr, Oberbürgermeister der Stadt Bühl
In: „Im Wandel der Zeit“ Jubiläumsfestschrift des Windeck-Gymnasiums

Da sich diese Erfolgsgeschichte unseres Windeck-Gymnasiums am 13. April 2018 zum 125. Mal jährt, wollen wir das Jubiläumsjahr mit einer besonderen Auftaktveranstaltung einläuten. Unter dem Motto „Das Windeck wandert zur Windeck“ wandern alle Schülerinnen und Schüler mit allen Lehrerinnen und Lehrern am 13. April 2018 gemeinsam zur Burg Windeck. Reden der Schulleitung und des Oberbürgermeisters, honorige Gäste, Musik und ein großes „125-Foto“ bilden dabei zentrale Elemente der Veranstaltung.
Für die Verpflegung sorgen die örtlichen Bäckereien (Böckeler, Bühlot, Lamprecht und Peter’s), die jedem Schüler ein Gebäckstück an der Burg Windeck spenden.

Wir freuen uns über die Gelegenheit, gemeinsam mit allen Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen und Lehrern, etwas in Bewegung zu setzen und einen denkwürdigen Vormittag zu gestalten.

Die Wanderroute

Windeck-Gymnasium beim Landesfinale im Turnen siegreich

Mit dem Sieg im Landesfinale konnten die Mädchen der Wettkampfklasse 1 des Windeck-Gymnasiums auch den letzten Wettkampf des Schuljahres für sich entscheiden.

In einem spannenden Finale zeigten die Bühlerinnen eine mannschaftlich geschlossene Leistung und lagen am Ende mit 198,45 Wertungspunkten knapp vier Zähler vor der Konkurrenz des Hap-Grieshaber-Gymnasiums aus Reutlingen. Der dritte Platz ging an das Bildungszentrum Weissacher Tal. Beim Wettbewerb der vier baden-württembergischen Regierungspräsidien zeigte Nina Engstler die beste Leistung mit einer Gesamtpunktzahl von 68,4 Punkten. Dabei schaffte sie es sogar an jedem der vier Geräte die höchste Punktzahl zu erreichen. Victoria Wendenburg erzielte als jüngste Bühler Turnerin die drittbeste Gesamtpunktzahl des Tages. Die Windeckerinnen schickten mit Nina Engstler, Sophia Rapp, Ha Uyen Ngyuen, Catherina und Victoria Wendenburg fünf Turnerinnen zum Wettkampf nach Gengenbach. An jedem Gerät kamen die drei besten der Mannschaft in die Wertung. Obwohl vor dem Wettbewerb keinesfalls mit einem Sieg zu rechnen war, erreichten die Mädchen an allen Geräten mehr Punkte als die Konkurrentinnen, so dass es am Ende ein klarer Sieg wurde. Getrübt wurde die Freude lediglich dadurch, dass für die Wettkampfklasse 1 in allen Sportarten kein Bundesfinale in Berlin vorgesehen ist.

Die Jungen der Wettkampfklasse 1 des Windeck-Gymnasiums erreichten in diesem Schuljahr einen hervorragenden dritten Platz auf Landesebene. Sie mussten sich der Heimschule St. Landolin aus Ettenheim und dem Burghardt-Gymnasium aus Buchen geschlagen geben. Auch sie waren, ähnlich wie die Mädchen, mit einer vom Alter her gemischten Mannschaft am Start. Alexander Behelfer erreichte als ältester an drei von vier Geräten die meisten Punkte für seine Mannschaft. Am Sprung führte bei ihm ein Missverständnis dazu, dass er keine Wertung bekam und somit der Kampf um Platz zwei zugunsten der Buchener entschieden war. Die Kampfrichter hatten einen anderen Sprung für ihn gemeldet als letztendlich gezeigt wurde und entschieden sich daraufhin das Element nicht zu werten. Die Jungen waren mit Jan Finzer, Dennis Schenbeck, Jonas Pönicke und Alexander Behelfer am Start.

Trainiert wurden die Turnerinnen und Turner durch die Trainerinnen und Trainer des TV-Bühl. Nur durch die Kooperation Schule und Verein kann ein solch hervorragendes turnerisches Niveau gezeigt werden.

Fortsetzung folgt! Der Französischkurs, der Kuchenverkauf und das moldawische Kinderheim

„Das ist mal eine gute Idee!“ Am Windeck-Gymnasium waren sich die Schülerinnen des Französischkurses J2 von Dirk Franke schnell einig: Sie wollten gern ein soziales Projekt unterstützen und Lehrerin Barbara Becker schlug eine direkte Unterstützung für ein Kinderheim in Bühls Partnerregion Kalarasch vor. Sie vermittelte den Kontakt zu Viorica Zaharia, der Frau des Feuerwehrkommandanten, dessen Zusammenarbeit mit der Bühler Wehr schon eine lange und gute Tradition ist. Zaharia arbeitet in einem Heim für Kinder und Jugendliche, das umgehend eine lange Wunschliste vorlegen konnte. Neben Stiften, Farbkästen und Malpapier fanden sich hier auch Regenschirme und – kleidung sowie der zunächst etwas rätselhafte Wunsch nach „Friseurleistungen“. Die Windeckerinnen organisierten einen Kuchenverkauf in der großen Pause und als Hausmeister Peter Hoch hörte, wozu das Geld verwendet werden sollte, beschloss er spontan, dem Kurs seine Brötchen kostenlos zur Verfügung zu stellen. „Einmal im Jahr sponsere ich ein Projekt, das ich besonders gut finde und das ist jetzt eures!“ teilte er dem hocherfreuten Kurs mit. Insgesamt kamen so mit den Hausmeisterbrötchen, den Muffins und Kuchen sowie einer kleinen Aufstockung der Lehrkräfte Franke und Becker („… damit´s ein schöne Summe wird!“) stolze 555 Euro zusammen. In einer kurzfristig umgewidmeten Französischstunde stellte Viorica Zaharia ihr Projekt Epitrop dem Kurs anhand einer Präsentation näher vor und freute sich, das Geld in Empfang nehmen zu können. Als Dolmetscher fungierten Corina Schmolenchi aus Moldawien und Johann Schmidt (junior) aus Bühl, der selbst ein ehemaliger Schüler des Windeck ist. Jetzt fand sich auch eine Erklärung für die Friseurleistungen auf der Wunschliste: Zaharia plant eine dauerhafte Absprache mit einem örtlichen Friseursalon, so dass die Jugendlichen dort regelmäßig einen richtigen Haarschnitt bekommen können. „Völlig korrekt – da fühlt man sich doch gleich ganz anders!“ war die einhellige Meinung der Schülerinnen, die dieses menschliche Grundbedürfnis nach Chic absolut nachvollziehen konnten. Nicolae Rozembac, der stellvertretende Rayonspräsident von Kalarasch, hatte es sich nicht nehmen lassen, bei der Spendenübergabe dabei zu sein. Er nahm die günstige Gelegenheit wahr, das ganze Windeck mit Fachräumen und Lehrerzimmer zu besichtigen: Insbesondere die Fachräume waren von großem Interesse. Seitens der Stadt Bühl begleitete die Partnerschaftsbeauftragte Bettina Streicher die moldawische Delegation. Sie bedankte sich für das spontane Engagement des Kurses und wies auf die internationale Ferienfreizeit Youto hin – die Anmeldefrist laufe bereits. Prompt stellte sich heraus, dass gleich mehrere der anwesenden Schülerinnen daran bereits teilgenommen und das Programm in bester Erinnerung hatten. Abschließend wurde verabredet, die frisch geknüpfte Verbindung von Windeck zu Epitrop am anderen Ende Europas nicht abreißen zu lassen: Barbara Becker versicherte, dass man sich am Windeck schon jetzt aktiv Gedanken darüber mache, wo und wie das nächste Projekt möglich sei. Ein klarer Auftrag für das Team von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“!