Offiziell: Das Windeck-Gymnasium wird MINT-freundliche Schule

Pica-Pica in Villafranca

Windeck-Schüler zu Gast beim Pamina-Outdoor-Cup

 

Beim 9. Pamina-Outdoor Cup waren insgesamt sechs Windeck-Schülerinnen und Schüler zu Gast. Die zweitägige Veranstaltung wurde in diesem Jahr von den Badenern in Gaggenau ausgerichtet.

Die Idee der Veranstaltung besteht darin, Schülerinnen und Schüler aus der Pfalz, dem Elsass und aus Baden mit einer Sportveranstaltung zu verbinden. Aus allen drei Regionen nehmen vier Schulen teil, sodass zwölf Mannschaften vertreten sind. Allerdings gilt es in gemischten Mannschaften in den einzelnen Disziplinen anzutreten. Die Bühler Gymnasiastinnen und Gymnasiasten kämpften Seite an Seite mit ihren Pfälzer und Elsässer Mannschaftskolleginnen und Kollegen um Wertungspunkte.

Bettina Köditz und ihre badischen Kolleginnen und Kollegen boten einen bunten Strauß an Outdooraktivitäten. Neben dem Klettern in Gausbach, einem Mountainbike-Wettbewerb und dem Orientierungslauf war bei dieser Auflage der Veranstaltung ebenso Kanufahren auf der Murg im Programm. Angefeuert von den Mannschaftskolleginnen und Kollegen gingen die jungen Sportlerinnen und Sportler an ihre körperlichen Grenzen.

Um geeignete Teamtaktiken abzusprechen waren die Jugendlichen im Alter von 12 und 13 Jahren gezwungen, die Sprache der Nachbarn zu sprechen. Auch wenn das manchmal noch etwas holprig über die Lippen ging, war die Begeisterung für den Sport und das gemeinschaftliche Naturerlebnis verbindend. Übernachtet wurde zu Hause bei den badischen Mannschaftskolleginnen und Kollegen.

Obwohl das Gewinnen nicht im Mittelpunkt stand, schnitten die Windeck-Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr sehr gut ab. Julia Kurz und Philipp Senski belegten mit ihren Mitstreitern in der Gesamtwertung aller Sportarten den zweiten Platz. Auch Pauline Brugger, Vanessa Jerger, Laurin Jülg und Rik Tausend zeigten in ihrem Mannschaften sehr gute Leistungen.

Zum Schluss der Veranstaltung gab es im Beisein des Bürgermeisters von Gaggenau Michael Pfeiffer eine gelungene Siegerehrung. Beim Abschied konnten sich dann alle Beteiligten als Sieger fühlen. Bei schönstem Herbstwetter ging es mit vielen tollen Erinnerungen wieder nach Hause.

Erfolgreiche Umweltmentoren!

Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreich abgeschlossenen Umweltmentorenausbildung!

Während des vergangenen Schuljahres haben sich Daniela und Lisa Burov im landesweiten Programm „Schülermentorin und Schülermentor für den Umweltschutz an Schulen“ ausbilden lassen. Zur Ausbildung gehören das Aneignen fachlichen Wissens sowie das Umsetzen, Organisieren und Motivieren eigener Projekte rund um Energie und Umwelt. Das Programm ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport und der Jugendstiftung Baden-Württemberg. (Weitere Infos unter https://www.forscherland-bw.de/umweltmentoren/abschlussveranstaltung-2018/)

Im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltung am 17.09.2018 in Stuttgart wurden viele kreative umweltfreundliche Projekte von den neuen Umweltmentoren vorgestellt, Informationen ausgetauscht und Anregungen für weitere Projekte aufgenommen. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Übergabe des Qualipass-Zertifikats durch Andre Baumann, dem Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums.

Im letzten Schuljahr führten Lisa und Daniela mit den 6. Klassen erfolgreich eine Energierallye durch.

Ihr Wissen und ihr Engagement gaben sie an die „Green Heroes“ weiter, so dass im letzten Schuljahr auch die Aktion „Guerilla Gardening“ stattfinden konnte. Hier wurden Samenbomben aus Erde, Tonpulver und Blumensamen hergestellt und dann gemeinsam mit allen Schülern rund um das Schulgelände verteilt, so dass hier neue Pflanzen wachsen konnten, die vor allem als Nahrungsgrundlage für unsere Bienen dienen sollten.

Auch in diesem Schuljahr sind weitere Projekte geplant. Allem voran steht die Weitergabe der gesammelten Informationen und neuen Ideen an die „Green Heroes“.

In diesem Zusammenhang freuen wir uns auf die Mitglieder aus den neuen 5ern und 8ern unserer Schule. Wer also Interesse an Umwelt- und Klimaschutz hat, kreativ, motiviert und voller Tatkraft ist, meldet sein Interesse bitte beim jeweiligen Klassenlehrer an.

Podcast der Medien-AG wird mit 1000€ unterstützt

Als die Medien-AG schon im letzten Jahr darüber nachdachte, einen Podcast ins Leben zu rufen, war dies ein Schuss ins Blaue. Nun aber ist es klar: „Tschilp – der Medienpodcast“ wird vom Deutschen Lehrerforum mit 1000€ unterstützt und kann so weiter an der Umsetzung des Konzepts arbeiten. 

Zustande kommen konnte die Förderung durch die Einreichung des Projekts beim Deutschen Lehrerforum. Der Leiter der Medien-AG, Bob Blume, war zu dem Zusammenkommen vieler Lehrerinnen und Lehrer eingeladen worden und hatte den Podcast der Schülerinnen und Schüler als Projekt eingereicht. Die Teilnehmer des Deutschen Lehrerforums wählten unter anderem dieses Projekt als förderwürdig.

Der Podcast soll eine Einsicht in die Gedanken von Jugendlichen über Medien und deren Nutzung sein. Er richtet sich sowohl an Schülerinnen und Schüler als auch an Lehrer und Eltern. Das Geld wird von der Medien-AG verplant. Es wird darum gehen, für eine gute Ausstattung zu sorgen, die die Qualität des Podcasts zusätzlich steigert.

Die Medien-AG freut sich über zahlreiche Hörer und deren Feedback.

Das Windeck wünscht einen schönen Start ins neue Schuljahr 2018/19

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach hoffentlich erholsamen und ereignisreichen Sommerferien freuen wir uns auf ein neues Schuljahr voller spannender Projekte, interessanter Themen und gemeinsamen Erfahrungen. Mit Andrea Körner als Schulleiterin geht es in den Endspurt des Jubiläumsjahres. Auch inhaltlich gibt es einige Veränderungen. Mit dem neuen MINT-Konzept und dem Sportprofil erschließt das Windeck-Gymnasium neue Bereiche, die es attraktiv machen und die zusätzliche Anreize bieten, auf diese Schule zu gehen.

Auch die AGs sind dieses Jahr wieder vielfältig. In der ersten Woche können die Angebote ausgesucht werden. Ab sofort stehen die Beschreibungen der zahlreichen AGs auf der Homepage. Genau in der Mitte sind wie immer auch die wichtigsten Termine zu finden.

Wenn Sie auch zukünftig auf dem Laufenden bleiben wollen, empfehlen wir Ihnen, sich beim Newsletter anzumelden. Dieser erscheint monatlich, weist auf zukünftige Ereignisse hin und fasst alle wichtigen Geschehnisse des Schullebens für Sie zusammen.

Wir freuen uns auf ein tolles Schuljahr mit allen Beteiligten des Schullebens.

Bob Blume

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Erfolgreiche Turnierbilanz der Windeck-Handballer/innen!

Im Schuljahr 20017/18 startete das Windeck-Gymnasium mit sieben Teams bei den Handball-Wettkämpfen für “ Jugend trainiert für Olympia“. In den ersten beiden Turnieren sammelten unsere beiden jüngsten Teams, die WK-IV-Mädchen und die WK-IV-Jungs, bestens betreut von Cynthia Friedrich und Christina Schemel, gegen starke Konkurrenz erste Turniererfahrungen beim schulischen Handballwettbewerb und belohnten sich jeweils mit einem guten zweiten Platz.

Nur hauchdünn scheiterten unsere WK-III-Mädels an der starken Carl-Netter-Realschule, die verdientermaßen in der Folge auch auf RP- und Landesebene dominierte und zurecht das Ticket nach Berlin einlöste. Keine Chance hatten die WK-III-Jungs gegen die Mannschaft vom Maria-von-Linden-Gymnasium Calw, die mit Bundesliga-erfahrenen Spielern aufwarten konnte. Ähnlich erging es den WK-II-Jungen, die, stark verjüngt, ebenfalls nicht über die Kreisebene hinaus kamen.

Eine weitere beachtenswerte Platzierung erreichte das in dieser Konstellation über acht Schuljahre erfolgreichste Team der Windecker Handball-Historie auf ihrer Abschiedstournee. Unsere WK-I-Damen gewannen das RP-Finale und sicherten sich im Landesfinale in Schwetzingen nochmals einen souveränen zweiten Platz. An diese beispiellose Erfolgsserie anzuknüpfen, dürfte für kommende Teams nahezu unmöglich sein und darf nicht als Maßstab dienen.

Eine souveräne Vorstellung lieferten die WK-II-er-Mädchen bei ihren deutlichen Siegen im Kreis- und RP-Finale ab und sicherten sich hochverdient die Fahrkarte zum Landesfinale in Marbach am Neckar. Leider verpasste man dort stark ersatzgeschwächt die Qualifikation zum Bundesfinale in Berlin, was aber genug Motivation für einen weiteren Anlauf im kommenden Schuljahr sein sollte.
Ein großen Anteil an den erzielten Erfolgen hatten unsere regelmäßigen AG-Teilnehmer, die allen Mannschaften bei Bedarf an Trainingspartnern zur Verfügung standen und so eine optimale Vorbereitung auf die Wettkämpfe ermöglichten.
Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an alle Helferinnen und Helfer, die uns auch in diesem Jahr wieder tatkräftig unterstützt haben.

Einweihung der neuen Kamera bei der Mondfinsternis

Endlich war es soweit: Wir konnten auf der Windeck-Sternwarte spontan die Kamera mit ihren ersten Bildern einweihen. Die Reihe geht vom Blutmond (totale Mondfinsternis) über die partielle Mondfinsternis wieder zur normalen Mondansicht. Als Zusatz haben wir noch den Saturn abgelichtet, an dessen Schärfe wir in Zukunft arbeiten werden.

Etwa 20 Beobachter haben sich am Freitag Abend (27.07.2018) ab 21 Uhr auf der Sternwarte versammelt und verfolgten den Aufgang des Blutmondes und seinen anschließenden Austritt aus dem Erdschatten. So ganz nebenbei ließen sich auch die Venus, Jupiter, Saturn und Mars sehen und innerhalb weniger Minuten raste die ISS über den Nachthimmel. Es war ein Abend mit einem astronomischen Feuerwerk.

Im Jahr 2019 gibt es ähnlich faszinierende Großereignisse, zu denen wir jetzt schon einladen möchten:

  • 01.2019, Montag, eine totale Mondfinsternis in der Frühe vor Schulbeginn
  • 07.2019, Dienstag, eine partielle Mondfinsternis am späten Abend, mit Jupiter und Saturn
  • 11.2019, Montag, der Merkurtransit am Nachmittag

Stehende Ovationen für Laienensemble des Windeck

Theater-AG des Bühler Gymnasiums begeistert mit Inszenierung von Schnitzlers „Der grüne Kakadu“

Bühl (kkö). „In der Kneipe ‚Der grüne Kakadu‘ gehen merkwürdige Dinge vor. Schauspieler spielen Verbrecher, Verbrecher Schauspieler, und Adelige ergötzen sich an dem Nervenkitzel.“ So lautet das Resümee von Arthur Schnitzlers Groteske „Der grüne Kakadu“, das die Theater-AG des Windeck-Gymnasiums für ihre Aufführung am Montag lieferte. Gewiss: Ein knappes Fazit, das – vielleicht ganz bewusst – die Komplexität des Einakters nur erahnen lässt. In der Realität, pardon im Schauspiel, gelingt es dem Regie-Duo (den Lehrern Bob Blume und Nadine Wenzel) indes, Schnitzlers beißend spöttischen Blick auf die Dekadenz einer Gesellschaft zwischen Aristokratie und Subkultur, die im Umsturz begriffen ist, mit geballter Kraft, einem feinen Sinn für Ironie und wohltuend originalgetreu zu inszenieren. Sie setzen dabei auf eine starke, fast 20-köpfige Truppe von Schülern, die sich ihren Rollen mit jugendlicher Verve und beachtlichem Talent hingeben.

Anfangs sind die Grenzen zwischen „Schein und Sein“ noch recht klar gesetzt: Vor dem historischen Hintergrund der nahenden französischen Revolution ist der Handlungsort besagte Kneipe in Paris, geführt von Prospère, einem gescheiterten Theaterdirektor, der noch immer Schauspieler engagiert. Ihr Auftrag: Sich wie Kriminelle zu gebaren, um den adeligen Gästen das morbide Gefühl zu verschaffen, ganz nah dran zu sein an der düsteren Schattenwelt der Unterschicht, wobei sie sich in der Sicherheit eines Theaters wähnen. Einen realen Zug erhält das für den Wirt durchaus rentable Spiel mit der sozialen Ungleichheit erstmals, als der soeben aus der Haft entlassene Mörder Grain sich im Kakadu als Schauspieler verdingt. Auch lassen die Akteure das äußere Geschehen zunehmend in ihre Rollen einfließen, erzählen vom Volk, das gen Bastille marschiert, und machen sich in feurigen Reden dessen Wut auf die Mächtigen zu eigen, deren Reichtum und Arroganz sich doch im illustren Publikum des Wirtshauses spiegeln. Ihre Hass- und Hohnreden werden von den Adeligen anfangs noch vergnügt kommentiert. Nur Albin, ein dümmlicher Adeliger aus der Provinz, ruft immer wieder verängstigt nach Aufklärung, was denn nun zum Spiele, was zur Wirklichkeit gehöre; als draußen die Massen durch die Straßen jagen, fragt er mit unübertrefflicher Naivität: „Wird das auch von hier aus geleitet?“ Doch auch die erfahrenen Gäste erkennen allmählich, wie der äußere Sturm die Stimmung der „einfachen“ Bürger und Schauspieler in der Spelunke erfasst. Damit erfüllt sich eine Prophezeiung des Wirts: „Irgendwann kommt der Tag, an dem aus Spaß Ernst wird.“ Das gilt nicht etwa nur für historische Bezüge: Als Schauspieler Henri berichtet, er habe den Liebhaber seiner Frau – einen Herzog – getötet, sind die Anwesenden auch angesichts des einschlägigen Rufs der Gattin sicher, mit einer realen Tat konfrontiert zu sein; Henri liest darin den Wahrheitsgehalt seiner „Fiktion“. Das Eifersuchtsdrama wird, als der Herzog in der Kneipe auftaucht, zur blutigen Realität.

Die verschwimmende Linie zwischen Wahrheit und Lüge wird in der Inszenierung sensibel entwickelt; die Darstellung der konträren Charaktere, vom resoluten Wirt bis zum eitlen Schauspieler, überzeugt auf ganzer Linie. Im „echten“ Publikum weckt die Leistung des Ensembles denn auch zu Recht Begeisterung: Mit minutenlangen stehenden Ovationen wird es gefeiert. „Ich könnte heulen vor Stolz“, sagt ein strahlender Bob Blume am Ende. Und so geschieht es.

 

Wir bedanken uns herzlich bei Frau König, die uns den Artikel zur Verfügung stellte.

 

Ergebnisse aus der 3D-Fotografie