Sportkompakttage Konstanz

Die Sportkompakttage des Sportleistungskursesder J1 fanden 2019 auf dem Uni-Sportgelände in Konstanz statt und ging vom Sonntag, de28.04, bis zum Dienstag, de30.04.

Mit dem Fahrrad und unserem Gepäck fuhren wir am Sonntag früh mit dem Zug nach Konstanz und konnten von dort direkt zuBootshaus der Universität Konstanz fahren, wo wir die nächsten zwei Tage übernachteten. Ausgerüstet mit Neoprenanzügen, Schwimmwesten und Paddeln sind wir nach dem Einchecken zum Stand-up Paddling auf und imBodensee gestartet. Nachdem wir uns im Bodensee abgekühlt hatten, wärmten wir uns am Abend in den Bodensee-Thermen mit Blick auf den See wieder auf. Mit Pizza und Getränken ließen wir den ersten Tag ausklingen. Am nächsten Tag konnten wir unsere Kletterkünste im Hochseilgarten unter Beweis stellen. Mit dem Fahrrad haben wir anschließend die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten mit historischem Wissen über Konstanz bei einer Runde city-bound näher kennengelernt. Durch unsere Fahrräder waren wir sehr flexibel unterwegs. Mit schlechtem Wetter, Regen und kalten Temperaturen starteten wir in den letzten Tag, wärmten uns aber imTeamkanadier bei einer Tour über denBodensee schnell auch wieder auf. Müde, kaputt, aber mit guter Laune von den zahlreichen sportlichen Unternehmungen der letzten Tage radelten wir am Nachmittag wieder Richtung Hauptbahnhof, um den Zug zurück nach Bühl zu nehmen wo unsere Sportkompakttage endeten.

Franka Riedl

 

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Schüler wechseln die Perspektive

Bei Initiative „Behindertensport macht Schule“ lernen junge Gymnasiasten Rollstuhlbasketball kennen

Bühl. 14 Rollstühle stehen nebeneinander aufgereiht an der Trennwand der Bühler Schwarzwaldhalle. Noch sind sie leer, doch in wenigen Minuten werden Schüler des Windeck-Gymnasiums sie ausprobieren. Der Badische Behinderten- und Rehabilitationssportverband (BBS) macht mit seiner Initiative „Behindertensport macht Schule“ Halt an der Schule.

In jeweils einer Doppelstunde lernen hier die Schüler der fünften, siebten und achten Klasse, was es heißt, im Rollstuhl Sport zu machen – und zwar Basketball. Einweisungen erhalten sie dabei vom Profi: Marco Hopp ist seit einem Verkehrsunfall 1992 unterhalb des zehnten/elften Brustwirbels querschnittsgelähmt und erfolgreicher Rollstuhlbasketballer. 23 Jahre lang betrieb er Leistungssport bis in die Erste Bundesliga. Er war deutscher Meister und spielte auch für die Nationalmannschaft.

Die dritte Doppelstunde beginnt. 17 Siebtklässler sehen sich zuerst einen Film über die Paralympics an. Danach finden sie gemeinsam mit Hopp heraus, welche Unterschiede es zwischen einem Alltagsrollstuhl (in so einem sitzt Hopp) und dem Sportrollstuhl gibt. Dessen Räder stehen schräg, denn so kann man sich besser drehen. Und sicherer ist es auch. Außerdem gibt es einen Abweiser („Stoßstange“). Interessiert machen die Schüler mit. Dann dürfen sie endlich selbst im Rollstuhl Platz nehmen.

Wichtig sei der Perspektivwechsel, erklärt Robin Früh, der als Referent des BBS in der Schwarzwaldhalle dabei ist. „Man kann sich schwer vorstellen, wie es sich im Rollstuhl anfühlt. Die Schüler sollen vertrauter damit werden.“ Sie lernten, dass es ganz andere Barrieren im Spiel gebe und bekämen einen anderen Blick, so Früh. Hopp ist es ein Anliegen, die Schüler für Menschen mit Behinderung zu sensibilisieren und ihnen einen Einblick zu gewähren. „Es geht auch darum, soziale Kompetenzen untereinander zu schaffen. Denn auch ohne Behinderung gibt es immer Außenseiter, die schlechter sind“, erklärt der Sportler.

In ihren Rollstühlen reihen sich die Siebtklässler nebeneinander auf. Marco Hopp erklärt, was sie beim Fahren und Spielen beachten müssen: Oberkörper nach vorne, beim Bremsen die Räder ganz festhalten, zum Rückwärtsfahren nacheinander die linke und die rechte Hand benutzen. Die Schüler sind aufgedreht, machen direkt alles nach. Hopp muss sie einige Male in ihrem Tatendrang bremsen, damit sie ihm nicht davonfahren, bevor er fertig ist mit erklären. Sie haben sichtlich Spaß an dem etwas anderen Sportunterricht.

Seit mehr als neun Jahren gibt es die Initiative „Behindertensport macht Schule“ des BBS bereits. Marco Hopp ist von Anfang an dabei. „Ich habe das Projekt damals mit dem BBS-Geschäftsführer Michael Eisele geboren“, erklärt er. Er schätzt, dass er selbst als Referent inzwischen bis zu 6 500 Jugendliche erreicht hat. „Jedes Schuljahr gehen wir an 25 Schulen, wo wir jeweils drei Einheiten haben“, ergänzt Robin Früh. Nicht nur Rollstuhlbasketball lernen die Schüler dann kennen, auch Blinden-Torball, Biathlon mit Sehbehinderung, Schwimmen und Rollstuhlrugby stellt der BBS den Schülern aller Jahrgänge vor. „Es ist interessant zu beobachten, wie unterschiedlich die Jugendlichen mit dem Thema umgehen“, meint Früh. So sei es für Fünftklässler noch mehr ein Spiel, Zwölftklässler dagegen würden schon mehr darüber nachdenken. „Es ist für die Schüler ein Erlebnis. Sie lernen alles von Grund auf – und weil es so ungewohnt ist, werden am Ende die Arme auch schwer“, so Früh über Rollstuhlbasketball. „Das Projekt wird sehr positiv aufgenommen“, stimmt Hopp zu. Er macht als Referent mit Behinderung auch die Beobachtung, dass Kinder unvoreingenommener sind. „Sie trauen sich, mehr zu fragen. Sie haben Spaß an der Sache und streiten sich sogar, wenn einer mal länger im Rollstuhl sitzt.“ Denn nicht für jeden Schüler ist ein Rollstuhl da. Vier Jungen sitzen auf der Bank und schauen zu, wie ihre Mitschüler üben, im Rollstuhl mit dem Ball umzugehen, ihn aufzuheben und zu dribbeln. Auch sie sind kurz vorher schon in den Stühlen durch die Halle gerollt. Ihnen gefällt die Sportstunde bisher sehr gut. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwierig ist“, gibt Rouven zu. Er findet, die Sportstunde gibt einen guten Einblick. Lars gefällt, „dass man auch die andere Welt des Sports kennenlernt“. Und Emilio fügt hinzu, dass das Projekt darauf aufmerksam mache, auch an andere zu denken. Joshua meint: „Mir gefällt vor allem, wie es sich anfühlt, im Rollstuhl zu sitzen.“ Das wollte auch Thomas Senski, Sportfachvertreter des Windeck-Gymnasiums, einmal testen und mischte sich unter die Schüler. Sein Fazit: „Es ist super. Ich hätte gedacht, dass es viel schwieriger ist.“ Zum ersten Mal ist die Initiative an seiner Schule. „Es ist praktisch und erfordert wenig Aufwand“, so Senski. Die Kinder seien recht diszipliniert, obwohl es ihre sechste Schulstunde ist. Nach anfänglichen Fahr-, Dribbel- und Wurfübungen steht am Ende der Doppelstunde endlich ein Spiel an. Schnell rollen die Schüler durch die Halle und werfen sich den Ball zu. Kaum zu glauben, dass sie erst vor knapp einer Stunde zum ersten Mal in einem Rollstuhl saßen. Das Üben hat sich ausgezahlt: So landen einige Würfe zielsicher im Korb.

Lara Teschers

Quelle:

Lara Teschers

Badische Neueste Nachrichten
Badendruck GmbH

Redaktion Baden-Baden

2. Platz der Volleyballmannschaft WK II

Am 12. März nahm die  Volleyballmannschaft WK II des Windeck-Gmnasiums Bühl am Landesfinale  „Jugend trainiert für Olympia“ in Sinsheim teil. Dort belegten Niklas Fix, David Gallas, Marius Bechtold, Jamie Neale, Jonathan Bertele und Claudio Schüler überraschend den 2. Platz, womit sie sich leider ganz knapp für das Landesfinale in Berlin nicht qualifizieren konnten. Trotzdem konnten die sechs Spieler ohne Ersatzmann mit ihrer Betreuerin Frau Köhler sehr stolz auf ihre Leistung gegen durchweg starke Teams aus ganz Baden-Württemberg sein.

Landesfinale Handball WK III – Mädchen Windeck-Team erkämpft den 5. Platz

Am vergangenen Mittwoch spielte unser Team das Landesfinale Handball in Balingen. An diesem Tag kämpften acht Mannschaften um den Titel Landessieger Baden-Württemberg und damit verbunden das Ticket zum Bundesfinale in Berlin.

Im ersten Spiel ging es gegen das Friedrich Wöhler Gymnasium aus Singen. Beide Mannschaften war die Nervosität anzumerken, ging es dich immerhin um das Erreichen des Bundesfinales in Berlin. Zum Glück überwand unsere Mannschaft diese Nervosität schneller. Die Abwehr arbeitete nun gut und machte es unseren Gegnerinnen schwer Tore zu erzielen. Im Angriff konnten wir uns auf unsere Goalgetterin Helena verlassen, die immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr fand. So feierten wir am Ende einen verdienten 12 : 10 Sieg.

Im zweiten Spiel wartete die Mannschaft des Friedrich Schiller Gymnasiums aus Pfullingen. Leider konnten wir zu keinem Zeitpunkt an die Leistung aus dem ersten Spiel anknüpfen, liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher und verloren am Ende recht deutlich mit 14 : 21.

Damit war klar, im letzten Spiel gegen die noch ungeschlagene Mannschaft des Remstal Gymnasium Weinstadt musste ein Sieg her, um noch eine Chance auf den Halbfinaleinzug zu haben. Von der Niederlage gegen Pfullingen unbeeindruckt zeigten die Mädchen ihre beste Leistung an diesem Tag. In der Abwehr wurde mit viel Leidenschaft gemeinsam verteidigt, im Angriff konnten einfache Tore nach tollen Kombinationen erzielt werden. Nach 20 Minuten stand es dann 14 : 13.

Durch unseren abschließenden Erfolg gab es nun drei Mannschaften mit jeweils zwei Siegen und einer Niederlage und das Torverhältnis entschied leider zu unseren Ungunsten und so zogen die Mannschaften aus Pfullingen und Weinstadt ins Halbfinale ein.

Trotzdem können unsere Spielerinnen stolz auf die gezeigten Leistungen sein und im nächsten Schuljahr greifen wir wieder gemeinsam an.

Für das Windeck-Gymnasium spielten:

Lisa Altmann, Helena Bertele, Hannah Heller, Fiona Kern, Cheyenne Kiefer, Jana Klavzar, Lea Leutner, Anne Rastatter, Anna Schmitt, Hannah Schwarz, Nina Straßburger, Sorija Vong und Victoria Wendenburg

Landesfinale Ludwigsburg: Silber für Turnerinnen und Turner des Windeck-Gymnasiums

Am vergangen Mittwoch und Donnerstag trafen sich die vier besten Teams verschiedenster Altersklassen aus Baden-Württemberg zum diesjährigen Landesfinale Jugend trainiert für Olympia Gerätturnen in Ludwigsburg. Mit dabei waren am Mittwoch die Mädchenmannschaft des Windeck-Gymnasiums, bestehend aus Maren Blazek, Victoria Wendenburg, Catharina Wendenburg, Celine Engstler und Nina Engstler. Am Donnerstag die Jungen Mannschaft, vertreten durch Finn Huber, Jakob Schlegel, Robin Schemel, Matthias Pfeifer und Hugo Linnenbrügger. Die Mädchen starteten in der offenen Wettkampfklasse und präsentierten an den vier Geräten Sprung, Stufenbarren, Balken und Boden ihre Kür Übungen. Die Jungs turnten an den vier Geräten Boden, Sprung, Parallelbarren und Reck die Pflicht Übungen des Deutsche Turnerbundes im Alter fünfte bis siebte Klasse.

Schon beim Einturnen bemerkte die Mädchenmannschaft aus Bühl, dass es ein spannender Wettkampf werden würde und es auf jedes Zehntel ankommen könnte, denn die Konkurrenz aus den drei anderen Bezirken Baden-Württembergs war stark (Hohenlohe Gymnasium Öhringen, Heimschule St. Landolin Ettenheim und Gymnasium Überlingen).

Die Mädchen starteten am Stufenbarren und zeigten sogleich Nerven, denn die Übungen verliefen nicht ganz reibungslos. Jedoch konnte vor allem Victoria an ihrem Paradegerät Stufenbarren eine perfekte Übung darbieten und wertvolle Punkte (12,20 Punkte) für das Team sammeln. Auch die anderen Mannschaften patzten am Stufenbarren, so dass man das Gerät noch mit ein paar wenigen Zehntel Vorsprung gewann. Am darauffolgenden Gerät, dem Schwebebalken, zeigten die Windecker Mädels eine geschlossen Mannschaftsleistung und präsentierte sichere und elegante Übungen, vor allem Maren (12,50 Punkte), Catharina (12,70 Punkte) und Nina (13,95 Punkte) überzeugten die Kampfrichter und gingen als beste Turnerinnen in die Mannschaftswertung ein. Aber auch die Konkurrenz war am Balken sehr stark, so dass man trotz des sehr guten Mannschaftsergebnisses den Balken hinter der Heimschule Ettenheim und dem Gymnasium Öhringen verlor. Als nächstes musste das Team aus Bühl am Boden ran. Hier zeigten die Mädels ihre Kür Übungen auf Musik mit Ausdruck und Präzession. Besonders stachen Celine (13,25 Punkte) und Nina (14,05 Punkte) mit ihren Schraubensaltis und tollen gymnastischen Sprüngen hervor. Jedoch musste man sich trotz der guten Leistungen am Boden nur ganz knapp mit zwei Zehntel Vorsprung der Mannschaft aus Ettenheim geschlagen geben. Das letzte Gerät stellte nun noch der Sprungtisch dar. Die Bühler Turnerinnen sammelten nochmal alle Kräfte und zeigten hervorragende Sprünge wie Handstandüberschlag, Yamashita und zudem konnte Nina (13,50 Punkte) mit ihrem Tsukahara gehockt das Kampfgericht begeistern. Die Gruppe sicherte sich somit den Gerätesieg am Sprungtisch mit 35 Zehntel Vorsprung.

Mit Spannung erwartete das Team vom Windeck-Gymnasium die Siegerehrung, denn man wusste es würde sehr eng werden. Den Sieg im Landesfinale erturnte sich knapp mit 45 Zehntel Vorsprung die Heimschule Ettenheim (153,10 Punkte) vor dem Windeck-Gymnasium Bühl (152,65 Punkte). Dahinter platzierten sich auf dem dritten Rang das Gymnasium Überlingen (151,10 Punkte) und auf Rang vier das Hohenlohe Gymnasium Öhringen (148,40 Punkte). Ein kleiner Wehmutstropfen schwenke bei den Turnerinnen auf der Heimfahrt nach Bühl mit, dass man so nahe am Landesieg vorbeigeschrammt war, jedoch war man schlussendlich sehr stolz auf die sehr gute sportliche Leistung und auf das tolle Team.

Am darauffolgend Tag waren die Jungs ein der Reihe. Beim Einturnen erfuhr man, dass das Team vom Gymnasium Unterrieden nicht an den Start ging und die Konkurrenz dementsprechend aus dem Gymnasium Kenzigen und der Jakob-Grester-Schule Markdorf bestand. Die Bühler Jungs zeigten an den vier Geräten die höchst zu turnende Pflichtübung fünf und hatten somit immer einen Ausgangswert von 15 Punkten. Am ersten Gerät, dem Boden, konnten die Mannschaft durch die gute Leistung von Finn (13,05 Punkte), Matthias (13,80 Punkte) und Hugo (14,30 Punkte) das zweitbeste Mannschaftsergebnis erkämpfen. Am Sprungtisch zeigten die Windecker eine geschlossene Mannschaftsleistung und präsentierten die Sprunghocke. Wieder drei Wertungen, diesmal von Jacob (13,70 Punkte), Matthias (13,70 Punkte) und Hugo (14,20) wurden dem Mannschaftskonto gut geschrieben. Nach zwei Geräten wurde schon deutlich, dass das Team aus Bühl sich auf dem zweiten Rang einreite, denn auch nach diesem Gerätestand konnten sie die Schule aus Markdorf hinter sich lassen, mussten jedoch dem Gymnasium aus Kenzigen Vorrang gewähren. Die darauffolgenden Geräte Parallelbarren und Reck wurden von den Windecker Turnern mit guten und sauberen Übungen absolviert. Am Barren punkteten Finn (13,40 Punkte), Matthias (13,70 Punkte) und Hugo (14,00 Punkte). Am Reck führten Robins (13,15 Punkte), Finns (13,20) und Hugos (14,15 Punkte) Übungen zum Endstand von 164,35 Punkten und somit zum sehr guten zweiten Rang im Landesfinale nach der Mannschaft vom Gymnasium Kenzigen (170,70 Punkte) und vor der Gruppe der Jakob-Grester Schule Markdorf (161,35 Punkte). Die Jungs vom Windeck waren mit der Leistung während des Wettkampfes sehr zufrieden, zumal man weiß, dass sie im darauffolgenden Jahr nochmal in dieser Wettkampfklasse starten können und sich den ersehnten Titel erturnen können.

Windeck-Gymnasium mit Platz 2 im Landesfinale Tischtennis

Am Ende des Turniers wussten die sechs Spieler des Windeck-Gymnasiums nicht, ob sie sich über den zweiten Platz im Landesfinale freuen, oder sich über den verpassten Einzug ins Bundesfinale ärgern sollten. Diese Stimmungslage spiegelte ebenfalls den Verlauf des letzten und entscheidenden Spiels wieder.

Nachdem die Tischtennisspieler des Windeck-Gymnasiums das Finale des Regierungspräsidiums Karlsruhe im Wettkampf II souverän gewonnen hatten, galt es, sich im Landesfinale bestmöglich in Szene zu setzen, um die Fahrkarte zum Bundesfinale in Berlin zu lösen. Zu Beginn des Turniers in Iffezheim gewannen die Windecker gegen die Mannschaft aus dem Regierungspräsidium Tübingen deutlich mit 5:0. Auch das Spiel danach entschieden sie gegen das RP Freiburg mit 5:2 vergleichsweise souverän für sich. Lediglich ein Doppel und ein Einzel gingen verloren.

Im letzten Spiel des Tages musste die Entscheidung gegen das Team vom Gymnasium an der Taus in Backnang fallen. Die Vertreter des RP Stuttgart hatten bis dahin ebenfalls ihre zwei ersten Spiel gewonnen. Zu Beginn lief für die Bühler alles nach Plan. Von Betreuer Niklas Faller bestens auf die Gegner eingestellt, konnten Tom Schaufler und Anton Kirsamer das erste Doppel gewinnen und die Mannschaft mit 1:0 in Führung bringen. Das zweite Doppel ging dann im fünften und entscheidenden Satz verloren. Für das 2:1 sorgte Vincent Westermann im Einzel. So lieferten sich die Bühler mit den Backnangern einen regen Schlagabtausch bis zum Spielstand von 3:4 für die Schwaben. Das Einzelspiel von Anton Kirsamer hätte die Jungs vom Windeck-Gymnasium in das entscheidende Schlussdoppel bringen können. In einem packenden Spiel verlor Kirsamer knapp und letztlich auch etwas unglücklich, so dass es am Ende „nur“ zum zweiten Platz reichte. Der Traum vom Finale in Berlin war geplatzt, aber ein zweiter Platz in Baden-Württemberg kann sich durchaus sehen lassen und mit etwas Abstand zum letzten Spiel kam den Windeck Schülern dann auch schon wieder ein Lächeln übers Gesicht.

Von links nach rechts: Vincent Westermann, Tom Schaufler, Anton Kirsamer, Louis Jentschke, Tobias Eberle, Lukas Röhrig

WK III-Mädchen erreichen Landesfinale!!!

Nach der erfolgreichen  Qualifikation unserer WK III-Mädchen-Mannschaft, die beim Turnier um die Bezirksmeisterschaft des Landkreises Rastatt den ersten Platz erspielte, konnte sich das Team völlig überraschend am vergangenen Mittwoch mit einem Sieg im Finale des Regierungspräsidiums Karlsruhe in Östringen für das Landesfinale Ende März in Tübingen  qualifizieren, bei dem man sich mit den besten Mannschaften Baden-Württembergs  messen wird.

Verstärkt mit einigen WK IV-Mädchen, die sich super in das Team einfügten und ohne die dieser Erfolg nicht zustande gekommen wäre, gewann man die Vorrundenspiele gegen Sinsheim und Östringen hauchdünn  und hatte im Halbfinale nach zweimal 5 Minuten Verlängerung gegen die favorisierten Damen aus Bammental  den Einzug ins Finale geschafft. Im Finale kann es zur Revanche gegen den Vorrundengegner Sinsheim, den man in einem hart umkämpften Finale erneut besiegen konnte. Herzlichen Glückwunsch und ein großes Dankeschön für euren Einsatz für unser Windeck-Gymnasium und euer faires und sportliches Auftreten. Viel Spaß und viel Erfolg beim Landesfinale!!!

Zwei mal Gold und zwei mal Silber für Windecker Gerätturner/innen

Die Ausbeute der Gerätturner und Gerätturnerinnen des Windeck-Gymnasiums beim gestrigen Regierungspräsidiumsfinale Jugend trainiert für Olympia in Odenheim war riesengroß. Die Mädchenmannschaft, bestehend aus Maren Blazek, Victoria Wendenburg, Catharina Wendenburg, Celine Engstler und Nina Engstler, gewannen in der Wettkampfklasse I (offener Jahrgang) die Goldmedaille. Sie präsentierten mit Präzession und Eleganz an den vier Geräten, Sprung, Stufenbarren, Balken und Boden ihre Kür Übungen, und setzten sich schlussendlich am letzten Gerät, dem Boden, mit einem knappen Vorsprung von 0,6 Punkten vor der starken Konkurrenz aus dem Löwenrot Gymnasium St. Leon Rot und dem Ottheinrich Gymnasium Wiesloch durch. Sie sicherten sich hiermit das Ticket zum Landesfinale, das am 20. März in Ludwigsburg stattfindet.

Auch die Jungs aus der Unterstufe setzten sich an die Spitze ihres Wettkampffeldes und sicherten sich mit dem ersten Platz an den Geräten Boden, Sprung, Parallelbarren und Reck die Qualifikation zum Landesfinale, dass in dieser Wettkampfklasse (Wettkampf IV/2, Klasse 5-7) am 21. März in Ludwigsburg ausgetragen wird. Hier präsentierten Jacob Schlegel, Hugo Linnebrügger, Matthias Pfeifer, Finn Huber und Robin Schemel souverän die Pflichtübungen des deutschen Turnerbundes und sicherten sich den obersten Rang auf dem Treppchen vor der Weststadt Grundschule Bühl und dem Reuchlin Gymnasium Pforzheim.

Leider mussten sich die jüngsten Mädchen vom Windeck im Wettkampf IV/2 (5-7 Klasse) dem Ludwig-Wilhelm Gymnasium Rastatt geschlagen geben. Sie verfehlten knapp den ersten Rang mit 2,2 Punkten Rückstand. Obwohl die Turnerinnen ihrer Leistung in den Pflichtübungen des Deutschen Turnerbundes zum Vorwettkampf in Iffezheim steigern konnten, langte es nicht zum ersehnten ersten Rang und somit auch nicht zur Qualifikation für das Landesfinale. Jedoch schauen Anika Maur, Hannah Baumer, Diana Tarabrin, Isabell Bohe und Edita Tahiri mit Zuversicht ins nächste Schuljahr, denn sie können alle nochmals in dieser Wettkampfklasse starten. Ihr Ziel ist es dann den Titel zu erturnen und ins Landesfinale einzuziehen.

Die Truppe um, Jan Fitzer, Jonas Pönicke und Alex Behelfer hatten im männlichen Bereich Wettkampf I (Offenen Klasse) von Beginn an ein schweres Los, denn sie starteten im Kürbereich nur zu dritt. Ihnen fehlte somit beim kleinsten Patzer eine Streichwertung. Somit mussten sie sich letztendlich mit dem zweiten Rang hinter dem Burghardt Gymnasium Buchen zufrieden geben. Die Jungs präsentierten aber trotzdem solide Übungen und zeigten mit Freude, dass Turnen ihre Leidenschaft ist.

Alle Sportler fuhren am späten Abend stolz und glücklich über die erbrachten Leistungen zurück Richtung Bühl und freuten sich, ihre Schule, das Windeck-Gymnasium in Odenheim würdig vertreten zu haben.

Jugend trainiert für Olympia Gerätturnen – Windeck-Gymnasium vier mal Platz eins

Am vergangen Mittwoch trafen sich Turnerinnen und Turner im Schulwettbewerb Jugend trainiert für Olympia in Iffezheim, um die erste Runde (Kreisfinale) im Gerätturnen zu bestreiten. Hierzu war das Windeck Gymnasium mit den meisten Mannschaften in verschieden Wettkampfklassen vertreten.

Im männlichen Bereich stellte das Windeck zwei Mannschaften. Es wurden an vier Geräten (Boden, Sprung, Parallelbarren, Reck) die Pflichtübungen des Deutschen Turnerbundes geturnt. In der Wettkampfklasse I (offener Jahrgang) und in der Wettkampfklasse IV/2 (5. bis 7. Klasse) qualifizierten sich die Jungs für die nächste Runde souverän mit dem 1. Rang.

 

Wettkampf   I Jungen

  1. Windeck-Gymnasium Bühl

 

Wettkampf  IV/2 Jungen

  1. Windeck-Gymnasium Bühl                                         168,30 Punkte
  2. Weststadtgrundschule Bühl                                        163,40 Punkte
  3. Realschule GaggenauI                                                  152,30 Punkte
  4. Franziska-Höll-Schule Bühlertal                                144,20 Punkte
  5. Realschule GaggenauII                                                 140,10 Punkte

Im weiblichen Bereich präsentierten die Mädchen vom Windeck im Wettkampf I (offener Jahrgang) ihre Kür-Übungen an vier Geräten (Sprung, Stufenbarren, Balken, Boden) und setzten sich auch hier mit über 8 Punkten Vorsprung an die Spitze des Wettkampffeldes. Auch sie qualifizierten sich damit für die nächste Runde.

Wettkampf   I  Mädchen

  1. Windeck-Gymnasium Bühl                                         156,20 Punkte
  2. Goethe-Gymnasium Gaggenau                                   147,60 Punkte
  3. Christophorus Gymnasium Altensteig                      147,00 Punkte
  4. Klosterschule vom Hl. Grab Baden-Baden              137,80 Punkte
  5. Gymnasium Hohenbaden                                            125,20 Punkte

 

Im größten Wettkampffeld im weiblichen Bereich, Wettkampf IV/2 (5. bis 7. Klasse) starteten drei Mannschaften des Windeck-Gymnasiums. Die Mädchen zeigten auch hier, wie die Jungs, die Pflichtübungen an den Geräten Sprung, Reck, Balken und Boden. Mannschaft zwei und drei des Windecks platzierten sich in der Mitte des Wettkampffeldes auf Rang Neun und Rang sechs. Die erste Mannschaft holte auch hier den Sieg und die Qualifikation für das RP- Finale, das am 13. Februar in Odenheim ausgetragen wird.

Wettkampf IV/2 Mädchen

  1. Windeck-Gymnasium Bühl I                                            171,80
  2. Ludwig-Wilhelm-Gymnasium Rastatt  II                      170,70
  3. Gymnasium Dornstetten                                                   163,60
  4. Ludwig-Wilhelm-Gymnasium RastattI                          163,50
  5. Realschule Gaggenau                                                         163,00
  6. Windeck-Gymnasium BühlII                                           162,80
  7. Tulla-Gymnasium Rastatt                                                 160,30
  8. Goethe-Gymnasium Gaggenau                                        159,20
  9. Windeck-Gymnasium BühlIII                                          153,70
  10. Klosterschule vom Hl. Grab Baden-Baden                    151,40
  11. Gymnasium Dornstetten                                                   149,90