Augusta Treverorum – Dreitägige Exkursion in die Kaiserstadt im Land der Treverer

Auf in die Hauptstadt! Nach Berlin? Nein, nach Trier! Dorthin führte die Lateinschülerinnen und Lateinschüler der Klassen 10a und 10d eine dreitägige Exkursion.

Zugegeben, das Wetter war nicht immer kaiserlich, aber die Stimmung in der Kaiserstadt war dennoch super. Trotz einiger Schauer stürzten wir uns gleich am Ankunftstag in die antike Welt Triers, wandelten in den Kaiserthermen, in der Konstantinsbasilika und  auf den Spuren der Römer am Trierer Dom, der übrigens der älteste Dom Deutschlands ist. Abends stärkten wir uns – ganz 21. Jahrhundert! – im Burgeramt und der Kartoffelkiste.  Im Landesmuseum sahen wir eine eindrucksvolle Multimediashow, beeindruckende Grabmäler und Kunstwerke aus dem antiken Trier sowie den größten Goldmünzenschatz aus der römischen Kaiserzeit, der jemals gefunden wurde. Spätestens jetzt wurde uns klar, dass Trier eine der bedeutendsten Römerstädte jenseits der Alpen und ab 293 n. Chr. sogar zweite Hauptstadt im Westen des Römischen Reiches war. Doch die größte Herausforderung erwartete manche(n) am Abend: das römische Abendessen im Restaurant ZumDomstein. Den meisten haben die Mustea-Brötchen, die Lukanischen Würstchen, Bohnen mit Kümmel und das in Feigen eingelegte Spanferkel geschmeckt! Man munkelt aber, einige Wenige hätten danach bei McDonald’s gegessen … Wahrscheinlich ist das aber ebenso ein Gerücht wie der Besuch einiger Schülerinnen in einem Trierer Nagelstudio. Wer weiß es? Am Samstag sagten wir Trier vale! Schön war’s!

Wer oder was ist eigentlich der vir molestus?

Tag der offenen Tür: Latein oder Französisch?

Liebe Schülerinnen und Schüler der Klassen 5,
liebe Eltern,
wir laden Euch und Sie herzlich ein, uns am
Tag der offenen Tür
am 24. Februar 2018
10.00 – 15.00 Uhr

in der „Straße der Sprachen“ zu besuchen.
Informieren Sie sich über die zweiten Fremdsprachen
Latein und Französisch – sprechen Sie uns gerne an!
Wir freuen uns auf Euren und Ihren Besuch.

Die Fachschaften Latein und Französisch des Windeck-Gymnasiums Bühl

Weitere Möglichkeiten sich zu informieren bieten der Elternabend am 16. April und Schnupperstunden in beiden Fächern.

 

Exkursion der Lateinklasse 6ab ins Landesmuseum nach Karlsruhe

Am 18.12.2015 sind wir nach der vierten Stunde in Begleitung von Frau Bertele und Frau Praßke mit der S-Bahn nach Karlsruhe bis zum Kronenplatz gefahren. Von dort aus liefen wir zu Fuß zum Landesmuseum. Dort angekommen erhielten wir zunächst eine etwa einstündige Führung durch die Ausstellung „Die Welt der Griechen“. Die Führung war sehr ausführlich.

 

Anschließend durften sich ein paar Schüler und Schülerinnen wie die Alten Griechen anziehen. Nach der antiken Modenschau sind wir noch in den Museums-Shop gegangen. Dann ging es wieder zum Bahnhof.

Da wir noch Zeit hatten, durften wir noch in den Bahnhofsläden herumstöbern.

 

Schon kam der Zug und wir sind wieder nach Bühl gefahren.

Im Großen und Ganzen war es ein schöner Ausflug!                                                                        Jana und Lena

 

Knoblauch, Mohnknödel und „Listiger Sklave“ – eine Lateinstunde der etwas anderen Art

  • 22. Februar 2017
  • Bob Blume
  • Latein

In der letzten Lateinstunde vor den Fastnachtsferien haben wir in der Klasse 6d/e unter der Leitung von Frau Bertele etwas ganz Besonderes unternommen: Wir machten eine Fastnachtsfeier mit römischem Essen! In der Stunde zuvor hatten wir abgesprochen, wer welches Essen mitbringen sollte. Zu Beginn der Stunde wurde dann auf dem Lehrerpult ein römisches Buffet angerichtet.

 

Hierbei halfen alle mit. Man konnte sich an den leckeren Speisen  – u.a. gab es Globi (Mohnknödel) und Panis militaris (Militärbrot) – bedienen. Dazu gab es eine Paste aus Käse, Knoblauch und Kraut, das Moretum. Diese war sehr scharf und roch sehr stark nach Knoblauch, war aber sehr lecker! Zum Essen wurden zwei sehr interessante Referate vorgetragen. Ein Referat hatte das Thema „Kalte Speisen im Alten Rom“ und das andere handelte von den warmen Speisen bei den Alten Römern und von deren Sitzordnung bei Tisch. So konnte man sich während des Essens gut vorstellen, wie die Alten Römer gespeist haben. Die armen Römer haben vorwiegend kalte Speisen gegessen, da diese billiger waren, während die Reichen auch öfters warme Speisen zu sich nahmen. Während des Essens hörten wir passende „Musica Tabulae“, die typische Musik der Antike bei Festmahlen. Zu den Klängen der auloi (sozusagen „Doppeloboen“) und der hydraulis (Wasserorgel) bastelten wir anschließend auch noch Masken aus dem römischen Theater. Mit den Theatermasken („Alter Vater“, „Junge Heldin“ und „Listiger Sklave“) und den mitgebrachten Vokabel-Karteikarten spielten wir dann Vokabelpantomime: Die jeweils gezogene Vokabelkarte musste pantomimisch dargestellt und von den Mitschülern erraten werden. Derjenige, der als erster erriet, welcher Begriff dargestellt worden war und den lateinischen Begriff nennten konnte, durfte die nächste Karte ziehen und diese Vokabel dann pantomimisch darstellen. Die Stunde war ein gelungenes Fastnachtsfest! Im Klassenzimmer roch es zwar etwas stark nach Knoblauch, aber wir gingen alle gut gelaunt nach Hause.

 

Bau eines Trojanischen Pferdes (Projekttage, Klasse 8d)

  • 22. Februar 2017
  • Bob Blume
  • Latein