Marktplatz der Berufe: Nachlese und Dank

„Ich weiß jetzt, dass ich Richterin werden möchte“, dies ist das Urteil einer Schülerin des Windeck-Gymnasiums nach dem diesjährigen Marktplatz der Berufe, der am vergangenen Freitag, den 15.11. bei uns an der Schule in dieser Form zum zweiten Mal durchgeführt wurde. Auch die Referentinnen und Referenten äußerten sich positiv und waren zum Teil erstaunt, wie groß das Interesse an einzelnen Berufen war – ob in den Bereichen Medizin, Maschinenbau und Konstruktion, Recht oder auch Kultur, ganz zu schweigen von Architektur, Journalismus oder der Polizei als Arbeitgeber.

Ob wir alle neuen Wünsche für das kommende Jahr werden realisieren können, ist ungewiss. Auf jeden Fall werden wir wieder daran arbeiten, all jenen Schülerinnen und Schüler, die sich auf diesen Tag vorbereitet hatten, eine bunte Palette an beruflichen Perspektiven anzubieten, so dass sie am Ende des Vormittags mit einer klaren Vorstellungen nach Hause gehen können, was auf sie in den einzelnen „Traumberufen“ zukommen wird.

An dieser Stelle sei nochmals ganz herzlich allen Referentinnen und Referenten und deren Bereitschaft gedankt, Ihren Beruf/Ihr berufliches Tätigkeitsfeld vorzustellen!

Frau Ackermann – Wirtschaftsingenieurin, Bosch Bühl
Herr Dürk – Öffentliche Verwaltung Bühl, Stadt Bühl
Herr Dr. med. Eisemann – Humanmedizin
Frau Feuerer – Journalismus, Stadt Gaggenau
Frau Dr. med. Hüttemann – Zahnärztin
Frau Janson – Hebamme
Frau Dr. Knebel – Arbeits- und Organisationspsychologie, Bosch Bühl
Herr Kömpf – Staatstheater Karlsruhe
Herr Kroeg – Technischer Einkauf, Bosch Bühl
Herr Leppert – Schulsozialarbeit, Stadt Bühl
Herr Lietzenmaier – Konstukteur, Schaeffler Bühl
Herr Mielke – Rechtsanwalt, MHG Bühl
Herr Peter mit Team – Polizei
Herr Reinschmidt mit Team – Sportschule Steinbach
Herr Rettig – Geschäftsführung Tourismus Bühl-Bühlertal- Ottersweier
Herr Spaetgens – Kaufmännische Geschäftsführung, Max Grundig Klinik Bühlerhöhe
Herr Stolz – Versuchsingenieur, Schaeffler Bühl
Herr D. Striebel – Bundesagentur für Arbeit Karlsruhe/Rastatt
Herr O. Striebel – Wirtschaftsprüfung, Ebner Stolz
Frau Urschinger – Redakteurin, SWR3
Herr Velten – Architektur, PLANUM architekten GBR
Frau Vogel – Finanzwesen, Sparkasse Bühl
Herr Vogt – Bauingenieurwesen, Bauunternehmung Eisenbiegler
Frau Winschermann – Logopädin

Vortrag zum schulvermeidenden Verhalten von Kindern und Jugendlichen

Frau Dr. med. M. Klein informierte ein interessiertes Publikum, bestehend aus Eltern, Schulsozialarbeiter*innen, Schulpsychologen sowie Kolleg*innen, am 5. November 2019 über die vielfältigen Ursachen und Hintergründe [Schulabsentismus], die schulvermeidendes Verhalten nach sich ziehen können.

Deutlich wurde, sollte es zu Schwierigkeiten im Schulalltag von Kindern und Jugendlichen kommen, dass es unabdingbar sei, auf ein klares Netzwerk aus schulpsychologischer Beratungsstelle, dem Jugendamt, dem Jugendsachbearbeiter der Polizei und den Fachstellen am Regierungspräsidium zuzugreifen, um adäquat reagieren zu können. Neben den externen Ansprechpartnern, so Klein, sei ein funktionierendes Netzwerk an der Schule wichtig, um ggf. sofort reagieren zu können, um Eltern oder auch Kolleg*innen entlasten zu können.

 

Hilfreiche Materialien und Adressen

Life.Matters – Leitfaden zur Prävention von Selbstverletzungen und Suizid in der Schule; B. Michaelsen-Gärtner, P. Paulus, A. Birnbaum (2008)

Beim Verdacht auf Kindswohlgefährdung gibt diese Seite Informationen:

http://schulamt-heilbronn.de/,Lde/790281

Unter folgender Adresse findet man verschiedene Materialien / Hinweise für Lehrkräfte in BW zum Bereich der Kooperation: https://km-bw.de/Arbeitsstellen+Kooperation

Die Handreichung Modul E: Chronische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen mit Auswirkungen auf den Schulalltag kann auf folgender Seite heruntergeladen werden: 

Informationen zum Thema Schulverweigerung mit Verweisen zu weitern Materialien und Broschüren:

http://kompetenzzentrum-schulpsychologie-bw.de/,Lde/Startseite/Informationen/Schulabsentismus

 

 

 

„Marktplatz der Berufe“ am Freitag, den 15. November 2019

 

Die Leitperspektive Berufliche Orientierung des neuen Bildungsplanes weist der Berufs- und Studienorientierung einen deutlich größeren Stellenwert zu, was wir Lehrenden sehr begrüßen. Mit unserem Ansatz, am Ende der Mittelstufe, als wichtige Gelenkstelle, unsere Schülerinnen und Schüler so frühzeitig wir möglich mit fundierten Informationen zu versorgen, gehen wir dabei sicherlich neue Wege, da es bei unserem Konzept zu einer Kooperation der weiterführenden Schulen – Gewerbeschule, Handelslehranstalt und Windeck-Gymnasium – am Schulort Bühl kommt.

Beim sog. Marktplatz der Berufe erhalten alle Schülerinnen und Schülern der Eingangsklassen bzw. der 10-ten Klassen „aus erster Hand“ einen sowohl umfangreichen als auch detaillierten Einblick in die verschiedensten Berufe oder Berufsfelder.

Auf Elterninitiative hin gelingt es uns nun bereits im dritten Jahr, eine berufliche Informationsveranstaltung auf die Beine zu stellen, bei der die Schülerinnen und Schüler ganz konkrete Einblicke in den Berufsalltag erhalten. Es ist eben doch von Relevanz, wenn junge Menschen einer Architektin, einem Physiotherapeuten, einer Juristin oder einem Maschinenbauingenieur Fragen zum Berufsalltag stellen und auch erfahren können, wie sich das Berufsbild in den letzten Jahren entwickelt hat bzw. welche Veränderungen durch die Digitalisierung der Berufsalltag erfährt.

Die Rückmeldung der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern war in beiden Jahren sehr positiv. Manche Schüler waren überrascht, wie faszinierend auch gerade manche vermeintlich klischeebehaftete Berufe sind oder auch wie facettenreich Berufe sein können, unter denen man sich zunächst nur wenig vorstellen kann.

Am 15. November werden 25 Berufe/Berufsfelder durch Eltern und weitere Unterstützer aus dem Umkreis der Schule in einer morgendlichen Veranstaltung vorgestellt werden. Die Anmeldung wird nach den Herbstferien liegen, eine umfassende Eltern/Schülerinformation erfolgte an den Elternabenden.

 

 

Vortrag am 5. November 2019: Schulvermeidendes Verhalten

Windeck-Gymnasium in Bühl

Mensa  19 Uhr bis 21 Uhr

Schulvermeidendes Verhalten von Kindern und Jugendlichen – Symptomatik und Handlungsoptionen

Bis zu 5% der Schülerinnen und Schüler in Deutschland zeigen schulvermeidendes Verhalten. Es ist ein wachsendes Problem mit vielfältigen Ursachen, bei dem Eltern, Lehrer und Mitschüler oft hilflos sind.

Frau Dr. med. Marianne Klein, leitende Ärztin sowie ärztliche Direktorin der Tagesklinik und Institutsambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Winnenden, wird in ihrem Vortrag Schulvermeidendes Verhalten von Kindern und Jugendlichen – Symptomatik und Handlungsoptionen beispielhaft Fälle schulvermeidenden Verhaltens skizzieren und auf Ursachen und Hintergründe hinweisen. In diesem geht es um mögliche zugrundeliegende psychische Störungen und deren Behandlung sowie um erforderliche Hilfen und Haltungen im schulischen und familiären Umfeld.

Darüber hinaus stellt sie ein Kooperationsmodell zwischen Schule wie auch Kinder- und Jugendpsychiatrie vor, welches sich neben einer Aufklärung auch die Vermittlung von Handlungssicherheit zum Ziel gesetzt hat, um zu zeigen, wer bei der Lösung eines solchen Konflikts welche konkreten Aufgaben übernehmen muss.

An den Vortrag schließt sich eine ca. 30-minütige Diskussionsrunde an, in der Frau Dr. med. Klein versuchen wird, Fragen aus dem Publikum zu beantworten.

Mit dem Schulbus sicher zur Schule!

Vergangene Woche erhielten unsere Fünftklässler ein anschauliches Schulbustraining durch die Polizei.
In einem ersten theoretischen Teil wurde das Thema Schulweg bereits mit Beginn von Zuhause, inklusive frühem Aufstehen und rechtzeitigem Losgehen zur Haltestelle, besprochen.
Darauf folgte ein anschaulicher praktischer Teil an der Haltestelle und im Bus mit dem richtigen Verhalten an der Bushaltestelle, dem Ein- und Aussteigen, dem Sitzen im Fahrzeug, den Notfalleinrichtungen sowie dem Verhalten in Notfällen. Besondere Aufmerksamkeit erregte sicherlich die angekündigte und vorher mit den Kindern besprochene Bremsung aus geringer Geschwindigkeit.
Wir hoffen, dass das Gesehene und Erfahrene den Kindern hilft, mögliche Gefahren besser zu erkennen.
Allzeit gute Fahrt!

„Prima Klima!“ – Aktion zum 3.Globalen Klimastreiktag am Windeck

Das Windeck-Gymnasium ist auf dem Weg zur Klimaschule und nimmt diese Herausforderung ernst. Bei der Aktion zum 3.Globalen Klimastreiktag am Windeck wurden die Daten der Verkehrszählung in anschaulicher Weise präsentiert: Jede Klasse legte Steine für die gefahrenen Kilometer mit den öffentlichen Verkehrsmittel und mit dem Auto auf zwei unterschiedliche Haufen. Ziel von allen ist es, den Haufen, der die gefahrenen Kilometer mit dem Auto symbolisiert, zu verringern. 

Sowohl unsere Schulleiterin Andrea Körner als auch Mitglieder der Green Heroes machten darauf aufmerksam, dass die Zeit zu handeln gekommen ist. Wir müssen handeln! Dieses „Wir“ nimmt die Schule absolut ernst. Schulleitung, Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte arbeiten bereits seit Jahren gemeinsam am Thema Klimaschutz, die Aktion am 20. September war nur ein neuer Höhepunkt in einem stringenten Prozess, der natürlich weitergeführt wird. Man darf gespannt sein.Und mitmachen, wenn man Windecker*in ist!

Aber sie konnten auch darauf hinweisen, dass sich schon einiges bewegt. Bewegung ist auch das Stichwort, denn nach den hoffnungsvollen Worten der Schulleiterin begann die gemeinsame Aktion, die vor die Schule führte. Dort wurde bei einem gemeinsamen Foto nochmals deutlich gemacht: Wir stehen zusammen – für ein prima Klima!

„Es ist Zeit zu handeln!“

„Immer mehr Steine für die Autokilometer… Da sitzt das Einsparpotential.“

„Auf dem Weg zur Klimaschule“

Herzlich willkommen am Windeck, liebe Fünftklässler!

Wir begrüßen unsere neuen Fünftklässler herzlich am Windeck-Gymnasium und wünschen allen einen guten Start ins neue Schuljahr. Mit den Schulkleidungs T-Shirts, die jeder Fünftklässler zur Einschulung bekommen hat, möchten wir die Jungen und Mädchen in unserer großen Windeck Familie Willkomen heißen.
Wir danken der
Sparkasse Bühl, die die T-Shirts für die neuen fünften Klassen gesponsert hat.

An dieser Stelle stellen wir nochmals alle Klassen mit den entsprechenden Bildern vor. Wer findet sich?

Die Klasse 5a

Die Klasse 5b

Die Klasse 5c

Die Klasse 5d

Die Klasse 5d

Windeck beWegt Was

Super, dass die sich alle so viel Zeit genommen haben, die sind echt nett!“ Dieses dicke Lob aus dem Munde einer 5.Klässlerin heimsten der OB, Frau Thévenot und die Vorsitzenden aller Gemeinderatsfraktionen ein. Sie hatten sich bereit erklärt, den Schülern des Windeck Projektes „Two Days 4 Future“ einen Vormittag lang Rede und Antwort zu stehen. 16 Schüler aus Unter-, Mittel- und Oberstufe machten sich zusammen mit Lehrerin Barbara Becker einen Tag lang Gedanken, welche Themen, Wünsche und Vorschläge sie immer schon mit den Verantwortlichen der Stadt diskutieren wollten. Die Liste war lang und wurde zur Vorbereitung der Gespräche umgehend an die Damen und Herren „der Stadt“ gemailt.

Nichts sollte vergessen werden und ohne anständige Tagesordnung bleiben derartige Treffen ja oft im Vagen. Der OB eröffnete als Stadtoberhaupt die Diskussion und arbeitete konsequent alle Fragen ab, eine ganze Stunde hatte er sich Zeit genommen. Er informierte über die Anzahl der Bäume in der Stadt (und versprach, diese zu schützen!), nahm unter anderen die Wünsche nach mehr Sitzgruppen auf den Plätzen und im Stadtgarten mit, versprach sich konstruktiv mit der Frage nach einem Sozialkaufhaus auseinanderzusetzen und sagte zu, dass zeitnah am Windeck eine zweite Magerwiese angelegt werden soll.

Ein besonderes Anliegen war den Schülern die  Mülltrennung im öffentlichen Raum: „Wir machen das alle daheim, warum gibt´s dann keine Möglichkeit z.B. am Marktplatz oder im Stadtgarten?“ In Bälde sollte sich damit mal ein Ausschuss befassen, so die Windecker. Frau Thévenot sah sich bestätigt in ihrem Engagement gegen Schotterkreisel und für mehr Grün in der Stadt. Sie zeigte der Gruppe diverse Möglichkeiten zur Beteiligung in städtischen Belangen auf: „Mischt euch ein, nur Mut! Manchmal dauert´s schon ein bisschen – aber wenn sich niemand einbringt passiert eben auch nichts.“ Die dritte Stunde des Vormittags gehörte dem Gruppengespräch mit den Vorsitzenden aller Gemeinderatsfraktionen. Jeweils 10 Minuten hatten die Gruppen Zeit, die ihnen wichtigen Fragen und Thesen zu platzieren und die Ansichten der Politiker dazu zu hören. Dann ging es an den Nachbartisch zur nächsten Partei. „Die haben sich echt mit den Sachen befasst!“ So das anerkennende Urteil der Gemeinderäte. Mit Bereichen wie „Muss an Silvester eigentlich ein Feuerwerk sein?“ und „Wie wär´s mit einem Ökolabel für die Gastronomie?“ diskutierte man durchaus kontrovers und hatte keine Angst vor heißen Eisen. „Es wäre schön, wenn sie dabei blieben…“ sprach ein Stadtrat das aus, was alle anderen dachten. Zwei Schülerinnen jedenfalls haben sich schon gemeldet, mal im Herbst zu schauen, ob sich tatsächlich etwas bewegt: „Dranbleiben ist alles!“

Themenliste

1.1 W-Lan / Internetverbindungen: ausbaufähig, Signalstärke? bleibende Anmeldung?

1.2.  Mehr Schatten: insbesondere in Verbindung mit Begrünung (Bäume / Fassaden)

1.3. Möblierung der Plätze:  Drehstühle super, mehr davon! Sitzgruppen

1.4.          1.4 Offenes zentrumsnahes Angebot für Jugendliche / Jugendcafé ohne Verzehrzwang / mit preiswertem Angebot

1.5.          1.5 Unterricht im Container: Wie sieht ein Container aus?

 

2.1 Take away – Plastik frei!

2.2. Müllvermeidung propagieren / belohnen: bei Festen Mülltrennung, Kampagne gegen Böller / Wegräumen der Reste

2.3 Silvesterfeuerwerk: zentrales Feuerwerk, dafür Kampagne gegen / Verbot private Feuerwerke

2.4 Mülleimer: mehr, Mülltrennung ermöglichen

 

3.1. Windpark Rheinebene

3.2.Energieversorgung öffentliche Einrichtungen: Ökostrom? Regulation

3.3 Heizung? Solaranlagen?

3.4.Ladestationen: E-Bikes, Autos

3.5 Second-Hand-Laden für Kleidung / Möbel in Bühl

 

4.1 Busse: elektrisch / Brennstoffzellen oder zumindest Hybrid

4.2. Busverbindungen:
letzte Busse viel zu früh, ALT System ausbauen: ½ Stunde vorher anrufen, am Wochenende / bei Festen bis 2 oder 3 Uhr, unter Umständen höherer Preis

4.3 Co2 Ausstoß minimieren:
„Fahrverbot“ in bestimmten Zonen

4.4 Hauptstraße samstags geschlossen

4.5. Schulen: Zustand der Heizungen, Klassenzimmer