Bericht: Studienfahrt Berlin 2018

Aus den Ferien raus und in die Studienfahrt rein!

Montag morgens früh aufstehen, um pünktlich um 9 Uhr am Bahnhof in Bühl zu sein.

Und dann ging es auch direkt los, unsere Studienfahrt in unsere Bundeshauptstadt Berlin. Mit dem RE nach Karlsruhe und von dort aus mit dem ICE nach Berlin. Am frühen Nachmittag waren wir schlussendlich in Berlin. Mit der S-Bahn ging es dann Richtung Hotel. Dort wurde dann erst einmal eingecheckt und die Zimmer verteilt. Nach kurzem Hotelaufenthalt besuchten wir dann am frühen Abend noch die East Side Gallery (ein verbliebendes Stück Mauer, auf dem 88 Künstler die Teilung thematisieren, siehe Artikelbild), bevor wir schließlich den restlichen Abend Freizeit hatten.

Am nächsten Tag stand dann eine Stadtführung durch Berlin an, bei der wir die Stadt näher kennengelernt haben. Sie endete am Brandenburger Tor. Mittags stand dann noch die Auffahrt auf den Berliner Fernsehturm an. Mittwochs begaben wir uns zunächst auf eine kleine Spreekreuzfahrt, bei der wir weitere Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus sahen. Danach begaben wir uns zum Reichstagsgebäude, um dort einer Plenarsitzung beizuwohnen. Das Highlight war bestimmt, dass wir unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel sehen konnten, die zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte, den Abgeordneten Rede und Antwort stehen musste.

Anschließend an die Sitzung stand dann noch ein Gespräch mit Frau Katzmarek von der SPD an, die unseren Wahlkreis in Berlin vertritt. Abschließend stand dann noch ein Imbiss im nebenan liegenden Paul-Löbe-Haus an, dem Ort, an dem die Abgeordneten ihre Büros haben und in Ausschüssen tagen. Am vorletzten Tag besuchten wir morgens das Jüdische Museum in Berlin. Dort konnten wir uns zwischen zwei Führungen entscheiden. Zum Einen konnte man sich eine Führung zum Thema „Jerusalem im Konflikt“ und zum anderem zum Thema „Deutsche Jüdinnen und Juden zur Zeit des Nationalismus“ anhören. Am Mittag stand dann eine Führung in der Gedenkstätte Hohenschönhausen, einem ehemaligen Stasi Gefängnis, an.

Abends besuchten wir dann als Gruppe das Wintergarten Varieté. Hier konnte man bei gutem und leider etwas teurem Essen Gesangseinlagen und atemberaubende Kunststücke genießen. 

Danach ging es wieder zum Hotel an der Warschauer Straße, einem Verkehrsknotenpunkt, der deshalb gut geeignet, allerdings auch sehr laut war.

Am nächsten Morgen war dann bereits um 6.30 Uhr Frühstück, da wir uns um 7 Uhr auf den Heimweg begeben mussten. Vom Berliner Hauptbahnhof ging es dann über den Hauptbahnhof in Hannover, an dem wir umsteigen mussten mit dem ICE nach Baden-Baden. Auf Grund einer Verspätung haben wir dort unseren Anschlusszug nach Bühl verpasst. So entschieden wir spontan uns in Baden-Baden abholen zu lassen und die Lehrer nach Bühl zu fahren. Und damit war dann die Studienfahrt und eine sicherlich spannende Woche zu Ende.

Kai Lembke