Die Klasse 8a besuchte die ‚Feuerwehr‘ in Bühl

„Und dann verstecken sie sich, weil ’se denke‘, das Auto würde explodieren.“ – Über die gesamte Woche durften die achten Klassen die ‚Feuerwehr in Bühl‘ besuchen, um zu erfahren, wie Feuer entstehen, wie man Brände löschen kann, wie man sich bei einem Brand verhalten sollte und außerdem durften wir Drehleiter fahren – aber dazu später mehr.

Wir machten den Ausflug am Freitag den 22.07. Zuerst überraschte unsere Klassenlehrerin uns mit einem Frühstück in der Schule, und daraufhin liefen wir zur Feuerwehr. Nach 15 Minuten kamen wir an. Wir setzten uns in einen Schulungsraum, der uns irgendwie an die Schule erinnerte. An den Gesichtern der ‚aufmerksam‘ zuhörenden Schüler der Klasse 8a konnte man dies aber zum Glück „nicht“ erkennen.

„Welche vier Dinge sind wichtig für einen Brand“ fragte uns der Feuerwehrmann. „Das haben wir zwar NIEEEE gemacht“, aber trotzdem wussten wir wenigstens drei Dinge. Der „brennbare Stoff“, „Sauerstoff“ und die „Zündenergie“. Nur auf das „Mischverhältnis“ kamen wir nicht. „Diese vier Faktoren sind folglich die Säulen des Feuers. Wir als Feuerwehrkräfte versuchen immer, eine oder mehrere dieser Säulen zu zerstören, dann brennt das Feuer nicht mehr.“

Danach schauten wir uns an, wie die Feuerwehr löscht, beziehungsweise welche Mittel sie verwenden. Natürlich verwenden sie Wasser. Doch manchmal hilft Wasser einfach nicht, zum Beispiel bei Benzin oder Fettbränden. Außerdem löscht Wasser nur die Flamme, aber Wärme, welche sich zum Beispiel im Holz befindet, nicht. Somit kann es zu Rückbränden kommen. Das ist übrigens auch der Grund warum die Feuerwehr bei größeren Bränden meist noch ein paar Stunden aufpasst, und im Notfall nochmals löscht. Dann gibt es den Schaum, der dem Feuer die Zündenergie und den Sauerstoff entzieht. Leider sorgt der Schaum für starke Umweltschäden, sollte er ins Grundwasser und in Flüsse gelangen. Denn der Schaum entzieht dem Wasser den Sauerstoff, „und nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“.  Dann gibt es das Pulver, zu dem es einen guten Geheimtipp gibt: Pulver löscht zwar das Feuer, aber auch alle elektronischen Geräte. Denn viele Leute, die mit dem Feuerlöscher versuchen einen Brand zu löschen, sprühen gleich die sechs oder 12kg Pulver aus dem Feuerlöscher, und da das Pulver so klein ist und es beginnt sich zu kristallisieren, sobald es warm wird, führt es in Computern zu einem Kurzschluss. Da das Pulver sich sehr schnell im ganzen Raum verteilt, erreicht es alles im ganzen Raum. Manchmal verwendet die Feuerwehr im Notfall auch CO2. Bei zu hohem Gebrauch ist dies aber tödlich.

Uns wurden außerdem einige Verhaltenstipps gesagt:

  • Autos explodieren nicht, wenn sie beginnen zu brennen. (Außer Wasserstoffautos). Es gibt 4/5 Knalle. Diese entstehen, wenn in den Reifen ein zu hoher Druck entsteht.
  • Sollte man mit einer Gasflasche grillen, und diese Anfangen zu brennen, einfach schnell das Ventil zu schließen. Dann strömt kein Gas mehr aus der Flasche.

Danach wurde uns noch gezeigt, welche Stoffe brennen. Unterteilt in die Aggregatzustände, „fest,  flüssig und gasförmig“, brachte der Feuerwehrmann auch diese Informationen an seinem Tafelbild an.

Hier einmal der Tafelanschrieb:

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Daraufhin durften wir noch Fragen stellen, und ja, „das Verbrennen von Dörfern ist Illegal!“ (Insider-Witz)

Danach gingen wir in die Fahrzeughalle.

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Daraufhin durften wir alle auch noch Drehleiter fahren. Selbst die Lehrerinnen, außer eine, sind einmal die 24 Meter bis nach oben mitgefahren. Wie ich dem Gesichtsausdruck von Frau Schröder entnommen habe, hat es auch Ihr gefallen.

24 Meter. Das sind sechs Meter mehr als der Turm.

24 Meter. Das sind sechs Meter mehr als der Turm.

Danach sind wir alle noch ein Eis essen gegangen, und dann war der schöne Tag auch schon wieder vorbei.